Staplerschein Kurs

Kippen des Staplers nach vorn oder gefährlicher seitwärts

Kippen des Staplers nach vorn oder gefährlicher seitwärts

Zur Erhöhung der Sicherheit mit Hubstaplern werden alle Vorgänge, die zum seitlichen Kippen von Hubstaplern – bedingt durch die Zentrifugalkraft – führen, genauestens analysiert. Unterschiedlichste Gegengewichtstapler werden und wurden zu umfangreichen Testserien herangezogen. Basierend auf diesen Ergebnissen, werden vorhandenen Modelle und Berechnungen weiter verfeinert, nur um das gegebene Kippverhalten von Hubstaplern noch gezielter schriftlich festhalten zu können.

Kippunfälle im Detail

Nach ihren Auslösemechanismen unterscheidet man die Kippunfälle nach folgenden Kriterien:

  • zentrifugalkraftbedingt – hierbei kippt der Hubstapler durch zu schnelle Kurvenfahrt (auch ohne Last und bei abgesenkter Gabel (dynamisches Kippen).
  • lastbedingt – hierbei kippt der Gabelstapler infolge des hohen Gesamtschwerpunktes bei angehobener Gabel mit oder ohne Last.
  • fahrbahnbedingt – Der Stapler kippt bei Geradeaus- oder auch bei Kurvenfahrt, wenn er einseitig in eine Bodensenke, auf eine Bodenerhebung fährt oder es passiert, dass die Räder in unbefestigtem Untergrund versinken.
  • absturzbedingt – Rampen- oder Schachtunfall infolge von Ăśberfahren einer Rampen- oder Schachtkante stĂĽrzt der Gabelstapler ab.
  • kollisionsbedingt – hier kippt der Hubstapler infolge des ZusammenstoĂźes mit einem anderen Flurförderzeug oder anderem Gegenstand um.

Kipptest und Tendenzen

Die bisher durchgefĂĽhrten und entsprechend beschriebenen dynamischen Kippteste wurden mit drei verschiedenen elektromotorischen Gegengewichtstaplern (zwei Vierradstapler mit Pendelachse und ein Dreiradstapler) durchgefĂĽhrt.

Wesentliche Ergebnisse dieser Versuchsreihe sind:

  • Die Vierradstapler weisen eine hohe dynamische Kippsicherheit auf. Es bedarf größeren Anstrengungen des Fahrers, ein Kippen des Staplers herbeizufĂĽhren.
  • Der Lenk-VerreiĂź-Test ist wesentlich bei der Beurteilung des dynamischen Kippverhaltens. Der Lenk-VerreiĂź-Test wurde stark ĂĽberzogen. So wurde nicht nur in die Kurve hineingelenkt, sondern zu einem fixierten Zeitpunkt noch gegengelenkt. Die Reibungsverlust Boden/Rädern beeinflusst das dynamische Kippverhalten.
  • Eine wichtige Erkenntnis ist, dass der Lenk-VerreiĂź-Test das entscheidende Fahrmanöver ist, bei dem die Gabelstapler dazu neigt, seitlich zu kippen.
  • Nicht ohne Einfluss ist die Lenkwinkelgeschwindigkeit, mit der in die Kurve hineingesteuert wird. Sie entscheidet, ob der Gabelstapler schleudert, kippt oder stabil durch die Kurve fährt.
  • Vor allem bei Vierradstaplern konnte ein Kippen des Gesamtfahrzeugs nur durch ein Gegenlenken nach dem anfänglichen Hineinlenken in die Kurve erreicht werden.

Der Fahrer fährt hierbei den Hubstapler mit der maximal möglichen Lenkgeschwindigkeit, die nahezu konstant ist in die Kurve ein. Nach Erreichen eines vorbestimmten Zeitpunktes wird abrupt die Lenkrichtung geändert. Bereits wenige Zehntelsekunden nach dem Beginn des Gegenlenkens kippt der Stapler.

Sicherheit und ihre Grenzen

Die Erhöhung der Kipp-Sicherheit von Hubstaplern ist nach wie vor die groĂźe technische Herausforderung an die Hersteller. Die Verbesserungen der seitlichen Kippsicherheit ist nur noch in einem sehr begrenzten Rahmen möglich, ohne die wichtige Merkmale und Funktionalitäten erheblich zu verschlechtern. Ein neuer Ansatz zur Lösung der Sicherheitsprobleme dĂĽrfte in der Entwicklung und EinfĂĽhrung elektronischer fahrdynamischer Sicherheitssysteme zu liegen, ähnlich dem „ESP“ (Elektronisches Stabilitäts-Programm) fĂĽr den Automobilbereich. Mit dem „ESP“ wird ein elektronisch gesteuertes Fahrassistenzsystem fĂĽr Kraftfahrzeuge bezeichnet, das durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder dem Ausbrechen des Wagens entgegenwirkt. ESC ist in der heutigen AusfĂĽhrung eine Erweiterung und VerknĂĽpfung des Antiblockiersystems (ABS) mit einer Antriebsschlupfregelung (ASR) und einer Elektronischen Bremskraftverteilung sowie mit einem Bremsassistenten. Vielleicht auch ein Denkmodell fĂĽr den Hubstapler mit seiner Kipp-Problematik.

Zielorientierte und rechnergestützte Entwicklungen derartiger Systeme setzen umfangreiche Vorarbeiten sowohl in Theorie als auch in der Praxis voraus. Bestehenden Beschreibungen über Fahrdynamik und über das Kippverhalten einzelner Modelle müssen verfeinert werden. Das Problem der Rad- und Reifenmodelle muss neu durchdacht werden, denn hier warten größere Probleme auf eine realistische Lösung.

Quelle: Prof. Dr.-Ing. Rainer Bruns, Leiter des Laboratoriums für Maschinenelemente und Förderwesen der Universität der Bundeswehr Hamburg

 

 

 

 


STAPLERKURS-STAPLERSCHEIN Ă–STERREICH TM?

Welche Hygiene- und SicherheitsmaĂźnahmen gibt es grundsätzlich beim STAPLERKURS – STAPLERSCHEIN Ă–STERREICH TM?
 
Es gilt eine generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen.
Das bedeutet, dass die Maske auch während der Lehrveranstaltung getragen werden muss. Die Teilnehmer werden ersucht, ihre eigenen Masken zum Kurs mitzubringen.
 
Gerne stellen wir auch Einwegmasken zur VerfĂĽgung.
Praxis: Es werden zusätzlich Einweghandschuhe zur Verfügung gestellt für jeden Teilnehmer.
 
Zum regelmäßigen Hände-Desinfizieren sind im Eingangsbereich und in den Gängen Desinfektionsspender aufgestellt.
Auf regelmäßiges Lüften der Kursräume wird geachtet.
Ein Sicherheits-Mindestabstand von 1 Meter ist trotzdem einzuhalten; Gruppenbildungen sind zu vermeiden.
 
Gilt die Ausgangssperre ab 20 Uhr fĂĽr Kursteilnehmer?
Nein, die Ausgangssperre gilt nicht, wenn Sie einen Ausbildungszweck verfolgen.
 
