Staplerschein Österreich – Wer- Was- Warum? Fragen – Antworten (Deutschland)

Staplerschein-Österreich

 

Staplerschein Österreich – Wer- Was- Warum? Fragen – Antworten

 

Zum Führen von Hubstaplern dürfen nur solche Arbeitnehmer eingesetzt werden, die eine entsprechende Fachkenntnis durch Zeugnis „Staplerschein“ nachweisen. Weiters bedarf das Führen eines Hubstaplers einer schriftlichen / mündlichen Fahrbewilligung.

 

  • Frage: Wann ist ein Lastschutzgitter notwendig?

Antwort: Ein Lastschutzgitter ist immer erforderlich, wenn Ladegüter den Gabelbaum maßgeblich übersteigen und eine Gefährdung durch überkippende Ladegüter nicht auszuschließen ist.

 

  • Frage: Was zählt unter Flurförderzeuge?

Antwort:  Flurförderfahrzeuge sind Transport- und Fördermittel. Hubwagen und Gabelstapler gehören zu den Flurförderfahrzeugen. Anwendung finden diese Fahrzeuge vorwiegend im horizontalen Gütertransport in Lager- und Produktionshallen von Unternehmen. Zu den Flurförderfahrzeugen zählen u. a.: Gabelstapler – Schlepper – Niederhubwagen – manuelle Hochhubwagen – elektrische Hubwagen – Hubwagen mit Waage – Scherenhubwagen.

 

  • Frage: Wie wir eine Steigung mit Last befahren?

Antwort: Im Gefälle und bei Steigungen ist die Last immer bergseitig zu führen. Gabelstapler dürfen nur mit zurückgeneigtem Hubmast fahren. Vor Fahrtbeginn die Gabelzinken möglichst in niedrige Stellung bringen, der Bodenbeschaffenheit angepasst etwa 10 bis 30 cm.

 

  • Frage: Wann darf das Hubgerüst nach vorn geneigt werden?

Antwort:  Das Hubgerüst darf erst vor dem Einfahren der Gabel nach vorne geneigt werden. Bei der Lastaufnahme ist darauf zu achten, dass die Last dicht an den Gabelrücken zu liegen kommt. Dadurch kann sie sich am Gabelrücken abstützen und der Lastschwerpunkt-Abstand wird so klein wie möglich gehalten.

 

  • Frage: Was gilt beim Transport von kleinen Lasten?

Antwort: Beim Transport von kleinen Lasten muss eine Palette oder Gitterbox verwendet werden.

 

  • Frage: Was hebt ein 5 Tonnen-Stapler?

Antwort: Bei einem Flurförderzeug mit einem Eigengewicht von 3 Tonnen und einer Last von 2 Tonnen muss der Boden eine statische Belastung von 5 Tonnen aushalten, die z. B. beim Anfahren oder Bremsen durch die dynamischen Kräfte noch weiter erhöht wird.

 

  • Frage: Wer darf Reparaturarbeiten am Gabelstapler durchführen?

Antwort:  Ein Kundendienstmonteur des Herstellers. Ein hierfür speziell ausgebildeter und beauftragter Mechaniker oder ein entsprechender Mechaniker des eigenen Unternehmens.

 

  • Frage: Was versteht man unter dem Begriff Lastschwerpunkt?

Antwort: Als Lastschwerpunkt bezeichnet man den Abstand vom Gabelrücken zum Mittelpunkt der sich auf der Gabel befindenden Last. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Last die Form eines Würfels hat und das Gewicht gleichmäßig verteilt ist.

 

  • Frage: Was ist für die Standsicherheit entscheidend?

Antwort: Durch Bewegungen wie Beschleunigen, Abbremsen, Befahren von Schrägen und durch Bodenunebenheiten kann die Standsicherheit beeinträchtigt werden. Deshalb heißt es: vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit fahren, sanft anfahren und abbremsen.

 

  • Frage: Wie viel Kilogramm kann ein Stapler heben?

Antwort: Der genormte Lastschwerpunktabstand für Gabelstapler mit einer Nenntragfähigkeit bis zu 10.000 kg setzt sich wie folgt zusammen: bis 1000 kg Last: 400 mm. 1001 bis 5000 kg Last: 500 mm. 5001 bis 10.000 kg Last: 600 mm.

 

  • Frage: Wie viel muss ein Stapler wiegen, wenn er 2 Tonnen heben soll?

Antwort: In der Regel wiegt ein Gabelstapler mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 t etwa das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 t.

 

  • Frage: Welcher Stapler kippt schneller?

Antwort: 3-Rad-Gabelstapler –grundsätzlich aber auch 4-Rad-Stapler – können nur bei zu schneller Kurvenfahrt in Verbindung mit einer starken Beladung umkippen. Bedient der Staplerfahrer das Gerät fachgerecht, ist bei beiden Staplerarten eine ausreichend hohe Sicherheit gewährleistet und kein Kippen zu befürchten.

 

  • Frage: Wann kippt ein Frontgabelstapler?

Antwort: Da der Schwerpunkt des unbeladenen Gabelstaplers möglichst nahe an der Hinterachse sein soll, kippt dieser leichter als der beladene, da bei Beladung der Schwerpunkt durch die Last nach vorne wandert. Das bedeutet in Kurzform für den Fahrer: Fahren Sie in Kurven langsam, je enger die Kurve, desto langsamer.

Beim Gabelstapler liegt der Schwerpunkt zwischen der Vorder- und Hinterachse, idealerweise möglichst nahe an der Hinterachse. Wird eine Last aufgenommen, so wandert der Schwerpunkt in Richtung der Vorderachse. Je höher das Gewicht der aufgenommenen Last, desto mehr neigt der Gabelstapler zum Kippen nach vorne!

 

  • Frage: Wie berechnet man den Lastschwerpunkt?

Antwort: Als Lastschwerpunkt bezeichnet man bei Flurförderzeugen den Abstand vom Gabelrücken zum Mittelpunkt der Last.

Lastschwerpunktabstand: Der Lastschwerpunktabstand ist bei Flurförderzeugen mit Hochhubeinrichtung der Abstand vom Gabelrücken bis zum Lastschwerpunkt. Dabei wird die Last würfelförmig und gleichmäßig verteilt angenommen. Der Lastschwerpunktabstand spielt eine Rolle beim Festlegen der Nenntragfähigkeit. Bei speziellen Anwendungen ist es zulässig, die Tragfähigkeit von Staplern in Abhängigkeit vom Lastschwerpunktabstand festzulegen. Quelle: Staplerkoenig

 

  • Frage: Wie errechnet sich das Stapler Moment?

Antwort:  Liegen keine Angaben zur Tragfähigkeit eines Staplers vor, dessen Lastschwerpunktabstand von der Norm abweicht, kann man den Wert berechnen, wenn man das Lastmoment des Staplers kennt. Dieses lässt sich nach folgender Formel berechnen: M = Q (c + x) M = Lastmoment, Q = Nenntragfähigkeit des Staplers, c = genormter Lastschwerpunktabstand und x = Vorbaumaß (Abstand Mitte Vorderachse bis Gabelrücken). Die Formel kann abgewandelt werden: Q = m: (c+x). Es handelt sich aber um grobe Berechnungen, denn die tatsächlichen Werte beim Stapler können abweichend sein: So ist die Tragfähigkeit bei einem kürzeren Lastschwerpunktabstand als dem genormten nicht größer als die Nenntragfähigkeit des Staplers. Andererseits kann die Mast- und Hydraulikkonstruktion des Staplers die errechnete Tragfähigkeit bei einem größeren als dem genormten Lastschwerpunktabstand nicht zulassen.

