Batterie explodiert beim Hantieren – junger Mann verletzt

Weil sein Traktor nicht anspringen wollte, hat ein junger Arbeiter die Elektrokabel abgeschraubt und ein passendes Batterieladegerät angeklemmt. Der Akkumulator (Starterbatterie) liefert in Fahrzeugen Strom für Licht, für die Bordelektronik und hauptsächlich Strom für den Anlasser bei Verbrennungsmotoren. Springt der Motor an und läuft rund, wird der Akkumulator über die Lichtmaschine wieder aufgeladen.

  • In aller Regel sind kostengünstige Bleiakkumulatoren – Starter-Batterien für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Nach etwa dreieinhalb Stunden erfolgte der Rückbau, die Kabel von Ladegerät wurden abgeklemmt, das Gerät entfernt. Beim Anschrauben der Minusklemme berührte der stählerne Schraubenschlüssel aus Versehen den Pluspol der geladenen Batterie. Der so entstandene Kurzschluss hatte zur Folge, dass die Batterie explodierte, Plastikteile sowie Säurepartikel sind dem jungen Mann ins Gesicht geschossen. Der Verletzte ging sofort zum nächsten Waschbecken und wusch sich Gesicht sowie Augen mit viel klarem Wasser ab beziehungsweise aus. Gesundheitlichen Schäden werden keine zurückbleiben.

 

Unfallverhütung

Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn zum Beispiel ein isolierter Schraubenschlüssel verwendet worden wäre oder ein Pol abgedeckt wäre, so ein mahnender Kommentar der Versicherung.

Die Unfallverhütungsvorschriften würden außerdem bei der Arbeit mit Akkumulatoren und im Umgang mit Säure, das Tragen der persönliche Schutzausrüstung (PSA) vorschreiben.

Dazu gehören Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Schutzschürze aus säurefestem Material.

 

Quelle: www.agrarheute.com

 

 

Bootselektrik, Jachtelektrik – Gefahr an Bord

 

Feuer, Elektrizität und Wasser haben einiges gemeinsam, sie bringen Nutzen und lassen sich bis zu einem gewissen Grad in vorgegebenen Bahnen halten. Passiert unvorhersehbares, können sie unglaublichen Schaden anrichten. Wasser oder Feuchtigkeit kann beim Zusammentreffen mit Elektrizität einen Kurzschluss auslösen, der offenes Feuer oder gar eine Explosion auslöst.

 

Die Bootselektrik zu erneuern?

Gerade bei älteren Booten kann die Bordelektrik Schwachstellen aufweisen, die schwerere Unfälle auslösen kann. Die Bordelektrik zu erneuern, ist nicht nur ein Mammut-Projekt, die Erneuerung kostet auch.

 

Ein Blick auf die teilweise freigelegte 12 Volt Gleichstrom Bordelektrik stimmt nachdenklich, denn das 12-Volt-System niedriger Spannung, hat ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial. Eine unsachgemäße oder fehleranfällige Verkabelung kann bei Kurzschluss zu einem Bootsbrand, zu Säureaustritt und Gasentwicklung mit nachfolgender Explosion führen. Dazu kommt, dass Yachten in einer feucht-salzigen Umgebung unterwegs sind und stärker beansprucht werden. Die dauerhaft feuchte Umgebung führt über einen längeren Zeitraum unweigerlich zu Korrosion an Kabeln oder Kabelverbindungen. Diese Alterungsprozesse oder Verschleißerscheinungen finden größtenteils im Verborgenen statt, für den Bootseigner kaum sichtbar.

Kupferkabel bestehen aus verdrehten Litzen, haben eine kapillare Wirkung. Ein undichter Kabelschuh reicht und die Feuchtigkeit kriecht langsam in das Kabel, wird Korrosion hinterlassen.

 

Sicher ist sicher

Für Hauptabsicherung des Bordnetzes werden allgemein Schmelzsicherungen verwendet, da das Risiko eines Kurzschlusses beziehungsweise die Überlastung der Hauptleitungen eher gering ist und eine solche Sicherung meistens in Ruhe gewechselt werden kann.

Aber Achtung, für Hochstrom-Verbraucher wie elektrische Schot- und Fallwinschen oder die Ankerwinde empfiehlt sich der Einsatz eines Schutzschalters mit Automatik, um nach einer Überlast wieder schnell einsatz- und manövrierfähig zu sein.

 

Neue Kabel verlegen

Kabel, die mehr als 25 Jahre alt sind, sollten ausgetauscht werden. Besonders gilt das für alle sicherheitsrelevanten Systeme, wie die Navigation, die Bilgepumpen, das UKW-Seefunkgerät oder die Positionslampen. Die Sicherheit steht im Vordergrund.

 

Wichtig: 

Kabel in Feuchtbereichen der Bilge sollten häufiger inspiziert und bei Bedarf früher getauscht werden, besonders wenn sie Salzwasserkontakt hatten.

 

Grundsätzlich sollten Kabel möglichst hoch verlegt werden, damit diese bei einem Wassereinbruch nicht unter Wasser liegen und Verbraucher – die relevanten Bilgepumpen – nicht vorzeitig den Dienst versagen.

 

Der größte Feind der Jachtelektrik sind die Korrosion und schlechte Verbindungen. Hier lohnt es nicht am falschen Ende zu sparen, wenn das System langlebig sein soll, was insbesondere auf Hochseejachten von Bedeutung ist. Dazu gehört auch, alle Schraub-, Klemm- und Quetschverbindungen mit dem richtigen Werkzeug fachgerecht auszuführen und vor Feuchtigkeit zu schützen.

 

 

 

 


Schubmaststapler – keine Prüfung – eine Unterweisung tut es auch

Schubmaststapler – keine Prüfung – eine Unterweisung tut es auch

 

Vorab sei festgestellt, der Gesetzgeber hat für den Schubmaststaplerfahrer keine spezielle Ausbildung und auch keine diesbezügliche Prüfung vorgesehen. Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt, er ist auch der gültige Führerschein für den Schubmaststapler.

Weiter stehen an die Unterweisung (mit jährlicher Wiederholung) und die Betriebsanweisung und die schriftliche Beauftragung von Gabelstaplerfahrern. Liegt alles vor, darf der Schubmaststapler in Betrieb genommen werden.

 

Das Berufsbild eines Schubmaststaplerfahrers 

Schubmaststaplerfahrer sind in erster Linie für die ordnungsgemäße Ein- und Auslagerung der angelieferten Güter in die Hochregallager verantwortlich. Zudem beladen und entladen sie mithilfe von Schubmaststaplern Container und LKWs der Zulieferer.

Um die Arbeiten eines Schubmaststaplerfahrers ausüben zu dürfen, muss der Fahrer ein Fachkenntnisnachweis, einen Staplerschein vorweisen können.

 

Führerschein für Schubmaststapler

Der Fachkenntnisnachweis – Staplerschein – gibt die Berechtigung zum betrieblichen Führen von Flurförderzeugen. Für einen Staplerschein berechnet Staplerschein Österreich für einen 2-Tage bzw. 3-Tage Intensiv Staplerschein-Kurs inklusive Prüfung und Ausweis 298,- EURO bei freier Auswahl der angebotenen Kursorte (obligate zusätzliche Kosten wie Anreise, Verpflegung etc. sind nicht im Betrag enthalten und vom Teilnehmer gesondert zu entrichten).

 

Die Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung

Um die anfallenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, gibt es mehrere Varianten und Förderungen der öffentlichen Hand.

  • Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, trägt der Arbeitgeber meist die Teilnahmegebühren.
  • Liegt es in Ihrem eigenen Interesse den Staplerschein, als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, können Sie sich natürlich auch privat bei uns anmelden. Der Besitz des Staplerscheins kann Ihre Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung Ihres derzeitigen Jobs beitragen.

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter für Graz und Umgebung sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt stets VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Mehr Informationen zu den Förderaktionen:

unter der Website vom AMS www.ams.at

 

Sollten Sie Fragen zu AC Nautik /Staplerschein Österreich oder unseren Dienstleistungen haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

 

Schubmaststapler, die Höhenspezialisten

Der Höhen-Spezialist unter den Staplern ist ganz klar der Schubmaststapler. Vor allem in Unternehmen mit Hochregallagern, in Logistikzentren oder in Kühlhäusern, ist es wichtig, dass das Fahrzeug auf engem Raum beweglich ist und dennoch große Höhen erreicht. Schubmaststapler sind exakt für die Bedingungen dieser Lagerflächen konzipiert. 

 

Spezielle Flurförderzeuge wie der Schubmaststapler sind in ihren Aufgabenbereichen deutlich produktiver und teilweise unabdingbar. Es gibt unterschiedliche Modelle, die sich jeweils für verschiedene Einsatzumgebungen besonders eignen. Sie möchten mehr darüber erfahren? Wir haben hier alle Informationen zum Höhen-Spezialisten zusammengetragen. Damit bleibt sicher keine Frage offen!

 

Was ist ein Schubmaststapler?

Ein Schubmaststapler ist ein elektrisch angetriebenes Flurförderzeug für den innerbetrieblichen Transport, der zum Ein- und Auslagern von Paletten in den höheren Regalebenen (4 Meter – 13 Meter) sowie zum Kommissionieren von Waren eingesetzt wird. 

Schubmaster sind eine Unterkategorie der Schmalgangstapler und benötigen kein platzraubendes schweres Gegengewicht am Heck. Besonders in schmalen Regalgängen sorgt der Schubmaststapler aufgrund seiner besonderen Konstruktion für einen schnellen Paletten-Umschlag. Bei diesem Gerätetyp wird der Lastschwerpunkt mittels eines verschiebbaren Hubgerüstes so weit nach hinten verlagert, sodass Lasten von bis zu 2.500 kg auf eine Höhe von maximal 13 Metern gehoben werden können, ohne dass das Fahrzeug aus dem Gleichgewicht gerät und kippt.  

Für die Warenaufnahme wird der Mast nach vorne geschoben und bis auf den Boden abgesenkt. Nach erfolgreicher Lastaufnahme wird das Hubgerüst wieder zurückgezogen und liegt dann innerhalb der Rad-Arme. Der Schubmaster kommt so ohne Gegengewicht aus.

 

So unterscheiden sich Schubmaststapler

Je nach Bedarf und Ort bieten unterschiedliche Modelle für fast jeden Anwendungsfall die richtige Lösung. Generell sind Schubmaststapler dafür ausgelegt, auf engem Raum große Höhen zu erreichen, sie unterscheiden sich in Hubkraft und Hubhöhe. Es gibt spezielle technische Features und Erweiterungen, um verschiedenen Anforderungen in Lagern gerecht zu werden. 

Schubmaststapler unterscheiden sich in folgenden Aspekten:

  • Hubkraft
    Es können Lasten von 1 Tonne bis 2,5 Tonnen transportiert werden. 
  • Hubhöhe
    Die Hubhöhe reicht von 4 Metern bis 13 Metern. Zu beachten ist, mit zunehmender Hubhöhe nimmt die Resttragfähigkeit ab.
  • Hersteller
    Viele der führenden Hersteller produzieren Schubmaststapler. Ratsam ist der Anbieter- und Modellvergleich. 
  • Preis
    Je mehr Hubkraft und Hubhöhe, desto höher ist der Preis. Beim Kauf sollte man vorher genau wissen, für welchen Einsatz der Schubmaststapler benötigt wird.
  • Optionale Erweiterungen
    – Höhere Resttragfähigkeit durch Laststabilisierung
    – Gewichtskontrolle
    – Verstärktes Hubgerüst
    – Wahl zwischen der 180° und der 360° Lenkung (4-Wege-Betrieb)
    – Gabelzinkenkamera / Dachkamera
    – Laserpositionierung
    – Heizung in der Fahrerkabine
    – Unterschiedliche Fahrerschutz-Dächer
    – Besondere Bereifung, auch für Außeneinsätze

 

4-Wege-Schubmaststapler

Ein Vier-Wege-Schubmaststapler eignet sich für den Transport langer und sperriger Güter in engen Gängen. Der Schubmaster lässt sich in alle Grundrichtungen steuern, vorwärts und rückwärts, auch seitwärts. Damit eignet sich der 4-Wege-Schubmaststapler neben der Lagerung von normalen Paletten und Behältern gut für den Transport von Langgut. Die Konstruktion des Vier-Wege-Schubmaststaplers ermöglicht eine besonders wirtschaftliche Nutzung, da er sich durch schmalste Arbeitsgänge präzise manövrieren lässt. Mit einem Gesamtgewicht von bis zu 2.500 kg und einer Resttragfähigkeit von bis zu 1.000 kg befördert der 4-Wege-Schubmaststapler Lasten bis zu 9,6 Meter in die Höhe.

Besonders effizientes Manövrieren: Die Räder sind in der Regel um 360° lenkbar, sodass Drehungen, diagonales Fahren oder Rückwärtsfahren ohne Anstrengungen zu bewältigen sind. Der Fahrersitz befindet sich seitlich zum Mast. Langgut wie Rohre oder Baumstämme können problemlos transportiert werden.

 

 


Betriebsanweisung – Batterieladestation

Betriebsanweisung – Batterieladestation

Sicherer Umgang mit Batterieladeanlagen für Flurförderzeuge

 

Flurförderzeuge (Hubstapler) sind allgegenwärtig. Trotz der speziell dafür vorgesehenen Anlagen birgt das Wiederaufladen der Antriebsbatterien Gefahren, die nicht unterschätzt werden dürfen, z. B. durch Elektrolyte können Verätzungen herbeigeführt werden, beim Ladenvorgang bilden sich explosionsfähige Gase und Kurzschlussströme bilden elektrische Gefährdungen.  Diesen Risiken muss mit grundsätzlichen Maßnahmen, vorgebeugt und ein sicherer Betrieb gewährleistet werden.

Antriebsbatterie Stapler

Batterieladestelle

 

Batterieladeanlagen und -einrichtungen

Es handelt es sich dabei um einen geeigneten und speziell für das Laden und die Wartung von Batterien hergerichteten Platz oder Bereich in Betriebsräumen.

 

Batterieladestation (Ladestation)

Das ist ein Raum, in dem die Ladegeräte untergebracht sind und Batterien nur vorübergehend zum Laden aufgestellt werden.

 

Batterieladeraum (Laderaum)

So wird ein Raum in einem Gebäude bezeichnet, in dem Batterien nur zum Laden aufgestellt werden. Die Ladegeräte sind räumlich getrennt untergebracht.

 

 

Wiederaufladbare Batterien

Wiederaufladbare Batterien (Sekundär-Batterien) bestehen aus zwei oder mehr Sekundär-Zellen – können folgende Typen unterschieden werden:

 

Geschlossene Batterien:

Sekundär-Batterie sind aus Sekundär-Zellen aufgebaut, deren Deckel mit einer Öffnung versehen ist, durch die Gase aus den Zellen entweichen können.