Team Staplerschein Ă–sterreich 😃✅🤟😃
Stand: 03.11.2020

Stapler im Ăśberblick und ihr Einsatzgebiet

Stapler im Ăśberblick und ihr Einsatzgebiet

Fällt gesprächsweise der Begriff Stapler, wird fast automatisch damit der Hub- oder Gabelstapler verbunden. In der Tat ist der Begriff Stapler mehr oder weniger ein Synonym für den Gabel- oder Hubstapler geworden.

Dabei ist die Anzahl der Staplerarten sehr umfangreich und wird durch alle möglichen Modellvarianten nicht gerade übersichtlicher. Stammform für die Gabel- oder Hubstapler ist der Hubmaststapler. Doch dazu gesellen sich noch eine Vielzahl an unterschiedlichen Stapler-Variationen und die unterscheiden sich auch je nach Bauart im Detail.

Hubmaststapler

Hub- oder Gabelstapler bewegen, ob Handel, Gewerbe oder Industrie – Gabelstapler sind unentbehrliche innerbetrieblich Transportmittel. Sie zu den Flurförderzeugen und werden rechtlich als selbstfahrende Arbeitsmaschinen eingestuft. Vom kompakten Elektrostapler bis zum starken Schwerlaststapler und einer Vielzahl von Spezialausführungen bilden Gabelstapler praktisch das Rückgrat der innerbetrieblichen Logistik.

Containerstapler

Frühe Containerformen gibt es schon länger. 1961 legte die Internationale Organisation für Normung (ISO) erstmals international gültige Maße für die ISO-Container fest, Startschuss für die Frachtbehälter den Weltmarkt zu erobern. Die Container können wegen ihrer genormten Form mit den verschiedensten Transportmitteln (Seeschiffe, Binnenschiffe, Eisenbahn und Lkw) befördert und schnell umgeschlagen werden. Millionen von Container beherrschen den internationalen Frachtverkehr.

Neben den Containerbrücken und Portalkranen in den Seehäfen und den Containerterminals der Bahn sind es die speziellen Containerstapler, die eine preiswerte Alternative darstellen. Sie sind für kleine bis mittlere Umschlagplätze bestens geeignet. Einfache Modelle können nur die erste Containerreihe bedienen und/oder Leercontainer stapeln. Die großen Greifstapler können bei Eigengewichten bis 100000 kg Lasten bis etwa 50000 kg heben und platzieren. Diese Flurförderzeuge verfügen über einen Ausleger, an dem das Containergeschirr als Lastaufnahmemittel befestigt ist.

Kommissionierstapler

Auch Kommissionierer oder Order-Picker – die Welt der Regale ist zugleich die Welt der Kommissionierstapler, Kommissionierer oder Order-Picker, wie sie auch genannt werden. Kommissionieren ist der Bereitstellungsvorgang von Ware für einen vorgegebenen Kunden- oder Produktionsauftrag. Kommissionierstapler werden nach dem Prinzip „Mann zur Ware“ eingesetzt. Ein Lager mit diesem System lässt sich ohne große Investition in automatisierte Lagertechnik umsetzen.

Schlepper

Gabelstapler sind vielseitige Flurförderzeuge zum Be- und Entladen von Fahrzeugen, zum Ein- und Auslagern sowie überwiegend palettierter oder durch ihre Verpackung unterfahrbarer Güter und zum innerbetrieblichen Transport über meist relativ geringe Entfernungen. Nicht immer ist zum Transport die Hebefunktion erforderlich. In diesen Fällen können Schlepper in der Lagerlogistik wirtschaftlich eingesetzt werden.

Schubmaststapler

Für Schubmaststapler sind Hochregallager, Logistikzentren und Kühlhäuser die Einsatzgebiete, die Spezialisten unter den Gabelstapler fordern. Hier ist es vordringlich, auf engem Raum zu arbeiten und große Höhen zu erreichen. Schubmaststapler sind genau für diese Bedingungen konzipiert. Die Standsicherheit bei Schubmaststapler garantieren, die an ihrer Frontseite installierten Radarme. Der Mast liegt innerhalb der Radarme, wird also von den Rädern gestützt.

Teleskopstapler

Teleskopstapler bilden eine besondere Spezies unter den Staplern, sie werden auch als Teleskoparmstapler oder Telehandler bezeichnet. Während bei den übrigen Staplerarten ein Schwerpunkt auf dem Heben von Lasten bei nur relativ geringem Gabelvorschub liegt, gehören horizontale und vertikale Bewegungen zum Maschinenkonzept beim Teleskopstapler. Technisch ist diese Maschine sowohl in der Welt der Stapler als auch der Baumaschinen und der Landwirtschaft einsetzbar. Je nach Ausführung können diese Stapler mehr als 20.000 kg heben und Arbeitshöhen bis 30 m erreichen.

Schwerlaststapler

Diese Spezialisten für die schweren Brocken sind meist Gegengewichtsstapler. Nur ist bei den Schwerlaststaplern alles um Nummern größer. Eine andere Ausführungsform sind Teleskopstapler und die Grenzen zu den Geländestaplern sind fließend. Schwerlaststapler im Außeneinsatz operieren oft auf unebenen Flächen und so können je nach Modell Geländestapler auch Schwerlastaufgaben übernehmen. Die stärksten Exemplare stemmen 60 Tonnen und mehr. Da werden die Stapler bis etwa 10 Tonnen Tragkraft glatt als Kompaktmodelle bezeichnet.

Geländestapler

Häufig erfordern die Aufgaben von Staplern im Außenbereich den Einsatz auf und im schwierigen Gelände. Unbefestigte Flächen, Geröll, Schlamm, Steigungen und Querneigungen stellen hohe Anforderungen an die Geländegängigkeit der Stapler. Hier sind kräftige Geländestapler gefragt, die auch Großreifenstapler genannt werden. Damit wäre bereits ein wichtiger Aspekt beschrieben.

Die hohen Hubleistungen werden durch Hydraulikaggregate erzeugt, die hohe Kräfte entwickeln.

Seitenstapler

Bei Seitenstaplern, die logischerweise auch Quergabelstapler genannt werden können, ist die Lastaufnahmeeinrichtung mit dem Gabelpaar quer zur Fahrtrichtung angeordnet. Auch der Fahrersitz ist quer angebracht, so hat der Fahrer die Last beim Aufnehmen und Absetzen im Blick.

Zusätzlich zu der seitlich angebrachten Gabel verfügen Seitenstapler über einen Schubmast. Zur Lastaufnahme wird das Hubgerüst ausgefahren. Zum Transport wird das Hubgerüst komplett zurückgezogen und die Last auf eine Art Tisch abgelegt. Dadurch befindet sich das Transportgut sicher auf breiten Ablageflächen innerhalb der Fahrzeugkonturen und damit innerhalb der Räder – gut für die statische und dynamische Stabilität des Flurförderzeugs.