 

Die Voraussetzungen für den Gabelstaplerführerschein (Deutschland)

Um die Ausbildung für den Staplerschein zu beginnen, müssen Auszubildende erstens laut Festlegung der DGUV-Vorschrift zur eigenständigen Nutzung von Flurförderzeugen mindestens 18 Jahre alt sein. Zweitens muss eine gewisse Eignung für diesen Tätigkeitsbereich vorhanden sein, die sich in der Regel durch entsprechende Seminare und Pflichtstunden sammeln lässt.

 

Hinsichtlich der Eignung für das Fahren mit einem Gabelstapler wird zwischen der körperlichen und der geistigen Qualifikation unterschieden. Die körperlichen Fähigkeiten werden hierzu in der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung G25 ermittelt, bei der es sich vor allem um die notwendige Sehstärke, das räumliche Sehen und die Hörfähigkeit geht. Auch andere Bereiche wie die Beweglichkeit oder die Reaktionsfähigkeit werden in diesem Zusammenhang analysiert und ausgewertet.

 

Die letzte Voraussetzung ist die geistige beziehungsweise charakterliche Eignung. Diese bezieht sich auf das nötige Grundverständnis für technische und physikalische Zusammenhänge, das für die Bedienung von Flurförderzeugen von elementarer Bedeutung ist. Weitere individuelle Anforderungen sind eine schnelle Auffassungsgabe und die Bereitschaft, das Erlernte richtig und zielgerichtet anzuwenden. So steht einer umsichtigen Nutzung des Gabelstaplers mit einem gewissen Maß an Verantwortungsbewusstsein nichts mehr im Weg.

 

Welche Anbieter gibt es für den Staplerschein?

Je nach Standort gibt es verschiedene Anbieter, über die Sie die Prüfung zur Erlangung des Staplerscheins abnehmen lassen können. Die folgenden Organisationen bieten die gewünschte Ausbildung rund um den Gabelstapler und ermöglichen ein Bestehen der Prüfung innerhalb kürzester Zeit.

Neben den gängigsten Anbietern, die teilweise auch für die Vergabe des PKW-Führerscheins zuständig sind, gibt es zudem regelmäßig weitere Möglichkeiten durch die Hersteller von Flurförderzeugen. So haben etwa Jungheinrich oder Stil gesonderte Ausbildungen im Portfolio, die sich je nach Anzahl der Mitarbeiter auf Wunsch direkt im Betrieb durchführen lassen.

 

Mit einer kurzen Schulung zum Staplerschein (Deutschland)

Eine beliebte Form für den Erhalt des Staplerscheins ist der zwei- bis dreitägige Kurs. Dieser eignet sich für diejenigen, die bereits über erste Erfahrungen mit vergleichbaren Fahrzeugen verfügen. So wird auch die Ausbildung zum Staplerfahrer nicht mehr schwierig, wodurch die verschiedenen Bereiche relativ schnell abgearbeitet werden können. Die zuvor festgelegten Kosten umfassen in den meisten Fällen zudem die integrierten Unterrichtsmaterialien und die Nutzungsberechtigung für beide zu absolvierenden Prüfungen.

 

Wer bisher allerdings im Vorfeld keine Erfahrungen im Umgang mit dem Gabelstapler sammeln konnte, sollte sich auf eine etwas längere Zeit für die Ausbildung zum Staplerfahrer einstellen. Auch wenn einige Kurse dennoch auf den Erhalt des Scheins in lediglich zwei Tagen verweisen, benötigen unerfahrene Teilnehmer deutlich länger, um die Prüfung erfolgreich abzuschließen. Zusätzlich erhöht die Verbindung zwischen Theorie und Praxis mitunter den Druck und führt dazu, dass das parallele Vorbereiten unumgänglich wird.

 

So ist die Ausbildung für den Staplerschein aufgebaut

Der erste Schritt zur fertigen Unterweisung ist ein genauer Blick auf die drei nötigen Bereiche für den Erhalt des Staplerscheins: Diese unterteilen sich in Theoriestunden, Praxiseinheiten und eine abschließende Prüfung, auf die die weiteren Ausbildungsmaßnahmen im Betrieb folgen können. Rund um den Betrieb von Flurförderzeugen werden die nachfolgenden Inhalte Teil der Ausbildungsbereiche und führen zur Betriebserlaubnis für den Gabelstapler.

 

 

Theoriestunden

Die gesamte Theorie setzt sich aus mehreren Unterbereichen zusammen. Zunächst bekommen Sie die rechtlichen Grundlagen erläutert und werden zu den gängigsten Statistiken hinsichtlich Unfällen und anderen Problemstellungen unterwiesen. Anschließend geht es um die einzelnen Funktionen von Flurförderzeugen und die damit verbundenen Antriebsarten.

 

Nach den ausführlichen Informationen zu den technischen Bereichen erfolgt die weiterführende Ergänzung dieser Inhalte durch die nötigen Anhaltspunkte in der Praxis. Auch der Umgang mit Lasten spielt an dieser Stelle eine wesentliche Rolle und wird innerhalb der theoretischen Stunden vermittelt. Insgesamt erwarten Sie zehn Themenfelder, die in den meisten Fällen mit Unterrichtsstunden à jeweils 45 Minuten abgedeckt werden.

 

Praxisstunden

Bevor es in den Praxiseinheiten auf die Straße geht, beginnt zunächst die Einweisung an den vorhandenen Flurförderzeugen. Anschließend folgt die Unterweisung zum täglichen Vorgehen, bevor der Gabelstapler im Betrieb bewegt werden darf. Nach weiteren Hinweisen zu verschiedenen Gefahrenstellen am Fahrzeug sollen Sie sich in der Praxis an das Gerät gewöhnen. So behalten Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten im Blick und sind perfekt abgesichert.

 

Sobald die nötigen Grundlagen gefestigt sind, werden zusätzliche Fahr- und Staplerübungen durchgeführt. Auf diese Weise werden realitätsnahe Situationen aus dem täglichen Betrieb nachgestellt. Hierzu gehören das Fahren, das Be- und Entladen sowie das Ein- und Ausstapeln verschiedener Lasten. Je nach Bedarf und persönlicher Voraussetzungen erfordert dies mitunter unterschiedlich viele Stunden.

 

Prüfung

Sobald die theoretischen und praktischen Kenntnisse erworben wurden, können diese im Rahmen der Prüfung unter Beweis gestellt werden. Die theoretische Prüfung erfolgt anhand der Vorgaben der DGUV in einem vorgefertigten Multiple-Choice-Test, in welchem zwischen 50 und 55 Fragen beantwortet werden müssen. Im Verlauf des Tests können durchaus mehrere Antworten richtig oder falsch sein, wodurch die Teilnehmer immer wieder etwas um die Ecke denken müssen.