 

Verschlossene Bleibatterien:

Als verschlossene Batterie wird eine Sekundär-Batterie bezeichnet, die aus ebensolchen Sekundär-Zellen gebaut ist. Jede dieser Sekundär-Zelle besitzt ein Ventil, das den Gas-Austritt erlaubt, wenn der Innendruck einen bestimmten Grenzwert überschreitet.

 

Gasdichte Batterien:

Sie bestehen aus Sekundär-Zellen, die fest verschlossen sind und weder Gase noch Flüssigkeiten freigeben, wenn die vom Hersteller vorgegebenen Lade- und Temperaturgrenzwerte ein gehalten werden. Normalerweise sind Sicherheitseinrichtungen vorhanden, die einen gefährlich hohen Innendruck verhindern. Zur Sicherheit von Antriebsbatterien sind für alle Typen regelmäßige Inspektionen nach den Anweisungen des Herstellers erforderlich.

 

 

 

Betriebsanweisung

 

  1. Anwendungsbereich

 

Hubstapler – Batterie laden

 

 

  1. Gefahren für Menschen und Umwelt

 

  • Explosionsgefahr
  • Brandgefahr
  • Verätzungen durch Säuren
  • Gefahren durch elektrischen Strom

 

 

  1. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

 

  • Betriebsanleitung der Hersteller der Batterie und des Ladegeräts beachten
  • Batterie frühzeitig laden, nicht im entladenen Zustand abstellen (gilt auch für teilentladene Batterien)
  • Entladungen unter 20 % der Nennkapazität sind zu vermeiden; diese Tiefentladung verkürzen die Lebensdauer der Batterie
  • Batterie vor dem Laden auf Gehäuseschäden, angehobene Bleiplatten und austretende Säure untersuchen
  • Gabelstapler sicher abstellen und gegen unbefugtes Benutzen sichern
  • Gabelstapler nur an das zugehörige Ladegerät anschließen.
  • Batteriestecker am Gabelstapler herausziehen
  • Ladegerätestecker in Batteriesteckdose stecken
  • Ladegerät einschalten
  • Keine Werkzeuge (Metallteile) auf der Batterie ablegen (Kurzschlussgefahr)
  • Säuredichte mit dem Säureheber prüfen (soll nach dem Laden zwischen 1,24 und 1,28 kg/l betragen)
  • Batterieflüssigkeit (nur destilliertes Wasser) erst nach dem Laden auffüllen
  • Beim Laden der Batterie kann explosionsfähiges Wasserstoff-Luft-Gemisch entstehen (Knallgas)
  • Ladestation immer gut belüften
  • In der Ladestation sind offene Zündquellen, offenes Licht und Rauchen verboten
  • Bereitgestellte persönliche Schutzausrüstung benutzen (Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe und

  Gesichtsschutz)

  • Batteriepole reinigen und mit säurefreiem Fett schützen (Fachkundige)
  • Auf festen Sitz der Polklemmen achten (Fachkundige)

 

 

  1. Verhalten bei Störungen und im Gefahrenfall
  • Brand melden
  • Löschversuch mit bereitgestelltem Löschmittel unternehmen
  • Mängel dem Vorgesetzten melden
  • Verschüttete Säure mit viel Wasser fortspülen

 

 

  1. Verhalten bei Unfällen – Erste Hilfe
  • Unfallstelle absichern
  • Ersthelfer und Vorgesetzten verständigen
  • Verletzte betreuen
  • Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit klarem Wasser ab- bzw. ausspülen

 

 

  1. Instandhaltung, Entsorgung
  • Arbeiten an elektrischen Einrichtungen werden ausgeführt von: __________________________________
  • Altbatterien werden entsorgt von: _________________________________________________________­_

 

 

Datum: _______________                                                                                                                            Unterschrift: _______________

 

Wichtig

 

Alle relevanten Not-Telefon-Nummern (Arzt, Techn. Hilfsdienst, Feuerwehr, Rettung etc.) sind gut sichtbar auf oder neben der Betriebsanweisung anzubringen.

 

Die Betriebsanweisung muss in jedem Fall durch die betriebs- und staplerspezifischen Angaben und Vorschriften ergänzt werden.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Kurs

Staplerschein Kurse


Hubstaplerschein in Wien – created by Staplerschein Österreich

Hubstaplerschein in Wien – created by Staplerschein Österreich

 

Staplerschein Österreich kreiert einen neuen Kursort für den Staplerschein in Wien – Adalbert-Stifter-Straße 73, 1200 Wien. 

 

Die Lage liegt in der Nähe von Forsthauspark und nahe bei Brigittakapelle.

Der Forsthauspark ist ein 13.300 m² großer Park im nördlichsten Teil des 20. Wiener Gemeindebezirks Brigittenau, zwischen Forsthausgasse und Lorenz-Böhler-Gasse. Benannt ist er nach dem Forsthaus in der Brigitta Au. Es wurde zum Schutz der 1651 geweihten Brigittakapelle erbaut, die sich im Park befindet.

 

Hubstaplerschein

Stark vermehrt werden Handelswaren für die Endverbraucher und Halbfertigprodukte von Zulieferern für die Industrie auf Straße oder Schiene in den Verkehr gebracht. Für die Logistikfirmen ist das eine enorme Herausforderung, müssen die Produkte termingerecht angeliefert und bereitgestellt werden. Zum schnelleren Be- und Entladen kommen immer mehr Hubstapler mit gut geschultem Personal zum Einsatz.

Bei den ständig steigenden beruflichen Anforderungen speziell im IT-Bereich der Logistik und der starken Nachfrage am Arbeitsmarkt erhöht der Besitz des Staplerscheins den Erhalt und die Sicherung des Arbeitsplatzes. Für die Erlangung des Staplerführerscheins gelten strenge Ausbildungs-Vorschriften.

 

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler – die Verordnung

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern den Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch „Staplerschein“ genannt.

Die Mindeststundenzahl der Schulung ist hier festgelegt. Der Gesetzgeber bleibt mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von einer Stunde. Da im Ausbildungsplan zwei Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.

 

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Lehrinhalte für den Hubstaplerführerschein

Welche Inhalte die Mindest-Ausbildung umfasst, ist exakt in der Verordnung festgehalten. Es werden wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern vermittelt.

  • 4 UE.    Grund-Begriffe der Elektrotechnik und der Mechanik,
  • 4 UE.    Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung,
  • 4 UE.    rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften,
  • 3,5 UE. Kenntnisse über Betrieb und Wartung,
  • 2 UE.    Sicherheits-Einrichtungen des Hubstaplers,
  • 2 UE.   zur freien Verfügung,
  • 1 UE.    Praxis.

Eine Unterrichtseinheit (UE) sollte dabei mindestens 50 Minuten umfassen.

 

Wie kann die Ausbildung finanziert werden?

Um die entstehenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, sind verschiedene Varianten möglich,

  • außerdem gibt es Fördermittel der öffentlichen Hand, welche interessant sind.
  • Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, trägt der Arbeitgeber meist die Teilnahmegebühren.
  • Liegt es im eigenen Interesse den Staplerschein, als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, können Sie sich natürlich auch privat bei AC Nautik anmelden.

