Staplerschein

Ist der Staplerschein ein Führerschein?

Der Stapler- oder Flurfördermittelschein, auch Führerausweis für Hubstaplerfahrer ist die Berechtigung zum betrieblichen Führen, insbesondere von Gabelstaplern und anderer Flurförderzeuge nach nationalen oder branchenüblichen Vorschriften. Er gehört nicht in die Ordnung der klassischen Führerscheinklassen (Klassen der Lenkberechtigung) für den Verkehr auf öffentlichen Straßen.

 

Klasse F

Zugfahrzeuge – Traktoren sind die letzte Kategorie unter den Führerscheinklassen (Klassen der Lenkberechtigung) in Österreich.

 

Klasse F

  • In die Klasse F fallen Zugmaschinen für Land- und Forstwirtschaft bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h.
  • Zusätzlich gilt diese Klasse auch für selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Hubstapler mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Übrigens, wer bereits einen B-Führerschein besitzt und der Traktor samt Anhänger nicht mehr als 3.500 Kilogramm wiegt, benötigt keinen eigenen Schein für die Klasse F.

 

Mindestalter:

  • Das Mindestalter für diese Klasse liegt bei 18 Jahren, kann mit einem entsprechenden Antrag jedoch auf 16 Jahre gesenkt werden.

 

Was sind Flurförderfahrzeuge?

Transport- und Fördermittel wie Hubwagen und Gabelstapler gehören zu den Flurförderfahrzeugen. Flurförderzeuge (FFZ) sind frei lenkbare unstetige Förderer. Anwendung finden diese Fahrzeuge vorwiegend im horizontalen Gütertransport in Lager- und Produktionshallen von Unternehmen.

 

Flurförderzeuge sind Fördermittel, die ihrer Bauart nach dadurch gekennzeichnet sind, dass sie

  • mit Rädern auf Flur laufen und frei lenkbar
  • zum Befördern, Ziehen oder Schieben von Lasten eingerichtet
  • zur innerbetrieblichen Verwendung bestimmt sind

 

Flurförderzeuge mit Hubeinrichtung im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind zusätzlich dadurch gekennzeichnet, dass sie

  • zum Heben, Stapeln oder zum „in Regale ein- und auslagern“ von Lasten eingerichtet sind
  • Lasten selbst aufnehmen und absetzen können.

Herkömmliche Hubstapler sind wichtigste Förderfahrzeuge für Industrie und Handel, wie z. B. für den Hub von Waren, die in Gitterkörben oder auf Europaletten gelagert werden.

 

Teleskopstapler

Nicht nur in der Landwirtschaft finden Teleskopstapler ihre Anwendungsbereiche, da sie mit ihrem verlängerten Teleskoparm Erntegut, Gegenstände in mehreren Metern Höhe einlagern können. Im Bereich Bauen erreicht der Teleskopstapler auch schwer zugängliche Einsatzorte.

 

Kleinere Flurförderfahrzeuge wie Hubwagen benötigen keinen Staplerschein, wohingegen dieser bei den Hubstaplern vorgeschrieben ist.  

Der Fahrer für den Hubstapler benötigt im Einsatz:

 

im innerbetrieblichen Einsatz

  • den Staplerschein – die innerbetriebliche Fahrbewilligung.

 

  • Die Querung einer öffentlichen Straße (oder das Befahren ganz kurzer Strecke) ist mit jedem Stapler unter gewisser Umstände gestattet. Dazu ist keine Zulassung oder ein Führerschein notwendig.

 

  • Für längere Fahrten auf öffentlichen Straßen bieten sich die Möglichkeit, für den Stapler mit einer maximalen Geschwindigkeit von 10 km/h eine Ausnahmegenehmigung von der Behörde erteilen zu lassen und den Stapler mit einer Tafel 10 km zu kennzeichnen.

 

Im öffentlichen Verkehr

  • Führerschein (FS) – bis 3,5 t/FS-Klasse B – über 3,5 t/FS-Klasse C oder F – es greifen das Führerscheingesetz und Kraftfahrgesetz (FSG/KFG).

 

Ohne Staplerschein geht gar nichts

  • Zum Führen von Hubstaplern dürfen nur solche Arbeitnehmer eingesetzt werden, die eine entsprechende Fachkenntnis durch Zeugnis nachweisen. Im Klartext heißt das: Der Staplerfahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein, seine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung (20,5 Std.) und die Befähigung zum Staplerfahrer mit der bestandenen Prüfung (in Theorie und Praxis) und dem Erhalt des Staplerscheins abgeschlossen haben.

Dieser Schein ist grundsätzlich zeitlich unbegrenzt gültig.

 

Ein Top-Preis von Staplerschein Österreich

Es entspricht unseren Vorstellungen – wir bieten Top-Qualitäten zu fairen Preisen. Versteckte oder nachträgliche Kosten – nicht bei uns!

Unser Unternehmen bietet einen kompletten Service. Dieser beginnt mit dem kostenlosen Support, über den Vorbereitungskurs bis hin zur Prüfung.

 

DAS PREMIUM-LEISTUNGSPAKET

umfasst folgende Leistungen:

  • Kurs-Skriptum per PDF
  • Organisation der Prüfung und Prüfungsgebühren
  • Seminar
  • Ausstellung vom Staplerschein

in Scheckkartenformat (bei positiver Prüfung)

  • Kurstermin frei wählbar –
  • kostenlose Umbuchung möglich
  • keine Vorauskasse

 

2-TAGE / 3-TAGE INTENSIV STAPLERSCHEIN-KURS 298,- EURO* pro Person

 

*obligate zusätzliche Kosten wie Anreise, Verpflegung etc. sind nicht im Betrag enthalten und vom Teilnehmer gesondert zu entrichten.

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Staplerschein Österreich

 

  


Tipps für mehr Sicherheit beim Hubstapler fahren

Gemeldete Unfälle mit Hubstaplern sind eher selten. Meist geschehen sie aus Unachtsamkeit und resultieren aus Fahrfehlern des Fahrers, er ist dafür verantwortlich. Nicht nur Fahranfängern sind davon betroffen: Auch Fahrer mit langer Erfahrung sind nicht davor gefeit, in einem Sekundenbruchteil der Unachtsamkeit einen Unfall mit dem Hubstapler zu provozieren.

 

Nur der Staplerschein ist die Platzkarte für den Fahrersitz

Wer den Hubstapler in Betrieb nimmt, muss dafür ausgebildet und befähigt sein. Als Befähigungsnachweis gilt der gültige Hubstaplerführerausweis (Staplerschein), den jeder Hubstaplerfahrer erwerben muss. Ohne die im Rahmen dieser Ausbildung erworbenen theoretischen und praktischen – durch die Prüfung bestätigten – Kenntnisse darf in Österreich niemand einen Hubstapler fahren.

 

Erst gurten, dann starten

Ist ein Sicherheitsgurt am Fahrersitz vorhanden, muss dieser – wie beim Autoverkehr – vor jedem Fahrtantritt angelegt und auf die Größe des Fahrers eingestellt werden. Ist die Fahrerkabine mit Türen ausgestattet, müssen diese immer geschlossen werden, bevor die Arbeit aufgenommen wird.

 

Staplerfahrer müssen den Hubstapler gegen unbefugte Nutzung sichern

Ob Zündschlüssel, Chipkarte oder ein PIN-Code: Es muss sichergestellt sein, dass der Hubstapler nur von dem beauftragten Fahrer benutzt werden kann. Bei Pausen oder sonstigen Arbeitsunterbrechungen und am Feierabend ist der Stapler zu sichern. Keinesfalls dürfen Schlüssel oder Chipkarte und PIN-Codes nicht weitergegeben werden, sondern sicher verwahrt werden.

 

Den abgestellten Hubstapler sichern

Wird der Hubstapler abgestellt, muss die Feststellbremse betätigt werden und die Gabel auf den Boden abgesenkt werden. Beim Abstellen auf abschüssigem Gelände müssen zusätzlich Vorlegeklötze unter die vorderen Räder geschoben werden, um ein Wegrollen zu verhindern.