 

Nach bestandener Theorieprüfung erfolgt die praktische Feststellung Ihrer Fähigkeiten. In der Regel dauert der Praxistest etwa 15 bis 20 Minuten, wobei der Fokus auf der sicheren Fahrzeugführung und auf dem korrekten Umgang liegt. Bei unsachgemäßen Handlungen und falschen Antworten während der Prüfung werden Fehlerpunkte gesammelt, durch die letztendlich das Prüfungsergebnis ermittelt wird. Bei einer erfolgreich bestandenen Prüfung erhalten Sie im Anschluss Ihren persönlichen Staplerschein.

 

WICHTIG: Eine erfolgreich abgeschlossene Staplerscheinprüfung hat kein Ablaufdatum und ist somit lebenslang gültig. Jedoch sollte mindestens einmal im Jahr eine Auffrischung stattfinden.

 

+++

Der Staplerschein ist in Verbindung mit Flurförderzeugen nicht nur für bereits arbeitende Logistikerinnen und Logistiker eine ausgezeichnete Wahl, sondern gleichzeitig auch für junge Schulabsolventen, die eine gute Ausbildung anstreben.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerkurs

 


Staplerschein Kurs

Wer darf Arbeiten am Gabelstapler durchführen?

Wer darf am Gabelstapler durchführen?

Ein Kundendienstmonteur oder eine Kundendienstmonteurin des Herstellers. Ein hierfür speziell ausgebildeter und beauftragter Mechaniker/Mechanikerin oder ein entsprechender Mechaniker/Mechanikerin des eigenen Unternehmens.

 

 

Wie viel muss ein Stapler wiegen, wenn er 2 t heben soll?

In der Regel wiegt ein Gabelstapler mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 t etwa das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 t.

Ist die Tragfähigkeit höher, wird das Eigengewicht des Staplers erhöht, um die Standsicherheit sicherzustellen. Es beträgt dann 2 x 2 t plus der Differenz von 2 t zur jeweiligen zulässigen Tragfähigkeit.

 

Ein Stapler mit einer zulässigen Tragfähigkeit von 6 t wiegt also 2 x 2 t + (6 – 2 t) = 8 t.

 

Was ist ein Lastschwerpunkt?

Als Lastschwerpunkt bezeichnet man den Abstand vom Gabelrücken zum Mittelpunkt der sich auf der Gabel befindenden Last. Ausgegangen wird dabei, dass die Last ein Würfel ist und das Gewicht gleichmäßig verteilt ist. Der Lastschwerpunkt hat eine sehr wichtige Bedeutung für die Festlegung der Nenntragkraft von Flurförderzeugen.

 

Wichtig zu beachten ist außerdem, dass beispielsweise durch das Anbringen einer Gabelverlängerung der Lastschwerpunkt verlagert wird und somit die sogenannte Resttragfähigkeit sinkt.

 

 

Was ist Resttragfähigkeit?

Auf dem Typenblatt eines Gabelstaplers ist seine Tragfähigkeit oder Nenntragfähigkeit angegeben. Diese wird berechnet als das maximale Gewicht, das er bis zu einer bestimmten Höhe heben kann, wenn sich sein Lastschwerpunkt an einem bestimmten Punkt befindet.

Wenn die Last über diese Höhe hinausgehoben werden muss oder der Lastschwerpunkt weiter entfernt ist, verringert sich die Tragfähigkeit. Das ist die Resttragfähigkeit: die tatsächliche Hebefähigkeit in einer bestimmten Situation, die geringer sein kann als die Nenntragfähigkeit.

 

 

Was ist ein Lastschutzgitter?

Ein Lastschutzgitter muss immer dann vorhanden sein, wenn Kleinteile transportiert werden, die auf den Fahrer herabfallen können. Zu bedenken ist aber, dass herabfallende Kleinteile möglicherweise auch dritte Personen gefährden können. Ist der Gabelstapler mit einem Lastschutzgitter ausgerüstet, kann sich die Last auf der Rückseite gegen das Lastschutzgitter abstützen. So schützt das Lastschutzgitter zusätzlich davor, dass Teile der Last beim Stapeln auf den Fahrer herabfallen.

 

 

Wann ist ein Fahrerschutzdach erforderlich?

Ein Fahrerschutzdach muss immer dann am Gabelstapler angebracht sein, wenn Güter gestapelt werden, die auf den Fahrer herabfallen können. Dies ist in der Regel dann anzunehmen, wenn Güter höher als 1,8 m gehoben werden. Das Fahrerschutzdach besteht üblicherweise aus einer Gitterkonstruktion, deren Öffnungen – in der Länge oder Breite – nicht größer als 150 mm sein dürfen.

 

 

Was muss vor Benutzung des Gabelstaplers täglich erfolgen?

Um die Betriebssicherheit des Staplers zu gewährleisten, ist der zuständige Staplerfahrer verpflichtet, vor der täglichen Arbeitsaufnahme eine Sicht- und Funktionsprüfung des Staplers durchzuführen.

 

Sichtprüfung

Bei der Sichtprüfung rund um den Stapler geht es zunächst um den äußeren Zustand:

  • es geht um erkennbare Beschädigungen an Karosserie, Hubmast oder Gabelzinken und Anhängerkupplung
  • bei den Reifen um Schäden oder Fremdkörper, um die Radmuttern oder den Druck bei Luftreifen
  • um die Spannung der Lastketten, das Fahrerschutzdach und seine Befestigung, das Lastschutzgitter
  • um das Hydrauliköl den richtigen Füllstand die Dichtheit der Leitungen, sind die Füllstände von Kühlwasser und Motoröl richtig bzw. ist die Batteriespannung in Ordnung?
  • um saubere Luftfilter – griffige Pedale – und sicher verstaute Gasflaschen

 

Funktionsprüfung

  • sind Beleuchtung, Hupe und ggf. akustischer Rückfahrwarner funktionstüchtig – maximal Lenkungsspiel zwei Finger breit – funktionieren Betriebs- und Feststellbremse?
  • Ist die Führung des Lastaufnahmemittels in Ordnung? Gibt es Unregelmäßigkeiten der Führung beim Ausfahren bis Maximalstellung?
  • Ist die Abgasanlage dicht – tritt bei Neutralstellung des Hydrauliksystems kein Nachsenken auf?

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich


Wie lese ich ein Lastendiagramm?

Wie lese ich ein Lastendiagramm?

Im Traglastdiagramm geht es um die Traglast in kg. Zwei weitere „Größen“, nämlich Hubhöhe in mm und Lastschwerpunkt werden in Verbindung gebracht. Kennt man zwei der Größen, kann man die dritte im Diagramm ablesen.

 

Die Werte

Die Werte für Traglast in Kilogramm und Hubhöhe in Millimetern erklären sich von selbst. Mit dem Lastschwerpunkt ist es nicht so einfach. Der liegt im Zentrum einer Last, wenn diese eine gleichmäßige Gewichtsverteilung hat. Bei einem Holzkiste, die ungleich mit schwerem Material gefüllt ist, verschiebt sich der Schwerpunkt entsprechend nach außen. Hier kommt die untere Achse des Traglastdiagramms ins Spiel. An dieser wird sichtbar, wie weit der angenommene Lastschwerpunkt vom Gabelrücken des Staplers entfernt ist. Rückt der Schwerpunkt nach außen, vergrößert sich der Hebel. Die mögliche Traglast und Hubhöhe, mit der man im sicheren Bereich unterwegs ist, werden dann entsprechend kleiner.

