Stapler-Anbaugeräte (12) Deutschland

Stapler-Anbaugeräte (12) Deutschland

 

Etwas oder einen auf die Schaufel nehmen

 

Gabelstapler Anbaugeräte: Schaufeln

Schüttgüter mit dem Stapler einfach aufnehmen, transportieren und abkippen? Mit dem „Stapler-Anbaugerät Schaufeln“ überhaupt kein Problem. Was es auch immer sein soll, ob für Sand, Kies, Schotter oder Splitt, für Pellets oder Granulate, für Kartoffeln oder Getreide und andere landwirtschaftliche Produkte – als günstige Alternative zum Schaufellader kann ein Gabelstapler mit Schaufel in Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft wirtschaftlich eingesetzt werden.

Angeboten werden die nützlichen Helfer mit Fassungsvermögen von 0,3 cbm bis 3 cbm. Wie die meisten Anbaugeräte werden Schaufeln in der Regel einfach mit den Gabeln des Staplers über Einfahrtaschen aufgenommen und anschließend beispielsweise mit einer Kette, einer Klemmschraube oder einem Bolzen gegen ungewolltes Abrutschen gesichert.

Die Ausführungen für den Anbau direkt an den Staplerträgerzinken sind meist für ein Schnellwechselsystem konzipiert. Die Umrüstzeiten sind daher sehr kurz. Wechselsysteme mit geringem Vorbaumaß erhöhen die Stabilität und die Resttragfähigkeit des Staplers.

 

Ausstattung ganz nach Bedarf

Die Kippfunktion kann mechanisch über einen Seilzug vom Fahrersitz aus betätigt werden. Die Rückstellung der Schaufel in die Grundposition erfolgt durch kurzes Absetzen auf den Boden. Bei hoher Beanspruchung empfiehlt sich eine Lösung, bei der die Kippfunktion über die Hydraulik des Staplers erfolgt.

Ausführungen mit zwei Zylindern eignen sich besonders für das dosierte Abkippen. Um das Sichtfeld des Bedieners zu verbessern und zu erweitern, wurden sogenannte Durchsichtsysteme geschaffen. Die Lebensdauer und Haltbarkeit der Schaufeln wird durch ein umlaufendes Randprofil wesentlich verlängert. Die aus hochfestem Werkstoff Manganstahl hergestellten und stark beanspruchten Schürfleisten, lassen sich bei Bedarf schnell und leicht auswechseln.

Schüttgut- und Spezialschaufeln

Neben den üblichen Schüttgutschaufeln werden auch Spezialschaufeln gefertigt, welche speziell für den jeweiligen Einsatz in der Industrie, der Recycling-Wirtschaft oder der Landwirtschaft konstruiert sind. Einige Produkte aus dem Angebot:

Steinschaufeln werden auch Siebschaufeln genannt. Es gibt sie in verschiedenen Breiten und entsprechendem Fassungsvermögen.

Beißschaufeln: Die Greif-Beißschaufel ist besonders auch für die Befüllung von Futtermischwagen geeignet. Nach vorn hat die Schaufel einen Abkippwinkel von 90 Grad, damit ist eine sofortige und komplette Entleerung sichergestellt.  Hub- und Kipphöhe sind identisch.

Greifschaufeln u. Kipp-Greifschaufel: Die Schaufel ist speziell für den Einsatz am Stapler konstruiert. Jedoch lässt sich diese Schaufel noch zusätzlich öffnen, allerdings sind zwei zusätzliche Steuerkreise für diese Schaufel nötig. Gefertigt werden die Greifschaufel bis 2m³ und nach Kundenwunsch.

Recycling-Schaufeln: Das Verladen und der Transport von Recyclingmaterial sind mit einer robusten Schaufel ideal, denn die Staplerschaufeln können einfach und schnell mit den Gabelzinken aufgenommen werden. Per Seilzug oder über die Hydraulik des Staplers erfolgt die Entleerung der Gabelschaufel.

Schwergutschaufel für Stapler. Die Schwergutschaufel ist geeignet für schwere Ladegüter und Erdarbeiten.


Sicher Stapler fahren

Sicher Stapler fahren

 

Das Be- und Entladen von Fahrzeugen – Achtung Unfallrisiko!

 

Stapler werden nicht nur für den Transport von Gütern von einem Punkt zum anderen eingesetzt, sie müssen auch häufig Fahrzeuge be- und entladen. Hierbei muss der Stapler meist über eine Laderampe oder -brücke auf einen LKW gefahren werden, muss dort Paletten aufnehmen oder absetzen. Solche Arbeiten beinhalten naturgemäß ein erhöhtes Unfallrisiko und jeder Staplerfahrer muss wissen, worauf er beim Umgang mit solchen Betriebsmitteln zu achten hat.

 

Laderampen, fahrbare Rampen und mehr

All diese baulichen Einrichtungen dienen dem Be- und Entladen von Fahrzeugen.

 

Laderampen erfüllen oft mehrere Funktionen gleichzeitig, denn sie sind manchmal sowohl Verkehrsweg als auch Abstell- und Lagerplatz, dienen zur Sortierung von Kommissionen oder Zusammenstellungen von Sendungen. Dies erhöht das Unfallrisiko und vom Fahrer ist durchgehend volle Aufmerksamkeit gefordert.

Laderampen, die hauptsächlich für die Nutzung durch Fußgänger vorgesehen sind, müssen eine Mindestbreite von 0,80 m haben. Werden Flurförderzeuge darauf eingesetzt, kommt zur Mindestbreite von 0,80 m noch auf beiden Seiten ein zusätzlicher Sicherheitsabstand von jeweils 0,30 m dazu, d. h. die Rampe muss also mindestens 1,40 m Breite aufweisen, bzw. eine Mindestbreite von 2,20 m haben, wenn die  Laderampen auch für motorbetriebene FFZ nutzbar sein sollen.

Wenn Laderampen überdacht sind, erhöht sich für Stapler und Hubwagen die Gleitsichertheit und die Auffahrt sollte einen Steigungswinkel von 7 Grad nicht überschreiten. Um ein Abstürzen des Staplers von der Rampenkante zu verhindern, haben sich Leitplankensegmente bewährt.

 

Ladeplattformen werden für das stirnseitige Be- und Entladen von Sattelaufliefern, Containern oder Wechselaufbaubrücken benötigt. Sie werden z.B. vor Laderampen installiert und sollten mindestens so breit sein wie die zu beladenden Fahrzeuge oder Container; an ihrer offenen Seite muss für FFZ eine Absturzsicherung angebracht sein – Radabweiser oder Leitplankensegmente.

 

Fahrbare Rampen – der Name sagt es schon – sie sind ortsveränderlich. Auch hier darf die Auffahrt einen Steigungswinkel von 7 Grad nicht überschreiten und auch für die Mindestbreite gelten die gleichen Anforderungen wie für ortsfeste Einrichtungen. Ungesicherte Rampenkanten sind durch gelb-schwarze Schrägstreifen, die eine Mindestbreite von 10 cm haben müssen, zu kennzeichnen, damit dieser Gefahrenbereich weithin sichtbar ist. Besonders große Laderampen sollten mit umlaufender farbiger Markierung gekennzeichnet sein, damit sie sich deutlich erkennbar von regulären Verkehrswegen abgrenzt.