Fahrerstandstapler

Wie andere Stapler ist auch ein Fahrerstandstapler mit zwei Gabeln und einem Hubmast ausgestattet. Damit kann er Paletten, Gitterboxen und andere unterfahrbare Ladungsträger in Längs- und Querrichtung aufnehmen und transportieren. Vorne an den Gabeln befinden sich starre Lastenrollen und dem Gerät beim Anheben der Gabelzinken zusätzliche Stabilität verleihen. Der Fahrer kann die Kabine von hinten betreten und verlassen und steht beim Fahren oder Bedienen seitlich zu den Gabelzinken und der Last. Gesteuert wird der Fahrerstandstapler mit einem Lenkrad, wobei das Gerät in der Regel rückwärtsfährt, also mit den Gabelzinken nach hinten.

Mitnahmestapler

Sie sind immer dabei und stets einsatzbereit. Die Mitnahmestapler sind spezielle Flurförderzeuge, die am Heck eines LKW oder Anhängers transportiert werden. Ihr Zweck ist es, den LKW-Fahrer in die Lage zu versetzen, seine Fracht selbständig und ohne Wartezeiten zu laden oder entladen.

Schmalgangstapler

Schmalgangstapler wurden für den Einsatz in modernen Hochregallagern konzipiert, wo sie sowohl zum Kommissionieren oder zum Ein- und Auslagern von kompletten Paletten eingesetzt werden können. Schmalgangstapler sind echte Raumwunder, die eine besonders kompakte Lagerung von Paletten im Hochregal möglich machen.

Vierwegestapler und Mehrwegestapler

Vierwegestapler und Mehrwegestapler sind die wendigen Spezialisten im Lager.

Ein Vierwegestapler ist im Aufbau dem klassischen Schubmaststapler sehr ähnlich, der entscheidenden Unterschied: Alle drei oder vier Räder des Staplers lassen sich um 90° drehen. Der Fahrer kann den Vierwegestapler nicht nur nach vorne und hinten zu bewegen, sondern auch in Querrichtung. Statt in einer Kurve fährt der Stapler dann einen rechten Winkel.

Wie bei einem Schubmaststapler wird das Fördergut mit starren Gabeln aufgenommen, die an einem längs verschiebbaren Hubmast angebracht sind. Hierdurch liegt der Schwerpunkt innerhalb der Radbasis, was den Vorteil bringt, dass die Kippgefahr erheblich verringert wird.

Hubwagen

Hubwagen – Handhubwagen – semielektrische oder elektrische Hubwagen – zählen zu den kleinen Flurförderzeugen, denen man täglich in der Industrie, in Werkstätten, in Handwerk, Gewerbe oder

Handel begegnen kann. Paletten, Gitterboxen, und andere unterfahrbare Lasten können mit Hubwagen einfach auf ebenen Untergründen transportiert werden.

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Förderungen Staplerschein

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Der Hubstapler und sein spezieller Funktionsablauf

Der Hubstapler und sein spezieller Funktionsablauf

 

Die Funktion des Hub-/Gabelstapler?   

Hubstapler zählen zu den Flurförderzeugen, die motorgetrieben, frei lenkbar mit den Rädern auf dem Boden laufen. Die Bauform Hubmaststapler – auch Frontstapler oder Gegengewichtsstapler genannt – wird mit Abstand am häufigsten innerbetrieblich eingesetzt. Die Hubstapler verfügen über einen eigenen Antrieb und ein Hubgerüst. Hiermit werden Paletten und andere unterfahrbare Ladungen aufgenommen, transportiert und gestapelt.

Charakteristisch für Gabelstapler sind die Hubeinrichtung – Hubgerüst und Gabelträger (mit zwei verstellbaren Stahlzinken), die können hydraulisch angehoben/abgesenkt werden.

 

Aufbau eines Gabelstaplers

Grundsätzlich besteht das Hubgerüst aus dem Hubrahmen (Standmast), hier drinnen bewegen sich teleskopartig je nach Hubhöhe ein oder mehrere Fahrmaste. Die meisten Stapler arbeiten mit einem hydrostatischen Antrieb, bei dem die mechanische Motor-Leistung mittels einer Pumpe in hydraulische Leistung umgewandelt wird. Diese Leistung wird in Hydraulikzylindern wieder mechanische Leistung für stufenlose Heb- oder Senkbewegung umgewandelt. Nur so können die Bewegungen des Hubgerüstes und damit des Lastaufnahmemittels sehr exakt und fein dosiert werden.

 

Stapler sind gut gerĂĽstet

Bei Frontstaplern ist das Hubgerüst am Fahrzeugrahmen montiert und mit einem hydraulischen Neigezylinder verbunden. Dieser ermöglicht, das Hubgerüst innerhalb gewisser Grenzen auch nach vorne oder hinten zu kippen, um so den Schwerpunkt der Last näher zum Stapler-Schwerpunkt zu verlagern. Das erhöht die Fahrsicherheit, da Frontstapler grundsätzlich die Last außerhalb der Radbasis aufnehmen. Um trotzdem Gewichte von mehreren Tonnen zu transportierten, muss ein Gabelstapler über ein ausreichend großes Gegengewicht verfügen. Bei elektrisch angetriebenen Staplern dienen die großen und schweren Akkumulatoren als entsprechendes Gegengewicht.

Bei Staplern mit Verbrennungsmotoren müssen zusätzliche schwere Elemente angebracht werden, um eine ausreichende Stabilität und Standfestigkeit zu gewährleisten.

 

Der Antrieb

Der Stapler-Antrieb sorgt nicht nur für die Bewegungsabläufe des Staplers, er versorgt auch das Hydraulik-System. Die Steuerung erfolgt dabei über Pedale und ein Lenkrad. Die Fahrtrichtung (vor- oder rückwärts) wird meistens über einen Fahrtrichtungsschalter am Lenkrad ausgewählt und dann über das Gaspedal beschleunigt. Es gibt auch Modelle, die verfügen über zwei Gaspedale, eines für Vorwärts- und eines für Rückwärtsfahrten.

Gabelstapler verfügen über eine Hecklenkung. Die ermöglicht eine sehr große Wendigkeit, einen möglichst geringen Wendekreis. Es gibt Modelle mit drei oder vier angetriebenen Rädern. Die große Wendigkeit geht allerdings zulasten der Standsicherheit.

 

Die Lenkung

Frontstapler haben in der Mehrzahl das klassische Lenkrad, um es sicher mit einer Hand zu bedienen, ist es meist mit einem Lenkknauf versehen. Moderne Geräte können auch mittels Joystick gelenkt werden. Der Vorteil ist, dass mit dem Joystick auch weitere Funktionen (z. B. Heben/Senken der Gabel) angesteuert werden können. Die Lenkung wird dabei hydraulisch unterstützt, sodass auch starke Lenkbewegungen unter Volllast ohne Kraftaufwand des Fahrers umgesetzt werden können. 