 

Das Diagramm

Links stehen die zugelassenen Traglasten für den jeweiligen Stapler, rechts die Hubhöhen. Auffällt, dass links die Zahlen steigen und rechts fallen. Logisch – denn je größer das Gewicht, desto schwerer ist es anzuheben. Der Faktor Schwerpunkt kommt auf der unteren Achse ins Spiel. An den fallenden Linien erkennt man, dass die mögliche Traglast stetig abnimmt, wenn auf der unteren Achse die Abstände zwischen Lastschwerpunkt und Gabelrücken größer werden.

 

 

Was ist ein Lastdiagramm?

Last-Schwerpunkt-Diagramm. Das Schild ist auch als Last- oder Lastendiagramm für Stapler bekannt. Mit dessen Hilfe berechnen Sie den Lastschwerpunkt und die Resttragfähigkeit, um bei Verladearbeiten die Hebelwirkung richtig einschätzen zu können.

 

 

Was beschreibt dieses Traglastendiagramm?

 

Wie hoch ist die Tragfähigkeit bei einem Abstand von 1.000 mm?

Lastgewicht 1.000 kg bei einem Lastschwerpunkt von 1.000 mm und einer Hubhöhe von 4.300 mm hat der Gabelstapler eine Resttragfähigkeit von 600 kg, da die Hubhöhe über 4.000 mm liegt und die Resttragfähigkeit bis 5.000 mm 600 kg beträgt.

 


Fragen und Antworten zum Staplerschein

Antworten

 

  1. Frage: Was bildet einen wichtigen Teil des Gegengewichts am Stapler?

Antwort: Die Batterie ist ein gewichtiger Teil des Gegengewichts.

 

  1. Frage: Wie läuft der Staplerschein ab?

Antwort: Zum Kurs anmelden, Skriptum büffeln, zwei oder drei Tage Intensivkurs, dann Prüfung. Die theoretische Prüfung besteht in der Regel aus etwa 50 Fragen. Abgefragt werden dabei alle Themenbereiche, von Arbeitssicherheit über Technik bis zum richtigen Verhalten auf dem Stapler. Bei der praktischen Prüfung gilt es einen vorgegebenen Parcours fahrend zu bewältigen, Last aufnehmen und absetzen, Kurven fahren, vorwärts, rückwärts usw.

 

  1. Frage: Welche Flurförderzeuge ohne Staplerschein?

Antwort: Einfache Hubwagen für den Transport von Paletten haben keinen Motor und werden nur durch Muskelkraft bewegt. Sie gehören zu den Mitgänger-Flurförderzeugen, weil der Mensch, der sie schiebt und lenkt, zu Fuß mitläuft. Für diese Tätigkeit musst du keine spezielle Schulung absolvieren wie für den Staplerschein.

 

  1. Frage: Ist ein Staplerschein immer gültig?

Antwort: Der Gabelstaplerschein ist unbegrenzt gültig. Er begleitet Sie ein ganzes Arbeitsleben und auch darüber hinaus, wenn es denn sein soll.

 

  1. Frage: Wann darf ich einen Gabelstapler fahren?

Antwort: Zum Staplerfahren benötigst du einen Staplerschein. Mindestalter: 18 Jahre. Im Rahmen einer Berufsausbildung können unter bestimmten Bedingungen auch Jugendliche unter 18 Jahren Flurförderfahrzeuge unter Aufsicht selbstständig steuern. Ein Pkw-Führerschein ist keine Voraussetzung zum Staplerfahren.

 

  1. Frage: Ist eine Ameise ein Flurförderzeug?

Antwort: Ameise wird ebenfalls synonym für die gängigen Begrifflichkeiten Hubwagen oder Flurförderzeug verwendet. Die Ameise hat zwei bodennahe Gabeln, auf denen die oftmals auf Paletten gelagerte und zu bewegende Last aufliegt.

 

  1. Frage: Ist eine Ameise ein Gabelstapler?

Antwort: Ameise ist ein umgangssprachlicher Begriff für ein Flurfördergerät mit oder ohne elektrischen Antrieb. Der Begriff ist von der Firma Jungheinrich markenrechtlich geschützt und geht auf den ersten Elektro-Vierrad-Stapler “Ameise 55” zurück.

Die Ameise ist ein Hubwagen, der vertikal und horizontal bewegt werden kann. Sie ist günstiger und flexibler als ein Gabelstapler, kann dafür jedoch nur geringere Gewichte tragen.

 

  1. Frage: Wie oft müssen Staplerfahrer geschult werden?

Antwort: Mindestens einmal im Jahr muss an einer sogenannten jährlichen Unterweisung teilgenommen werden. Die Unterweisung muss schriftlich dokumentiert werden.

 

  1. Frage: Wer muss die jährliche Unterweisung für Gabelstaplerfahrer machen?

Antwort: Die Pflicht zum Unterweisen der Beschäftigten obliegt gesetzmäßig dem Arbeitgeber. Verantwortlich für die Erfüllung der Arbeitgeberpflichten ist der im § 13 Abs. 1 ArbSchG genannte Führungskreis der Firma.

 

  1. Frage: Was muss jährlich unterwiesen werden?

Antwort: Umfang und Inhalt der Unterweisung hängen einerseits von den bestehenden Gefahren und andererseits von der Ausbildung und Erfahrung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab. Die Unterweisung zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz muss zwingend jährlich erfolgen. Außerdem müssen Mitarbeiter, die ihre Tätigkeit im Unternehmen aufnehmen, zu Beginn diese Unterweisung erhalten.

 

Für jede Unterweisung gilt:

  • Die Unterweisung muss während der Arbeitszeit und vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgen
  • Die Unterweisung muss nachweislich durchgeführt werden (Aufzeichnungen führen, z.B. Protokolle über eine Instruktion samt Teilnehmerliste) und kann mündlich oder schriftlich erfolgen
  • Die Unterweisung muss auf den Arbeitsplatz und Aufgabenbereich ausgerichtet und an den Erfahrungsstand der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angepasst sein.

 

  1. Frage: Welchen Führerschein braucht man für einen Teleskoplader?

Antwort: Auch Teleskoplader, Teleskoparmstapler oder auch Teleskopstapler sind keine Hubstapler. Demnach wird für Telelader bis 3,5 t ein Führerschein der Klasse B und für Telelader über 3,5 t ein Führerschein der Klasse C oder F verlangt.

 

Kran-Stapler-Kombinationsgeräte

Kran-Stapler-Kombinationsgeräte sind motorisch betriebene selbstfahrende Arbeitsmittel mit wechselbarer Zusatzausrüstung zur Verwendung als Kran und/oder Stapler, die berühmt, berüchtigte Grauzone tut sich auf. 

 

Nachweis der Fachkenntnisse

Entspricht beim Führen von motorisch betriebenen selbstfahrenden Arbeitsmitteln mit wechselbarer Zusatzausrüstung zum Einsatz als Kran oder als Hubstapler (Kran-Stapler-Kombinationsgeräte) der durchzuführende Arbeitsvorgang

  • dem Führen von Kranen, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Kranen erforderlich,
  • dem Führen von Hubstaplern, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern erforderlich.