Ladestege eignen sich nicht mit dem Stapler oder anderen motorbetriebenen Flurförderzeugen befahren zu werden, bauartbedingt sind sie nur für handbetätigte und handgeführte Geräte geeignet. Sie ähneln zwar in ihrem Aufbau den fahrbaren Rampen, sind aber deutlich leichter konstruiert. Deshalb sollte ihre Mindestbreite nicht unter 0,55 m liegen, mit Geländer sollten sie eine Breite von mindestens 0,79 m haben. Ihre Steigung kann höher sein als bei Rampen oder Plattformen, um ein sicheres Begehen und Befahren zu ermöglichen, sollte sie 17 Grad nicht überschreiten.

 

Ladeschienen werden verwendet, um motorbetriebene Fahrzeuge wie Bagger oder Lader auf einen LKW oder anderes Gerät zu verladen. Es sind ortsveränderliche Einrichtungen, werden paarweise eingesetzt, müssen so breit sein, dass eventuelle Lenkkorrekturen des zu verladenden Fahrzeugs möglich sind, ohne dabei die Seitenkanten zu überfahren. Damit sie immer sicher an der Ladefläche befestigt werden, sind meist an den Schienen Haken angebracht, die in den Zwischenraum der Ladefläche und der herunter gelegten Bordwand eingehängt werden. Auch bei den Ladeschienen sollte der Steigungswinkel 17 Grad nicht übersteigen.

Ladebrücken sind technische Einrichtungen, die in der Regel an Laderampen oder Ladezonen fest installiert sind. Mit ihnen wird der Abstand zwischen Fahrzeug und Ladezone überbrückt, deshalb müssen sie eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisen, ausreichend ausgeleuchtet und sicher zu befahren sein. Vor jedem Befahren oder Begehen müssen die Sicherheitseinrichtungen in Funktionsstellung gebracht werden und sind gegen unabsichtliches Lösen zu sichern.

Selbsttätig sichernden Ladebrücken sind zu bevorzugen, denn in Bereitschaft sind sie gegen ein Umfallen gesichert. Ladebrücken die manuell angelegt werden, bergen immer die Gefahr, dass der Stapler auf der Ladebrücke abrutschen kann, weil die Sicherung nicht ordnungsgemäß eingestellt wurde.

Ladebrücken sollen möglichst waagerecht an die Fahrzeugbodenkante anschließen und einen Steigungswinkel von 17 Grad nicht übersteigen, dann ist die Benutzung z. B. mit Gabelhubwagen und Mitgänger-Flurförderzeugen, einfacher und sicherer, auch sollte sie mindestens 1,25 m breit sein.

Wenn eine Ladebrücke in Verkehrsflächen eingebaut ist, muss sie mit der angrenzenden Fläche in Ruhestellung eine Ebene bilden und sollte in dieser Stellung tragfähig abgestützt sein. Anders verhält es sich bei ortsveränderlichen Ladebrücken, sie sollten nach der Benutzung hochgestellt werden, so sind sie beim Anlegen eines LKW in Bereitschaftsstellung und tragen so zur Arbeitssicherheit bei.

Ladebordwände sind in der Regel nur mit einer Abstützung am Fahrzeug befestigt und weisen eine Tragfähigkeit von 1.600 kg auf, müssen aber den Belastungen, die beim Be- und Entladen auftreten, unter allen Umständen standhalten. Ein Elektrostapler oder ein elektrisch angetriebenes Mitgängerfahrzeug ist selbst ohne Last deutlich schwerer als 1.600 kg, deshalb dürfen diese Bühnen bei einseitiger Abstützung nur mit einem handbetriebenen Handhubwagen befahren werden.

 

Wird solch eine Bühne, etwa auf einer stationären Laderampe mit einer zweiten Abstützung gesichert, ist die Belastungsfähigkeit erhöht und dann reicht es auch für das Befahren mit einem Stapler aus.

Wenn Fahrzeuge von hinten über eine Ladebordwand be- und entladen werden müssen, muss deren Zunge vollständig und ganz gleichmäßig auf der Ladefläche aufliegen. Ladebordwände verfügen über eine Schwimmstellung, damit sie immer nach oben ausweichen können, immer genügend Auflagefläche bieten, wenn sich die Ladefläche beim Beladen des Fahrzeugs, aufgrund des steigenden Gewichtes stetig langsam nach unten bewegt.

 

Beim Entladen ergibt sich der gleiche Effekt, aber in umgekehrter Richtung. Die Ladefläche wird hier nach und nach entlastet, bewegt sich also leicht nach oben. Bauartbedingt kann eine Ladebordwand den Höhenunterschied nicht automatisch ausgleichen, über die Hubkorrektur muss manuell nivelliert werden, damit die Ladebordwand weiterhin plan auf der Laderampe aufliegt und nicht höher steht. Beim Befahren wäre sie sonst überlastet, besonders wenn neben dem Eigengewicht des FFZ auch noch das Lastgewicht auf die Ladebordwand wirkt. Damit das Material aller Geräte nicht vorzeitig ermüdet und spontan nachgibt, soll all das Beschriebene genauestens beachtet werden.

 

Regelmäßige Überprüfungen auf ihren betriebssicheren Zustand an allen baulichen Einrichtungen zum Be- und Entladen, müssen mindestens einmal im Jahr durch eine sachkundige befähigte Person vorgenommen werden.

Werden in der Zwischenzeit Sicherheitsmängel oder Beschädigungen festgestellt, die die Arbeitssicherheit gefährden können, muss das im Betrieb gemeldet werden. Der verantwortliche Vorgesetzte wird das Lademittel dann stilllegen, bis der betriebssichere Zustand wiederhergestellt ist.

 


Sicher Stapler fahren – Deutschland

Sicher Stapler fahren

 

Sicheres Befahren von Regalgängen mit Staplern

 

In Logistikunternehmen mit angegliedertem Lager werden vielfach Flurförderzeuge mit verstellbarem Fahrerplatz eingesetzt, damit auch in über Bodenniveau liegenden Lagerplätzen Waren ein- oder ausgelagert oder inventiert werden können. In Regalanlagen bis zu 12 Metern Höhe können Kommissionierer oder Schwenkschubstapler einzelne Pakete oder ganze Paletten kommissionieren oder einlagern.

Arbeiten im Breitgang- oder Schmalganglager

Breitganglager sind im Vergleich zu Schmalganglagern, die am weitesten verbreiteten Lagereinrichtungen und haben viele Vorteile. Sie sind technisch deutlich einfacher und günstiger zu realisieren, sind sehr flexibel, denn sie können schnell erweitert oder umgebaut werden und eignen sich für fast alle Lagergüter. Meist werden Breitganglager aus Mehrplatzregalen gebildet, damit pro Ebene etwa 2 bis 4 Paletten längs oder quer zwischen zwei Regalständern gelagert werden können. Ist vor den Regalfächern ausreichend Rangierfläche vorhanden, können diese auch mit einem Frontstapler oder Hubwagen bedient werden.