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Federung und Bereifung

Um die Standsicherheit zu verbessern, verfügen Gabelstapler über keine Achsfederung. Vierrädrige Ausführungen können jedoch mit Schwingungsdämpfern an der hinteren Pendelachse versehen werden, sie verleihen dem Stapler bei Kurvenfahrten etwas mehr Stabilität. Die notwendige Federung für den Stapler übernehmen die Reifen aus Vollgummi oder Superelastikgummi. Der gefederte Fahrersitz, der individuell auf das Gewicht des Fahrers eingestellt werden kann, schützt den Fahrer.

 

Die Betriebsanleitung informiert

Jeder Gabelstapler muss den Anforderungen der EU-Maschinenverordnung entsprechen, belegt durch das CE-Zeichen auf dem Fabrikschild, das sich außen am Stapler befindet. Die Maschinenverordnung schreibt vor, dass für jede Maschine vom Hersteller eine Betriebsanleitung in deutscher Sprache mitzuliefern ist. In der Betriebsanleitung beschreibt die konstruktiven Merkmale des Staplers und seine bestimmungsgemäße Verwendung und Bedienung. Weiters finden sich hier genaue Anleitungen über die Bedienung des Gerätes, die einzelnen Bedienelemente und ihre Funktion sowie die Leistungseckdaten (u. a. maximale Tragfähigkeit, Hubhöhe etc.).

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Betriebliche Unterweisung

Im Rahmen der Unterweisung und Beauftragung von Staplerfahrern muss sichergestellt werden, dass der Fahrer weiß, wie sein Gabelstapler funktioniert und wie er bedient, gesteuert und gepflegt werden muss. Das betrifft bei Elektrostaplern auch die Pflege der Batterien (Auffüllen von destilliertem Wasser, rechtzeitiges und ausreichendes Aufladen), die bei unsachgemäßer Pflege eine erheblich verkürzte Lebensdauer und geringere Leistung aufweisen.

Ausbildungsleiter Mst. Fuchshofer Martin


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Unfallrisiko Stapler – gewusst, wo und warum

Unfallrisiko – gewusst, wo und warum

Das Be- und Entladen von Fahrzeugen ist eine gefährliche Aufgabe – häufiger auch als gefährliche Nebentätigkeit beim Transportieren von Gütern für die Gruppe der Berufskraftfahrer bezeichnet. Jährlich verunglücken Fahrer und Ladepersonal tödlich oder ziehen sich schwere bis schwerste Verletzungen zu – durch Stürze vom Fahrzeug – angefahren oder überrollt beim Be- oder Entladen von anderen Fahrzeugen oder die Ladung war nicht ausreichend gesichert. 

Der Versuch das Unfallrisiko einzugrenzen

  • Be- und Entladetätigkeiten dĂĽrfen nur von unterwiesenen Personen durchgefĂĽhrt werden.
  • Geeignete Körperschutzmittel, wie Sicherheitsschuhe, Schutzhelm, Handschuhe und Warnweste sollten getragen werden.
  • Be- und Entladestellen mĂĽssen im öffentlichen Verkehrsbereich ausreichend gesichert sein.
  • Nur geeignete Lastaufnahmemittel, wie Greifer, Zangen, Gabelzinken verwenden.
  • Gabelstapler dĂĽrfen nur von Personen mit Staplerschein und Unterweisung nach Angaben des Herstellers eingesetzt werden.
  • Personen dĂĽrfen sich nie unter der schwebenden Last aufhalten.
  • Beim Befahren von Rampen ist bei Bedarf ein Einweiser einzusetzen.
  • Ladebordwände sind vorsichtig zu öffnen, dabei nur seitlich neben die Bordwand stehen.
  • Jederzeit ist auf eine ausreichende Ladungssicherung zu achten.
  • Unbefugten ist der Aufenthalt im Gefahrenbereich der Ladestelle untersagt.

Prägnante Unfallschwerpunkte

  • AbstĂĽrze vom Fahrzeug – von der Ladefläche oder Ladebordwand und von der Rampe.

Der Fahrer muss sich – beim Be- und Entladen – immer wieder auf die Ladefläche seines    Fahrzeugs begeben – muss das Be- und Entladen überwachen – muss die Ladung kontrollieren   und sichern – muss zum Schluss das Schließen des Fahrzeugs vornehmen.

Wenn Aufstiegshilfen vorhanden sind, sind diese meist schlecht angeordnet oder in einem fragwürdigen Zustand. Die Fahrer behelfen sich mit absolut ungeeigneten Gegenständen, wenn es sein muss auch mit der Anhängerkupplung. Doch das alles sind keine Aufstiegshilfen, es sind eher Unglücksfallen, die leicht zu schwereren Stürzen führen.

  • angefahren- / ĂĽberrollt werden vom zurĂĽcksetzenden Lkw, durch Fahrzeuge Dritter (Lkw oder Pkw) auch durch Gabelstapler usw.

Der zweite Gefährdungspunkt umfasst mögliche Schädigungen durch Angefahren- bzw. Überrollt werden. Ein typischer Vorgang – das zu be- oder zu entladene Fahrzeug fährt rückwärts an die Rampe. Die Heckentladung stellt aufgrund ihrer Häufigkeit einen Schwerpunkt der Unfallhäufigkeit dar. Das Anstellen des Fahrzeugs an die Rampe birgt die Gefahren in sich, besonders dann, wenn es sich um unbekanntes Terrain handelt. ArbeiterInnen, die beim Anstellen oder Ausrichten behilflich sein wollen, setzen sich unbewusst der Gefahr des Über- bzw. Angefahren-werdens aus. Schnell kann diese Person, die sich hinter dem Fahrzeug aufhält, zwischen der Rampe und dem Fahrzeug eingequetscht werden. Zu dieser Dramatik gesellen sich auch noch die eingesetzten Hubstapler, die wieselflink die Transportwege kreuzen und dadurch zu einer Unfallquelle werden können.

Die Gefährdung durch umstürzende oder herabfallende Ladung bilden den dritten Unfallschwerpunkt, hierbei fällt die Ladung direkt vom Fahrzeug, von der Ladebordwand bzw. von den Gabeln des Staplers oder wird am Boden durch Anfahren umgestoßen.

  • herabfallende / umstĂĽrzende Ladung von der Ladefläche, von der Rampe oder von den Gabeln des Gabelstaplers. Wenn die Ladung hinter den Klappen oder der Plane nicht ordentlich gesichert wurde, so kann sie beim Ă–ffnen des Fahrzeugs herunterfallen.

Dies ist extrem gefährlich, da sich die Arbeitsperson beim Öffnen gezwungenermaßen im Gefahrenbereich aufhält. Für den Fahrer besonders kritisch wird es, wenn er das Fahrzeug beladen übernommen hat, muss er sich doch darauf verlassen können, dass die Ladung ordnungsgemäß gesichert wurde und keine Zeitbombe darstellt.

Der freie Fall eines Staplers

Zu obigen Unfall- Anmerkungen gesellen sich noch weitere, schwerwiegende Unfallmöglichkeiten zwischen den schwergewichtigen Staplern und den nicht immer stabilen Ladeflächen der Fahrzeuge.