 

Hubstapler dürfen nur auf dafür freigegebenen Verkehrswegen fahren

Gleich dem öffentlichen Straßenverkehr sind auch in Betriebsstätten festgelegte Verkehrswege ausgewiesen. Nur dort können Hubstapler sicher gefahren werden. Ohne eine gültige Straßenzulassung darf ein Hubstapler nur auf dem Betriebsgelände gefahren werden. Auf Parkplätzen oder öffentlichen Straßen ist eine Straßenzulassung mit allen Konsequenzen unerlässlich.

 

Vor dem Starten den morgendlichen Sicherheitscheck durchführen

Um zu gewährleisten, dass beim Arbeiten mit dem Hubstapler nichts schiefgehen kann, muss das Arbeitsgerät vor Arbeitsbeginn auf Sicherheitsstandards überprüft werden: sind Reifendruck und Profil in Ordnung – funktionieren Hupe, Beleuchtung und Bedienelemente, wie zu erwarten – sind sichtbare Schäden vorhanden, die eine sichere Funktion beeinträchtigen könnten? Entspricht alles den Vorgaben, kann die Arbeit aufgenommen werden, liegen Mängel vor, sind diese umgehend zu melden.

 

Ohne ausreichende Sicht geht nichts

Ohne ausreichende Sicht auf Fahrbahn oder mögliche Hindernisse darf keine Hubstaplerfahrt gestartet werden. Schränkt die Last die Sicht nach vorne ein, muss der Stapler rückwärtsgefahren werden. Spiegel können die Übersicht verbessern, diese müssen jedoch für den Fahrer richtig eingestellt werden. Im Notfall muss ein Einweiser den Stapler begleiten.

 

Fahr-Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpassen

Selbst wenn es im Lager oder beim Verladen über normal hektisch wird: Guter Staplerfahrer lassen sich nicht hetzen, sie schützen sich und das Ladegut. Sie bewahren Ruhe und Umsicht und achten auf nasse, rutschige Böden und reduzieren bei Sichtbehinderungen oder stärkerem Verkehr sowie an Kreuzungen das Tempo.

 

Rampen machen immer Probleme

Bei einer Rampen-Fahrt mit Last kann der Hubstapler im Fall einer Lenkbewegung schnell das Gleichgewicht verlieren und kippen. Aus Sicherheitsgründen wird die Last immer bergseitig geführt, das Lenkrad gerade ausgerichtet und nicht eingeschlagen. Beschleunigt wird nur vorsichtig, um sicher und unversehrt die Rampe zu nehmen und heil oben anzukommen.

 

Im Falle eines Kippens – unbedingt sitzenbleiben

Wenn der Hubstapler, etwa bei zu schneller Kurvenfahrt, zu kippen droht oder gar umkippt. Gilt es, Ruhe zu bewahren. Staplerkabinen sind sicher, sind so konstruiert, dass sie den Fahrer schützen. Nur nicht abspringen, sondern beide Hände fest ans Lenkrad pressen, die Füße gegen den Boden drücken und sitzenbleiben. Wer abspringt, riskiert den Verlust von Gliedmaßen oder sogar sein Leben.

 

Unter der angehobenen Last ist kein sicherer Platz

Angehobene Lasten haben ein übergroßes Gefährdungspotential. Jeder Aufenthalt unter der angehobenen Last ist grundsätzlich verboten. Das gilt selbstverständlich auch für vermeintlich „leichte“ Lasten. Unter einer angehobenen Last ist ein generelles Sperrgebiet – für den Staplerfahrer ebenso wie für andere Mitarbeiter.

 

Stapler und Personenbeförderung schließen einander aus

Nur auf einem Hubstapler mit Beifahrersitz und Festhaltemöglichkeiten darf eine zweite Person neben dem Fahrer Platz nehmen. Andere Möglichkeiten der Personenbeförderung sind bei Staplern nicht möglich und mehr als gefährlich, sind generell verboten.

 

Anbaugeräte müssen passgenau zum Stapler sein

Bei Anbaugeräten gilt der Grundsatz: Sie müssen passgenau und korrekt montiert und vor der ersten Inbetriebnahme auf einwandfreie Funktionsabläufe überprüft werden. Anbaugeräte verändern meistens den Schwerpunkt und die Tragfähigkeit des Hubstaplers. Es dürfen nur speziell dafür unterwiesenen Fahrer eingesetzt werden. Natürlich muss das Anbaugerät für den jeweiligen Hubstapler zugelassen sein.

 

Ein- und Auslagerungen am Regal sind besonders gefährlich

Arbeiten an Regalen erfordern höchste Konzentration vom Staplerführer. Beim Ein- und Auslagern können die Gabeln oder die Last an den Regal-Traversen anstoßen und/oder hängenbleiben. Hierdurch kann eine Verschiebung des Lastschwerpunktes erfolgen und die Last kann abstürzen oder das Regal beschädigen. Im schlimmsten Fall kann dies zu erheblichem Sach- und Personenschaden führen.

 

Die Hupe kann für Sicherheit sorgen

Der Hubstapler mit elektrischem Antrieb ist nahezu geräuschlos unterwegs. In Bereichen mit erhöhtem Verkehr und möglichem Querverkehr sowie an unübersichtlichen Stellen ist die Hupe die Möglichkeit, andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Doch Hupen kann niemals ein Ersatz für eine vorausschauende, defensive Fahrweise sein.

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Staplerschein Kurs

Staplerschein Kurse

 

 


Staplerprüfung

Tipps für Hubstaplerfahrer – Sicherheit hat Vorrang

Tipps für Hubstaplerfahrer – Sicherheit hat Vorrang

 

Gemessen an der Zahl der im Einsatz befindlichen Hubstapler, sind die Unfallzahlen hinnehmbar. Andere meinen, die Unfälle mit Staplern seien eher selten. Meist geschehen sie aus Unachtsamkeit und resultieren aus Fahrfehlern des Fahrers, der ist dafür verantwortlich. Schon Sekundenbruchteile der Unachtsamkeit können einen Unfall mit dem Hubstapler provozieren.

 

Lasten unfallfrei transportieren

Der Lastschwerpunkt sollte möglichst nahe am Stapler-Schwerpunkt liegen und sollte mittig zwischen den Gabeln liegen. Dabei muss die Last so fest gesichert werden, dass sie bei Gefälle oder Kurvenfahrten nicht verrutschen kann. Die Fahrgeschwindigkeit muss der Last angepasst werden, da beim Bremsen oder Beschleunigen gefährlichen Instabilitäten entstehen können.

 

Lasten aufnehmen und anheben

Unterfahrbare Lasten müssen immer am Gabelrücken anliegen. Dann erst das Hubgerüst etwas anheben und vollständig nach hinten neigen, bevor die Fahrt beginnt. Beim Absetzen zunächst das Hubgerüst wieder auf Bodenniveau absenken, dann nach vorne neigen und langsam zurückfahren.

 

Die Last muss immer sicher sein

Beim Bremsen, Beschleunigen und bei Kurvenfahrten wirken starke Fliehkräfte auf die transportierte Last. Diese muss immer ausreichend gegen Verrutschen, Auseinander- oder Herunterfallen gesichert werden. Das gilt auch bei kurzen Transportwegen.

 

Arbeitsbühnen erfordern besondere Aufmerksamkeit

Hubstapler und Arbeitsbühne – eine Kombination – die hohe Ansprüche an Sicherheit und Aufmerksamkeit stellt. Sie wird gern benutzt, um an schwer zugänglichen Stellen zu arbeiten. Die Arbeitsbühne für den Hubstapler muss zugelassen und gesichert sein. Ist die Arbeitsbühne angehoben, muss der Stapler mit der Feststellbremse gesichert sein und beaufsichtigt werden.