 

  1. Frage: Wie viel kann ein Gabelstapler heben?

Antwort: Bei ungleichmäßigen Lasten ist es unerlässlich, dass immer die schwerere Seite zum Gabelrücken hin aufgenommen wird. Auf diese Weise ist der Lastschwerpunktabstand am geringsten. Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Last immer direkt am Gabelrücken anliegt, bevor sie transportiert wird.

 

Der genormte Lastschwerpunktabstand für Gabelstapler mit einer Nenntragfähigkeit bis zu 10.000 kg setzt sich wie folgt zusammen:

  • bis 1000 kg Last: 400 mm
  • 1001 bis 5000 kg Last: 500 mm
  • 5001 bis 10.000 kg Last: 600 mm

An Flurförderzeugen (Hubgerüst vor der Vorderachse) befindet sich das Schild mit dem Traglast- bzw. Last-Schwerpunkt-Diagramm. Mit dieser Hilfe werden Lastschwerpunkt, Resttragfähigkeit berechnet.

 

  1. Frage: Was hebt ein 5 Tonnen Stapler?

Antwort: Bei einem Flurförderzeug mit einem Eigengewicht von 3 Tonnen und einer Last von 2 Tonnen muss der Boden eine statische Belastung von 5 Tonnen aushalten, die z.  B. beim Anfahren oder Bremsen durch die dynamischen Kräfte noch weiter erhöht wird.

 

  1. Frage: Was bedeutet Nenntragfähigkeit?

Antwort: Die Nenntragfähigkeit beschreibt das Gewicht der Last, welches ein Flurförderzeug (unter Einbehaltung der Sicherheitsnormen) transportieren kann.

 

  1. Frage: Wie liest man ein Traglastdiagramm?

Antwort: Im Diagramm stehen links die zugelassenen Traglasten, rechts die Hubhöhen. Die untere Achse zeigt die Abstände zwischen Lastschwerpunkt und Gabelrücken. An den fallenden Linien ist zu erkennen, dass die mögliche Traglast stetig abnimmt, wenn die Abstände dementsprechend größer werden.

 

Die Fragen 16. bis 23. sind identisch mit Fragen von den Bögen 1 + 2

 


Staplerschein Graz – Vorausschauen und Sicherheit

Staplerschein Graz – Vorausschauen und Sicherheit

 

AC Nautik e.U. – Staplerschein-Österreich mit Stammsitz in Gössendorf südlich von Graz ist eine autorisierte, ermächtigte Schulungseinrichtung für den Staplerschein. Erfolgreich und kundenorientiert an vier Standorten in Österreich.

 

Staplerschein-Österreich

Staplerschein-Österreich schult Staplerschein-Bewerber an vier Standorten in vier Bundesländern in Österreich: Gössendorf (südl. von Graz), Steiermark – Neukirchen bei Lambach (südl. von Linz), Oberösterreich – Brunn am Gebirge (südl. von Wien), Niederösterreich und Wien (direkt in Wien). Mit den vier ausgewählten – speziell für die Staplerausbildung geeigneten Standorten – haben wir die Basis geschaffen, einer größeren Anzahl von Arbeitnehmern (w/m) bei kürzerer Anreise die Teilnahme an Staplerschein Kursen zu ermöglichen. 

Bei den Kurs-Terminen haben wir uns bemüht, dass sie einer möglichst großen Gruppe von Arbeitnehmern (w/m) gerecht wird. Schichtarbeiter können ihre Auswahl so legen, dass die Termine nicht mit ihrer Arbeitswelt in Konflikt geraten.

 

Ausbildung auf den Punkt gebracht

Bei der Zusammenstellung des Lehrinhaltes haben wir auf absolute Praxisnähe, lehrreiche Ausstattung der einzelnen Module und arbeitsmarktnahe Ausbildungstermine viel Wert gelegt.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein

 

Dynamische Kräfte – Sicherheit – beim Staplerfahren

Der Staplerfahrer muss sich vorausschauend und jederzeit der dynamischen Kräfte, die auf ihn, sein Fahrzeug und die transportierte Last einwirken, bewusst sein. Diese Schub- oder Horizontalkräfte müssen bei allen Tätigkeiten möglichst gering gehalten oder durch geeignete Maßnahmen beherrscht werden. Besondere Aufmerksamkeiten fordern die Fliehkräfte. Die größten Energien schöpfen sie aus Kurvenfahrten – zu eng oder zu schnell – beides ist kritisch, kann Stapler zum Ausbrechen oder Kippen bringen, beides ist verhängnisvoll und manchmal tödlich.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein


Fragen + Antworten – Staplerschein

Staplerschein-Österreich

  1. Frage: Wie viel kostet der Staplerschein?

Antwort: Kursgebühr: Je nach Anbieter belaufen sich diese zwischen 280,00 € und 380,00 € und beinhalten folgende Leistungen: 21 Unterrichtseinheiten Theorie und Praxis, Abschlussprüfung und Ausstellung des Hubstaplerführerscheins.

AC Nautik e. U. bietet einen kompletten Service zum Preis von 298,– €. Dieser beginnt mit dem kostenlosen Support, über den Vorbereitungskurs bis hin zur Prüfung.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich

 

  1. Frage: Wo bekommt man den Staplerschein?

Antwort: Der Gesetzgeber schreibt eine österreichweit einheitliche und verpflichtende Ausbildung und Prüfung für das Führen von Flurförderzeugen vor, mit deren Abschluss der sogenannte Fachkenntnisnachweis (Staplerschein)erworben werden kann.

Als Nachweis über die Teilnahme an einem Ausbildungsseminar für Hubstaplerführer wird nach erfolgreich abgelegter, bestandener Prüfung ein Zeugnis, der Fachkenntnisnachweis (Staplerschein) ausgestellt. Ohne den Staplerschein geht nichts.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich

 

  1. Frage: Wie macht man einen Staplerschein?

Antwort: Machen Sie einen gesetzlich vorgeschriebenen Staplerkurs bei einem autorisierten Ausbildungsunternehmen gemäß:

Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Anhang 2 legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan 2 Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.

 

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Welche Inhalte die min. Ausbildung umfasst, ist exakt festgehalten. Es werden wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern vermittelt.

 

4 U-Std. Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik,

4 U-Std. Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung,

4 U-Std. rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften,

3,5 U-Std. Kenntnisse über Betrieb und Wartung,

2 U-Std. Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers,

2 U-Std. zur freien Verfügung,

1 U-Std. Praxis.

 

  1. Frage: Welchen Führerschein brauche ich für einen Gabelstapler?

Antwort: Der Stapler- oder Flurfördermittelschein, auch Führerausweis für Staplerfahrer ist die Berechtigung zum innerbetrieblichen Führen, insbesondere von Gabelstaplern und anderer Flurförderzeuge nach nationalen oder branchenüblichen Vorschriften. Er gehört nicht in die Ordnung der klassischen Führerscheinklassen (Klassen der Lenkberechtigung).