Ungenügende Absprachen und Missverständnisse führen häufig zu Unfällen. Klären Sie als Betroffener sachliche Zuständigkeiten und notwendige Verantwortungen. Legen Sie schriftlich fest – wer zuständig ist für die Nutzung und Instandhaltung von Betriebsmitteln (Gabelstapler etc.) – wer verfügt über die Weisungsbefugnisse – bzw. Kontrollbefugnis zur Ladungssicherung. Lassen Sie sich die exakte Be- bzw. Entladeposition für Ihr Fahrzeug zuweisen. Treffen Sie als Fahrer vor Ort klare und unmissverständliche Absprachen vor allem informieren Sie sich über betriebsspezifische Regelungen und Gegebenheiten.

Sicheres Abstellen

MaĂźnahmen zur Vermeidung des Wegrollens

  • Feststellbremsen betätigen. Das Abkuppeln der Vorratsleitung beim Anhänger reicht nicht aus!
  • Bei Gefälle sowohl am Zugfahrzeug als auch am Anhänger Unterlegkeile in Abrollrichtung anlegen (jedoch nicht an den Rädern von Lenk- oder Liftachsen).

Keile geben Sicherheit

  • Unterlegkeile nach beiden Richtungen anlegen, wenn die Ladefläche mit Gabelstaplern befahren wird.
  • Unbedingt den ZĂĽndschlĂĽssel abziehen, wenn das Fahrzeug verlassen wird. So kann niemand das Fahrzeug unbefugt starten.

Luftgefederte Fahrzeuge

  • Besonderheiten sind bei luftgefederten Fahrzeugen zu beachten. In den Betriebsanleitungen der Fahrzeuge werden Hinweise ĂĽber die Einstellung der Federungsanlagen während des Be- und Entladens gegeben, die stets eingehalten werden mĂĽssen.
  • Mit dem Steuergerät bzw. mit dem Drehschieber die Ladefläche auf Höhe der Rampe einstellen und falls notwendig – während des Be- und Entladevorganges – nachregulieren.
  • Darauf achten, dass rollfähige LadegĂĽter nicht durch einseitiges Heben bzw. Senken der Aufbauten in Bewegung gesetzt werden.
  • Vor Antritt jeder Fahrt die Luftfederungen von Lkw und Anhänger in Fahrstellung bringen.

Absturzgefahr zwischen Rampe und Fahrzeug

Bei luftgefederten Fahrzeugen kann sich der Fahrzeugaufbau beim Einfedern ein StĂĽck nach vorn bewegen.

  • Um ein AbstĂĽrzen von Rampen, LadebrĂĽcken oder Ladeflächen zu vermeiden, Fahrzeuge oder LadebrĂĽcken nicht schräg an die Rampe anstellen!
  • Die LadebrĂĽcken oder Ăśberfahrlippen nicht zu knapp auf die Ladefläche auflegen.

WechselbrĂĽcken

Beim Abstellen von WechselbrĂĽcken muss besonders darauf geachtet werden:

  • Tragfähigkeit des Untergrundes (ggf. geeignete Unterlagen verwenden),
  • Schubkräfte beim Befahren mit Gabelstapler,
  • immer die Streben einsetzen,
  • die WechselbrĂĽcke ggf. am Gebäude befestigen.
  • Die StĂĽtzbeine immer an der zur Quetsch- und Scherstelle abgewandten Seite fassen. Die Streben festhalten. Nie die StĂĽtzbeine herabfallen lassen.

Zusätzliche Sattelstützen

Sind die Sattelstützeinrichtungen nur für das Leergewicht des Sattelanhängers ausgelegt oder kann der Sattelanhänger durch das Be- und Entladen kippen, ist die Verwendung zusätzlicher, ausreichend bemessener Stützeinrichtungen vorn am Sattelanhänger erforderlich. 

  • Verfahrbarer Unterstellbock zur Sicherung von Sattelaufliegern.

Starrdeichselanhänger

Starrdeichselanhänger mit den Stützeinrichtungen gegen Kippen in Längsrichtung – auch am Fahrzeugheck sichern!

Drehschemellenkung

Bei Anhängern mit Drehschemellenkung (Gelenkdeichselanhängern) besteht bei stark eingeschlagener Vorderachse Kippgefahr!

  • Anhänger nur mit gerade stehender Vorderachse abstellen!
  • Erforderlichenfalls den Drehschemel von Hand ausrichten.

Vorsicht!

Die Zuggabel kann bei unebenem Boden nach Lösen der Vorderachsbremse zur Seite ausschlagen! Die Hinterachse muss immer von der Feststellbremse gebremst sein.

Wichtig!

Immer daran denken, dass der Staplerfahrer durch Ladung und Hubmast eine erheblich eingeschränkte Sicht hat. Beachten, dass bei Ladevorgängen über die Fahrzeuglängsseiten die Gefahr besteht, dass Ladegüter beidseitig von der Ladefläche herunterfallen können.

Richtige Lastverteilung

Eine falsche Lastverteilung kann das Fahrverhalten des Fahrzeuges beeinträchtigen.

  • Einseitige Beladung vermeiden.
  • Fahrzeuge nur so beladen, dass die zulässigen Werte fĂĽr

– Gesamtgewicht,

– Achslasten (Mindest- u. Maximallast),

– statische Stützlast (bei Starrdeichselanhängern) und

– Sattellast eingehalten werden.

Der Lastverteilungsplan (LVP) des Fahrzeuges sollte beachtet werden.

Ausbildungsleiter Mst. Martin Fuchshofer

 

 


Betriebsanweisung Hubstapler – Sicherheitsregeln rundum

Betriebsanweisung Hubstapler – Sicherheitsregeln rundum

In Österreich sind Betriebsanweisungen nur für eine ausgewählte Gruppe von Arbeitsmitteln gesetzlich vorgeschrieben. Wichtige Vorteile sprechen jedoch dafür, diese generell zu erstellen.

Es ist durchaus empfehlenswert – auf freiwilliger Basis – Betriebsanweisungen auch für Maschinen und andere Arbeitsmittel, für den Umgang mit gefährlichen Stoffen und für Arbeitsprozesse generell zu erstellen.

In Österreich sind Betriebsanweisungen in der Arbeitsmittelverordnung BGBl. II 164/2000 i. d. g. F. geregelt. Schriftliche Betriebsanweisungen sind ausschließlich für folgende Geräte zu erstellen:

  • Krane (§ 19)
  • Selbstfahrende Arbeitsmittel (§ 23)
  • Geräte fĂĽr autogenes SchweiĂźen, Schneiden und verwandte Verfahren (§ 26)
  • Bolzensetzgeräte (§ 29)

Die vorgeschriebenen Inhalte der Betriebsanweisung sind in den entsprechenden Paragrafen der Arbeitsmittelverordnung geregelt.

 

Experte fĂĽr selbstfahrende Arbeitsmittel

Martin Fuchshofer ist Meister für Maschinen und Fertigungstechnik, Ausbildungsleiter der Bildungseinrichtung „Ausbildung für das Führen von Hubstaplern“ – Experte und Sachverständiger für den Bereich Hubstapler, der auch weiß, worauf es bei der Betriebsanweisung ankommt – Staplerschein Österreich, Gössendorf, Steiermark.