Achtung:

Für den Einsatz von Stapler-Arbeitskörben gibt es in Österreich einige spezielle Regeln, die bei der Benutzung beachtet werden müssen. Die wichtigste Regel – Arbeitskörbe für Österreich eine spezielle Prüfung des TÜV Austria vorweisen können, damit diese in Betrieben in Österreich zum Einsatz kommen können.

 

Der Lastschwerpunkt muss immer bodennah sein

Beim Transport von Lasten ist es ausreichend, wenn die Gabelzinken nur so weit angehoben werden, dass die Last keinen Bodenkontakt mehr hat und frei fahren kann. Jeder Zentimeter Hubhöhe mehr verringert die Hubstapler-Stabilität und engt das Sichtfeld des Fahrers ein. Der Hubmast sollte so weit wie möglich zurückgeneigt werden, um den Lastschwerpunkt möglichst nahe an den Staplerschwerpunkt zu verlagern.

 

Daten des Staplers kennen und beachten

Die maximale Tragfähigkeit stellt die Obergrenze der möglichen Belastung jedes Staplers dar. Sie ist auf dem Typenschild am Gerät abzulesen und darf nicht/nie überschritten werden – auch nicht kurzzeitig. Schließlich geht es darum, die Gefährdungen für Last, Mensch und Maschine auszuschließen.

 

Zwei Gabeln für Stabilität

Lasten müssen immer auf beiden Gabeln des Hubstaplers ruhen, um sicher transportiert zu werden. Bei kleinen Lasten Palette oder Gitterbox unterlegen und niemals Lasten nur auf einer einzelnen Gabel transportieren. Den Abstand zwischen den Gabeln immer an die zu transportierende Last anpassen, um einen möglichst stabilen Lastschwerpunkt zu erzielen.

 

Vorsicht bei Rampen

Laderampen bergen ein hohes Unfallrisiko. Das Befahren von Rampen erfordert volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Zudem sollte genau geprüft werden, ob die Rampe auf beiden Seiten komplett aufliegt und gegen Verrutschen gesichert ist. Erst dann darf sie mit größter Vorsicht befahren werden.

Defekte Rampen dürfen nicht befahren werden: Sie sind sofort stillzulegen und zu melden.

  

Sicherheitsabstand zu Fußwegen

Ein erhöhtes Unfallrisiko besteht an Türen, Toren, Durchfahrten und Treppen. Vorsichtig fahren und allzeit ausreichender Sicherheitsabstand zu Fußwegen oder Arbeitsstationen halten. Unübersichtlichen Kurven langsam anfahren und die Hupe benutzen, um Fußgänger zu warnen.

 

Vorrausschauend Fahren – Unfälle vermeiden 

Das Unfallrisiko fährt immer mit, doch lässt es sich minimieren: langsam und vorausschauend fahren, keine plötzlichen Richtungs- oder Tempowechsel vollziehen und an unübersichtlichen oder gefährlichen Stellen immer bremsbereit sein.

 

Sauberkeit sorgt für mehr Sicherheit

Stapler müssen regelmäßig auf Verschmutzungen kontrollieren werden. Im Winter erhöhen Eis, Schnee oder Schmelzwasser die Verletzungsgefahr beim Ein- und Aussteigen. Auch Scheiben müssen sauber gehalten werden, damit immer der Durchblick behalten wird.

 

Schutzkleidung schützt – wenn Sie sie tragen

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss immer vor Arbeitsbeginn angelegt werden. Sicherheitsschuhe mit rutschfester Sohle, um Ihre Zehen und Sprunggelenke zu schützen, sollten stets getragen werden – bei einem Unfall können sie schlimme Verletzungen verhindern.

 

Ein Stapler ist kein PKW –Unterschiede, die man kennen sollte

Das Heck des Gabelstaplers schert beim Lenken aus. Fahren Sie also vorausschauend in Kurven. Und reduzieren Sie die Geschwindigkeit bei Kurvenfahrten – vor allem ohne Last kann der Stapler bei zu schneller Fahrt ins Kippen kommen.

 

Nur zugelassene, geprüfte Anbaugeräte verwenden

Gabelverlängerungen oder spezielle Lastaufnahmemittel müssen für den Stapler geeignet sein. Sicher stellen, dass sie korrekt montiert, gesichert und funktionsbereit sind, bevor sie mit Last oder über Bodenniveau verwendet werden. Und immer daran denken: Jedes Anbaugerät verringert die Tragkraft des Staplers.

 

Die Betriebsanweisung informiert bei Störungen oder Unfällen

Wenn ein Stapler im Betrieb eingesetzt wird, muss eine Betriebsanweisung erstellt und öffentlich ausgehängt werden. Darin findet man wichtige Hinweise für die Bedienung und zum richtigen Verhalten bei Störungen oder Unfällen.

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Batterie explodiert beim Hantieren – junger Mann verletzt

Weil sein Traktor nicht anspringen wollte, hat ein junger Arbeiter die Elektrokabel abgeschraubt und ein passendes Batterieladegerät angeklemmt. Der Akkumulator (Starterbatterie) liefert in Fahrzeugen Strom für Licht, für die Bordelektronik und hauptsächlich Strom für den Anlasser bei Verbrennungsmotoren. Springt der Motor an und läuft rund, wird der Akkumulator über die Lichtmaschine wieder aufgeladen.

  • In aller Regel sind kostengünstige Bleiakkumulatoren – Starter-Batterien für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Nach etwa dreieinhalb Stunden erfolgte der Rückbau, die Kabel von Ladegerät wurden abgeklemmt, das Gerät entfernt. Beim Anschrauben der Minusklemme berührte der stählerne Schraubenschlüssel aus Versehen den Pluspol der geladenen Batterie. Der so entstandene Kurzschluss hatte zur Folge, dass die Batterie explodierte, Plastikteile sowie Säurepartikel sind dem jungen Mann ins Gesicht geschossen. Der Verletzte ging sofort zum nächsten Waschbecken und wusch sich Gesicht sowie Augen mit viel klarem Wasser ab beziehungsweise aus. Gesundheitlichen Schäden werden keine zurückbleiben.

 

Unfallverhütung

Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn zum Beispiel ein isolierter Schraubenschlüssel verwendet worden wäre oder ein Pol abgedeckt wäre, so ein mahnender Kommentar der Versicherung.

Die Unfallverhütungsvorschriften würden außerdem bei der Arbeit mit Akkumulatoren und im Umgang mit Säure, das Tragen der persönliche Schutzausrüstung (PSA) vorschreiben.

Dazu gehören Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Schutzschürze aus säurefestem Material.

 

Quelle: www.agrarheute.com

 

 

Bootselektrik, Jachtelektrik – Gefahr an Bord

 

Feuer, Elektrizität und Wasser haben einiges gemeinsam, sie bringen Nutzen und lassen sich bis zu einem gewissen Grad in vorgegebenen Bahnen halten. Passiert unvorhersehbares, können sie unglaublichen Schaden anrichten. Wasser oder Feuchtigkeit kann beim Zusammentreffen mit Elektrizität einen Kurzschluss auslösen, der offenes Feuer oder gar eine Explosion auslöst.

 

Die Bootselektrik zu erneuern?

Gerade bei älteren Booten kann die Bordelektrik Schwachstellen aufweisen, die schwerere Unfälle auslösen kann. Die Bordelektrik zu erneuern, ist nicht nur ein Mammut-Projekt, die Erneuerung kostet auch.

 

Ein Blick auf die teilweise freigelegte 12 Volt Gleichstrom Bordelektrik stimmt nachdenklich, denn das 12-Volt-System niedriger Spannung, hat ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial. Eine unsachgemäße oder fehleranfällige Verkabelung kann bei Kurzschluss zu einem Bootsbrand, zu Säureaustritt und Gasentwicklung mit nachfolgender Explosion führen. Dazu kommt, dass Yachten in einer feucht-salzigen Umgebung unterwegs sind und stärker beansprucht werden. Die dauerhaft feuchte Umgebung führt über einen längeren Zeitraum unweigerlich zu Korrosion an Kabeln oder Kabelverbindungen. Diese Alterungsprozesse oder Verschleißerscheinungen finden größtenteils im Verborgenen statt, für den Bootseigner kaum sichtbar.