 

Der Fahrer für den Hubstapler benötigt im Einsatz:

 

  • Im innerbetrieblichen Einsatz: den Staplerschein – die innerbetriebliche Fahrbewilligung.
  • Die Querung einer öffentlichen Straße (oder das Befahren ganz kurzer Strecke) ist mit jedem Stapler unter gewisser Umstände gestattet. Dazu ist keine Zulassung oder ein Führerschein notwendig.
  • Für längere Fahrten auf öffentlichen Straßen bieten sich die Möglichkeit, für den Stapler mit einer maximalen Geschwindigkeit von 10 km/h eine Ausnahmegenehmigung von der Behörde erteilen zu lassen und den Stapler mit einer Tafel 10 km zu kennzeichnen.
  • Auf öffentlichen Verkehrsflächen und Straßen

Führerschein (FS) – bis 3,5 t/FS-Klasse B – über 3,5 t/FS-Klasse C oder F – es greifen das Führerscheingesetz und Kraftfahrgesetz (FSG/KFG)

 

  1. Frage: Wie lange dauert es, einen Staplerschein zu machen?

Antwort: Diese Frage kann nur der Fragende selbst abschließend beantworten, den fix sind nur die Termine für die Vorbereitungs-Kurse. Wie viel Zeit in die Vorbereitung zum Kurs – Studium des Skriptums zum Kurs, ca. auf 70 Seiten komprimierter Lehrstoff zu Kurs und Prüfung – kann nur individuell erfasst werden. Hier entscheidet die Leistungs- und Aufnahmefähigkeit der einzelnen Kursteilnehmer und deren zeitliche Möglichkeiten zum Studium der Inhalte. Der Staplerschein-Kurs mit abschließender Prüfung dauert je nach gebuchtem Kurs 2 oder 3 Tage.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich

 

  1. Frage: Wer stellt einen Staplerschein aus?

Antwort: Das Ausbildungsunternehmen nach der Abnahme und bestandener Prüfung (Theorie u. Praxis)

 

  1. Frage: Ist ein Staplerschein registriert?

Antwort: In Österreich ruhen die zur Prüfung und Ausstellung des Staplerscheins notwendigen Dokumente in den einzelnen Ausbildungsstätten.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich

 

  1. Frage: Ist es schwer, Staplerschein zu machen?

Antwort: Theorie: Wer in Österreich einen Stapler fahren will, muss zunächst den Staplerschein erwerben. Wer bei der Schulung gut aufpasst, wird die theoretische Gabelstapler-Prüfung meist ohne Probleme erfolgreich bewältigen, zumal eine falsche Antwort nicht automatisch bedeutet, dass die gesamte Prüfung nicht bestanden wird. Praxis:  Ein Kurs sollte im Aufbau folgende Elemente enthalten: Enge Passagen, Lastaufnahmen vor Wänden, Nachfassen und Mehrfachkreisel links- und rechtsdrehend, vor- und rückwärts sind nur einige davon.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich

 

  1. Frage: Wie viel Fragen gibt es bei Staplerschein?

Antwort: Es gibt etwa 100 Fragen mit Antworten, mit denen Sie Ihren Wissensstand prüfen können. Festgelegte Normen, wie viel Fragen vorgelegt und beantwortet werden sollten, gibt es nicht. Als gesichert gilt, wer bei der Ausbildung aufpasst und bei der Sache ist, wird bei der Beantwortung der Prüfungsfragen kaum Probleme haben.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich

 

  1. Frage: Ist ein Staplerschein zwingend notwendig?

Antwort: Wer in einem Unternehmen einen Hubstapler oder ein anderes angetriebenes Flurförderzeug führen muss, muss seine Eignung und Ausbildung durch einen Staplerschein nachweisen. Der Staplerschein ist zwingend vorgeschrieben.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich

 

  1. Frage: Was darf ich ohne Staplerschein fahren?

Antwort: Deichselgeführte Stapler sind Geh-Flurförderzeuge, die von Mitgängern über eine Deichsel bedient werden. Mit einer Gabel, einer Plattform oder einem anderen Lastträger werden Lasten angehoben, um sie zu stapeln oder in Regale einzubringen.

 

Anforderung:

Wer darf einen deichselgeführten Stapler bedienen? Nur mindestens 18 Jahre alte, körperlich und geistig geeignete Personen dürfen deichselgeführte Stapler führen.

 

Unterweisung

Unterweisungen müssen vor dem erstmaligen Einsatz, in regelmäßigen Abständen sowie nach Unfällen und Beinaheunfällen nachweislich durchgeführt werden. Wichtige Punkte zur Unterweisung finden Sie u. a. in

  • den Evaluierungsunterlagen,
  • der Betriebsanleitung des Herstellers,
  • den Betriebsanweisungen der Firma.

Die Bedienungsperson muss in die Funktionsweise und Handhabung des Staplers sowie in die sichere Arbeitsweise eingeschult werden. Diese Schulung kann durch geeignete fachkundige Personen des eigenen Betriebes oder durch den Hersteller erfolgen.

 

Betriebsanweisung

Für den Staplerbetrieb ist eine schriftliche Betriebsanweisung notwendig. Darin finden Sie folgende Sicherheits- und Verkehrsregeln:

  • Aufnehmen, Sicherung, Transport und Absetzen von Lasten
  • Be- und Entladen des Staplers
  • Sicherung gegen unbefugte Inbetriebnahme durch Unbefugte
  • Fahrbetrieb
  • In- und Außerbetriebnahme
  • Wechseln und Laden der Batterien

Betriebsanweisung_STAPLER

 

  1. Frage: Wie viel verdient man als Staplerfahrer?

Antwort: Der Gehalt-Bundesdurchschnitt für als Staplerfahrer in Österreich Beschäftigte beträgt ca. € 2.683.

 

  1. Frage: Wie oft muss der Staplerschein erneuert werden?

Antwort: Der Staplerschein selbst ist lebenslang gültig, ähnlich wie der Führerschein. Er muss also nicht verlängert werden. Die Unterweisung durch den Arbeitgeber muss hingegen mindestens einmal im Jahr erneuert werden. Sie ist – wie der Staplerschein – Voraussetzung dafür, Stapler im Betrieb bedienen zu dürfen.

 

  1. Frage: Was darf ich alles mit dem Staplerschein fahren?

Antwort: Inhaber von einem Staplerschein dürfen die verschiedenen Arten und Ausführungen von Flurförderzeugen fahren. Zu diesen gehören u. a. die genannten Gabelstapler, die Schlepper für den Transport von Hubwagen, Schubmaststapler oder Seitenstapler etc.

 

  1. Frage: Wer darf eine Ameise fahren?

Antwort: Wer im Betrieb einen Hubwagen (Ameise) nutzt, muss sich darüber bewusst sein, dass auch von diesen Geräten eine mögliche Gefährdung für sich und andere ausgehen kann.

 

  1. Frage: Ist ein Stapler ein Flurförderzeug?

Antwort: Gabelstapler oder Hubstapler gehören zu den Flurförderzeugen und dienen dem innerbetrieblichen Warenumschlag und Transport. Im Gegensatz etwa zu einfachen Hubwagen haben sie einen eigenen Antrieb und ein Hubgerüst, um Stapel zu bilden oder Lagerregale zu bedienen.

 

  1. Frage: Wie nennt man den Staplerschein?

Antwort: Staplerschein, Fachkenntnisnachweis für Hubstapler, Hubstaplerführerschein, Flurfördermittelschein,

Gabelstaplerschein, Staplerausweis etc.