Der Besitz des Staplerscheins kann die Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung des derzeitigen Jobs beitragen. Der Hubstaplerschein erlaubt es dem Unternehmen den Arbeitnehmer wesentlich besser und flexibler einzusetzen. In vielen Unternehmen steht die Stapler-Schulung schon seit einiger Zeit für Auszubildende auf dem Lehrplan. Wer die Qualifikation erst im Anschluss an die Berufsausbildung erwerben möchte, ist herzlich eingeladen zur Teilnahme an einem Staplerkurs bei Staplerschein Österreich.

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter in Österreich sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen:

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt stets VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle (www.ams.at) einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Nehmen Sie Kontakt mit Staplerschein Österreich auf.

Staplerschein Kurs

Staplerschein Kurse

 


Verkehrswege für Hubstapler – sie dienen nicht nur der Sicherheit

Für die Sicherheit im Umgang mit Staplern sind vorgezeichnete Verkehrswege wichtig. Sie sollten möglichst waagerecht und eben ausgeführt sein. Nur so dienen diese der besseren Übersicht und können sicherstellen, dass die unsichtbaren – aber durchaus spürbaren – Schwer- und Fliehkräfte des Staplers während der Fahrt stets beherrschbar sind und der Stapler mit Last zuverlässig die Spur hält. Unebenheiten und kleinere Hindernisse auf Fahrbahnen, können beim Überfahren Kräfte freisetzen, die den Stapler gefährlich ins Schwanken bringen. Schlimmsten Falls den Stapler zum Kippen bringen. Zügige Kurvenfahrten sind aufgrund – der auf den Stapler einwirkenden Kräfte – das größere Kipp-Risiko. Häufiger aber verrutscht die Last, beschädigt den Stapler oder die Regale. Nicht selten sind dabei Fahrer oder anderes Personal gefährdet.

 

Vorausschauend fahren

Es ist unmöglich, einen Stapler aus voller Fahrt zu stoppen. Trifft der Fahrer auf ein Hindernis, muss er reagieren, muss die Bremse betätigen. Selbst dann stoppt ein Stapler nicht abrupt, sondern braucht seinen Bremsweg. Ein Anhalteweg, der von verschiedenen Faktoren wie Geschwindigkeit, Bodenbeschaffenheit, Fahrzeuggewicht und Last, etc. abhängig ist.

Der Reaktionsweg liegt beim Fahrer, der Anhalteweg ist abhängig von der Geschwindigkeit und dem Gesamtgewicht des Staplers. Wobei sich letzteres bei einer Vollbremsung sekundenschnell reduzieren kann, wenn die Last von den Gabelzinken rutscht.

 

Bemerkenswert

Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Staplers mit Last beträgt etwa 10 km/h, selbst bei dieser geringen Geschwindigkeit beträgt der gesamte Bremsweg etwa 4 Meter.

 

Das bedeutet für den Fahrer: Die Geschwindigkeit muss stets der Situation angepasst sein. Unübersichtliche Passagen sind vorsichtig und langsam zu fahren – bei Kurvenfahrten oder vor Kreuzungen ist die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Fußgängern fordern immer besondere Rücksichtnahme.

 

Flächenbelastung

Jeder Verkehrsweg muss ausreichend tragfähig sein, die Tragfähigkeit auch bei Hitze oder Kälte halten.

Bei einem Stapler mit einer Tragfähigkeit von bis zu 4 t wird das Gesamtgewicht auf etwa 2 m² verteilt. Allerdings geht diese Schätzung von idealen Bedingungen aus, in der Praxis wirkt oft eine erheblich höhere Punktbelastung. Denn die Lastaufnahme verschiebt den Gesamtschwerpunkt des Staplers in die Nähe der Vorderachse.

Bei besonders schweren Lasten kann das Gesamtgewicht fast ausschließlich auf die Vorderachse wirken. Diese Kräfte werden durch Anheben oder Absenken einer Last noch verstärkt.

 

Sind Verkehrswege sicher

Betriebliche Verkehrswege sollen eben und tragfähig sein, die Beläge müssen stabil und abriebfest sein. Bei höherer Belastung dürfen keine Mängel auftreten. Es ist daher wichtig, die Verkehrswege regelmäßig zu warten, um Beschädigungen oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

 

Es liegt in der Verantwortung des Unternehmers, Verkehrswege festzulegen und so auszuführen, dass Gefährdungen von Personen vorgebeugt wird. Die Wegführung ist so anzulegen, dass möglichst kein oder wenig Begegnungsverkehr entsteht. Ist das nicht möglich, sollten die Wege die Breite haben, dass bei Gegenverkehr ausreichend Fahrbahn zur Verfügung steht.

 

Fußgänger und Lastverkehr sollten aus Sicherheitsgründen grundsätzlich getrennt werden. Große Tore sollten, wenn möglich, mit einem Personeneingang ausgestattet sein. An Türen, Treppen oder ähnlich kritischen Passagen mit Fußgängerverkehr müssen Fahrzeuge mit einem Mindestabstand von 1 Meter vorbeigeführt werden. Kann dieser Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden, sind Sicherungen vorzusehen, die verhindern, dass Personen direkt auf den Verkehrsweg gelangen können. Solche Barrieren sind insbesondere vor den Ausgängen zu Sozialräumen anzubringen, hier sind Personen oft unaufmerksam.

www.staplerschein-oesterreich.at

Lastendiagramm

 


Wie viel kostet ein Fachkenntnisnachweis für das Führen von Hubstaplern – der Staplerschein?

Der Staplerschein zur beruflichen Eignung

Nicht ausschließlich für die Logistik-Branche kann der Staplerschein eine Grundvoraussetzung bei der Einstellung eines neuen Mitarbeiters sein. In den meisten Unternehmen und im Großhandel kann es sinnvoll sein, einen Staplerschein vorlegen zu können. Wie ein Staplerschein zu erwerben ist und welche Kosten dabei entstehen, darüber informiert nachstehende Zusammenfassung.

 

Wann lohnt sich ein Staplerschein?

Gründe, einen Staplerschein zu erwerben, sind vielfältig.  Der Staplerschein kann helfen, sich für neue Positionen oder Ausbildung zu qualifizieren, die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz zu erhöhen. Der Staplerschein ist nicht nur für Logistiker eine gute Wahl, sondern auch für junge Schulabsolventen, die eine Berufs-Ausbildung anstreben.

 

Aufgrund sich ständig erweiternder Aufgabenbereiche der Logistik steigt auch die Nachfrage an qualifizierten Arbeitnehmern mit Staplerschein. Das ist eine gute Basis, Chancen auf eine Ausbildung oder eine Einstellung erhöhen sich deutlich.

 

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Die Mindeststundenzahl der Schulung ist festgelegt. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan 2 Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.

 

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Die Voraussetzungen für den Gabelstaplerführerschein

Wer in Österreich Stapler fahren will, muss zunächst einen Staplerschein erwerben. In Österreich besteht die Vorschrift, dass motorisch angetriebene Stapler nur von körperlich geeigneten Personen – hier geht es vor allem um die notwendige Sehstärke, das räumliche Sehen und uneingeschränkte Hörfähigkeit bzw. um gute Beweglichkeit oder die schnelle Reaktionsfähigkeit –

und geistig, charakterlich geeignete Personen – dies bezieht sich auf das nötige Grundverständnis für technische und physikalische Zusammenhänge, das für die Bedienung von Flurförderzeugen von elementarer Bedeutung ist – in Betrieb genommen werden dürfen. Weitere Anforderungen sind schnelle Auffassungsgabe und die Bereitschaft zu umsichtigem, vorausschauendem Handeln.

Mindestalter: ab dem vollendeten 18. Lebensjahr dürfen Hubstapler geführt werden.