Kupferkabel bestehen aus verdrehten Litzen, haben eine kapillare Wirkung. Ein undichter Kabelschuh reicht und die Feuchtigkeit kriecht langsam in das Kabel, wird Korrosion hinterlassen.

 

Sicher ist sicher

Für Hauptabsicherung des Bordnetzes werden allgemein Schmelzsicherungen verwendet, da das Risiko eines Kurzschlusses beziehungsweise die Überlastung der Hauptleitungen eher gering ist und eine solche Sicherung meistens in Ruhe gewechselt werden kann.

Aber Achtung, für Hochstrom-Verbraucher wie elektrische Schot- und Fallwinschen oder die Ankerwinde empfiehlt sich der Einsatz eines Schutzschalters mit Automatik, um nach einer Überlast wieder schnell einsatz- und manövrierfähig zu sein.

 

Neue Kabel verlegen

Kabel, die mehr als 25 Jahre alt sind, sollten ausgetauscht werden. Besonders gilt das für alle sicherheitsrelevanten Systeme, wie die Navigation, die Bilgepumpen, das UKW-Seefunkgerät oder die Positionslampen. Die Sicherheit steht im Vordergrund.

 

Wichtig: 

Kabel in Feuchtbereichen der Bilge sollten häufiger inspiziert und bei Bedarf früher getauscht werden, besonders wenn sie Salzwasserkontakt hatten.

 

Grundsätzlich sollten Kabel möglichst hoch verlegt werden, damit diese bei einem Wassereinbruch nicht unter Wasser liegen und Verbraucher – die relevanten Bilgepumpen – nicht vorzeitig den Dienst versagen.

 

Der größte Feind der Jachtelektrik sind die Korrosion und schlechte Verbindungen. Hier lohnt es nicht am falschen Ende zu sparen, wenn das System langlebig sein soll, was insbesondere auf Hochseejachten von Bedeutung ist. Dazu gehört auch, alle Schraub-, Klemm- und Quetschverbindungen mit dem richtigen Werkzeug fachgerecht auszuführen und vor Feuchtigkeit zu schützen.

 

 

 

 


Schubmaststapler – keine Prüfung – eine Unterweisung tut es auch

Schubmaststapler – keine Prüfung – eine Unterweisung tut es auch

 

Vorab sei festgestellt, der Gesetzgeber hat für den Schubmaststaplerfahrer keine spezielle Ausbildung und auch keine diesbezügliche Prüfung vorgesehen. Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt, er ist auch der gültige Führerschein für den Schubmaststapler.

Weiter stehen an die Unterweisung (mit jährlicher Wiederholung) und die Betriebsanweisung und die schriftliche Beauftragung von Gabelstaplerfahrern. Liegt alles vor, darf der Schubmaststapler in Betrieb genommen werden.

 

Das Berufsbild eines Schubmaststaplerfahrers 

Schubmaststaplerfahrer sind in erster Linie für die ordnungsgemäße Ein- und Auslagerung der angelieferten Güter in die Hochregallager verantwortlich. Zudem beladen und entladen sie mithilfe von Schubmaststaplern Container und LKWs der Zulieferer.

Um die Arbeiten eines Schubmaststaplerfahrers ausüben zu dürfen, muss der Fahrer ein Fachkenntnisnachweis, einen Staplerschein vorweisen können.

 

Führerschein für Schubmaststapler

Der Fachkenntnisnachweis – Staplerschein – gibt die Berechtigung zum betrieblichen Führen von Flurförderzeugen. Für einen Staplerschein berechnet Staplerschein Österreich für einen 2-Tage bzw. 3-Tage Intensiv Staplerschein-Kurs inklusive Prüfung und Ausweis 298,- EURO bei freier Auswahl der angebotenen Kursorte (obligate zusätzliche Kosten wie Anreise, Verpflegung etc. sind nicht im Betrag enthalten und vom Teilnehmer gesondert zu entrichten).

 

Die Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung

Um die anfallenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, gibt es mehrere Varianten und Förderungen der öffentlichen Hand.

  • Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, trägt der Arbeitgeber meist die Teilnahmegebühren.
  • Liegt es in Ihrem eigenen Interesse den Staplerschein, als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, können Sie sich natürlich auch privat bei uns anmelden. Der Besitz des Staplerscheins kann Ihre Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung Ihres derzeitigen Jobs beitragen.

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter für Graz und Umgebung sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt stets VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Mehr Informationen zu den Förderaktionen:

unter der Website vom AMS www.ams.at

 

Sollten Sie Fragen zu AC Nautik /Staplerschein Österreich oder unseren Dienstleistungen haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

 

Schubmaststapler, die Höhenspezialisten

Der Höhen-Spezialist unter den Staplern ist ganz klar der Schubmaststapler. Vor allem in Unternehmen mit Hochregallagern, in Logistikzentren oder in Kühlhäusern, ist es wichtig, dass das Fahrzeug auf engem Raum beweglich ist und dennoch große Höhen erreicht. Schubmaststapler sind exakt für die Bedingungen dieser Lagerflächen konzipiert. 

 

Spezielle Flurförderzeuge wie der Schubmaststapler sind in ihren Aufgabenbereichen deutlich produktiver und teilweise unabdingbar. Es gibt unterschiedliche Modelle, die sich jeweils für verschiedene Einsatzumgebungen besonders eignen. Sie möchten mehr darüber erfahren? Wir haben hier alle Informationen zum Höhen-Spezialisten zusammengetragen. Damit bleibt sicher keine Frage offen!

 

Was ist ein Schubmaststapler?

Ein Schubmaststapler ist ein elektrisch angetriebenes Flurförderzeug für den innerbetrieblichen Transport, der zum Ein- und Auslagern von Paletten in den höheren Regalebenen (4 Meter – 13 Meter) sowie zum Kommissionieren von Waren eingesetzt wird. 

Schubmaster sind eine Unterkategorie der Schmalgangstapler und benötigen kein platzraubendes schweres Gegengewicht am Heck. Besonders in schmalen Regalgängen sorgt der Schubmaststapler aufgrund seiner besonderen Konstruktion für einen schnellen Paletten-Umschlag. Bei diesem Gerätetyp wird der Lastschwerpunkt mittels eines verschiebbaren Hubgerüstes so weit nach hinten verlagert, sodass Lasten von bis zu 2.500 kg auf eine Höhe von maximal 13 Metern gehoben werden können, ohne dass das Fahrzeug aus dem Gleichgewicht gerät und kippt.  

Für die Warenaufnahme wird der Mast nach vorne geschoben und bis auf den Boden abgesenkt. Nach erfolgreicher Lastaufnahme wird das Hubgerüst wieder zurückgezogen und liegt dann innerhalb der Rad-Arme. Der Schubmaster kommt so ohne Gegengewicht aus.

 

So unterscheiden sich Schubmaststapler

Je nach Bedarf und Ort bieten unterschiedliche Modelle für fast jeden Anwendungsfall die richtige Lösung. Generell sind Schubmaststapler dafür ausgelegt, auf engem Raum große Höhen zu erreichen, sie unterscheiden sich in Hubkraft und Hubhöhe. Es gibt spezielle technische Features und Erweiterungen, um verschiedenen Anforderungen in Lagern gerecht zu werden. 