Werden Stapler mit verstellbarem Fahrerplatz bei Breitgangarbeiten eingesetzt, müssen unbedingt bestimmte Sicherheitsvorschriften beachtet werden. Bei Fahrten mit angehobenem Fahrerstand verlagert sich der Gesamtschwerpunkt des Gerätes mit zunehmender Arbeitshöhe immer weiter nach oben, deshalb ist eine Warnleuchte für Stapler mit einem Fahrerplatz, der mehr als drei Meter angehoben werden kann vorgeschrieben. Diese Warnleuchte signalisiert, wenn das Gerät fährt und die Fahrerkabine angehoben oder abgesenkt wird. Es gibt sogar Standardkommissionierergeräte, die erreichen problemlos auch erheblich mehr Meter.

Je höher sich der Schwerpunkt verlagert, umso mehr steigt die Kippgefahr, deshalb haben die Hersteller die Geschwindigkeit der Fahrzeuge, abhängig von der Hubhöhe, runtergeregelt. Die Verlangsamung erfolgt in mehreren Schritten, verringert sich mit zunehmender Arbeitshöhe sehr stark.

 

Staplerfahrer müssen im Breitganglager besonders umsichtig und vorsichtig fahren, weil jederzeit Hindernisse, Fußgänger oder Querverkehr erscheinen können und die Gefahr von Quetschungen oder Scherungen gegeben ist. Um diese zu reduzieren, müssen mindestens 50 cm Sicherheitsabstand zwischen Stapler und Regal eingehalten werden. Verringert werden darf dieser Abstand nur, wenn im Regal z. B. eine Palette ein- oder auszulagern ist. Der Fahrer muss beim Annähern an Regale immer die Geschwindigkeit drosseln, sehr genau auf den Abstand zwischen Stapler und Regal sowie auf eventuelle überstehende Ladegüter achten. Die Annäherung muss immer auf Bodenhöhe erfolgen, wenn das Fahrzeug dann stillsteht, kann die Fahrerkabine auf die erforderliche Arbeitshöhe verfahren werden.

 

Schmalganglager bieten mehr Platz auf gleicher Fläche

Die nutzbare Lagerfläche ist immer durch eine räumliche Hülle begrenzt. Die Anzahl der Lagergänge und somit der Lagerfächer kann gesteigert werden, wenn die Gangbreite zwischen zwei Regalen verringert wird. Hier liegt der wesentliche Nachteil von Breitganglagern – die geringe Lagerdichte, die aus diesem Grund eine optimale Flächennutzung verhindert. Schmalganglager bieten sich hier für eine optimale Flächennutzung an und sind deshalb eine logische Konsequenz, wenn die vorhandene Grundfläche möglichst vollständig für die Lagerung genutzt werden soll. Schmalganglager reduzieren die Gangbreite auf ein Minimum und müssen von speziellen FFZ befahren werden. In Schmalganglagern werden Stapler mit einer Schwenkschubgabel eingesetzt, welche die Paletten nicht mehr von vorne, sondern nur noch seitlich ein- und auslagern. Um die Stabilität zu erhöhen, wird zwischen zwei Regalständern jeweils nur ein Palettenfach pro Ebene eingerichtet, Paletten werden also in der Regel in Einzelplätzen gelagert.

Systembedingt ist bei Schmalganglagern der seitliche Sicherheitsabstand von 50 cm nicht eizuhalten.

Die Gefahr von Quetschungen oder Scherungen sind hier erheblich größer als beim Breitganglager. Um jede Art von Schäden zu vermeiden und Gefahren einzudämmen, müssen im Schmalgang zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden:

 

  1. Es müssen sich immer alle Extremitäten innerhalb der Fahrerkabine befinden, bei horizontalen oder vertikalen Bewegungen des Staplers im Schmalgang. Die technischen Einrichtungen des FFZ-Herstellers zur Sicherheit, dürfen unter keinen Umständen überbrückt werden, um das Fahrzeug mit nur einer Hand zu bewegen.
  2. Nur geeignete und zugelassene FFZ dürfen die Regalgänge befahren.

 

  1. Ein FFZ darf im Schmalgang nur exakt geradeaus fahren. Dies muss technisch sichergestellt sein, z. B. durch seitlich angebrachte Führungsschienen und durch eine Schaltung am Stapler selbst, die die Lenkräder gerade ausrichtet.

 

  1. Schmalgangstapler müssen zur Verhinderung von Unfällen mit einer Personenschutzanlage, PSA, versehen sein. Diese prüft die Fahrstrecke direkt vor dem Gerät per Infrarot oder Laser. Bei Hindernissen, etwa Fußgänger, FFZ oder Palette wird die Weiterfahrt dann sofort gestoppt.

 

  1. Im Gang muss die Geschwindigkeit der Geräte muss gedrosselt werden und ab einer gewissen Arbeitshöhe ist auf Kriechgang umzuschalten.

 

Schmalganglager müssen ab einer bestimmten Länge ihrer Regalgänge, die Quergänge als Notausgänge ausweisen. Im Notfall werden sie gebraucht, um im Gang einen Fluchtweg zu bieten oder bei einem Notfall schnelle Bergung von Verletzten zu gewährleisten. Ein Ausgang muss in allen Räumen in einer Distanz von höchstens 35 Metern erreichbar sein, z. B. bei Feuerausbruch. Noch kürzere Distanzen sind vorgeschrieben, wenn es sich um Räume handelt, in denen erhöhte Feuer- oder Explosionsgefahr besteht. In Räumen, die durch Explosivstoff gefährdet sind, muss ein Ausgang in maximal 10 Metern erreichbar sein.

Durch Lichtschranken, Alarmmatten oder andere Sensoren, die ein akustisches und optisches Signal ausgeben, kann erreicht werden, dass ein Fluchtweg gefahrlos passiert werden kann. Wichtig dafür ist, dass die Durchgänge in den Quergängen auf gleicher Höhe integriert sind, damit auch keine Gefahr durch FFZ-Querverkehr entsteht.

Wichtiger Hinweis: Wird die Personenschutzanlage, PSA, ausgelöst, muss der Fahrer das Gerät unverzüglich selbst stillsetzen, wenn dies nicht durch eine Kopplung von PSA und FFZ automatisch erfolgt. Hat der Fahrer sich ausreichend davon überzeugt, dass die Fahrstrecke komplett sicher und frei ist, kann er die Fahrt fortsetzen.

 

Wichtiger Hinweis: Einmal im Jahr müssen die Regal- und Personenschutzanlagen von einem Sachverständigen gut geprüft und abgenommen werden. Davon abgesehen, sollte sich jeder Fahrer und Mitarbeiter im Betrieb und den Lagern täglich persönlich davon überzeugen, dass Gefährdungen weder organisatorisch noch technisch ausgeschlossen werden können. Sollten Defekte oder Fehler an Elementen der Personenschutzanlagen, PSA, oder Regalen festgestellt werden, muss das sofort an den Vorgesetzten gemeldet werden, damit der betroffene Gang sofort gesperrt wird und erst wieder geöffnet wird, wenn die Arbeitssicherheit neuerlich gewährleistet ist. Wenn beim Ein- oder Auslagern einer Palette z.B. ein Regalständer beschädigt wird, gilt das Gleiche. Denn es kann hierdurch ein ganzer Regalgang seine Stabilität verlieren, womöglich das gesamte Lager – ein Dominoeffekt kann unvorhersehbare Folgen haben.

 

Die Arbeit in Schmalganglagern erfordert dauerhaft die ganze Aufmerksamkeit des Fahrers – nur so schützt er sich und andere vor Gefährdungen.