 

Flurförderzeuge für Minderjährige?

In diesen Fällen ist es möglich: Laut Festlegung bezieht sich die Verpflichtung zur Volljährigkeit nur auf das selbstständige Steuern von Hubstaplern. Eine Bedienung unter Aufsicht eines fachkundigen Erwachsenen wird in dieser Hinsicht nicht alterstechnisch eingeschränkt. Dadurch ist eine unmittelbare Ausbildung nach der Schule problemlos möglich. Erst die Volljährigkeit berechtigt dann zum eigenständigen Steuern eines Gabelstaplers. Bis dahin hat der Aufsichtsführende die Pflicht, sich von der richtigen Umsetzung des Auftrags zu überzeugen und die festgeschriebenen Maßstäbe zu kontrollieren.

 

Fachkenntnisnachweis, Ausbildungsvorschriften und -Inhalt

Für das Lenken von Staplern mit motorischem Antrieb für die Fahr- und Hubbewegung (Gabelstapler, Seitenstapler, Schubstapler etc.) ist ein Nachweis der besonderen Fachkenntnisse zu erbringen.

Diese werden durch eine Ausbildung, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht, erworben.

 

Das Ausbildungsgebiet gemäß § 6 Z 2 – Führen von Hubstaplern – umfasst im Detail folgende Inhalte:

Ausbildungsinhalte                                                                                       Unterrichtseinheiten (UE)

  1. Grundbegriffe der Mechanik und Elektrotechnik 4
  2. Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern, mechanische

und elektrische Ausrüstung von Hubstaplern                                      4

  1. Sicherheitseinrichtungen von Hubstaplern 2
  2. Betrieb und Wartung von Hubstaplern 3,5
  3. Abeitnehmerschutzvorschriften, sonstige Rechtsvorschriften,

Normen und Richtlinien zum sicheren Führen von Hubstaplern  4

Mindestanzahl Unterrichtseinheiten (UE Theorie)                     17,5

Frei gestaltbare UE                                                                                         2

Praktische Übungen                                                                                      1

Gesamtzahl UE                                                                        20,5

 

UE steht für Unterrichts-Einheit = 50 Minuten     

 

Staplerschein

Als Nachweis über die Teilnahme an einem Ausbildungsseminar für Hubstaplerführer wird nach erfolgreich abgelegter, bestandener Prüfung ein Zeugnis, der Fachkenntnisnachweis (auch Staplerschein genannt) ausgestellt. Ohne den Staplerschein geht nichts.

 

Vermitteltes Wissen

Es ist erstaunlich, wie stark sich das Führen eines Staplers vom Fahren eines Pkw unterscheidet. Bei der theoretischen Ausbildung wird klar, warum das so ist.

 

Detailliert wird der Aufbau eines Gabelstaplers – das Zusammenspiel seiner unterschiedlichen Komponenten, bestehend aus Mechanik, Elektrik, Elektronik und Hydraulik erläutert. Werden u. a. Themen wie Sicherheit, Verkehrsregeln und Verkehrsflächen erklärt und zugeordnet.

 

Sicherheit

Wichtig sind Kenntnisse zu Sicherheitsfragen – beispielsweise zur täglichen Funktionskontrolle, zu den wiederkehrenden Prüfungen der Flurförderzeuge durch einen Sachkundigen oder Informationen über den Umgang mit Betriebsstoffen und Batterien. Die Fahrfunktionen der Stapler und deren Unterschied zu einem Kfz oder die Besonderheiten der Lastaufnahmemittel werden erläutert.

 

Verkehrsregeln

Die allgemeinen Regeln im betrieblichen Staplerverkehr werden sich den Staplerfahrern zügig erschließen. Anfahren – Abstellen – Sichern gegen Wegrollen gleichen denen im Straßenverkehr, auch wird rechts gefahren, links überholt und angepasste Geschwindigkeiten zur Einhaltung der Anhaltewege sind vertraute Begriffe. Die Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers und die Nutzung akustischer Signale sind ebenfalls bekannt. Bei den natürlichen, speziellen Eigenheiten des Staplers mit und ohne Fracht muss genauer hingeschaut werden.

 

Verkehrsflächen

Die Eigenschaften der Fahrwege sind wichtiger Teil der Ausbildung Staplerfahrer. Fahrweg-Markierungen, der Tragfähigkeit des Untergrundes, das Befahren von Ladebrücken bis hin zum Be- und Entladen von Lastzügen reicht die Themen-Palette um das Fahren in variablen Situationen.

 

Welche Anbieter gibt es für den Staplerschein?

Je nach Standort gibt es verschiedene Anbieter, die Ausbildung und Prüfung zum Staplerscheins machen. Nachstehend eine kleine Auswahl von Organisationen, Vereinen und Unternehmen, die die gewünschte Ausbildung rund um den Gabelstapler und das Bestehen der Prüfung innerhalb kurzer Zeit ermöglichen.

 

Mehrere gängige Anbieter, darunter der professionelle „Staplerschein- Österreich“ – ein Unternehmenszweig von AC Nautik, Gössendorf.

 

Schulung inkl. Prüfung zum Staplerschein

Eine beliebte Form für den Erhalt des Staplerscheins in Österreich ist der zwei- bis dreitägige Kurs mit abschließender Prüfung. Die Kosten umfassen die Unterrichtsmaterialien und die zu absolvierende Prüfung.

 

Prüfung

Sobald die theoretischen und praktischen Kenntnisse erworben wurden, können diese im Rahmen der Prüfung unter Beweis gestellt werden. Nach bestandener Theorieprüfung erfolgt die praktische Feststellung Ihrer Fähigkeiten. In der Regel dauert der Praxistest etwa 15 bis 20 Minuten, wobei der Fokus auf der sicheren Fahrzeugführung und auf dem korrekten Umgang liegt. Bei einer erfolgreich bestandenen Prüfung erhalten Sie im Anschluss Ihren persönlichen Staplerschein.

 

WICHTIG: Eine erfolgreich abgeschlossene Staplerscheinprüfung hat kein Ablaufdatum und der Staplerschein ist lebenslang gültig.

 

Die Kosten beim Staplerschein

Grundsätzlich sind die Staplerscheine inklusive der Ausbildung kostengünstig. Sie unterscheiden sie sich von Anbieter zu Anbieter. Staplerschein-Österreich bietet:

DAS PREMIUM-LEISTUNGSPAKET

UMFASST FOLGENDE LEISTUNGEN:

  • Kurs-Skriptum per PDF
  • Organisation der Prüfung und Prüfungsgebühren
  • Seminar
  • Ausstellung vom Führerschein in Scheckkartenformat (bei positiver Prüfung)

 

Kurstermin frei wählbar – kostenlose Umbuchung möglich – keine Vorauskasse  

 

2-TAGE / 3-TAGE INTENSIV STAPLERSCHEIN-KURS 298,- €*

*obligate zusätzliche Kosten wie Anreise, Verpflegung etc. sind nicht im Betrag enthalten und vom Teilnehmer gesondert zu entrichten.

 

Möglichkeiten zum Sparen

Wer finanziert die Ausbildung?

Um die anfallenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, gibt es mehrere Varianten und Förderungen der öffentlichen Hand, welche interessant sind. Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, trägt der Arbeitgeber meist die Teilnahmegebühren. Liegt es im eigenen Interesse den Staplerschein als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, kann sich natürlich auch privat angemeldet werden.