Schubmaststapler unterscheiden sich in folgenden Aspekten:

  • Hubkraft
    Es können Lasten von 1 Tonne bis 2,5 Tonnen transportiert werden. 
  • Hubhöhe
    Die Hubhöhe reicht von 4 Metern bis 13 Metern. Zu beachten ist, mit zunehmender Hubhöhe nimmt die Resttragfähigkeit ab.
  • Hersteller
    Viele der führenden Hersteller produzieren Schubmaststapler. Ratsam ist der Anbieter- und Modellvergleich. 
  • Preis
    Je mehr Hubkraft und Hubhöhe, desto höher ist der Preis. Beim Kauf sollte man vorher genau wissen, für welchen Einsatz der Schubmaststapler benötigt wird.
  • Optionale Erweiterungen
    – Höhere Resttragfähigkeit durch Laststabilisierung
    – Gewichtskontrolle
    – Verstärktes Hubgerüst
    – Wahl zwischen der 180° und der 360° Lenkung (4-Wege-Betrieb)
    – Gabelzinkenkamera / Dachkamera
    – Laserpositionierung
    – Heizung in der Fahrerkabine
    – Unterschiedliche Fahrerschutz-Dächer
    – Besondere Bereifung, auch für Außeneinsätze

 

4-Wege-Schubmaststapler

Ein Vier-Wege-Schubmaststapler eignet sich für den Transport langer und sperriger Güter in engen Gängen. Der Schubmaster lässt sich in alle Grundrichtungen steuern, vorwärts und rückwärts, auch seitwärts. Damit eignet sich der 4-Wege-Schubmaststapler neben der Lagerung von normalen Paletten und Behältern gut für den Transport von Langgut. Die Konstruktion des Vier-Wege-Schubmaststaplers ermöglicht eine besonders wirtschaftliche Nutzung, da er sich durch schmalste Arbeitsgänge präzise manövrieren lässt. Mit einem Gesamtgewicht von bis zu 2.500 kg und einer Resttragfähigkeit von bis zu 1.000 kg befördert der 4-Wege-Schubmaststapler Lasten bis zu 9,6 Meter in die Höhe.

Besonders effizientes Manövrieren: Die Räder sind in der Regel um 360° lenkbar, sodass Drehungen, diagonales Fahren oder Rückwärtsfahren ohne Anstrengungen zu bewältigen sind. Der Fahrersitz befindet sich seitlich zum Mast. Langgut wie Rohre oder Baumstämme können problemlos transportiert werden.

 

 


Betriebsanweisung – Batterieladestation

Betriebsanweisung – Batterieladestation

Sicherer Umgang mit Batterieladeanlagen für Flurförderzeuge

 

Flurförderzeuge (Hubstapler) sind allgegenwärtig. Trotz der speziell dafür vorgesehenen Anlagen birgt das Wiederaufladen der Antriebsbatterien Gefahren, die nicht unterschätzt werden dürfen, z. B. durch Elektrolyte können Verätzungen herbeigeführt werden, beim Ladenvorgang bilden sich explosionsfähige Gase und Kurzschlussströme bilden elektrische Gefährdungen.  Diesen Risiken muss mit grundsätzlichen Maßnahmen, vorgebeugt und ein sicherer Betrieb gewährleistet werden.

Antriebsbatterie Stapler

Batterieladestelle

 

Batterieladeanlagen und -einrichtungen

Es handelt es sich dabei um einen geeigneten und speziell für das Laden und die Wartung von Batterien hergerichteten Platz oder Bereich in Betriebsräumen.

 

Batterieladestation (Ladestation)

Das ist ein Raum, in dem die Ladegeräte untergebracht sind und Batterien nur vorübergehend zum Laden aufgestellt werden.

 

Batterieladeraum (Laderaum)

So wird ein Raum in einem Gebäude bezeichnet, in dem Batterien nur zum Laden aufgestellt werden. Die Ladegeräte sind räumlich getrennt untergebracht.

 

 

Wiederaufladbare Batterien

Wiederaufladbare Batterien (Sekundär-Batterien) bestehen aus zwei oder mehr Sekundär-Zellen – können folgende Typen unterschieden werden:

 

Geschlossene Batterien:

Sekundär-Batterie sind aus Sekundär-Zellen aufgebaut, deren Deckel mit einer Öffnung versehen ist, durch die Gase aus den Zellen entweichen können.

 

Verschlossene Bleibatterien:

Als verschlossene Batterie wird eine Sekundär-Batterie bezeichnet, die aus ebensolchen Sekundär-Zellen gebaut ist. Jede dieser Sekundär-Zelle besitzt ein Ventil, das den Gas-Austritt erlaubt, wenn der Innendruck einen bestimmten Grenzwert überschreitet.

 

Gasdichte Batterien:

Sie bestehen aus Sekundär-Zellen, die fest verschlossen sind und weder Gase noch Flüssigkeiten freigeben, wenn die vom Hersteller vorgegebenen Lade- und Temperaturgrenzwerte ein gehalten werden. Normalerweise sind Sicherheitseinrichtungen vorhanden, die einen gefährlich hohen Innendruck verhindern. Zur Sicherheit von Antriebsbatterien sind für alle Typen regelmäßige Inspektionen nach den Anweisungen des Herstellers erforderlich.

 

 

 

Betriebsanweisung

 

  1. Anwendungsbereich

 

Hubstapler – Batterie laden

 

 

  1. Gefahren für Menschen und Umwelt

 

  • Explosionsgefahr
  • Brandgefahr
  • Verätzungen durch Säuren
  • Gefahren durch elektrischen Strom

 

 

  1. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

 

  • Betriebsanleitung der Hersteller der Batterie und des Ladegeräts beachten
  • Batterie frühzeitig laden, nicht im entladenen Zustand abstellen (gilt auch für teilentladene Batterien)
  • Entladungen unter 20 % der Nennkapazität sind zu vermeiden; diese Tiefentladung verkürzen die Lebensdauer der Batterie
  • Batterie vor dem Laden auf Gehäuseschäden, angehobene Bleiplatten und austretende Säure untersuchen
  • Gabelstapler sicher abstellen und gegen unbefugtes Benutzen sichern
  • Gabelstapler nur an das zugehörige Ladegerät anschließen.
  • Batteriestecker am Gabelstapler herausziehen
  • Ladegerätestecker in Batteriesteckdose stecken
  • Ladegerät einschalten
  • Keine Werkzeuge (Metallteile) auf der Batterie ablegen (Kurzschlussgefahr)
  • Säuredichte mit dem Säureheber prüfen (soll nach dem Laden zwischen 1,24 und 1,28 kg/l betragen)
  • Batterieflüssigkeit (nur destilliertes Wasser) erst nach dem Laden auffüllen
  • Beim Laden der Batterie kann explosionsfähiges Wasserstoff-Luft-Gemisch entstehen (Knallgas)
  • Ladestation immer gut belüften
  • In der Ladestation sind offene Zündquellen, offenes Licht und Rauchen verboten
  • Bereitgestellte persönliche Schutzausrüstung benutzen (Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe und

  Gesichtsschutz)

  • Batteriepole reinigen und mit säurefreiem Fett schützen (Fachkundige)
  • Auf festen Sitz der Polklemmen achten (Fachkundige)

 

 

  1. Verhalten bei Störungen und im Gefahrenfall
  • Brand melden
  • Löschversuch mit bereitgestelltem Löschmittel unternehmen
  • Mängel dem Vorgesetzten melden
  • Verschüttete Säure mit viel Wasser fortspülen

 

 

  1. Verhalten bei Unfällen – Erste Hilfe
  • Unfallstelle absichern
  • Ersthelfer und Vorgesetzten verständigen
  • Verletzte betreuen
  • Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit klarem Wasser ab- bzw. ausspülen

 

 

  1. Instandhaltung, Entsorgung
  • Arbeiten an elektrischen Einrichtungen werden ausgeführt von: __________________________________
  • Altbatterien werden entsorgt von: _________________________________________________________­_

 

 

Datum: _______________                                                                                                                            Unterschrift: _______________

 

Wichtig

 

Alle relevanten Not-Telefon-Nummern (Arzt, Techn. Hilfsdienst, Feuerwehr, Rettung etc.) sind gut sichtbar auf oder neben der Betriebsanweisung anzubringen.