 


Stapler-Anbaugeräte (11) Deutschland

Stapler-Anbaugeräte (11) Deutschland

 

Der Tragdorn – ideal zum Transport von Teppichen

 

Gabelstapler Anbaugeräte: Tragdorne

Nahezu ideal zum Transport von Drahtbunden, Stahlcoils, kurzen Rohren – gefertigt aus Beton, Keramik oder Stahl, sowie gerollten Teppichen und Papierrollen oder anderen Gütern mit ähnlichen Strukturen sind Stapler mit Tragdornen.

In den meisten Fällen verfügen die Trag-Dorne über eine Rückenplatte zum direkten Anbau an den Hubschlitten des Staplers. Eine Besonderheit kann eine u- oder v-förmig ausgeschnittene Rückenplatte sein, die die Sichtverhältnisse des Staplerfahrers etwas verbessern soll. Es gibt aber auch Tragdorne, die können direkt über die Staplergabeln aufgenommen werden.

 

Die Tragfähigkeit der Dorne liegt zwischen 1.000 kg und 52.000 Kilogramm. Je nach Tragfähigkeit, Länge und Durchmesser werden die Anbaugeräte aus Stahlrohren oder massiven Material gefertigt. Neben den gängigen runden Formen stehen auch Tragdorne in eckiger oder konischer Ausführung zur Verfügung. Teppichdorne werden wegen ihres geringen Durchmessers meist aus Vollmaterial gefertigt und verfügen über FEM-Aufhängungen.

Tragdorn-Varianten mit eingebautem Seitenschub, erlauben trotz Anfahrungenauigkeiten ohne weitere Rangiermanöver ein präzises Handling.

Optionale Beschichtungen schützen das Transportgut vor Beschädigung und können es – in rutschhemmender Ausführung – stabilisieren.

Für spezielle Aufgaben können ausgewählt werden:

  • Doppeldorne,
  • hydraulisch teleskopierbare Doppeldorne,
  • Dreifachdorne und
  • hydraulisch verstellbare Vierfachdorne

 

Coilschuhe

Alternativen zu den Tragdornen stellen die Coilschuhe dar, die in Verbindung mit Zinkenverstellgeräten direkt auf die Gabelzinken montiert werden. Die Auflageflächen lassen sich dabei exakt auf das Transportgut trimmen.

 

C-Haken mit Tragdorn

Eine weitere Möglichkeit zum Transport von Rollen und Rohren sind C-Haken mit Tragdorn und gegebenenfalls einem manuell einstellbarem Gegengewicht.

 

Prismen-Deichselgeräte

Auf diesen Anbaugeräten liegt das rollenförmige Transportgut auf prismenförmig angeordneten Auflageflächen. Durch zusätzliche Klappen sind diese auch für kleinere Rollen-Durchmesser anpassbar.

 

 


Stapler-Anbaugeräte (14) Deutschland

Stapler-Anbaugeräte (14) Deutschland

Saubere Wege im Sommer, schneefrei im Winter

 

Kehrbesen – Kehrmaschinen – Winterdienstgeräte & Co.

Ob auf Zufahrten, Werksstraßen, Park- oder Lagerplätzen, in Produktions- und Lagerhallen – Sauberkeit gehört dazu. Es ergibt keinen Sinn, große Flächen von Hand zu kehren und der Erwerb einer leistungsfähigen Kehrmaschine ist teuer und für kleine Betriebe absolut unwirtschaftlich. Dazu kommt, dass auch im Winter die Freiflächen des Betriebes von Schnee und Eis freigehalten werden müssen. Nur unter guten Bedingungen können sich Mitarbeiter und Besucher auf dem Werksgelände sicher bewegen, kann der Werksverkehr ungehindert ablaufen. Eine gute Lösung bietet der bereits vorhandenen Gabelstapler in Ergänzung und Kombination mit einem entsprechenden und passenden Anbaugerät. Am besten eignet sich für den Außenbetrieb der Gabelstapler mit Dieselmotor und den grobstolligen Reifen.

 

Neue, motorisierte Besen kehren gut

Mal eben einen schnellen Kehreinsatz – so etwas gelingt mit einem Kehrbesen vor dem Stapler besonders gut und reibungslos. Das Gerät wird in Sekundenschnelle mit den Gabelzinken über die Einfahrtaschen am Gerät aufgenommen, gegen das Abrutschen gesichert und schon geht es los. In kürzester Zeit sind Schmutz und Staub, Sand, Holz- oder Metallspäne, Dünger oder Salz fort oder zusammen gefegt. Die Kehrbesen-Lösung ist eine der günstigsten Varianten.

Das Anbaugerät ist komplett nach rechts oder links verstellbar und Knebelschrauben sichern das Gerät auf der Gabel. Einzeln austauschbare Bürstenelemente beispielsweise aus Polypropylen sind austauschbar und der Verschleißteile-Wechsel ermöglicht einen langjährigen Betrieb.

Der Kehrbesen ist auch bei kleineren Schneemengen Winterdienst-tauglich. Wenn irgendwie möglich sollten alle Winterdienst-Anbaugeräte in jedem Fall breiter sein als die Fahrzeugbreite, damit der Gabelstapler auf dem bereits geräumten Untergrund fährt.

 

Kehrmaschinen

Für großflächige Reinigung ist eine Kehrmaschine mit rotierender Bürste die beste Lösung. Zwei Varianten stehen dabei zur Auswahl, entscheidend ist, ob nur zusammengekehrt werden soll oder ob das Kehrgut auch aufgenommen werden soll:

  1. Bei der einfacheren Form der Reinigung übernimmt eine freikehrend, rotierende Bürste das Kehren. Sie schleudert dabei das Kehrgut einfach noch vorn. Damit ist diese Variante auch winterdiensttauglich und bei der Schneeräumung einsetzbar.
  2. Die aufwändigeren Geräte schleudern das Kehrgut mit der Bürste nach hinten, wo es in einen Sammelbehälter fällt.

 

Die Anbaugeräte stützen sich während der Arbeit auf verstellbare Stützräder. Als zusätzlichen Kehrer kann eine seitlich rotierende Bürste eingesetzt werden, sie transportiert rotierend das Kehrgut vor die eigentliche Reinigungsbürste. Der Antrieb erfolgt über die Staplerhydraulik. Das jedoch setzt voraus, dass eine entsprechend leistungsfähige, größere Hydraulikpumpe vorhanden bzw. eingebaut ist.

 

Schneeschilde

Wenn der Schnee so hoch liegt, dass ein Kehrmaschinen-Anbaugerät mit rotierender Bürste das Räumen nicht mehr übernehmen kann oder der Schnee ist schon festgefahren, dann wird ein Schneeschild erforderlich. Diese Geräte werden ebenfalls über die Gabelzinken aufgenommen und mit Knebelschrauben gesichert.

 

Schneeschieber oder Schneepflug

Es gibt die Winterdienst-Anbaugeräte einmal als Schneeschieber und als Schneepflug. Beide Ausführungen gibt es mit Arbeitsbreiten zwischen 1,20 cm und etwa 2,00 cm. Die Schildhöhen variieren um die 0,60 cm. Das Eigengewicht beträgt je nach Größe rund 200 bis 350 kg.