Ausbildungsleiter Mst Fuchshofer Martin

Stellt sich die Frage: Was ist eine Betriebsanweisung?

Während eine Betriebsanleitung nur Herstellerinformationen über den richtigen Umgang, die richtige Verwendung eines Arbeitsmittels gibt – regelt die Betriebsanweisung die Verwendung und den Sicherheitsanspruch im konkreten betrieblichen Umfeld. Basierend auf den Angaben des Herstellers zeigt eine Betriebsanweisung mögliche Gefahren auf, die von einem Arbeitsmittel oder einem Arbeitsstoff ausgehen können und definiert entsprechende Schutzmaßnahmen im Umgang mit dem Arbeitsmittel bzw. -stoff.

 

Vorteile einer Betriebsanweisung

Betriebsanleitungen und/oder Sicherheitsdatenblätter haben häufig den Nachteil: Sie sind umfangreich, sind schwierig zu lesen und meist auch unübersichtlich. Soll heißen, die Herstellerangaben sind für den Arbeitsplatz selbst nur bedingt brauchbar.

Eine gut verfasste Betriebsanweisung ist eine kompakte, ĂĽbersichtliche und gut lesbare Vorlage, bietet zugleich Hilfestellung, welche sicherheitsrelevanten Aspekte beachten werden mĂĽssen und wie mit einem bestimmten Arbeitsmittel oder -stoff umzugehen ist. Der Inhalt der Betriebsanweisung ist kompaktes Wissen, der Umfang sollte zwei Seiten nicht ĂĽberschreiten.

Selbstfahrende Arbeitsmittel, Ladevorrichtungen

  • 23. (1) Durch geeignete MaĂźnahmen ist fĂĽr eine sichere Abwicklung des innerbetrieblichen Verkehrs mit selbstfahrenden Arbeitsmitteln zu sorgen. Insbesondere sind geeignete MaĂźnahmen festzulegen und durchzufĂĽhren, um eine Gefährdung der ArbeitnehmerInnen durch Umkippen, Ăśberrollen, Wegrollen oder AnstoĂźen des Arbeitsmittels oder durch einen ZusammenstoĂź von Arbeitsmitteln und einen Gefahr bringenden Kontakt von ArbeitnehmerInnen mit dem Arbeitsmittel zu verhindern.

(2) FĂĽr die Benutzung von selbstfahrenden Arbeitsmitteln sind unter BerĂĽcksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten schriftliche Betriebsanweisungen zu erstellen. FĂĽr die Einhaltung der Betriebsanweisungen ist zu sorgen. Durch diese Betriebsanweisungen sind die notwendigen MaĂźnahmen im Sinne des Abs. 1 festzulegen, insbesondere Sicherheits- und Verkehrsregeln.

  1. fĂĽr das Aufnehmen, die Sicherung, den Transport und das Absetzen von Lasten,
  2. fĂĽr das Be- und Entladen des Arbeitsmittels,
  3. gegebenenfalls fĂĽr den Transport von Personen,
  4. gegen die Inbetriebnahme des Arbeitsmittels durch Unbefugte,
  5. fĂĽr den Fahrbetrieb,
  6. fĂĽr die In- und AuĂźerbetriebnahme.

 

(3) Wird ein selbstfahrendes Arbeitsmittel auch für das Heben von Lasten eingesetzt, so ist in der Betriebsanweisung nach Abs. 2 auch auf die Anforderungen nach § 18 Abs. 2 bis 8 Bedacht zu nehmen.

(5) Der Sicherheit dienende Vorrichtungen von Fahrzeugen, wie Bremsen, Beleuchtung und Warneinrichtungen, sind täglich bei der erstmaligen Inbetriebnahme durch die LenkerInnen zu überprüfen.

(6) ArbeitnehmerInnen dürfen nur auf sicheren und für diesen Zweck ausgerüsteten Plätzen befördert werden.

(7) Soweit sich aus § 35 Abs. 1 Z 2 ASchG in Verbindung mit der Bedienungsanleitung nicht etwas anderes ergibt, darf die Fahrgeschwindigkeit 2,5 m/s nicht überschreiten, wenn ArbeitnehmerInnen Arbeiten von selbstfahrenden Arbeitsmitteln aus durchführen müssen.

(8) Besteht die Gefahr eines Brandes durch selbstfahrende Arbeitsmittel oder Ladungen, sind die Arbeitsmittel mit entsprechenden Brandbekämpfungseinrichtungen auszurüsten. Dies gilt nicht, wenn am Einsatzort ausreichend nahe Brandbekämpfungseinrichtungen vorhanden sind.

 

(9) FĂĽr die Verwendung von Ladevorrichtungen, wie Gleitschienen, Gleitpfosten oder LadebrĂĽcken, gilt Folgendes:

  1. Sie dürfen nur verwendet werden, wenn sie genügend tragfähig sind.
  2. Sie sind gegen Abrutschen, unzulässiges Durchbiegen, unbeabsichtigtes Verschieben und Umkanten zu sichern.
  3. Es dürfen nur Ladebrücken verwendet werden, von denen Flüssigkeiten leicht abfließen können.
  4. Bereiche unter Ladevorrichtungen sowie Bereiche zwischen Gleitschienen und Gleitpfosten dürfen während des Transportes von Lasten nicht betreten werden.

Betriebsanweisung und Unterweisung

Eine gute Betriebsanweisung kann zugleich eine gute Unterlage und Grundlage fĂĽr die Unterweisung der Arbeitnehmer werden. Wird anhand der Betriebsanweisung unterwiesen, ist dies auch gleich der Nachweis ĂĽber die Inhalte der Unterweisung.

Quelle:

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727


Be- und Entladen von Fahrzeugen mit dem Stapler

Staplerschein Ă–sterreich

Be- und Entladen von Fahrzeugen mit dem Stapler

Es ist eine vertraute Feststellung, dass Staplerfahrer mit ihrem Arbeitsgerät Güter von B nach A transportieren. Hinzu kommt, dass Stapler immer häufiger zum Be- und Entladen von Fahrzeugen aller Art eingespannt werden.

Das Unfallrisiko ist ohnehin ständiger Begleiter der Staplerfahrer, geht es aber um das Be- bzw. Entladen von Kraftfahrzeugen, erhöht sich dieses Unfallrisiko wesentlich. Um Paletten auf einem LKW aufzunehmen oder abzusetzen, muss der Stapler über Laderampen oder -brücken fahren und hier sollte der Staplerfahrer wissen, was genauestens zu beachten ist.

Zwar überträgt der Gesetzgeber dem Unternehmer die Verantwortung dafür, dass Rampen, Brücken oder Ladebordwände in einem betriebssicheren Zustand sind, der Staplerfahrer aber steht im unkalkulierbarem Risiko.

Im täglichen Umgang mit Be- und Entladen von Fahrzeugen ist Planung und Einrichtung der wichtigsten Hilfsmittel, ursächliche Bedingung für einen reibungslosen Ablauf.