 

Die Betriebsanweisung muss in jedem Fall durch die betriebs- und staplerspezifischen Angaben und Vorschriften ergänzt werden.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Kurs

Staplerschein Kurse


Hubstaplerschein in Wien – created by Staplerschein Österreich

Hubstaplerschein in Wien – created by Staplerschein Österreich

 

Staplerschein Österreich kreiert einen neuen Kursort für den Staplerschein in Wien – Adalbert-Stifter-Straße 73, 1200 Wien. 

 

Die Lage liegt in der Nähe von Forsthauspark und nahe bei Brigittakapelle.

Der Forsthauspark ist ein 13.300 m² großer Park im nördlichsten Teil des 20. Wiener Gemeindebezirks Brigittenau, zwischen Forsthausgasse und Lorenz-Böhler-Gasse. Benannt ist er nach dem Forsthaus in der Brigitta Au. Es wurde zum Schutz der 1651 geweihten Brigittakapelle erbaut, die sich im Park befindet.

 

Hubstaplerschein

Stark vermehrt werden Handelswaren für die Endverbraucher und Halbfertigprodukte von Zulieferern für die Industrie auf Straße oder Schiene in den Verkehr gebracht. Für die Logistikfirmen ist das eine enorme Herausforderung, müssen die Produkte termingerecht angeliefert und bereitgestellt werden. Zum schnelleren Be- und Entladen kommen immer mehr Hubstapler mit gut geschultem Personal zum Einsatz.

Bei den ständig steigenden beruflichen Anforderungen speziell im IT-Bereich der Logistik und der starken Nachfrage am Arbeitsmarkt erhöht der Besitz des Staplerscheins den Erhalt und die Sicherung des Arbeitsplatzes. Für die Erlangung des Staplerführerscheins gelten strenge Ausbildungs-Vorschriften.

 

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler – die Verordnung

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern den Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch „Staplerschein“ genannt.

Die Mindeststundenzahl der Schulung ist hier festgelegt. Der Gesetzgeber bleibt mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von einer Stunde. Da im Ausbildungsplan zwei Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.

 

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Lehrinhalte für den Hubstaplerführerschein

Welche Inhalte die Mindest-Ausbildung umfasst, ist exakt in der Verordnung festgehalten. Es werden wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern vermittelt.

  • 4 UE.    Grund-Begriffe der Elektrotechnik und der Mechanik,
  • 4 UE.    Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung,
  • 4 UE.    rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften,
  • 3,5 UE. Kenntnisse über Betrieb und Wartung,
  • 2 UE.    Sicherheits-Einrichtungen des Hubstaplers,
  • 2 UE.   zur freien Verfügung,
  • 1 UE.    Praxis.

Eine Unterrichtseinheit (UE) sollte dabei mindestens 50 Minuten umfassen.

 

Wie kann die Ausbildung finanziert werden?

Um die entstehenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, sind verschiedene Varianten möglich,

  • außerdem gibt es Fördermittel der öffentlichen Hand, welche interessant sind.
  • Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, trägt der Arbeitgeber meist die Teilnahmegebühren.
  • Liegt es im eigenen Interesse den Staplerschein, als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, können Sie sich natürlich auch privat bei AC Nautik anmelden.

Der Besitz des Staplerscheins kann die Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung des derzeitigen Jobs beitragen. Der Hubstaplerschein erlaubt es dem Unternehmen den Arbeitnehmer wesentlich besser und flexibler einzusetzen. In vielen Unternehmen steht die Stapler-Schulung schon seit einiger Zeit für Auszubildende auf dem Lehrplan. Wer die Qualifikation erst im Anschluss an die Berufsausbildung erwerben möchte, ist herzlich eingeladen zur Teilnahme an einem Staplerkurs bei Staplerschein Österreich.

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter in Österreich sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen:

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt stets VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle (www.ams.at) einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Nehmen Sie Kontakt mit Staplerschein Österreich auf.

Staplerschein Kurs

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Verkehrswege für Hubstapler – sie dienen nicht nur der Sicherheit

Für die Sicherheit im Umgang mit Staplern sind vorgezeichnete Verkehrswege wichtig. Sie sollten möglichst waagerecht und eben ausgeführt sein. Nur so dienen diese der besseren Übersicht und können sicherstellen, dass die unsichtbaren – aber durchaus spürbaren – Schwer- und Fliehkräfte des Staplers während der Fahrt stets beherrschbar sind und der Stapler mit Last zuverlässig die Spur hält. Unebenheiten und kleinere Hindernisse auf Fahrbahnen, können beim Überfahren Kräfte freisetzen, die den Stapler gefährlich ins Schwanken bringen. Schlimmsten Falls den Stapler zum Kippen bringen. Zügige Kurvenfahrten sind aufgrund – der auf den Stapler einwirkenden Kräfte – das größere Kipp-Risiko. Häufiger aber verrutscht die Last, beschädigt den Stapler oder die Regale. Nicht selten sind dabei Fahrer oder anderes Personal gefährdet.

 

Vorausschauend fahren

Es ist unmöglich, einen Stapler aus voller Fahrt zu stoppen. Trifft der Fahrer auf ein Hindernis, muss er reagieren, muss die Bremse betätigen. Selbst dann stoppt ein Stapler nicht abrupt, sondern braucht seinen Bremsweg. Ein Anhalteweg, der von verschiedenen Faktoren wie Geschwindigkeit, Bodenbeschaffenheit, Fahrzeuggewicht und Last, etc. abhängig ist.

Der Reaktionsweg liegt beim Fahrer, der Anhalteweg ist abhängig von der Geschwindigkeit und dem Gesamtgewicht des Staplers. Wobei sich letzteres bei einer Vollbremsung sekundenschnell reduzieren kann, wenn die Last von den Gabelzinken rutscht.

 

Bemerkenswert

Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Staplers mit Last beträgt etwa 10 km/h, selbst bei dieser geringen Geschwindigkeit beträgt der gesamte Bremsweg etwa 4 Meter.

 

Das bedeutet für den Fahrer: Die Geschwindigkeit muss stets der Situation angepasst sein. Unübersichtliche Passagen sind vorsichtig und langsam zu fahren – bei Kurvenfahrten oder vor Kreuzungen ist die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Fußgängern fordern immer besondere Rücksichtnahme.

 

Flächenbelastung

Jeder Verkehrsweg muss ausreichend tragfähig sein, die Tragfähigkeit auch bei Hitze oder Kälte halten.

Bei einem Stapler mit einer Tragfähigkeit von bis zu 4 t wird das Gesamtgewicht auf etwa 2 m² verteilt. Allerdings geht diese Schätzung von idealen Bedingungen aus, in der Praxis wirkt oft eine erheblich höhere Punktbelastung. Denn die Lastaufnahme verschiebt den Gesamtschwerpunkt des Staplers in die Nähe der Vorderachse.

Bei besonders schweren Lasten kann das Gesamtgewicht fast ausschließlich auf die Vorderachse wirken. Diese Kräfte werden durch Anheben oder Absenken einer Last noch verstärkt.

 

Sind Verkehrswege sicher

Betriebliche Verkehrswege sollen eben und tragfähig sein, die Beläge müssen stabil und abriebfest sein. Bei höherer Belastung dürfen keine Mängel auftreten. Es ist daher wichtig, die Verkehrswege regelmäßig zu warten, um Beschädigungen oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

 

Es liegt in der Verantwortung des Unternehmers, Verkehrswege festzulegen und so auszuführen, dass Gefährdungen von Personen vorgebeugt wird. Die Wegführung ist so anzulegen, dass möglichst kein oder wenig Begegnungsverkehr entsteht. Ist das nicht möglich, sollten die Wege die Breite haben, dass bei Gegenverkehr ausreichend Fahrbahn zur Verfügung steht.