Der Schild ist nach rechts und links mehrfach verstellbar. Die Umstellung erfolgt mechanisch oder bei den größeren Modellen ist auch eine Umstellung durch hydraulische Betätigung möglich.

Eine verschleißfeste Gummileiste hält durch ihre Elastizität den direkten Kontakt zum Boden und schont den Untergrund.

Während die Schneeschieber am Stapler ohne automatischen Niveauausgleich befestigt sind, verfügen Schneepflüge – die sich automatisch anpassen – über eine Spezialfederung und eine Höhenverstellung. Schneepflüge können auf besonderen Wunsch mit einer Schürfleiste aus Stahl oder Kunststoff ausgerüstet werden.

 

Schneefräsen

Schneefräsen werden für Stapler zurzeit noch nicht angeboten. Sie sind eher Anbaugeräte für Radlader oder Ackerschlepper, die über eine Zapfwelle verfügen.

 

Streugeräte und Streuwagen

In aller Regel wird diese Art der Anbaugeräte als Anhänger ausgeführt. Die Rotation der Streu-Einheit erfolgt über die Räder des Streuwagens oder kann auch über die Hydraulik des Staplers erfolgen.

Der zusätzliche Streuer am Heck der Stapler erzeugt einen doppelten Effekt, es wird geräumt und gleichzeitig wird Streusalz, Splitt oder Granulat ausgebracht, um Vereisungen zu beseitigen.

Schneeketten für Gabelstapler

Und wenn es einmal ganz glatt wird, der Schnee höher liegt oder sehr schwer ist, dann schaffen Schneeketten für Gabelstapler den nötigen Grip auch auf vereisten Böden oder festgefahrener Schneefahrbahn.


Stapler-Anbaugeräte (13) Deutschland

Stapler-Anbaugeräte (13) Deutschland

 

Der Winterdienst – eine lösbare Aufgabe

 

Anbaugeräte, die einen Stapler fit machen

Öffentliche Verkehrswege werden von kommunalen Räumdiensten von Eis und Schnee befreit. Private Unternehmen dagegen müssen in Eigenregie für die Sauberkeit und Verkehrssicherheit ihrer Zufahrten und Wege sorgen. Das kann gerade bei größeren Flächen zu einer sehr zeitintensive Aufgabe anwachsen. Mit den passenden Anbaugeräten für den Gabelstapler lässt sich die zeitaufwendige Arbeit wesentlich effektiver und viel schneller erledigen.

 

Ordnung muss sein

Grundsätzlich gilt auch auf beschränkt öffentlichen Wegen, Straßen oder Verkehrsräumen die Straßenverkehrsordnung (StVO) und die beschreibt neben Grundsätzlichem u. a. auch:

„Beschränkt öffentliche Wege sind zum Beispiel Zufahrten zu Verladestraßen, allgemein benutzbare Wege zu Privatgrundstücken, Parkplätze und Parkhäuser, Betriebshöfe und Ladestraßen. Selbst bei abgegrenzten oder nur zeitweise öffentlich zugänglichen Verkehrsräumen muss der Unternehmer sicherstellen, dass diese jederzeit für alle Verkehrsteilnehmer sicher sind. Aus diesem Grund obliegt es der Verantwortung des Unternehmers, auch bei Eis und Schnee zu gewährleisten, dass Fußgänger, Lkw- und Staplerfahrer auf dem Parkplatz oder den Zufahrten nicht unvermeidbar behindert oder gefährdet werden“.

 

Welche Stapler sind für den Winterdienst geeignet?

Grundsätzlich können alle motorbetriebene Stapler mit Winterdienst-Anbaugeräten ausgerüstet werden. Hier sind die greifenden Vorschriften zu beachten, insbesondere die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Diese gilt für alle Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h.

Flurförderzeuge (FFZ) mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 6 km/h unterliegen keiner Zulassungspflicht. Sie benötigen kein amtliches Kennzeichen und auch keine Haftpflichtversicherung. Allerdings muss auf der linken Fahrzeugseite ein dauerhaft lesbares Schild mit Namen und Anschrift des Besitzers angebracht sein.

FFZ mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 6 bis maximal 20 km/h brauchen eine Einzelbetriebserlaubnis nach § 21 StVZO sowie ein dauerhaft lesbares Schild mit Namen und Anschrift des Besitzers. Eine Haftpflichtversicherung ist für sie jedoch ebenfalls nicht vorgeschrieben – außer für Wagen und Schlepper.

FFZ mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h benötigen eine amtliche Zulassung und ein amtliches Kennzeichen. Ebenfalls vorgeschrieben sind für sie eine Einzelbetriebserlaubnis und eine Haftpflichtversicherung. Zudem müssen sie regelmäßig zur Haupt- und Abgasuntersuchung.

Daraus ergibt sich, dass nur motorbetriebene Stapler mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 6 km/h ohne zusätzliche behördliche Genehmigungen im Winterdienst eingesetzt werden dürfen. Bei stärker motorisierten Staplern muss zunächst die örtliche Zulassungsbehörde eingeschaltet werden, um die erforderlichen Zulassungen zu erhalten.

Maximal geeignet für den harten Einsatz in Schnee und Eis sind Stapler mit Verbrennungsmotor. Diese Geräte sind weniger empfänglich für eindringende Feuchtigkeit. Doch ein Verbrennungsmotor ist nur ein Anfang – es braucht die passenden Anbaugeräte. Nur diese können aus einem gewöhnlichen Gabelstapler einen Schneepflug oder ein anderes Räumfahrzeug machen, welches schon in den frühen Morgenstunden für freie Zufahrten und sichere Verkehrsflächen sorgt.

 

Sicher unterwegs, auch auf rutschigem Untergrund

Stapler, die nur in einem Gebäude eingesetzt werden, sind häufig mit profillosen Reifen ausgestattet, Was in der Halle mit glattem, trockenen Boden okay ist, kann bereits auf einer dünnen Schneedecke zum Problem werden. Die Reifen haben keinen oder nicht genug Grip auf der Schneedecke und das Fahrzeug lässt sich nicht zuverlässig handhaben. Abhilfe lässt sich hier nur schaffen – entweder grobstollige Reifen (die jedoch in der Halle wieder gewechselt werden müssen) – oder das Anlegen von Schneeketten.

Schneeketten für Stapler sind – nach anfänglichen Schwierigkeiten – inzwischen für alle Reifengrößen erhältlich. Bei entsprechender Übung lassen sich die Ketten innerhalb weniger Minuten aufziehen oder abnehmen. Es sollten aber nur Schneeketten verwendet werden, die speziell für Stapler entwickelt worden sind.

 

Schnee räumen – Schnee beseitigen

Um die Verkehrswege zügig und gründlich vom Schnee zu räumen, sind sogenannte Schneeschilde besonders gut geeignet. Die leicht konkav geformten Räumschilde werden auf die Staplergabeln geschoben und in der gewünschten Position gesichert. Je nach Position des Schildes wird der Schnee bei der Fahrt vor sich hergeschoben oder direkt beim Fahren zur Seite geräumt, wobei der Anstellwinkel des Räumschildes variabel ist.