 

  1. Wie viel muss ein Stapler wiegen, wenn er 2 Tonnen heben soll?

Antwort: In der Regel wiegt ein Gabelstapler mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 t etwa das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 t.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich


Staplerschein Graz – Vorausschauen und Sicherheit

Staplerschein Graz – Vorausschauen und Sicherheit

 

AC Nautik e.U. – Staplerschein-Österreich mit Stammsitz in Gössendorf südlich von Graz ist eine autorisierte, ermächtigte Schulungseinrichtung für den Staplerschein. Erfolgreich und kundenorientiert an vier Standorten in Österreich.

www.staplerschein-oesterreich.at

 

Staplerschein-Österreich

Staplerschein-Österreich schult Staplerschein-Bewerber an vier Standorten in vier Bundesländern in Österreich: Gössendorf (südl. von Graz), Steiermark – Neukirchen bei Lambach (südl. von Linz), Oberösterreich – Brunn am Gebirge (südl. von Wien), Niederösterreich und Wien (direkt in Wien). Mit den vier ausgewählten – speziell für die Staplerausbildung geeigneten Standorten – haben wir die Basis geschaffen, einer größeren Anzahl von Arbeitnehmern (w/m) bei kürzerer Anreise die Teilnahme an Staplerschein Kursen zu ermöglichen. 

Bei den Kurs-Terminen haben wir uns bemüht, dass sie einer möglichst großen Gruppe von Arbeitnehmern (w/m) gerecht wird. Schichtarbeiter können ihre Auswahl so legen, dass die Termine nicht mit ihrer Arbeitswelt in Konflikt geraten.

 

Ausbildung auf den Punkt gebracht

Bei der Zusammenstellung des Lehrinhaltes haben wir auf absolute Praxisnähe, lehrreiche Ausstattung der einzelnen Module und arbeitsmarktnahe Ausbildungstermine viel Wert gelegt.

www.staplerschein-oesterreich.at

 

Dynamische Kräfte – Sicherheit – beim Staplerfahren

Der Staplerfahrer muss sich vorausschauend und jederzeit der dynamischen Kräfte, die auf ihn, sein Fahrzeug und die transportierte Last einwirken, bewusst sein. Diese Schub- oder Horizontalkräfte müssen bei allen Tätigkeiten möglichst gering gehalten oder durch geeignete Maßnahmen beherrscht werden. Besondere Aufmerksamkeiten fordern die Fliehkräfte. Die größten Energien schöpfen sie aus Kurvenfahrten – zu eng oder zu schnell – beides ist kritisch, kann Stapler zum Ausbrechen oder Kippen bringen, beides ist verhängnisvoll und manchmal tödlich.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein


Staplerschein Wien – Gefahrenrisiko – Sicherheitsvorschriften

Staplerschein Wien – Gefahrenrisiko – Sicherheitsvorschriften

 

AC Nautik e. U. – Staplerschein Österreich mit Firmensitz Gössendorf, Steiermark ist eine autorisierte, ermächtigte Schulungseinrichtung südlich der Landeshauptstadt Graz.

Staplerschein Österreich hat sich zur Aufgabe gemacht, seinen Seminar-Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit den Hubstaplern zu vermitteln, ohne dabei den Faktor „Staplerschein Kosten“ zu überziehen. Ein zwei- oder drei-Tage-Seminar kostet 298,- € pro Person.

www.staplerschein-oesterreich.at

Mit einem Hubstapler zu arbeiten, birgt immer ein erhöhtes Gefahrenmoment. Der Stapler-Fahrer muss sich dieser Risiken stets bewusst sein. Das Kraftpaket Stapler ist sehr wendig und kann – ohne Anstrengung für den Fahrer – tonnenschwere Lasten in beliebige Richtungen bewegen. Um Schäden (an Personen, Fahrzeuge, Lasten oder Lager) zu vermeiden, bedarf es der uneingeschränkten Aufmerksamkeit des Stapler-Fahrers.

 

Beim Staplerschein Kurs, Wien, wird seitens der qualifizierten Ausbilder dem Bereich Stapler-Sicherheit viel Raum gegeben. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den dynamischen Kräften beim Staplerfahren gewidmet.

www.staplerschein-oesterreich.at

Kein Lehrberuf

Stapler-Fahrer ist kein Lehrberuf. Jedoch muss jeder, der einen Hubstapler steuert, seine Eignung und Qualifikation nachweisen. Die rechtliche Grundlage und den Rahmen bildet hierfür:

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 – § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Gesetzgeber legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan zwei Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.

 

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Lehrinhalte für den Staplerführerschein

Welche Inhalte die Ausbildung mindestens umfassen muss, ist exakt vorgeschrieben. Wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern werden, während der 2 bis 3-tägigen Ausbildung in Theorie und Praxis vermittelt:

 

Theorie: Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik (4 UE) – Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung 4 UE) – rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutz-Vorschriften (4 UE) – Kenntnisse über Betrieb und Wartung (3,5 UE) – Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers (2 UE) – zur freien Verfügung (2 UE).

Praxis 1 UE.

Am Kursende erfolgt die abschließende Prüfung in Theorie und Praxis. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die Aushändigung des Staplerscheins.

 

Wichtig: 1 UE. soll mindestens 50 Minuten umfassen – Nachdem die Ausbildung zum Staplerfahrer erfolgreich abgeschlossen wurde, kann der Fahrer von einem Unternehmen mit dem Führen von Hubstaplern beauftragt werden. Die Beauftragung muss schriftlich erfolgen und kann nicht auf andere Unternehmen übertragen werden.

 

Aus den vorstehenden Absätzen kann man ersehen, wie groß das Interesse staatlicher Institutionen ist, die Ausbildung der Staplerfahrer so sach- und fachgerecht zu gestalten, dass auch der Faktor Sicherheit genügend Berücksichtigung finden sollten.

 

Die dynamischen Kräfte

Unkalkulierbar sind die dynamischen Kräfte, die den Staplerfahrer bedrängen, besonders dann, wenn zwei oder drei Kräfte zusammentreffen, sich verbünden. Der Staplerfahrer muss sich der dynamischen Kräfte, die auf ihn, sein Fahrzeug und die transportierte Last einwirken, in jedem Augenblick der Fahrt bewusst sein. Diese dynamischen Kräfte müssen unter allen Umständen so gering wie möglich oder beherrschbar gehalten werden.

Die Fliehkraft ist die wichtigste unter den dynamische Kräften, das muss jeder Staplerfahrer wissen. Bei Kurvenfahrten wirkt die Fliehkraft, sowohl auf den Stapler als auch auf Fahrer und Last. Der Stapler kann durch besondere Umstände – bei nasse, rutschige Untergründe – abgefahrenen Reifen verbunden mit zu hoher Geschwindigkeit, „aus der Kurve getragen“ und unkontrollierbar werden oder kippen. Fahrer, die eine Kurve zu schnell oder zu eng fahren, provozieren, dass der Stapler kippt, riskieren ein enormes Verletzungsrisiko, das tödlich verlaufen kann.

www.staplerschein-oesterreich.at

Kurzarbeit - Staplerschein

Kurzarbeit – Staplerschein

 


Wie wird eine Staplerbatterie richtig geladen

Wie wird eine Staplerbatterie richtig geladen –

Staplerbatterie richtig pflegen   

 

Die richtige Pflege der Staplerbatterie erhöht die Lebensdauer, senkt die Kosten. So wird die Blei-Säure-Batterie des Staplers richtig gepflegt:

Elektrostapler arbeiten emissionsfrei und sind leise. Die Batterie ist teuer und sollte möglichst lange halten, regelmäßige Pflege und Wartung ist Voraussetzung. Dies gilt besonders für die am weitesten verbreiteten Bleiakkumulatoren. Diese können eine Lebenserwartung von ca. 6.000 Betriebsstunden und in etwa 1.200 Ladezyklen haben. Werte, in der Praxis nur dann erreicht werden können, wenn die Batterie entsprechend behandelt wird.