Der Besitz des Staplerscheins kann die Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung des derzeitigen Jobs beitragen. Mit dem Hubstaplerschein sind Arbeitnehmer für ein Unternehmen wesentlich besser und flexibler einzusetzen. In vielen Unternehmen steht die Schulung schon seit einiger Zeit für Auszubildende auf dem Lehrplan. Wer die Qualifikation erst im Anschluss an die Berufs-Ausbildung erwerben möchte, ist herzlich eingeladen zur Teilnahme.

 

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter für Graz und Umgebung sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Staplerschein-Österreich Fa. AC Nautik e. U., Anton-Hubmann-Platz 1,

8077 Gössendorf, Tel.: +43 (0)676 30 74 163, E-Mail: support@staplerschein-oesterreich.at

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Mehr Informationen zu den Förderaktionen:

unter der Website vom AMS – www.ams.at

Staplerschein Kurs

Staplerschein Kurse

 

 

 

 

 

 

 

 


Verkehrswege für Hubstapler – sie dienen nicht nur der Sicherheit

 

Für die Sicherheit im Umgang mit Staplern sind vorgezeichnete Verkehrswege wichtig. Sie sollten möglichst waagerecht und eben ausgeführt sein. Nur so dienen diese der besseren Übersicht und können sicherstellen, dass die unsichtbaren – aber durchaus spürbaren – Schwer- und Fliehkräfte des Staplers während der Fahrt stets beherrschbar sind und der Stapler mit Last zuverlässig die Spur hält. Unebenheiten und kleinere Hindernisse auf Fahrbahnen, können beim Überfahren Kräfte freisetzen, die den Stapler gefährlich ins Schwanken bringen. Schlimmsten Falls den Stapler zum Kippen bringen. Zügige Kurvenfahrten sind aufgrund – der auf den Stapler einwirkenden Kräfte – das größere Kipp-Risiko. Häufiger aber verrutscht die Last, beschädigt den Stapler oder die Regale. Nicht selten sind dabei Fahrer oder anderes Personal gefährdet.

 

Vorausschauend fahren

Es ist unmöglich, einen Stapler aus voller Fahrt zu stoppen. Trifft der Fahrer auf ein Hindernis, muss er reagieren, muss die Bremse betätigen. Selbst dann stoppt ein Stapler nicht abrupt, sondern braucht seinen Bremsweg. Ein Anhalteweg, der von verschiedenen Faktoren wie Geschwindigkeit, Bodenbeschaffenheit, Fahrzeuggewicht und Last, etc. abhängig ist.

Der Reaktionsweg liegt beim Fahrer, der Anhalteweg ist abhängig von der Geschwindigkeit und dem Gesamtgewicht des Staplers. Wobei sich letzteres bei einer Vollbremsung sekundenschnell reduzieren kann, wenn die Last von den Gabelzinken rutscht.

 

Bemerkenswert

Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Staplers mit Last beträgt etwa 10 km/h, selbst bei dieser geringen Geschwindigkeit beträgt der gesamte Bremsweg etwa 4 Meter.

 

Das bedeutet für den Fahrer: Die Geschwindigkeit muss stets der Situation angepasst sein. Unübersichtliche Passagen sind vorsichtig und langsam zu fahren – bei Kurvenfahrten oder vor Kreuzungen ist die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Fußgängern fordern immer besondere Rücksichtnahme.

 

Flächenbelastung

Jeder Verkehrsweg muss ausreichend tragfähig sein, die Tragfähigkeit auch bei Hitze oder Kälte halten.

Bei einem Stapler mit einer Tragfähigkeit von bis zu 4 t wird das Gesamtgewicht auf etwa 2 m² verteilt. Allerdings geht diese Schätzung von idealen Bedingungen aus, in der Praxis wirkt oft eine erheblich höhere Punktbelastung. Denn die Lastaufnahme verschiebt den Gesamtschwerpunkt des Staplers in die Nähe der Vorderachse.

Bei besonders schweren Lasten kann das Gesamtgewicht fast ausschließlich auf die Vorderachse wirken. Diese Kräfte werden durch Anheben oder Absenken einer Last noch verstärkt.

 

Sind Verkehrswege sicher

Betriebliche Verkehrswege sollen eben und tragfähig sein, die Beläge müssen stabil und abriebfest sein. Bei höherer Belastung dürfen keine Mängel auftreten. Es ist daher wichtig, die Verkehrswege regelmäßig zu warten, um Beschädigungen oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

 

Es liegt in der Verantwortung des Unternehmers, Verkehrswege festzulegen und so auszuführen, dass Gefährdungen von Personen vorgebeugt wird. Die Wegführung ist so anzulegen, dass möglichst kein oder wenig Begegnungsverkehr entsteht. Ist das nicht möglich, sollten die Wege die Breite haben, dass bei Gegenverkehr ausreichend Fahrbahn zur Verfügung steht.

 

Fußgänger und Lastverkehr sollten aus Sicherheitsgründen grundsätzlich getrennt werden. Große Tore sollten, wenn möglich, mit einem Personeneingang ausgestattet sein. An Türen, Treppen oder ähnlich kritischen Passagen mit Fußgängerverkehr müssen Fahrzeuge mit einem Mindestabstand von 1 Meter vorbeigeführt werden. Kann dieser Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden, sind Sicherungen vorzusehen, die verhindern, dass Personen direkt auf den Verkehrsweg gelangen können. Solche Barrieren sind insbesondere vor den Ausgängen zu Sozialräumen anzubringen, hier sind Personen oft unaufmerksam.

www.staplerschein-oesterreich.at

 


Dieser Staplerschein ist ein Muss

wer einen Hubstapler bedient, benötigt den Staplerschein

Staplerschein Österreich

Dieser Staplerschein ist ein Muss –

wer einen Hubstapler bedient, benötigt den Staplerschein

 

Ohne Staplerschein – Hubstaplerführerausweis* – darf in Österreich kein selbstfahrender Hubstapler in Betrieb genommen werden.

 

Geltungsbereich

  • 1. Diese Verordnung gilt für die Beschäftigung von Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen in Arbeitsstätten, auf Baustellen oder an auswärtigen Arbeitsstellen im Sinn des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG).

 

Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:
  • 1. Durchführung folgender Arbeiten mit besonderen Gefahren:
  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

 

Ausbildung

Der Gesetzgeber schreibt eine Ausbildung von mindesten 20,5 Unterrichtseinheiten (UE) in Theorie und Praxis vor. Zu Zeiten der Corona-Pandemie gilt der Schein als systemrelevant, bei den Logistik-Unternehmen herrscht Hochbetrieb und Fachpersonal für die Hubstapler ist begehrt.

Arbeitnehmern, die in der Logistik tätig werden wollen, sollten sich schnellstmöglich um einen Staplerschein bemühen. Gut darauf vorbereitet und ein gutes zertifiziertes Ausbildungsunternehmen an der Seite, kann der Fachkenntnisnachweis (Staplerschein) für Hubstapler inklusive Kurs in zwei bis drei Tagen gemacht werden. Dabei bieten sich für den Stapler-Kurs die Orte Wien, Brunn am Gebirge, Gössendorf und Neukirch bei Lambach (Wels) an. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Staplerschein ausgestellt.