 

Die Varianten der Stapler-Schneeschilde

Schneeschilde sind in zwei Varianten erhältlich:

Stapler-Schneeschieber sind einfacher gebaut und dienen vor allem zur Räumung glatter Flächen. Stapler-Schneepflüge sind zusätzlich mit einer Niveauregulierung ausgestattet. Das Räumen von unebenen Flächen wird dadurch vereinfacht und erleichtert.

Um den Untergrund beim Räumen nicht zu beschädigen, ist an der Unterseite der Schneeschilde eine austauschbare Schürfleiste aus Gummi oder Hartkunststoff angebracht. So kann ein Schneeschild viele Jahre genutzt werden.

Fallen großen Schneemengen (2018/2019) reicht es nicht, den Schnee einfach an die Seite zu schieben. Der Schnee muss aufgenommen und entsorgt oder gelagert werden, wo er keine weitere Behinderung ist. So etwas ist meist nicht durch reines Schieben der Schneemassen zu erreichen, hier kann nur eine Stapler-Schaufel helfen. Diese Anbauschaufeln werden in unterschiedlichen Größen (Schaufelinhalt in m³) und Ausführungen (mechanische oder hydraulische gesteuert) angeboten. Stapler-Schaufeln eignen sich nicht nur für Schnee, sondern für alle losen Güter und Schüttgüter.

 

Verkehrswege dauerhaft schnee- und eisfrei halten

Neuschnee ist nicht die einzige Gefährdung, die im Winter auftreten kann. Wenn die frische Schneedecke geräumt ist, müssen die Verkehrswege noch von Restschnee und Eis befreit werden. Fußgänger und Fahrzeuge erwarten einen rutschsicherer Untergrund.

Der klassische Besen ist besonders gut geeignet. Der lässt sich als Anbaugerät auch für den Stapler nachrüsten. Stapler-Kehrbesen werden einfach auf die Gabelzinken geschoben und mit Schrauben oder Splinten gesichert. Der Stapler wird schnell zu einem flexiblen Reinigungsgerät, das übrigens nicht nur zum Fegen von Schnee, sondern für alle Arten von Kehrgut eingesetzt werden kann.

 

 


Stapler-Anbaugeräte (10) Deutschland

Stapler-Anbaugeräte (10) Deutschland

 

Kranhaken am Gabelstapler – mehr als ein Kran-Ersatz

 

Natürlich kann ein Gabelstapler-Anbaugerät in der Form von Kranhaken, Kranarmen und Traversen einen „echten“ Kran nicht voll ersetzen. Wenn aber nur hin und wieder ein Kraneinsatz ansteht, dann ist so ein Anbauteil ein guter Ersatzkran.

 

Die Last von oben anheben

Überall dort, wo schwere Lasten nur von oben erfasst werden sollen oder nur so erfasst werden können, sind Krane exakt in ihrem Element. Mit einem Lasthaken oder einem Kranarm wird ein Gabelstapler im Handumdrehen zu einem mobilen Kran. Die Anbaugeräte – Lasthaken oder Kranarm –eignen sich beispielsweise zum Ein- und Ausbau von schweren Maschinenteilen, zum Transport von Montageteilen, Maschinenständern und kompletten Maschinen.

Auch Betonfertigteile, Big-Bags, schwere Behälter und Tanks können mit einem – zum Kran umfunktionierten – Stapler aufgenommen und transportiert werden. Eben diese Anbaugeräte sind mit einer Tragfähigkeit bis etwa 15.000 kg erhältlich und vor allem dort sinnvoll einsetzbar, wo die Anschaffung eines kompletten Mobilkrans nicht vertretbar und wirtschaftlich ist.

Der Kranhaken kann vieles auf den Haken nehmen

Dies ist die einfachste Lösung, sie besteht aus Kranhaken oder Lasthaken, die problemlos auf die Gabelzinken gesteckt und dort sofort gesichert werden. Sie haben eine feste Länge, die je nach vorhandenem Typ bis etwa 2.500 mm Länge reicht. Die Tragfähigkeit liegt zwischen 500 kg und rund 8.000 kg. Für leichtere Arbeiten gibt es Varianten, die auf nur einen Gabelzinken aufgeschoben werden. Um die Lasten mittig vor dem Stapler zu führen, werden typischerweise jedoch Kranhaken verwendet, die auf beide Zinken gesteckt werden. Die Haken selbst sind als Wirbellasthaken ausgelegt.

 

Einen langen Kranarm haben

Um die Reichweite der Kranlösung für Gabelstapler nicht unwesentlich zu erhöhen, werden starre Kranarme oder Lastarme eingesetzt. Diese verfügen über Einfahrtaschen für die Gabelzinken, eine Kettensicherung gegen unbeabsichtigtes Abrutschen und über einen Wirbellasthaken zum leichteren Ausrichten der Last. Oft sind mehrere Ösen am Kranarm vorhanden, in die der Lasthaken beispielsweise mit einem Schäkel eingehängt werden kann. Bei diesen starren Konstruktionen lassen sich hierdurch ohne viel Aufwand unterschiedliche Hakenpositionen einstellen.

 

Teleskop-Kranarme können Hakenpositionen verändern

Die Konstruktion teleskopierbarer Kranarme besteht aus einem starren äußeren Kranarm und einem innenliegenden ausziehbaren Teil. Auch hier wird das Anbaugerät mit einer Kette gegen unbeabsichtigtes Abrutschen gesichert und mit Steckbolzen wird der mehrfach ausziehbare Teleskopteil in seinen Positionen gesichert. Wirbelhaken – einer oder oft auch mehrere – können in verschiedenen Positionen eingehängt werden. So lässt sich für die jeweilige Aufgabe die ideale, wirksame Kranarmlänge exakt wählen. Mehrfach höhenverstellbare Teleskop-Kranarme erweitern die ansonsten nur durch das Hubgerüst realisierbaren Arbeitshöhen. Sonderformen von Teleskop-Kranarmen können ohne Lastgabeln direkt an das Hubgerüst angebaut werden.

 

Traversen erweitern die Einsatzmöglichkeiten

Wenn Lasten mit Bändern, Gurten oder Ketten an mehreren Stellen angeschlagen werden sollen oder aber spezielle Gehänge eingesetzt werden, bieten sich Traversen für den Staplerbetrieb an. Sie sind mit den entsprechenden Bohrungen für die Anschlagmittel ausgestattet. Mit Traversen lassen sich die Einsatzmöglichkeiten eines Staplers im Kranbetrieb noch weiter erhöhen und ausbauen.

 

Das Thema Sicherheit beeinträchtigt das Thema Tragfähigkeit

Zur Verlängerung der Reichweite im Kranbetrieb werden vor allem Kranarme verwendet. Dadurch verlängert sich der Hebelarm, der die Tragfähigkeit des Staplers negativ beeinflusst. Auch die Eigengewichte der Kranarme und gegebenenfalls zusätzlichen Traversen wirken sich mindernd aus. Die Resttragfähigkeit sinkt drastisch. All diese Faktoren verlangen nach einer besonderen Beachtung für den sicheren Betrieb.

 

 


Stapler-Anbaugeräte (9) Deutschland

Stapler-Anbaugeräte (9) Deutschland

 

Klammern und Greifer zum kräftigen Zupacken

 

Gabelstapler Anbaugeräte: Klammer, Greifer oder Klammerkörper

Eine besondere Herausforderung an den Gabelstapler besteht, wenn dieser unpalettierte oder nicht zu unterfahrende Lasten oder Sonstiges aufnahmen und transportieren muss. Auch steht nicht immer ein Kran zur Verfügung, wenn es darum geht, größere runde Güter, komplette Geräte, Bauteile aus Beton zu transportieren.