Laderampen, Ladeplattformen und fahrbare Rampen

Laderampen sind Einrichtungen, die dem Be- und Entladen von Fahrzeugen dienen. Sollen diese u. a. auch für Hubstapler nutzbar sein, ist eine Mindestbreite von 2,20 m vorgeschrieben (1,20 m Fahrbahn-Breite + 2 x 0,50 m beidseitiger Sicherheitsabstand).

Die Rampen sollten keinen größeren Steigungswinkel als 7 Grad aufweisen. Geeignete Maßnahmen, um ein Abstürzen des Staplers von der Rampenkante zu verhindern sind Leitplankensegmente oder vergleichbare Konstruktionen, die mindestens so breit sein sollten, wie die auf der Laderampe fahrenden Fahrzeuge. Ideal ist es, wenn die Laderampe überdacht ist, das erhöht die Gleitsicherheit des Hubstaplers. Rampen fordern zu jederzeit die volle Aufmerksamkeit des Staplerfahrers.

Ladeplattformen, die z. B. vor Laderampen oder seitlichen Toren für das stirnseitige Be- und Entladen von Sattelaufliegern oder Containern installiert werden, sollten zusätzlich mit einer Absturzsicherung für Stapler versehen werden, z. B. in Form eines an der Plattformkante angebrachten Radabweisers. Die Höhe des Abweisers sollte mindestens dem größten Rad-Durchmesser entsprechen, das auf der Plattform eingesetzt wird.

Fahrbare Rampen sind im Gegensatz zu festen Laderampen oder Ladeplattformen ortsveränderlich. An sie gelten in Bezug auf die Mindestbreite die gleichen Anforderungen wie für ortsfeste Rampen. Die Rampen sollten keinen größeren Steigungswinkel als 7 Grad aufweisen. Die ungesicherte Rampenkanten sind durch gelb-schwarze Schrägstreifen (Mindestbreite 10 cm) zu kennzeichnen, um diesen Gefahrenbereich weithin sichtbar zu markieren.

 

Sicheres Be- und Entladen von Fahrzeugen

Zeitdruck, ungenügende Absprachen und Missverständnisse führen häufig zu Unfällen bei Be- und Entlade-Vorgängen

Unternehmerin bzw. Unternehmer sollten vorab Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klären und diese dann schriftlich festlegen z. B. Weisungsbefugnisse, Nutzung und Instandhaltung von Arbeitsmitteln (Hubstapler, Hebebühnen), Ladungssicherung.

Beschäftigte dürfen Gabelstapler nur führen, wenn sie einen Staplerschein besitzen, geeignet und darin unterwiesen sind sowie durch die Unternehmerin oder den Unternehmer schriftlich beauftragt worden sind.

Sich über betriebsspezifische Regelungen und Gegebenheiten zu informieren kann Ärger ersparen z. B.: muss die persönliche Schutzausrüstung benutzt werden – wo soll das Fahrzeug abgestellt werden – herrscht im Betrieb ein generelles Rauchverbot.

Vor Ort klare und unmissverständliche Absprachen treffen. Fahrzeuge sind durch Betätigen der Feststellbremsen (auch am Anhänger oder Auflieger) sowie Anlegen von Unterlegkeilen gegen Wegrollen zu sichern – die Be- bzw. Entladeposition für das Fahrzeug zuweisen lassen – keine Verkehrswege oder Notausgänge zustellen – klappbare oder versenkbare Geländer, Haltegriffe, Laufstege, Stand- und Arbeitsflächen für das Begehen der Arbeitsplätze auf Fahrzeugen nutzen – persönliche Schutzausrüstung oder Warnkleidung zur besseren Sichtbarkeit tragen.

 

Aufenthalt im Gefahrenbereich

Beschäftigte dürfen sich beim Be- und Entladen nicht in Gefahrenbereichen aufhalten. Dazu gehören z. B.: abrutschende Ladung, sich absenkenden Aufbauten, ungesicherten Fahrzeugteile in geöffneter oder angehobener Stellung.

Immer daran denken, dass der Staplerfahrer durch die Ladung und den Hubmast eine erheblich eingeschränkte Sicht hat.

Mehr dazu auch unter:

http://www.staplerschein-oesterreich.at

Mst. Ausbildungsleiter Fuchshofer Martin

 

 


Staplerschein Kurs

Sicherheitsvorschriften beim Einsatz von Hubstaplern

Sicherheitsvorschriften beim Einsatz von Hubstaplern

Bei dem Einsatz von Hubstaplern sind eine Anzahl von Vorschriften zu beachten. Unterschieden werden diese nach technischen Vorschriften, den Stapler betreffend und solchen, die allein den Staplerfahrer betreffen. Die wichtigsten und grundlegenden Regelungen sind.

  • ohne Staplerschein geht gar nichts und
  • Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dĂĽrfen selbstfahrende Arbeitsmittel, wie z. B. Hubstapler, grundsätzlich nicht betreiben.
  • Arbeitgeber dĂĽrfen ausschlieĂźlich nur solche Arbeitnehmer (w/m) mit der FĂĽhrung von Hubstaplern beauftragen, die entsprechende Fachkenntnisse durch ein Zeugnis („Staplerschein“) nachweisen können.
  •  

Hubstapler

Hubstapler sind in der Regel selbstfahrende Arbeitsmittel mit einem Hubmast, die mittels Gabeln,

Plattformen o. Ä., Lasten heben, absetzen oder stapeln können.

Arbeitsmittel, die vergleichbar eingesetzt werden können und keinen Hubmast besitzen, sind keine Hubstapler im herkömmlichen Sinn (z. B. Radlader mit Gabeln zum Heben oder Stapeln von Lasten).

Gefahren

Arbeiten mit oder auf Hubstaplern bergen Risiken – darüber muss sich der Fahrer jederzeit im Klaren sein. Der Hubstapler kann – ohne sichtbare Kraftanstrengung durch den Fahrer – Lasten von einer Tonne und mehr in verschiedene Richtungen bewegen, das fordert Vorausschauen und die ständige Aufmerksamkeit des Fahrers. Erhöhte Aufmerksamkeit vermeidet Schäden an anderen Fahrzeugen, Personen, Gütern oder der Lagereinrichtung.

Ein Stapler ist aber nur dann sicher zu beherrschen, wenn das Gerät allzeit einwandfrei funktioniert. Hubstapler müssen daher mindestens einmal pro Jahr zur wiederkehrenden Prüfung.

 

Wiederkehrende PrĂĽfung

Diese jährliche wiederkehrende Prüfung umfasst den Zustand der Verschleißteile, die Einstellung und Funktionsprüfung sicherheitsrelevanter Bauteile. Diese Prüfungen dürfen akkreditierte Prüfstellen, Technische Büros einschlägiger Fachrichtung, Ziviltechniker oder sonstige geeignete fachkundige Personen durchführen.