 

Fußgänger und Lastverkehr sollten aus Sicherheitsgründen grundsätzlich getrennt werden. Große Tore sollten, wenn möglich, mit einem Personeneingang ausgestattet sein. An Türen, Treppen oder ähnlich kritischen Passagen mit Fußgängerverkehr müssen Fahrzeuge mit einem Mindestabstand von 1 Meter vorbeigeführt werden. Kann dieser Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden, sind Sicherungen vorzusehen, die verhindern, dass Personen direkt auf den Verkehrsweg gelangen können. Solche Barrieren sind insbesondere vor den Ausgängen zu Sozialräumen anzubringen, hier sind Personen oft unaufmerksam.

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Lastendiagramm

 


Wie viel kostet ein Fachkenntnisnachweis für das Führen von Hubstaplern – der Staplerschein?

Der Staplerschein zur beruflichen Eignung

Nicht ausschließlich für die Logistik-Branche kann der Staplerschein eine Grundvoraussetzung bei der Einstellung eines neuen Mitarbeiters sein. In den meisten Unternehmen und im Großhandel kann es sinnvoll sein, einen Staplerschein vorlegen zu können. Wie ein Staplerschein zu erwerben ist und welche Kosten dabei entstehen, darüber informiert nachstehende Zusammenfassung.

 

Wann lohnt sich ein Staplerschein?

Gründe, einen Staplerschein zu erwerben, sind vielfältig.  Der Staplerschein kann helfen, sich für neue Positionen oder Ausbildung zu qualifizieren, die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz zu erhöhen. Der Staplerschein ist nicht nur für Logistiker eine gute Wahl, sondern auch für junge Schulabsolventen, die eine Berufs-Ausbildung anstreben.

 

Aufgrund sich ständig erweiternder Aufgabenbereiche der Logistik steigt auch die Nachfrage an qualifizierten Arbeitnehmern mit Staplerschein. Das ist eine gute Basis, Chancen auf eine Ausbildung oder eine Einstellung erhöhen sich deutlich.

 

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Die Mindeststundenzahl der Schulung ist festgelegt. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan 2 Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.

 

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Die Voraussetzungen für den Gabelstaplerführerschein

Wer in Österreich Stapler fahren will, muss zunächst einen Staplerschein erwerben. In Österreich besteht die Vorschrift, dass motorisch angetriebene Stapler nur von körperlich geeigneten Personen – hier geht es vor allem um die notwendige Sehstärke, das räumliche Sehen und uneingeschränkte Hörfähigkeit bzw. um gute Beweglichkeit oder die schnelle Reaktionsfähigkeit –

und geistig, charakterlich geeignete Personen – dies bezieht sich auf das nötige Grundverständnis für technische und physikalische Zusammenhänge, das für die Bedienung von Flurförderzeugen von elementarer Bedeutung ist – in Betrieb genommen werden dürfen. Weitere Anforderungen sind schnelle Auffassungsgabe und die Bereitschaft zu umsichtigem, vorausschauendem Handeln.

Mindestalter: ab dem vollendeten 18. Lebensjahr dürfen Hubstapler geführt werden.

 

Flurförderzeuge für Minderjährige?

In diesen Fällen ist es möglich: Laut Festlegung bezieht sich die Verpflichtung zur Volljährigkeit nur auf das selbstständige Steuern von Hubstaplern. Eine Bedienung unter Aufsicht eines fachkundigen Erwachsenen wird in dieser Hinsicht nicht alterstechnisch eingeschränkt. Dadurch ist eine unmittelbare Ausbildung nach der Schule problemlos möglich. Erst die Volljährigkeit berechtigt dann zum eigenständigen Steuern eines Gabelstaplers. Bis dahin hat der Aufsichtsführende die Pflicht, sich von der richtigen Umsetzung des Auftrags zu überzeugen und die festgeschriebenen Maßstäbe zu kontrollieren.

 

Fachkenntnisnachweis, Ausbildungsvorschriften und -Inhalt

Für das Lenken von Staplern mit motorischem Antrieb für die Fahr- und Hubbewegung (Gabelstapler, Seitenstapler, Schubstapler etc.) ist ein Nachweis der besonderen Fachkenntnisse zu erbringen.

Diese werden durch eine Ausbildung, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht, erworben.

 

Das Ausbildungsgebiet gemäß § 6 Z 2 – Führen von Hubstaplern – umfasst im Detail folgende Inhalte:

Ausbildungsinhalte                                                                                       Unterrichtseinheiten (UE)

  1. Grundbegriffe der Mechanik und Elektrotechnik 4
  2. Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern, mechanische

und elektrische Ausrüstung von Hubstaplern                                      4

  1. Sicherheitseinrichtungen von Hubstaplern 2
  2. Betrieb und Wartung von Hubstaplern 3,5
  3. Abeitnehmerschutzvorschriften, sonstige Rechtsvorschriften,

Normen und Richtlinien zum sicheren Führen von Hubstaplern  4

Mindestanzahl Unterrichtseinheiten (UE Theorie)                     17,5

Frei gestaltbare UE                                                                                         2

Praktische Übungen                                                                                      1

Gesamtzahl UE                                                                        20,5

 

UE steht für Unterrichts-Einheit = 50 Minuten     

 

Staplerschein

Als Nachweis über die Teilnahme an einem Ausbildungsseminar für Hubstaplerführer wird nach erfolgreich abgelegter, bestandener Prüfung ein Zeugnis, der Fachkenntnisnachweis (auch Staplerschein genannt) ausgestellt. Ohne den Staplerschein geht nichts.

 

Vermitteltes Wissen

Es ist erstaunlich, wie stark sich das Führen eines Staplers vom Fahren eines Pkw unterscheidet. Bei der theoretischen Ausbildung wird klar, warum das so ist.

 

Detailliert wird der Aufbau eines Gabelstaplers – das Zusammenspiel seiner unterschiedlichen Komponenten, bestehend aus Mechanik, Elektrik, Elektronik und Hydraulik erläutert. Werden u. a. Themen wie Sicherheit, Verkehrsregeln und Verkehrsflächen erklärt und zugeordnet.

 

Sicherheit

Wichtig sind Kenntnisse zu Sicherheitsfragen – beispielsweise zur täglichen Funktionskontrolle, zu den wiederkehrenden Prüfungen der Flurförderzeuge durch einen Sachkundigen oder Informationen über den Umgang mit Betriebsstoffen und Batterien. Die Fahrfunktionen der Stapler und deren Unterschied zu einem Kfz oder die Besonderheiten der Lastaufnahmemittel werden erläutert.

 

Verkehrsregeln

Die allgemeinen Regeln im betrieblichen Staplerverkehr werden sich den Staplerfahrern zügig erschließen. Anfahren – Abstellen – Sichern gegen Wegrollen gleichen denen im Straßenverkehr, auch wird rechts gefahren, links überholt und angepasste Geschwindigkeiten zur Einhaltung der Anhaltewege sind vertraute Begriffe. Die Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers und die Nutzung akustischer Signale sind ebenfalls bekannt. Bei den natürlichen, speziellen Eigenheiten des Staplers mit und ohne Fracht muss genauer hingeschaut werden.

 

Verkehrsflächen

Die Eigenschaften der Fahrwege sind wichtiger Teil der Ausbildung Staplerfahrer. Fahrweg-Markierungen, der Tragfähigkeit des Untergrundes, das Befahren von Ladebrücken bis hin zum Be- und Entladen von Lastzügen reicht die Themen-Palette um das Fahren in variablen Situationen.

 

Welche Anbieter gibt es für den Staplerschein?

Je nach Standort gibt es verschiedene Anbieter, die Ausbildung und Prüfung zum Staplerscheins machen. Nachstehend eine kleine Auswahl von Organisationen, Vereinen und Unternehmen, die die gewünschte Ausbildung rund um den Gabelstapler und das Bestehen der Prüfung innerhalb kurzer Zeit ermöglichen.

 

Mehrere gängige Anbieter, darunter der professionelle „Staplerschein- Österreich“ – ein Unternehmenszweig von AC Nautik, Gössendorf.