 

Irrtum inbegriffen

Es ist ein Irrglaube, dass zur Bedienung des Hubstaplers keine umfassende Ausbildung notwendig ist. Ein Pkw- oder Lkw-Führerschein beinhaltet keine Stapler-Fahrerlaubnis. Staplerführen hat seine ureigenen Gesetzmäßigkeiten. Anspruchsvoll die Lenkung über die Hinterräder, die bedingt ein gänzlich anderes Fahrverhalten, das sich entscheidend vom Führen eines Straßen-Fahrzeugs unterscheidet. Einen Stapler zu bedienen, bedeutet hohe Verantwortung für das Material, für sich und Dritte zu übernehmen.

 

Voraussetzungen

Rechtlich geregelt sind die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um Stapler fahren zu dürfen. Nachstehend die Eigenschaften, die der Bediener von Gabelstaplern zwingend mitbringen muss:

  • Mindestalter von 18 Jahren*
  • Eignung und Ausbildung für das selbstständige Führen – der Befähigungsnachweis (Staplerschein),
  • eine schriftliche oder mündliche Beauftragung des Unternehmens.

 

Quellen:

Zeugnisse zum Nachweis der Fachkenntnisse (Hubstaplerführerausweis)

  • 11. (1) Ausbildungseinrichtungen dürfen Zeugnisse zum Nachweis der Fachkenntnisse nur ausstellen, wenn sie dazu gemäß § 14 ermächtigt wurden,
  1. nach Durchführung einer den §§ 5 bis 9 sowie dem Anhang 1 bis 6 jeweils entsprechenden Ausbildung und erfolgreicher Ablegung einer Prüfung gemäß § 10 oder
  2. aufgrund einer entsprechenden Ausbildung im Ausland gemäß § 12.

 

Zeugnis gemäß § 11 Abs. 1, Z 1 der Fachkenntnisnachweis-Verordnung (FK-V), BGB 1.II Nr. 13/2007, mit welchem die für das Führen von Hubstaplern notwendigen Fachkenntnisse im Sinn des § 6 Z 2 FK-V nachgewiesen werden.

 

Quelle:

Langtitel: Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse (Fachkenntnisnachweis-Verordnung – FK-V)

StF: BGBl. II Nr. 13/2007 [CELEX-Nr.: 31989L0391, 32005L0036]

 

Nachweis der Fachkenntnisse (Sonderregelung)

(4) Entspricht beim Führen von motorisch betriebenen selbstfahrenden Arbeitsmitteln mit wechselbarer Zusatzausrüstung zum Einsatz als Kran oder als Hubstapler (Kran-Stapler-Kombinationsgeräte, Teleskoplader etc.) der durchzuführende Arbeitsvorgang:

  1. dem Führen von Kranen, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Kranen erforderlich,
  2. dem Führen von Hubstaplern, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern erforderlich.

 

Finanzierung der Ausbildung

Um die anfallenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, gibt es mehrere Möglichkeiten und Förderungen der öffentlichen Hand. Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, ist meist der Arbeitgeber bereit, die Teilnahmegebühren zu übernehmen. Ist es in Ihrem Interesse den Staplerschein als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, können Sie sich natürlich auch privat anmelden. Der Besitz des Staplerscheins kann Ihre Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung Ihres derzeitigen Jobs beitragen. Mit dem Hubstaplerschein sind Sie für ein Unternehmen wesentlich besser und flexibler einzusetzen. In vielen Unternehmen steht die Schulung schon seit einiger Zeit für Auszubildende auf dem Lehrplan. Wer die Qualifikation erst im Anschluss an die Berufsausbildung erwerben möchte, ist herzlich eingeladen zur Teilnahme.

 

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter für Graz und Umgebung sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt stets VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Staplerschein Österreich


Türkisch Staplerschein

Staplerschein AMS –  Das AMS kann sich an den Kosten beteiligen

Staplerschein AMS –  Das AMS kann sich an den Kosten beteiligen

 

Oberstes Ziel dabei ist es, bestehende Arbeitsverhältnisse durch den Erhalt des Staplerscheins zu festigen oder Arbeitnehmern, die bisher erreichten Berufschancen zu erweitern, Jobs für Staplerfahrer zu stabilisieren.

 

Beruf Staplerfahrer

In der modernen Logistik führen Staplerfahrer eine wichtige Position aus. Ohne die wieselflinken, bulligen, schwergewichtigen Hubstapler wäre der innerbetriebliche Transport von Waren und Teilen zur laufenden Produktion nicht durchführbar. Auch schnelles Entladen und Beladen von Zulieferfahrzeugen wäre ohne Gabelstapler kaum möglich.

Doch Staplerfahrer allein ist kein Ausbildungsberuf, er ist „nur“ eine qualifizierende Zusatzausbildung. Der Staplerschein belegt das Können und Wissen, beweist die – durch die Prüfung abgeschlossene – Ausbildung.

 

Einsatzbereiche

Hubstaplerfahrer sind immer dann im Einsatz, wenn Waren und Güter schnell, sicher transportiert, ein- und ausgelagert oder auch nur umgelagert werden müssen. In erster Linie trifft das Unternehmen und Betriebe der Logistik, aber auch Speditionen, Handelsbetrieben und die produzierende Industrie.

 

Grundvoraussetzung

Staplerfahrer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie müssen körperlich und geistig geeignet sein. Hör- und Sehvermögen muss einwandfrei sein, die Augen-Hand-Koordination perfekt verlaufen. Staplerführen heißt – eine im Detail festgeschriebene theoretischen und praktischen Ausbildung durchlaufen und mit einer Prüfung abschließen. Die erforderlichen Kenntnisse sind durch den Staplerschein nachzuweisen.

 

Vorteilhaft

Erste Erfahrungen im Lagerwesen und ein gewisses Grundverständnis für technische, physikalische Zusammenhänge sind zwar nicht vorgeschrieben, für angehende Staplerfahrer aber vorteilhaft. Sie sollten sorgfältiges, präzises Arbeiten beherrschen und auch in Stresssituationen die Übersicht behalten.

 

Es reicht meist nicht mehr aus, dass der Stapler mit seinen Eigenheiten gut und Einsatz-genau geführt wird. Hinzu kommen auch Aufgaben aus dem IT-Bereich, denn zunehmend sind die Stapler mit digitaler Vernetzung und Display nur noch ein wichtiges Teil der vorhandenen Logistik-IT. Ein Grundverständnis für die betrieblichen Abläufe und ihre Einbindung in den Bereich IT wäre sinnvoll.

 

Ausbildung

Die „Ausbildung der Fahrer von Hubstaplern“ ist eine genau definierte Zusatzausbildung von mindestens 20,5   Unterrichtseinheiten (UE), die in der Regel zwischen zwei oder drei Tage verteilt wird. Die Ausbildung teilt sich auf in einen theoretischen und einen praktischen Teil und wird durch eine Prüfung abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung wird der „Staplerschein“ ausgehändigt.

 

LEHRINHALTE FÜR DEN STAPLERFÜHRERSCHEIN

Welche Inhalte die min. Ausbildung umfasst, ist exakt festgehalten. Es werden wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern vermittelt.

 

4 UStd.                   Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik,

4 UStd.                   Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung,

4 UStd.                   Rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften,

3,5 UStd.                Kenntnisse über Betrieb und Wartung,

2 UStd.                   Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers,

2 UStd.                   zur freien Verfügung,

1 UStd.                   Praxis.

 

Staplerschein 

Oberstes Ziel ist es, bestehende Arbeitsverhältnisse durch den Erhalt des Staplerscheins zu festigen oder Arbeitnehmern, die bisher erreichten Berufschancen zu erweitern, Jobs für Staplerfahrer zu stabilisieren.

 

Wichtig!