 

Klammern, Greifer & Co.

Die Lösung des Problems: Ein Gabelstapler kann all diese Lasten problemlos mit einer Klammer, einem Greifer oder einem Klammerkörper als Anbaugerät transportieren. All diese Geräte funktionieren nach dem gleichen oder ähnlichem Prinzip. Die Gabelstapler verfügen über hydraulisch arbeitende Klammern oder Greifer und erfassen die Lasten von oben oder frontseitig. Oft sind diese Geräte auch noch zusätzlich mit einer Drehvorrichtung und dem Seitenschieber ausgestattet, welche das genaue Positionieren der Objekte wesentlich vereinfacht.

 

Klammern gibt es fast für jedes Einsatzgebiet, mit ihnen lassen sich Kartons, Kisten, Dosen und Säcke oder Ähnliches aufnehmen und anderen Ortes auf Lkw-Ladeflächen, auf Paletten oder Slipsheets absetzen.

 

Klammern für Eckiges und Rundes

 

Steinklammern

Steinklammern werden oft auch als Blockklammern bezeichnet. Mit Steinklammern können alle Arten von Steinen bewegt werden, egal ob Mauersteine, Hohlblocksteine, Pflasterverbundsteine, Randsteine und Gehwegplatten. Die Steine und andere Betonerzeugnisse können paletten- oder lagenweise versetzt werden.

Der Anpressdruck der Steinklammern ist fein dosierbar, zusätzlich verfügen die Klammern über eine Gummierung. So können auch Natursteinerzeugnisse wie Platten und Blöcke aus Marmor, Granit oder Sandstein ebenso sicher wie schonend transportiert werden.

Geräteklammern

Für den Transport von hochwertigen Haushaltsgeräten wie Elektro- und Gasherde, Kühlschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner lassen sich Geräteklammern oder Kartonklammern mit gummierten Armen einsetzen. Bei diesen ist häufig ein Seitenschub serienmäßig integriert. Auch Kisten mit empfindlichen Inhalten und Präzisions-Maschinenteile lassen sich mit diesen Anbaugeräten bewegen.

 

Behälterklammern sind ähnlich konzipiert und werden häufig beim Drehen und Abkippen von Holz- und Kunststoffbehältern verwendet – beispielsweise in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelindustrie.

 

Hafenklammern

Sie sind die Alleskönner unter den Klammern, die sogenannten Hafenklammern. Sie werden sehr flexibel für die unterschiedlichsten Aufgaben beim Handling von Kisten, Ballen und anderem Stückgut eingesetzt. Sie sind sehr robust in der Ausführung und haben eine hohe Tragfähigkeit, so sind sie bestens für den rauen Hafenalltag ausgerüstet.

 

Ballenklammern

Auch Ballenklammern greifen, die zu transportierenden Lasten mit zwei Klammern. Neben dem Transport von Kisten und großen Stückgütern sind sie besonders geeignet für relativ weiche Transportgüter wie beispielsweise Zellulose, Tabak, Stoff und Papier in Ballenform.

 

Rollenklammern

Ob Rohre, Fässer oder Tonnen, Stahlcoils, Papierrollen oder Reifenstapel, alle runden Lasten können mit Rollenklammern sicher und wirtschaftlich bewegt werden. Es können stehende oder liegende Güter aufgenommen und abgesetzt werden.

 

Fassklammern

In der Getränkelogistik und in Brauereien werden oft größere Mengen an leeren Fässern transportiert. Mit der sehr speziellen Fassklammer lassen sich bis zu 36 leere Fässer gleichzeitig aufnehmen und absetzen.

 


Stapler Anbaugeräte (8) Deutschland

Stapler Anbaugeräte (8) Deutschland

 

Auch Rundes bekommt der Stapler in den Griff –

mit Greifern und Zangen

 

Es ist nicht die eigentliche Aufgabe eines Gabelstaplers runde Objekte zu greifen und zu transportieren. In manchen Betrieben bietet es sich aber an, einen vorhandenen Gabelstapler auch für diese und ähnliche Anwendungen zu nutzen. Für solche Einsätze gibt es Greifer und Zangen als Anbaugeräte.

 

Rundholzzangen oder Holzgreifer

Rundholzzangen – ein typischer Vertreter dieser Gattung, werden überwiegend in der Holzindustrie genutzt. Neben den unten liegenden Gabelzinken verfügen diese hydraulischen Anbaugeräte über eine Zange, die die Last von oben greift und so sichert. Es werden auch Rundholzzangen mit zwei hydraulischen Greifern angeboten, um extra schwere Lasten zu greifen.

 

Ballenzangen für einen wichtigen Wirtschaftszweig

In der Recyclingwirtschaft werden Lasten meist in Form von Ballen bewegt, hier lassen sich Stapler mit Ballenzangen als Anbaugerät nutzen. In der industriellen Produktion werden Ballenzangen eingesetzt, wenn Rohstoffe in Ballenform vorliegen.

 

Fassgreifer und Fasslifter

Diese Anbaugeräte sind konzipiert für das Bewegen von Fässern und Tonnen – in Gewerbe und Industrie gibt es viele davon, ob aus Holz, Stahl, Kunststoff oder Aluminium. Sie werden genutzt für Bier und Wein, für Brennstoffe und Chemikalien oder Treib- und Schmierstoffe. Ein Fassgreifer oder Fasslifter ist das ideale Anbaugerät zum Anheben, sicher und schnell ransportieren, absetzen und entleeren von Fässern und Tonnen. Diese Behälter sind sehr robust und sicher, so können sie auch

für kritische Stoffe, wie umweltschädliche und brennbare Flüssigkeiten genutzt werden.

 

Lagengreifer als Personalsparer

Eine sehr personalintensive Arbeit ist das Zusammenstellen von gemischten Paletten im Getränkegroßhandel und in Logistikzentren, die für Getränkemärkte und Einzelhandelsgeschäfte bestimmt sind. Hier ist der Lagengreifer ideal, denn er kann einzelne oder mehrere Lagen von Dosen oder Flaschen Kartons oder Kästen aufnehmen und zu individuellen Paletten zusammentragen.

Paket- und Plattenzangen für den Baubereich

Bei Herstellern und im Handel werden Baustoffe wie Mauer- und Pflastersteine, Platten und Formelemente für den Baubereich oft in Stapeln auf Paletten gelagert. In den meisten Fällen sind solche Baustoffe sehr schwer, lassen sich aber mit mechanischen Paketzangen gut durch Greifen von oben aufnehmen, anheben, transportieren und absetzen, weil sie über Einstecktaschen für die Staplergabel, gummierte Greifer sowie eine integrierte Drehvorrichtung verfügen. Hierdurch lassen sich die schweren Baustoffpakete einschließlich der Lagerpaletten leicht und sicher bewegen.