 

Wichtig! Die Staplerbatterie niemals unter 20 Prozent entladen

So genannte Tiefentladungen – Ladestände der Batterie von 20 Prozent oder weniger – haben eine Wärmeentwicklung zur Folge, die die Lebensdauer der Batterie sowie der elektrischen Stapler-Komponenten stark verkürzen. Stapler sollten rechtzeitig, spätestens bei einem Ladestand von mindestens 20 Prozent, ans Ladegerät angeschlossen und bis zur vollständigen Aufladung dort belassen werden.

 

Kurze Zwischenladungen sind Blei-Säure-Batterien ausgesprochen schädlich – jeder Ladezyklus, unabhängig von seiner Länge reduziert die Anzahl der verbleibenden Zyklen. Der Stapler sollte möglichst nahe an 20 % Restladung sein, kommt er ans Ladegerät. Das ist meist nach Feierabend der Fall, dann kann er über Nacht vollständig laden. Sollte eine vollgeladene Batterie nicht für die gesamte Schicht ausreichen, könnte ein Stapler mit Lithium-Ionen-Akku hilfreich sein. Diese Akkus laden sich schneller auf, etwa nach einer halben Stunde sind sie komplett oder fast vollständig aufgeladen.

 

Wasserstand prüfen und korrigieren

Destilliertes Wasser ist für die Funktionsfähigkeit der Staplerbatterie unverzichtbar. Während des Aufladens entsteht Wärme, Wasser im Inneren der Batteriezellen erhitzt sich und wird durch den elektrischen Strom in die Gase Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten, der Wasserstand in der Batterie sinkt. Mindestens einmal in der Woche muss der Wasserfüllstand überprüft und destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Dabei immer die Markierung beachten – nicht zu viel nachfüllen.

 

Wichtig ist, destillierte Wasser erst nach Abschluss des Ladevorgangs aufzufüllen. Nur so wird gewährleistet, dass sich der Elektrolyt und frisches Wasser gut durchmischen. Ebenfalls wichtig ist, dass ausschließlich Batteriewasser nachgefüllt wird, das den Anforderungen laut DIN 43530-4 entspricht.

 

Stapler nicht überhitzen

Die sogenannte Sulfatierung ist ein normaler Alterungsprozess. Daher sollten Sie immer darauf achten, den Stapler nicht zu überhitzen und lieber eine zusätzliche Pause einlegen, wenn sich der Motor deutlich erwärmt.


Wenn Anbaugeräte den Stapler in einen Alleskönner verwandeln – darf die Sicherheit nicht verloren gehen

Wenn Anbaugeräte den Stapler in einen Alleskönner verwandeln – darf die Sicherheit nicht verloren gehen

Staplerschein

Auf der sicheren Seite bleiben

Ganz gleich, ob es eine Gabelzinkenverlängerung, ein Sicherheitskorb oder ein Dreh-, Kippgerät ist – bei jeder Verwendung von Gabelstapler Anbaugeräten ist darauf zu achten, dass sich der Gesamtschwerpunkt des Staplers verschiebt. Normal liegt Schwerpunkt ohne Last etwa unter dem Fahrersitz.

Mit Last verschiebt dieser sich nach vorne. Gleiches geschieht bei Anbaugeräten – die Entfernung des Lastschwerpunktes zum Gabelrücken verschiebt sich nach vorn, der Gesamtschwerpunkt verlagert sich nach vorne. Die Folge: die Tragfähigkeit kann sich teilweise enorm verringern. Anbaugeräte können bis zu 800 kg auf die Waage bringen. Weitere Nachteile können die größeren Abmessungen und die Beeinflussung der Sicht sein. Es sei darauf hingewiesen, dass nur geeignete, geprüfte und zugelassene Anbaugeräte verwendet werden dürfen.

 

Mehr Nutzen – bedeutet mehr Verantwortung

Eine Kombi aus Stapler und Anbaugerät muss aufeinander abgestimmt sein – vor allem hinsichtlich der Tragfähigkeit, der Befestigung und den Hydraulikanschlüssen. Die Unterschiedlichkeit der Funktionen von Anbaugeräten, machen eine spezielle Unterweisung der Staplerfahrer zwingend erforderlich.

Hubstapler

Anbaugeräte unterliegen der Norm

Gabelstapler sind generell für Sonderaufgaben mit geeigneten Anbaugeräten ausrüstbar. Diese sind nach DIN-Norm bei älteren Geräten oder nach FEM-Norm seit ca. 1980 weltweit kompatibel.

Gängige Anbaugeräte sind neben verlängernden hohlen Gabel-Zinken, Schaufeln, Drehgeräte, Seitenschieber, Zinkenversteller, Papierrollen- oder Fassklammern. Anbaugeräte reduzieren die Resttragfähigkeit, die Reduzierung ist das Resultat aus Vergrößerung des Lastschwerpunktabstandes und des Eigengewichtes der Anbaugeräte.

Grundsätzlich:

Die Tragkraftreduktion kann mit der nachstehenden 4-stufiger Formel:

  1. Staplermoment MSt = Q · (X + C)
  2. Anbaugerätemoment ME = GE · (ESP + X)
  3. Restmoment MR = MSt − ME
  4. Resttragkraft G L = MR ÷ (X + V + L/2)

die Abkürzungen stehen für:

MSt = Eigenmoment Stapler

Q = Nenntragkraft des Staplers

X = Maß Mitte Vorderachse, Gabelträger-Rücken

C = Lastschwerpunkt (des Staplers)

MR = Restmoment

GE = Eigengewicht Anbaugerät

ESP = Eigenschwerpunkt Anbaugerät

GL = maximal zulässiges Gewicht der Last

V = Vorbaumaß des Anbaugerätes

L/2 = Schwerpunktabstand der Last

 

Diese mathematische Faktoren-Zusammenstellung sollte Sie nicht verwirren. Bei den Anbauteilen in der Bedienungsanleitung sind die notwendigen Größen meist bereits aufbereitet, sodass Sie es einfacher haben werden, mit diesen Anbauteilen. Diese Informationen sind nur als grundsätzliche Orientierung zu sehen.

Mit einem am Gabelstapler anzubringenden Resttragfähigkeitsdiagramm lässt sich die maximal zu hebende Last als Funktion der Hubhöhe ablesen. Wurde das Anbaugerät bereits ab Werk montiert und bildet eine schwer zu trennende Einheit mit dem ursprünglichen Gerät (insbesondere beim Seitenschieber), wird häufig das ursprüngliche Lastdiagramm weggelassen und durch das Resttragfähigkeitsdiagramm ersetzt.

Das Resttragfähigkeitsdiagramm enthält in der Regel die Gerätenummer des Typenschildes, das grundsätzlich an jedem Anbaugerät angebracht sein muss.

Stapler

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein