Hubstapler mit Verbrennungsmotor

Hubstapler mit Verbrennungsmotor

 

Hubstapler mit Verbrennungsmotor

Im rein innerbetrieblichen Einsatz werden derzeit vor allem Stapler mit E-Motor eingesetzt, da dank moderner Lithium-Ionen-Technologie auch Batterien zur Verfügung stehen, die gute Leistungsreserven haben. Dabei  schneller aufgeladen und einsatzbereit sind. Dennoch sprechen viele gute Gründe für Stapler mit Verbrennungsmotoren.

 

Verbrennungsmotoren für Hubstapler

Unter den „Verbrennern“ gibt neben dem herkömmlichen Dieselstapler auch Stapler mit Benzin-, Erdgas-, Treibgas- und Wasserstoffverbrennungsmotoren. Gemeinsam wandeln allen Motoren den jeweiligen Kraftstoff durch gesteuerte Verbrennung in physikalische Arbeit um, bringen so den Motor zum kraftvollen Laufen.

 

Gravierender Nachteil der Verbrennungsmotoren, es entstehen Abgase und feststoffliche Reste, die eine mögliche Gesundheitsgefährdung darstellt. Abgase müssen so abgeleitet, gefiltert oder aufbereitet werden, dass sie kritische Grenzwerte nicht überschreiten.

 

Dieselmotoren

Der Dieselmotor im Stapler unterscheidet sich kaum von den Modellen, die für Pkw, Lkw gebaut werden. Wie diese arbeitet auch ein Stapler-Dieselmotor nach dem gleichen Prinzip der Selbstzündung. In den Brennraum gelangt zunächst nur Luft. Diese wird im Zylinder stark verdichtet, durch den hohen Druck entstehen Temperaturen von 700 °C bis 900 °C. In die erhitzte Luft wird Dieselkraftstoff eingespritzt, der bildet mit der Luft ein Gemisch, dass sich durch Hitze und Druck  selbst entzündet. Der Motor setzt die freie Energie in Arbeit um.

 

Die Robustheit des Motors gehört zu den Vorteilen von Dieselmotoren, dieser Antrieb wird vor allem bei Gelände- und Schwerlaststaplern eingesetzt. Die hohe Leistung der Dieselmotoren und der dafür verhältnismäßig geringe Kraftstoffverbrauch, bilden die Basis, dass Dieselstapler noch heute in vielen Bereichen des Bergbaus und auf den Baustellen arbeiten. Dieselmotoren erzeugen beim Betrieb Ruß, doch dieser kann mit effizienten Rußpartikelfiltern nahezu vollständig aus dem Abgas herausgefiltert werden.

 

Wichtig: Der Einsatz von Dieselmotoren in geschlossenen oder teilweise geschlossenen Räumen ist zulässig, sofern der TRK-Wert (Technische Richtkonzentration) gemäß TRGS 554 von maximal 0,1 mg/m³ (in Ausnahmefällen maximal 0,3 mg/m³) nicht überschritten wird.

 

Um den Motorzustand bei Staplern mit Dieselmotor zu bewerten, muss mindestens einmal pro Jahr, spätestens jedoch nach 1.500 Betriebsstunden der Abgaswert gemessen und das Ergebnis schriftlich dokumentiert werden.

 

Ottomotor mit Benzinantrieb

Ottomotoren sind klassische Verbrennungsmotoren, der Treibstoff wird mit Luft vermischt, verdichtet und dann durch eine Zündvorrichtung taktgenau zur Explosion gebracht wird. Hierbei entsteht das giftige, schon in geringen Dosen tödlich wirkende Gas Kohlenmonoxid (CO). Die Entstehung von CO kann nur durch den Einsatz von Katalysatoren verhindert werden, die wandeln giftiges Kohlenmonoxid in Kohlendioxid (CO2) um. Das ist klimaschädlich, ist aber wesentlich ungefährlicher als CO. Ein Grund den Einsatz von Staplern mit Benzinmotor ohne Katalysator in geschlossenen oder teilweise geschlossenen Räumlichkeiten zu verbieten.

 

Vorsicht: Benzin ist ein leicht entzündlicher Brennstoff, der in Verbindung mit Luft ein explosives Gemisch bildet. Beim Umgang mit diesem Treibstoff ist besondere Vorsicht geboten, um Unfälle zu vermeiden.

 

Ottomotor mit Erdgasantrieb

Seit den 1990er Jahren sind Hubstapler mit Erdgasantrieb erhältlich. Erdgas besteht vor allem aus Methan (CH4), ist leichter als Luft und geruchlos.

Vorteil: Flüssiggas bietet gegenüber Erdgas den Vorteil, dass es ohne zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen verwendet werden darf.

Nachteil: Im Vergleich zu Flüssiggas hat Erdgas ein größeres Volumen, setzt einen größeren Tank bzw. Druckbehälter voraus. Um Behälter mit Erdgas zu befüllen, wird ein Kompressor benötigt, der verdichtet Erdgas auf den erforderlichen Druck von 300 bar. So ist ein erdgasbetriebener Stapler in etwa 3 Minuten voll aufgetankt und einsatzbereit.

 

Die Abgase von Erdgas-Staplern enthalten weniger gefährliche Bestandteile. Diese dürfen auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden, eine ausreichende Belüftung muss sichergestellt sein. Bein schlecht gewarteten Motoren kann beim Verbrennen von Erdgas giftiges Kohlenmonoxid entstehen. Motor schlecht gewartet ist.

 

Ottomotor mit Flüssiggasantrieb

Stapler mit Flüssiggasantrieb sind in zwei Varianten am Markt erhältlich als,

 

  • Treibgas-Stapler: Treibgase sind verflüssigte oder verdichtete Gase oder Stoffe.

Bei Treibgasmotoren ist eine spezielle Treibgasanlage zum Einsatz. Bei Staplern wird das flüssige Gas in einer Flasche auf dem Gegengewicht des Staplers transportiert, über ein Leitungssystem gelangt es in einen Verdampfer, wo das zündfähige Gas-Luft-Gemisch mit einer Zündanlage gezündet und die Energie freigesetzt wird. Erdgasmotoren zeichnet sich durch sehr geringe Emissionen aus, dieser Antrieb ist besonders umweltschonend.

 

  • Druckgas-Stapler: Druckgas besteht in der Regel aus Propan- und Butanmischungen, also aus Kohlenwasserstoffen. Flüssiggas, wird innerhalb kurzer Zeit nach Verlassen des Druckbehälters wieder gasförmig und dehnt sein Volumen etwa um den Faktor 260 aus. Flüssiggas bildet in Verbindung mit Sauerstoff ein explosives Gemisch, daher muss die ausreichende Belüftung sichergestellt sein. Flüssiggas ist schwerer als Luft, im gasförmigen Zustand sammelt es sich am Boden und in Vertiefungen und ggf. sogar in tiefer gelegene Räumen. Aus diesem Grund werden dem geruchlosen Gas geruchsintensive Stoffe beigemengt, die dabei helfen, austretendes Gas frühzeitig zu erkennen.

 

Flüssiggasbetriebene Stapler dürfen in ganz oder teilweise geschlossenen Räumen betrieben werden. Dabei muss gewährleistet sein, dass in der Raum-Luft keine gefährlichen Konzentrationen von CO und anderen giftigen Gasen entstehen. Eine ausreichende Belüftung, regelmäßige Motorkontrollen und die optimale Einstellung des gesamten Antriebs müssen sichergestellt sein.

 

Antrieb mit Wasserstoff

Motoren mit Wasserstoffantrieb erzeugen Energie durch eine Knallgasexplosion, funktioniert ansonsten wie ein Ottomotor. Die Abgase bestehen bei wasserstoffangetriebenen Staplern im Regelfall aus chemisch reinem Wasser und stellen damit keine Gefährdung für die Gesundheit dar. Eine potenzielle Gefährdung besteht durch den unkontrollierten Austritt von Wasserstoff und die Bildung eines explosiven Gasgemisches.


Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

 

Ohne Staplerschein darf in Österreich kein selbstfahrender Hubstapler mit Hubmast* in Betrieb genommen werden. Der Gesetzgeber schreibt eine Ausbildung von mindesten 20,5 Stunden in Theorie und Praxis vor. Zu Zeiten der Corona-Pandemie ist der Schein systemrelevant, bei den Logistik-Unternehmen herrscht Hochbetrieb und Fachpersonal für die Hubstapler ist begehrt. Arbeitnehmern, die in der Logistik tätig werden wollen, sollten sich sofort um einen Staplerschein bemühen. Gut darauf vorbereitet und ein gutes zertifiziertes Ausbildungsunternehmen an der Seite, kann der Fachkenntnisnachweis** für Hubstapler inklusive Kurs in zwei bis drei Tagen gemacht werden. Dabei bieten sich für den Stapler-Kurs die Orte Wien, Brunn am Gebirge, Gössendorf und Neukirch bei Lambach (Wels) an. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Staplerschein ausgestellt.

 

Es ist ein Irglaube, dass zur Bedienung des Hubstaplers keine umfassende Ausbildung notwendig ist. Ein Pkw- oder Lkw-Führerschein beinhalte keine Stapler-Fahrerlaubnis. Stapler führen hat ureigene Gesetzmäßigkeiten, die Lenkung der Hinterräder hat ein gänzlich anderes Fahrverhalten, das sich vom Führen eines Straßen-Fahrzeugs unterscheidet. Einen Stapler bedienen, bedeutet hohe Verantwortung übernehmen.

 

Rechtlich geregelt sind die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um Stapler fahren zu dürfen. Nachstehend die Eigenschaften, die der Bediener von Gabelstaplern zwingend mitbringen muss:

Mindestalter von 18 Jahren – Eignung und Ausbildung für das selbstständige Führen – Befähigungsnachweis ** –eine schriftliche oder mündliche Beauftragung des Unternehmens.

 

Quelle:

Begriffsbestimmungen (https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727)

 

* § 2. (1) Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind alle Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Geräte und Anlagen, die zur Benutzung durch ArbeitnehmerInnen vorgesehen sind. Zu den Arbeitsmitteln gehören insbesondere auch Beförderungsmittel zur Beförderung von Personen oder Gütern, Aufzüge, Leitern, Gerüste, Dampfkessel, Druckbehälter, Feuerungsanlagen, Behälter, Silos, Förderleitungen, kraftbetriebene Türen und Tore sowie Hub-, Kipp- und Rolltore.

 

Abs. (9) Hubstapler sind mit Gabeln, Plattformen oder anderen Lastaufnahmemitteln ausgerüstete selbstfahrende Arbeitsmittel mit Hubmast, die dazu bestimmt sind, Lasten zu heben, sie an einen anderen Ort zu verbringen, dort abzusetzen oder zu stapeln oder in Regale einzubringen oder um sonstige Manipulationstätigkeiten mit Lasten unter Verwendung besonderer Zusatzgeräte durchzuführen. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrersitz sind Hubstapler, die mit einem Fahrerplatz ausgerüstet sind, der mit dem Lastaufnahmemittel zum Einlagern von Lasten in Regale angehoben wird.

 

**Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222)

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:

1.Durchführung folgender Arbeiten mit besonderen Gefahren:

  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

 


Arbeitsunfälle – vermeidbare Katastrophen

Arbeitsunfälle – vermeidbare Katastrophen

 

Allgemeines

Der Gesetzgeber sieht nach einem Arbeitsunfall die besonderen Pflichten für Arbeitgeberrinnen/Arbeitgeber zur Nachbereitung der Unfallsituation. Eine fundierte Analyse des Unfallhergangs, der Ursachen ist dabei besonders wichtig. Die Anzahl der bei der täglichen Arbeit verletzten ist hoch, es ist daher von entscheidender Bedeutung dem Unfallrisiko die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Der Gesetzgeber sieht nach einem Arbeitsunfall besondere Pflichten für Arbeitgeber vor. Gemäß §4 Abs. 4 und 5 ASchG muss nach jedem Arbeitsunfall eine Überprüfung und eventuell eine Anpassung der Arbeitsplatzevaluierung erfolgen – bisher festgelegte Schutzmaßnahmen sind auf die Wirksamkeit zu überprüfen und wenn nötig anzupassen, damit eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erzielt wird.

 

Europäische Union – Statistik

„Statistiken zeigen, dass pro Jahr fast 5.500 Menschen in der Europäischen Union bei der Arbeit ums Leben kommen und eine weit größere Zahl Verletzungen davonträgt. Neben dem damit verbundenen menschlichen Leid verursachen Arbeitsunfälle allein direkte Versicherungskosten in Höhe von schätzungsweise 20 Mrd. Euro, hinzu kommen 149 Millionen verloren gegangene Arbeitstage. Alle zahlen den Preis dafür: jeder Einzelne, die Unternehmen und die Gesellschaft. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, den Unfallrisiken die nötige Aufmerksamkeit zu widmen“.

 

Quelle: Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, 2002


Staplerbedienen – nicht immer braucht´s einen Staplerschein

Staplerbedienen – nicht immer braucht´s einen Staplerschein

 

Die Bedienung von Flurförderzeugen kann – was den Fachkenntnisnachweis (Staplerschein) betrifft – zum Buch mit sieben Siegeln werden. Nachstehendes soll Klarheit bringen, Fakten zuordnen.

 

Selbstfahrende Arbeitsmittel mit einem Hubmast sind Hub- oder Gabelstapler. Sie können mit Gabeln oder Plattformen Lasten heben, absetzen oder stapeln.

Arbeitsmaschinen, die vergleichbare Arbeiten ausführen können, jedoch keinen Hubmast besitzen, sind keine Hubstapler (z. B. Radlader mit Gabeln auch diese können heben und stapeln Lasten).

 

Bemerkung:  Sogenannte Teleskopstapler (Teleskoplader) sind keine Hubstapler (kein Hubmast). Sie können beispielsweise für Stapler- oder Kranarbeiten eingesetzt werden.

 

Die Art und Notwendigkeit eines Fachkundenachweises beim Betrieb eines Teleskopstaplers richtet sich nach der vorgesehenen Verwendung des Geräts:

 

Hubstapler:

Bei der Verwendung eines Teleskopstaplers als Stapler ist nur dann ein Staplerschein erforderlich, wenn dabei vergleichbare Gefahren auftreten wie Kippgefahr, Stapeln in schmalen Regalgängen und unübersichtlichen Bereichen und Personenverkehr. Normalerweise sind diese Voraussetzungen bei Staplerarbeiten mit einem Teleskopstapler nicht gegeben – also kein Fachkenntnisnachweis.

Kran:

Das Heben und zusätzliche motorisch angetriebene Verfahren von Lasten in mindestens einer Richtung gilt als Funktion eines Krans. Besitzt der Teleskopstapler eine Tragfähigkeit über 50 kN (ca. 5.000 kg) oder ein Lastmoment über 100 kNm, so ist für seine Verwendung als Kran (Fahrzeug- bzw. Ladekran) ein Kranschein erforderlich. Bei geringerer Tragkraft und kleinerem Lastmoment ist kein Kranschein erforderlich.

Radlader:

Bei Verwendung eines Teleskopstaplers als Radlader durch Anbau einer Schaufel wird weder ein Stapler- noch ein Kranschein benötigt.

 

Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen *

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen
  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO).

 

Nachweis der Fachkenntnisse *

(4) Entspricht beim Führen von motorisch betriebenen selbstfahrenden Arbeitsmitteln mit wechselbarer Zusatzausrüstung zum Einsatz als Kran oder als Hubstapler (Kran-Stapler-Kombinationsgeräte) der durchzuführende Arbeitsvorgang:

 

  1. dem Führen von Kranen, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Kranen erforderlich,
  2. dem Führen von Hubstaplern, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern erforderlich.

 

Ausnahmen vom Fachkenntnisnachweis *

  • 3. (1) § 2 Z 1 gilt nicht für die Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit der Durchführung folgender Arbeiten

 

  1. Führen von Hubstaplern, die ihre Last ausschließlich innerhalb der Radbasis aufnehmen und befördern oder die mittels Deichsel geführt werden.

 

Mitgänger-Flurförderzeuge

Mitgänger-Flurförderzeuge sind Flurförderzeuge mit elektrischem Antrieb, die durch eine mitgehende Person über eine Deichsel mit Steuereinrichtung gesteuert werden. Die Deichseln müssen sowohl eine ausreichende Länge haben als auch so gebaut sein, dass Mitgänger/in bei Fahrt in Deichselrichtung nicht zwischen einem Hindernis und dem Deichselkopf eingeklemmt werden kann, da sich in diesem Fall die Deichsel automatisch nach oben bewegt.

 

Landwirtschaft

Wird der Teleskoplader landwirtschaftlich genutzt, ist keine spezielle Fahrerlaubnis erforderlich.

 

Begriffsbestimmungen **

  • 2. (1) Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind alle Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Geräte und Anlagen, die zur Benutzung durch ArbeitnehmerInnen vorgesehen sind.