Platten und Bordsteine werden von Geräten mit geringerer Eintauchtiefe aufgenommen, denn diese können auch lagenweise greifen. Hydraulische Versionen von Greifern und Zangen werden ebenfalls angeboten, besonders effizient ist der Einsatz von hydraulischen Doppelzangen für den Transport von zwei Baustoffpaketen gleichzeitig. Hier ist nur ein hydraulischer Steuerkreis erforderlich, denn die beiden Zangen werden gemeinsam angesteuert.

Mit Fertigteilzangen sicher transportieren

Fertigteilzangen sind hydraulische Anbaugeräte für Fertigteile aus Beton, aus Steinen, Bordsteine oder Treppenstufen und Böschungswinkel oder sogar große Betonrohre oder komplette Schächte. Auch wenn Gewichte und Maße solcher Teile beträchtlich sein können – die hydraulischen Fertigteilzangen als Anbaugeräte transportieren diese Bauelemente sicher und schonend.


Stapler Anbaugeräte (7) Deutschland

 Stapler Anbaugeräte (7) Deutschland

 

Gabeln und Gabelzubehör für einen Gabelstapler

 

Ein Gabelstapler ist serienmäßig mit Gabeln und Gabelzinken ausgestattet. Für bestimmte Transportsituationen reichen diese nicht aus und Sonderlösungen sind gefordert. Gabelzubehör gibt es in vielen Variationen, denn Gabeln sind das Wesentliche bei einem Gabelstapler, nur durch sie können Paletten und andere unterfahrbare Lasten aufgenommen werden.

 

Gabelverlängerungen für ein sicheres Anheben

Es ist immer im Einzelfall zu entscheiden, ob es sich lohnt, Gabeln in größeren Längen zu nutzten. Ragt eine zu transportierende Last über die Zinken der vorhandenen Gabel hinaus, können Gabel- oder Zinkenverlängerungen verwendet werden. Ist die zu transportierende Last so groß und ein sicheres Anheben mit der Standardgabel ist nicht möglich, sollten Gabeln in größeren Längen genutzt werden.

Gabelverlängerungen

Die Montage dieser einfachen Anbaugeräte kann von einer einzelnen Person vorgenommen werden.

Angeboten werden sie in offener oder geschlossener Ausführung und sind als robuste Stahlkonstruktionen ausgeführt, beschichtete oder explosionsgeschützte Versionen gibt es ebenfalls für spezielle Anwendungen. Aufgenommen werden die Gabelverlängerungen mit der Originalgabel und gegen ein eventuelles Abrutschen hinter dem Gabelrücken mit Bolzen gesichert. Bei einer Lastverteilung über die gesamte Gabelverlängerung eignet sich nur die offene Version, die geschlossene Form hingegen erlaubt auch den Transport von Lasten, bei denen der Schwerpunkt außerhalb der Originalgabel liegt. Sinnvoll ist die Nutzung solcher Verlängerungen, wenn diese Art Lasten nur gelegentlich bewegt werden, die Anschaffung einer kompletten zweiten Gabel wäre in dem Fall unwirtschaftlich. Die Zinkenlänge der vorhandenen Gabel muss mindestens 60 % der gesamten Verlängerung betragen, dies muss unbedingt beachtet werden, denn die Tragfähigkeit verändert sich.

Teleskopgabeln bei wechselnden Lastgrößen

Bei wechselnden Lastgrößen sind Teleskopgabelzinken eine vielseitige und kostengünstige Lösung.

Sie sind einfach zu montieren, sie sind in verschiedenen Längenpositionen manuell einzurasten und zu sichern. Zu beachten ist auch hier die Grenze, die durch die Länge der Originalgabel vorgegeben ist.

Ausschubgabeln oder Vorschubgabelträger mit Scherensystem sind eine besonders komfortable Ausführung. In der Kombination mit Gabelzinken am Grundgerät wird z. B. das Aufnehmen und Absetzen von Lasten in der zweiten Regalreihe sowie das einseitige Be- und Entladen von Lkw und Bahnwaggons ermöglicht.

 

Hydraulisch betätigte Zinkenverstellgeräte

Gabelzinken mit fixer Position stoßen dort an Grenzen, wo häufig Lasten mit unterschiedlichen Breiten von Staplern transportiert werden müssen. Sie sind hauptsächlich für genormte Paletten oder Gitterboxen vorgesehen. Hier kommen manuell oder hydraulisch betätigte Zinkenverstellgeräte zum Einsatz, denn mit ihnen gibt es die Möglichkeit, die Zinken genau auf die Breite der zu transportierenden Last abzustimmen.

 

Seitenschieber – zeitraubendes Rangieren entfällt

Die komplette Gabel oder die Gabelzinken seitlich parallel zu verschieben, dazu dient der Seitenschieber.  Anfahrungenauigkeiten des Staplers werden ausgeglichen und ein zeitraubendes Rangieren entfällt, Lasten werden präzise aufgenommen oder abgesetzt.

Klemmschieber und Abschieber

Waren zu bewegen die auf Kunststoff- oder Pappuntergründen gelagert sind und nicht auf einer Palette, ist mit Einsatz eines Klemmschiebers möglich, er hält die Waren zusammen, zieht sie auf die Gabel oder schiebt sie davon herunter. Um Waren von der Gabel abzuschieben, gibt es einfache Abschieber.

 

Lasthalter stabilisieren

Instabile Lasten, wie Getränkekartons, Getränkekisten oder Leergut werden mit Lasthaltern stabilisiert.

Durch einen fein einstellbare Anpressdruck und eine Gummibeschichtung wird die Ware geschont und vor Beschädigungen geschützt.

Lasthalter eignen sich besonders auf unebenen Böden und im Freigelände, hier erzielen sie eine höhere Transportgeschwindigkeit und ein effizientes Arbeiten, was die Produktivität der Stapler bei gleichzeitig sicherem Transport erhöht.

 

Seitenschubgeräte verwandeln Frontstapler

Ein Frontstapler wird zu einem Seitenstapler durch den Anbau eines Seitenschubgeräts und ist dann

auch in schmalen Gängen für die Regalarbeit geeignet. Hierfür wird die Gabel dabei quer zum Hubmast verschoben. Weitere schwenkbare Seitenschubgeräte können die Funktion von frontseitigem Aufnehmen und Absetzen von Lasten erweitern. Es ist zu beachten, dass beide Arten von Seitenschubgeräten sehr schwer sind, den Lastarm der Gerätekombination vergrößern und dadurch die Resttragfähigkeit des Staplers deutlich verringert wird.

 

Mehrpalettengabeln für den gleichzeitigen Transport

Um nebeneinander liegende Paletten gleichzeitig zu transportieren, hat man die Mehrpalettengabeln konstruiert. Sie werden angeboten als Doppelpalettengabel oder Dreifachpalettengabel. Sie werden gerne mit den passenden Mehrfachseitenschiebern kombiniert, denn die Umschlagleistungen eines einzelnen Staplers lassen sich so erheblich erhöhen und die Arbeitszeiten deutlich verringern.

 

Spreizer gegen das Durchhängen

Rohre aus Kunststoff, Holzlatten oder Armierungseisen sowie Stahlgitter und Stahlmatten neigen beim Transport dazu durchzuhängen und zu schwingen. Hier schafft der sogenannte Spreizer Abhilfe, mit zusätzlichen festen Gabelzinken werden breite Lasten stabilisiert. Die Montage ist einfach, ein Spreizer lässt sich bei Bedarf einfach und schnell montieren und demontieren.