Es muss vorrangig berücksichtigt werden, dass ein Ansuchen nach einem Ausbildungskostenzuschuss rechtzeitig VOR Kursbeginn gestellt wird und bei AMS eintrifft. Eine Antragsstellung zu einem späteren Zeitpunkt hat der Gesetzgeber ohne Wenn und Aber ausgeschlossen. Ein zu spät gestellter Antrag bedeutet NULL Chance auf finanzielle Unterstützung durch das AMS.

 

Das AMS fordert und fördert

Das Förderbudget wurde aufgestockt – es bestehen gute Chancen auf Hilfe seitens AMS, wenn ein Arbeitnehmer sich von Berufswegen für einen Staplerfahrer-Ausbildungskurs entscheidet und beim AMS um Beihilfe ansucht.

 

AC Nautik e.U. – Staplerschein-Österreich

AC Nautik ist mit Staplerschein-Österreich der professionelle Partner an Ihrer Seite, geht es um den Staplerschein. Hier erhalten Sie Informationen und Beratung auch am Wochenende: Mo. bis Sa. von 9 bis 22 Uhr – sonntags 14 bis 22 Uhr.

BERATUNG VON PROFIS! – per Tel.: +436763074163 – per E-Mail: support@staplerschein-oesterreich.at –

oder Sie besuchen unsere Website:  www.staplerschein-oesterreich.at


Dieser Staplerschein ist ein Muss – wer einen Hubstapler bedient, benötigt den Staplerschein

Dieser Staplerschein ist ein Muss – wer einen Hubstapler bedient, benötigt den Staplerschein

 

Ohne Staplerschein – Hubstaplerführerausweis* – darf in Österreich defacto kein selbstfahrender Hubstapler mit Lastaufnahme außerhalb der Radbasis in Betrieb genommen werden.

 

Geltungsbereich

  • 1. Diese Verordnung gilt für die Beschäftigung von Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen in Arbeitsstätten, auf Baustellen oder an auswärtigen Arbeitsstellen im Sinn des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG).

 

Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

  • Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:
  • 1. Durchführung folgender Arbeiten mit besonderen Gefahren:
  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

 

Ausbildung

Der Gesetzgeber schreibt eine Ausbildung von mindesten 20,5 Unterrichtseinheiten (UE) in Theorie und Praxis vor. Zu Zeiten der Corona-Pandemie gilt der Schein als systemrelevant, bei den Logistik-Unternehmen herrscht Hochbetrieb und Fachpersonal für die Hubstapler ist begehrt.

Arbeitnehmern, die in der Logistik tätig werden wollen, sollten sich schnellstmöglich um einen Staplerschein bemühen. Gut darauf vorbereitet und ein gutes zertifiziertes Ausbildungsunternehmen an der Seite, kann der Fachkenntnisnachweis (Staplerschein) für Hubstapler inklusive Kurs in zwei bis drei Tagen gemacht werden. Dabei bieten sich für den Stapler-Kurs die Orte Wien, Brunn am Gebirge, Gössendorf und Neukirch bei Lambach (Wels) an. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Staplerschein ausgestellt.

 

Irrtum inbegriffen

Es ist ein Irrglaube, dass zur Bedienung des Hubstaplers keine umfassende Ausbildung notwendig ist. Ein Pkw- oder Lkw-Führerschein beinhaltet keine Stapler-Fahrerlaubnis. Staplerführen hat seine ureigenen Gesetzmäßigkeiten. Anspruchsvoll die Lenkung über die Hinterräder, die bedingt ein gänzlich anderes Fahrverhalten, das sich entscheidend vom Führen eines Straßen-Fahrzeugs unterscheidet. Einen Stapler zu bedienen, bedeutet hohe Verantwortung für das Material, für sich und Dritte zu übernehmen.

 

Voraussetzungen

Rechtlich geregelt sind die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um Stapler fahren zu dürfen. Nachstehend die Eigenschaften, die der Bediener von Gabelstaplern zwingend mitbringen muss:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Eignung und Ausbildung für das selbstständige Führen – der Befähigungsnachweis (Staplerschein),
  • eine schriftliche oder mündliche Beauftragung des Unternehmens.

 

Quellen:

Zeugnisse zum Nachweis der Fachkenntnisse (Hubstaplerführerausweis)

  • 11. (1) Ausbildungseinrichtungen dürfen Zeugnisse zum Nachweis der Fachkenntnisse nur ausstellen, wenn sie dazu gemäß § 14 ermächtigt wurden,
  1. nach Durchführung einer den §§ 5 bis 9 sowie dem Anhang 1 bis 6 jeweils entsprechenden Ausbildung und erfolgreicher Ablegung einer Prüfung gemäß § 10 oder
  2. aufgrund einer entsprechenden Ausbildung im Ausland gemäß § 12.

 

Zeugnis gemäß § 11 Abs. 1, Z 1 der Fachkenntnisnachweis-Verordnung (FK-V), BGB 1.II Nr. 13/2007, mit welchem die für das Führen von Hubstaplern notwendigen Fachkenntnisse im Sinn des § 6 Z 2 FK-V nachgewiesen werden.

 

Quelle:

Langtitel: Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse (Fachkenntnisnachweis-Verordnung – FK-V)

StF: BGBl. II Nr. 13/2007 [CELEX-Nr.: 31989L0391, 32005L0036]

 

Nachweis der Fachkenntnisse (Sonderregelung)

(4) Entspricht beim Führen von motorisch betriebenen selbstfahrenden Arbeitsmitteln mit wechselbarer Zusatzausrüstung zum Einsatz als Kran oder als Hubstapler (Kran-Stapler-Kombinationsgeräte, Teleskoplader etc.) der durchzuführende Arbeitsvorgang:

  1. dem Führen von Kranen, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Kranen erforderlich,
  2. dem Führen von Hubstaplern, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern erforderlich.

 

Finanzierung der Ausbildung

Um die anfallenden Kosten dieser Ausbildung zu finanzieren, gibt es mehrere Möglichkeiten und Förderungen der öffentlichen Hand. Ist der Staplerführerschein für eine aktuell ausgeübte Tätigkeit notwendig, ist meist der Arbeitgeber bereit, die Teilnahmegebühren zu übernehmen. Ist es in Ihrem Interesse den Staplerschein als zusätzliche Qualifikation zu besitzen, können Sie sich natürlich auch privat anmelden. Der Besitz des Staplerscheins kann Ihre Jobchancen am Arbeitsmarkt verbessern, oder auch zur Erhaltung Ihres derzeitigen Jobs beitragen. Mit dem Hubstaplerschein sind Sie für ein Unternehmen wesentlich besser und flexibler einzusetzen. In vielen Unternehmen steht die Schulung schon seit einiger Zeit für Auszubildende auf dem Lehrplan. Wer die Qualifikation erst im Anschluss an die Berufsausbildung erwerben möchte, ist herzlich eingeladen zur Teilnahme.

 

Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Chancen mit Weiterbildung und Fachkenntnisnachweisen verbessern. Als ‚Staplerschein-Ausbildung’ Anbieter für Graz und Umgebung sind wir einer der ersten, qualifizierten Ansprechpartner für Sie!

 

Förderungen

Wer seine Chancen im Beruf verbessern will, wird belohnt. Förderprogramme gewähren beachtliche Zuschüsse zu den Kosten der Weiterbildung. Die Förderung beträgt bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten.

 

WICHTIG!

Sie müssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt stets VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle einreichen. Nachträglich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berücksichtigt werden.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Staplerschein Österreich