 

(2) Benutzung im Sinne dieser Verordnung umfasst alle ein Arbeitsmittel betreffende Tätigkeiten wie In- und Außerbetriebnahme, Gebrauch, Transport, Instandsetzung, Umbau, Instandhaltung, Wartung und Reinigung.

 

(9) Hubstapler sind mit Gabeln, Plattformen oder anderen Lastaufnahmemitteln ausgerüstete selbstfahrende Arbeitsmittel mit Hubmast, die dazu bestimmt sind, Lasten zu heben, sie an einen anderen Ort zu verbringen, dort abzusetzen oder zu stapeln oder in Regale einzubringen oder um sonstige Manipulationstätigkeiten mit Lasten unter Verwendung besonderer Zusatzgeräte durchzuführen. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrersitz sind Hubstapler, die mit einem Fahrerplatz ausgerüstet sind, der mit dem Lastaufnahmemittel zum Einlagern von Lasten in Regale angehoben wird.

 

Quelle:

 *  RIS: Fachkenntnisverordnung

** RIS: Arbeitsmittelverordnung

 


Stapler – Sicherheitsvorschriften für Fahrer und Stapler

Stapler – Sicherheitsvorschriften für Fahrer und Stapler

 

Allgemeines

Auf oder mit einem Hubstapler zu arbeiten, birgt immer ein erhöhtes Gefahrenmoment. Der Stapler-Fahrer muss sich dieser Risiken stets bewusst sein. Das Kraftpaket Stapler ist wieselflink und kann – ohne Anstrengung für den Fahrer – tonnenschwere Lasten in beliebige Richtungen bewegen. Das erfordert uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Stapler-Fahrers. So lassen sich Schäden (Personen, Fahrzeuge, Lasten oder Lager) vermeiden. Das aber setzt voraus, dass der Stapler jederzeit im technisch einwandfreien Zustand und voll funktionsfähig ist. Nur so kann der Fahrer den Stapler beherrschen. Unabhängig von der Art und Größe der Hubstapler gibt es Sicherheitsvorschriften und die sind für alle Betriebe verbindlich. Die technischen Vorschriften betreffen den Stapler und die auf Personen bezogenen, den Stapler-Fahrer.

 

Technische Vorschriften Fahrzeug

EG-Maschinenrichtlinie

Um einen neuen Gabelstapler zum Verkehr zuzulassen, muss der Hersteller den Nachweis erbringen, dass die Vorgaben der EG-Maschinenrichtlinie erfüllt wurden. Das CE-Kennzeichen und die damit verbunden Konformitätserklärung sind der Beweis. Ohne CE-Kennzeichen darf keine Maschine – kein Stapler – in der EU in den Handel gebracht und verkauft werden. Der Hersteller bescheinigt mit der Konformitätserklärung, der Stapler stimmt mit der EG-Maschinenrichtlinie in der jeweils gültigen Fassung überein, erbringt den erforderlichen Nachweis für das Inverkehrbringen in Ländern der Europäischen Union.

In der EU hergestellte Hubstapler oder die über eine offizielle Niederlassung des Herstellers hier vertriebenen, sind mit einem CE-Kennzeichen versehen.

FEM 4.004

Die Fédération Européenne de la Manutention – Europäische Vereinigung der Förder- und Lagertechnik – ist ein europäischer Wirtschaftsverband. Die Prüfung nach FEM 4.004 „Regelmäßige Prüfung von Flurförderzeugen“ hat die ehemalige UVV-Prüfung abgelöst und gilt für angetriebene Flurförderzeuge nach ISO 5053 sowie für Mitgänger-Flurförderzeuge – sowohl für Geräte mit als auch für solche ohne Hubfunktion. Der Gesetzgeber schreibt regelmäßige Überprüfungen von Flurförderzeugen vor.

Im Rahmen der mindestens jährlich durchzuführenden und zu dokumentierenden Prüfung werden sowohl die Ausrüstung als auch der Zustand des Staplers geprüft und beurteilt. Konkret werden folgende Punkte anhand einer standardisierten Checkliste überprüft:

  • Hubeinrichtungen
  • Fahrantrieb und Bremsen
  • Fahrersitze und Bedienelemente
  • elektrische Ausrüstung
  • Hydrauliksystem
  • Fahrzeugrahmen und Sicherheitsausrüstung
  • verschiedene und spezielle Ausrüstungen
  • mit lebbaren Fahrerplatz
  • weitere Prüfungen nach Maßgabe des prüfenden Sachverständigen

Zur Durchführung der Prüfungen berechtigt sind Sachverständige, die über ausreichend Erfahrung und Fachwissen verfügen, um den Zustand eines FFZ beurteilen zu können. Bei größerem Staplerbestand kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, die regelmäßig wiederkehrenden Prüfungen in den Servicevertrag mit dem Hersteller oder Händler mit aufzunehmen. So lassen sich die Termine langfristig planen.

 

Vorschriften Fahrer

Stapler-Fahrer ein Lehrberuf

Der Beruf des Stapler-Fahrers ist kein Lehrberuf, trotzdem muss jeder, der einen Hubstapler steuert, seine Eignung und Qualifikation nachweisen. Die rechtliche Grundlage und den Rahmen hierfür ist:

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 – § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Anhang 2 legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan zwei Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.*

Lehrinhalte für den Staplerführerschein

Welche Inhalte die Ausbildung mindestens umfassen muss, ist exakt vorgeschrieben. Wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern werden, während der 2 bis 3-tägigen Ausbildung in Theorie und Praxis vermittelt:

  • Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik                4 UE. **
  • Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung 4 UE.
  • rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften 4 UE.
  • Kenntnisse über Betrieb und Wartung 3,5 UE.
  • Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers 2 UE.
  • zur freien Verfügung 2 UE.
  • Praxis 1 UE.

Am Kursende erfolgt die abschließende Prüfung in Theorie und Praxis. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, kommt die Aushändigung des Staplerscheins.

** 1 UE. soll mindestens 50 Minuten umfassen.                                                                                                                                                                          

Nachdem die Ausbildung zum Staplerfahrer erfolgreich abgeschlossen wurde, kann der Fahrer von einem Unternehmen mit dem Führen von Hubstaplern beauftragt werden. Die Beauftragung muss schriftlich erfolgen und kann nicht auf andere Unternehmen übertragen werden.

Wichtig

Wiederkehrenden Prüfung: Sie beschreibt, dass der Fahrer täglich vor Einsatzbeginn sein Fahrzeug auf erkennbare Mängel zu prüfen und während des Betriebes auf Mängel zu achten hat. Mängel sind umgehend dem Vorgesetzten zu melden. Für die Mängel-Beseitigung dürfen nur fachkundige Personen eingesetzt werden.

Vorschriften Betrieb

Neben den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften müssen Staplerfahrer auch die innerbetrieblichen Vorschriften kennen und beachten. Es liegt in der Verantwortung des Vorgesetzten, diese durch Unterweisungen zu vermitteln und deren Einhaltung zu überwachen. Ebenso ist es in der Verantwortung jedes Einzelnen, diese Regeln im täglichen Umgang mit Staplern zu beachten und Gefährdungen für sich und dritte zu vermeiden. Alle Sicherheitsvorschriften sollen dazu beitragen, die Risiken bei der Arbeit für jeden zu verringern. Ureigenes Interesse aller Beteiligten sollte es sein, die Sicherheitsvorschriften zu kennen und anzuwenden.

*Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

 


Tägliche Einsatzprüfung beim Hubstapler

Tägliche Einsatzprüfung beim Hubstapler

 

In vielen Betrieben sind Hubstapler universelle Arbeitspferde. Sie heben und transportieren zuverlässig Lasten, sind mal meist in Bewegung. Häufig 365 Tagen im Jahr und das rund um die Uhr. Diese flinken, wendigen Kraftpakete sind hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Diese Herausforderung setzt voraus, dass das Zusammenwirken zwischen Antrieb, Lenkung, Elektrik, Elektronik, Mechanik und Hydraulik perfekt ist. Der Staplerfahrer ist verpflichtet vor Arbeitsbeginn eine tägliche Sicht- und Funktionsprüfung des Hubstaplers durchzuführen, nur so kann die Betriebssicherheit des Staplers gewährleistet werden.