 

Innerbetriebliche Fahrbewilligung

Arbeitnehmer (w/m) benötigen generell – unabhängig vom Staplerschein zum Führen von Hubstaplern auch eine innerbetriebliche Fahrbewilligung des Arbeitgebers. Vor ihrer Erteilung ist der betroffene Staplerfahrer (w/m) speziell im Umgang mit dem zu fahrenden Hubstapler zu unterweisen.

 

Mit dem Führen und Lenken von selbstfahrenden Arbeitsmitteln (Hubstapler), in Arbeitsstätten, auf Baustellen und auf auswärtigen Arbeitsstellen, auf denen die StVO nicht gilt, dürfen nur Arbeitnehmer (w/m) beschäftigt werden, die über eine Fahrbewilligung des Arbeitgebers (w/m) verfügen. Die Fahrbewilligung für das Führen von Staplern darf nur erteilt werden, wenn der Nachweis der erforderlichen Fachkenntnisse (Staplerprüfung, Staplerschein o. Ä.) vorliegt.

 

Hinweis:

Die Fahrbewilligung ist für alle selbstfahrenden Arbeitsmittel erforderlich, also z. B. auch für motorisch angetriebene deichselgeführte Stapler, Portalstapler oder Teleskopstapler.

Für die Fahrbewilligung können Vordrucke verwendet werden oder Sie können formlos ausgestellt werden.

 

Beachten!

Für Arbeitskörbe bzw. für Hubstapler mit Arbeitskörben zum Anheben von Personen gelten strengere Bestimmungen für Abnahme und wiederkehrende Prüfung.

 

Öffentlicher Verkehrsflächen

In nachfolgenden Fällen sind das Kraftfahrgesetz (KFG – betrifft insbesondere technische Bau- und Ausstattungsvorschriften sowie die Zulassung zum Verkehr) und das Führerscheingesetz

(FSG) nicht anzuwenden:

  • öffentliche Verkehrsflächen werden mit dem Stapler nur ĂĽberquert oder auf ganz

  kurzen Strecken oder auf gekennzeichneten Baustellen befahren, oder

  • der Stapler besitzt eine Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 10 km/h (Kennzeichnung hinten mit weiĂźer Tafel mit Aufschrift „10 km“).

 

Andernfalls sind das Kraftfahrgesetz und das FĂĽhrerscheingesetz zu beachten.

Mehr dazu auch unter:

Haftung beim Einsatz von Arbeitnehmern ohne Staplerschein

Informationen und Rechtsvorschriften

Weitergehende praktische Hinweise für den Betrieb von Staplern finden Sie in folgenden Gesetzestexten oder Merkblättern:

  • Stapler mit Fahrersitz

                www.auva.at/cdscontent/?contentid=10007.756395

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

  • Verordnung ĂĽber Beschäftigungsverbote fĂĽr Jugendliche

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009096

  • Arbeitsmittelverordnung

www. ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727

  • Kraftfahrgesetz 1967

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011384&Sho

  • FĂĽhrerscheingesetz

https://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10012723

 


Staplerschein Kurs

Be- und Entladen von LKW mit dem Hubstapler

Fahrzeuge unterschiedlichster Bauart mit dem Hubstapler Be- oder Entladen zählt zu den gefährlichen Aufgaben. Jahr für Jahr verunglücken bei dieser Arbeit Staplerfahrer und Ladepersonal tödlich oder sie ziehen sich schwerste Verletzungen zu. Häufigste Unfallursachen sind Stürze von Fahrzeugen, bei der Arbeit angefahren oder gar überrollt werden und Kollisionen mit mangelhaft gesicherter Ladung.

Absprachen

Ungenügende Absprachen und Missverständnisse über die Arbeitsabläufe beim Be- und Entladen von Fahrzeugen führen häufig zu Unfällen.  Es ist die Aufgabe des zuständigen Unternehmers vorab Zuständigkeiten und Verantwortungen zu klären und diese schriftlich festzulegen. Das betrifft in erster Linie die Nutzung und Instandhaltung der einzusetzenden Betriebsmittel, der Ladungssicherung und natürlich die Weisungsbefugnisse. Vom Fahrer vor Ort werden klare und unmissverständliche Absprachen erwartet.

Ladestege und Ladeschienen

Ladestege ähneln zwar in ihrem Aufbau den fahrbaren Rampen, sind jedoch deutlich leichter ausgeführt, daher in keiner Weise geeignet, mit dem Hubstapler befahren zu werden. Sie sind nur für handbetätigte und handgeführte Geräte geeignet.

Ladeschienen werden paarweise eingesetzt, sind ortsveränderliche Einrichtungen. Üblicherweise werden diese verwendet, um Fahrzeuge wie Bagger oder Radlader auf einen LKW zu verladen, sie sind vollkommen ungeeignet für Einsätze mit Hubstaplern.

LadebrĂĽcken

Ladebrücken sind meist fest installierte technische Einrichtungen an Laderampen, mit denen der Abstand zwischen Fahrzeug und Ladezone überbrückt wird. Ausreichende Tragfähigkeit ist Grundvoraussetzung, sie sollten außerdem ausreichend ausgeleuchtet und sicher zu befahren sein.

Sicherheitseinrichtungen der Ladebrücke sind vor jedem Befahren oder Begehen in Funktionsstellung zu bringen und gegen das unabsichtliche Lösen zu sichern. Die Sicherung muss von der Rampe in den LKW als auch vom LKW auf die Rampe wirken. Wird die Sicherung nicht ordnungsgemäß eingestellt, kann der Stapler auf der Ladebrücke abrutschen. Selbsttätig sichernde Ladebrücken zu bevorzugen.

Die Ladebrücken-Steigung sollten von 12,5 Prozent nicht überschreiten, dabei möglichst waagerecht an die Fahrzeugbodenkante anschließen.

Regelmäßige Prüfungen

Fest verbundene Ladebrücken und separat stehende Laderampen, fahrbare Rampen oder Ladebordwände und auch Hubladebühnen unterliegen der regelmäßigen Prüfung, d. h. mindestens einmal im Jahr müssen sie durch eine befähigte Person oder einen Sachkundigen auf ihren betriebssicheren Zustand überprüft werden.

Die Prüfung einer an einem LKW festverbundenen Hubladebühne erfolgt im Rahmen der wiederkehrende Begutachtung. Dies ist nur eine Prüfung auf Augenschein und Funktionsfähigkeit der Steuerung und Warnleuchten. Daher muss eine weitergehende jährliche Prüfung auf sicherheitsrelevante Aspekte zusätzlich erfolgen und nachgewiesen werden.

Vergleichbare Regelungen gelten auch für Ladeplattformen, Ladestege, Ladeschienen und freibewegliche Ladebrücken: Diese müssen ebenfalls regelmäßig – mindestens einmal im Jahr – fachkundig geprüft und freigegeben werden.

Fallen beim Betrieb Sicherheitsmängel oder Beschädigungen auf – die geeignet sind – die Arbeitssicherheit zu gefährden, muss das sofort an den Vorgesetzten gemeldet werden. Der ist dafür verantwortlich, dass die Geräte stillgelegt werden, bis die Mängel beseitigt sind und die Betriebssicherheit hergestellt ist.