 

Schulung inkl. Prüfung zum Staplerschein

Eine beliebte Form für den Erhalt des Staplerscheins in Österreich ist der zwei- bis dreitägige Kurs mit abschließender Prüfung. Die Kosten umfassen die Unterrichtsmaterialien und die zu absolvierende Prüfung.

 

Prüfung

Sobald die theoretischen und praktischen Kenntnisse erworben wurden, können diese im Rahmen der Prüfung unter Beweis gestellt werden. Nach bestandener Theorieprüfung erfolgt die praktische Feststellung Ihrer Fähigkeiten. In der Regel dauert der Praxistest etwa 15 bis 20 Minuten, wobei der Fokus auf der sicheren Fahrzeugführung und auf dem korrekten Umgang liegt. Bei einer erfolgreich bestandenen Prüfung erhalten Sie im Anschluss Ihren persönlichen Staplerschein.

 

WICHTIG: Eine erfolgreich abgeschlossene Staplerscheinprüfung hat kein Ablaufdatum und der Staplerschein ist lebenslang gültig.

 

Die Kosten beim Staplerschein

Grundsätzlich sind die Staplerscheine inklusive der Ausbildung kostengünstig. Sie unterscheiden sie sich von Anbieter zu Anbieter. Staplerschein-Österreich bietet:

DAS PREMIUM-LEISTUNGSPAKET

UMFASST FOLGENDE LEISTUNGEN:

  • Kurs-Skriptum per PDF
  • Organisation der Prüfung und Prüfungsgebühren
  • Seminar
  • Ausstellung vom Führerschein in Scheckkartenformat (bei positiver Prüfung)

 

Kurstermin frei wählbar – kostenlose Umbuchung möglich – keine Vorauskasse  

 

2-TAGE / 3-TAGE INTENSIV STAPLERSCHEIN-KURS 298,- €*

*obligate zusätzliche Kosten wie Anreise, Verpflegung etc. sind nicht im Betrag enthalten und vom Teilnehmer gesondert zu entrichten.

 

Möglichkeiten zum Sparen

Wer finanziert die Ausbildung?

Um die anfallenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, gibt es mehrere Varianten und Förderungen der öffentlichen Hand, welche interessant sind. Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, trägt der Arbeitgeber meist die Teilnahmegebühren. Liegt es im eigenen Interesse den Staplerschein als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, kann sich natürlich auch privat angemeldet werden.

Der Besitz des Staplerscheins kann die Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung des derzeitigen Jobs beitragen. Mit dem Hubstaplerschein sind Arbeitnehmer für ein Unternehmen wesentlich besser und flexibler einzusetzen. In vielen Unternehmen steht die Schulung schon seit einiger Zeit für Auszubildende auf dem Lehrplan. Wer die Qualifikation erst im Anschluss an die Berufs-Ausbildung erwerben möchte, ist herzlich eingeladen zur Teilnahme.

 

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter für Graz und Umgebung sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Staplerschein-Österreich Fa. AC Nautik e. U., Anton-Hubmann-Platz 1,

8077 Gössendorf, Tel.: +43 (0)676 30 74 163, E-Mail: support@staplerschein-oesterreich.at

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Mehr Informationen zu den Förderaktionen:

unter der Website vom AMS – www.ams.at

Staplerschein Kurs

Staplerschein Kurse

 

 

 

 

 

 

 

 


Verkehrswege für Hubstapler – sie dienen nicht nur der Sicherheit

 

Für die Sicherheit im Umgang mit Staplern sind vorgezeichnete Verkehrswege wichtig. Sie sollten möglichst waagerecht und eben ausgeführt sein. Nur so dienen diese der besseren Übersicht und können sicherstellen, dass die unsichtbaren – aber durchaus spürbaren – Schwer- und Fliehkräfte des Staplers während der Fahrt stets beherrschbar sind und der Stapler mit Last zuverlässig die Spur hält. Unebenheiten und kleinere Hindernisse auf Fahrbahnen, können beim Überfahren Kräfte freisetzen, die den Stapler gefährlich ins Schwanken bringen. Schlimmsten Falls den Stapler zum Kippen bringen. Zügige Kurvenfahrten sind aufgrund – der auf den Stapler einwirkenden Kräfte – das größere Kipp-Risiko. Häufiger aber verrutscht die Last, beschädigt den Stapler oder die Regale. Nicht selten sind dabei Fahrer oder anderes Personal gefährdet.

 

Vorausschauend fahren

Es ist unmöglich, einen Stapler aus voller Fahrt zu stoppen. Trifft der Fahrer auf ein Hindernis, muss er reagieren, muss die Bremse betätigen. Selbst dann stoppt ein Stapler nicht abrupt, sondern braucht seinen Bremsweg. Ein Anhalteweg, der von verschiedenen Faktoren wie Geschwindigkeit, Bodenbeschaffenheit, Fahrzeuggewicht und Last, etc. abhängig ist.

Der Reaktionsweg liegt beim Fahrer, der Anhalteweg ist abhängig von der Geschwindigkeit und dem Gesamtgewicht des Staplers. Wobei sich letzteres bei einer Vollbremsung sekundenschnell reduzieren kann, wenn die Last von den Gabelzinken rutscht.

 

Bemerkenswert

Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Staplers mit Last beträgt etwa 10 km/h, selbst bei dieser geringen Geschwindigkeit beträgt der gesamte Bremsweg etwa 4 Meter.

 

Das bedeutet für den Fahrer: Die Geschwindigkeit muss stets der Situation angepasst sein. Unübersichtliche Passagen sind vorsichtig und langsam zu fahren – bei Kurvenfahrten oder vor Kreuzungen ist die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Fußgängern fordern immer besondere Rücksichtnahme.

 

Flächenbelastung

Jeder Verkehrsweg muss ausreichend tragfähig sein, die Tragfähigkeit auch bei Hitze oder Kälte halten.

Bei einem Stapler mit einer Tragfähigkeit von bis zu 4 t wird das Gesamtgewicht auf etwa 2 m² verteilt. Allerdings geht diese Schätzung von idealen Bedingungen aus, in der Praxis wirkt oft eine erheblich höhere Punktbelastung. Denn die Lastaufnahme verschiebt den Gesamtschwerpunkt des Staplers in die Nähe der Vorderachse.

Bei besonders schweren Lasten kann das Gesamtgewicht fast ausschließlich auf die Vorderachse wirken. Diese Kräfte werden durch Anheben oder Absenken einer Last noch verstärkt.

 

Sind Verkehrswege sicher

Betriebliche Verkehrswege sollen eben und tragfähig sein, die Beläge müssen stabil und abriebfest sein. Bei höherer Belastung dürfen keine Mängel auftreten. Es ist daher wichtig, die Verkehrswege regelmäßig zu warten, um Beschädigungen oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

 

Es liegt in der Verantwortung des Unternehmers, Verkehrswege festzulegen und so auszuführen, dass Gefährdungen von Personen vorgebeugt wird. Die Wegführung ist so anzulegen, dass möglichst kein oder wenig Begegnungsverkehr entsteht. Ist das nicht möglich, sollten die Wege die Breite haben, dass bei Gegenverkehr ausreichend Fahrbahn zur Verfügung steht.

 

Fußgänger und Lastverkehr sollten aus Sicherheitsgründen grundsätzlich getrennt werden. Große Tore sollten, wenn möglich, mit einem Personeneingang ausgestattet sein. An Türen, Treppen oder ähnlich kritischen Passagen mit Fußgängerverkehr müssen Fahrzeuge mit einem Mindestabstand von 1 Meter vorbeigeführt werden. Kann dieser Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden, sind Sicherungen vorzusehen, die verhindern, dass Personen direkt auf den Verkehrsweg gelangen können. Solche Barrieren sind insbesondere vor den Ausgängen zu Sozialräumen anzubringen, hier sind Personen oft unaufmerksam.

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