 

Sichtprüfung und Funktionsprüfung

Der tägliche Check besteht aus einer Sicht- und einer Funktionsprüfung. Wesentliche Komponenten werden in Augenschein genommen und getestet, betroffen sind Karosserie, Antrieb, Lenkung, Elektrik, Elektronik, Mechanik und Hydraulik, Fahrerkabine und Arbeitsplatz. Nur wenigen Minuten, die aber lohnen sich. Einerseits wird der Betrieb eines defekten Staplers weitgehend vermieden. Andererseits trägt eine tägliche Prüfung dazu bei, Verschleißerscheinungen früh zu erkennen und mit vorbeugenden Instandhaltungsarbeiten teure Staplerausfälle zu verhindern.

 

Bei Mängeln – Stapler außer Betrieb nehmen 

Der Stapler darf nur in Betrieb genommen werden, wenn keine Mängel vorliegen. Mängel muss der Staplerfahrer unverzüglich seinem Vorgesetzten melden. Ein nicht betriebsbereiter Stapler muss umgehend auf einer dafür geeigneten Fläche abgestellt – mit einem Schild gekennzeichnet – werden.  Gesichert wird der Stapler durch Abziehen des Startschlüssels, Betätigung der Feststellbremse und eventuell durch Unterlegen von Keilen. Diese Maßnahmen verhindern, versehentlich einen nicht betriebsbereiten Hubstapler in Betrieb zu nehmen.

 

Instandsetzung nur durch Fachpersonal

Die Mängelbeseitigung darf nur autorisiertes Fachpersonal vornehmen – nicht der Staplerfahrer oder irgendein Kollege. Erst nach durchgeführter Mängelbeseitigung ist eine Wiederinbetriebnahme gestattet. Die tägliche Zustandsprüfung mag kompliziert und zeitraubend erscheinen. Die Praxis zeigt, der Zeitaufwand ist gering, groß ist der Gewinn an Sicherheit für den Fahrer, seine Kollegen und das Unternehmen.

 

Wichtige, tägliche Prüfpunkte

  • Stapler ohne Beschädigungen, ohne Austritt von Flüssigkeiten, Karosserie ohne Beschädigung?
  • Fahrerschutzdach und Lastschutzgitter inkl. Befestigung in Ordnung?
  • Lenkung und Bremsen – Funktionstest
  • Beleuchtung (Blinker, Rundum-Warnleuchte, Hupe Bedienhebel) – Funktionstest)
  • Sitz und Fahrer-Rückhaltesystem (Gurt/Bügel) ohne Beschädigung – Funktionstest
  • Hydraulik unbeschädigt und dicht (Schläuche, Zylinder, etc.)
  • hat Hydrauliköl den richtigen Füllstand?
  • Hubmast in Ordnung (Gabel, Lastketten, Führung, Kettenbefestigung in Ordnung)
  • Räder und Reifen (Radmuttern richtig angezogen, Reifen ohne Schäden, Verschleiß, Schäden, Luftdruck)
  • Betriebsflüssigkeiten, Füllstände in Ordnung (Treibstoff, Wasser, Motoröl, Hydrauliköl)
  • Batterien in Ordnung (Säurestand, Spannung, Beschädigung, Sauberkeit)  
  • Gabel (Gabelzinken ohne Beschädigung und ordnungsgemäß gesichert, Verschleiß, Risse)
  • wenn vorgeschrieben: Feuerlöscher betriebsbereit?
  • ­wenn vorhanden, Anhängevorrichtung unbeschädigt?

www.staplerschein-oesterreich.at

http://www.staplerschein-oesterreich.at

 


Gabel- oder Hubstapler ­– Tragkraft und Tragfähigkeit

Gabel- oder Hubstapler ­– Tragkraft und Tragfähigkeit

 

Faktoren, die beim Einsatz von Hubstaplern eine wichtige Rolle spielen sind, die Tragkraft und die Tragfähigkeit.

 

Die Tragkraft eines Hubstaplers ist seine Hubkraft, die setzt zusammen aus dem Eigengewicht der Konstruktion von Gabeln, Hubmastes und der Zuladung. Hinzugerechnet in die Tragkraft müssen vertikale oder horizontale Veränderungen der Lage, die sich beim Anheben, Absenken oder Absetzen von Lasten ergeben. Die Tragkraft wird meist in Kilogramm angegeben. Das vereinfacht unterschiedliche Geräte miteinander zu vergleichen und einzuschätzen.

 

Die Tragfähigkeit ist die maximal zugelassene Belastung eines Fahrzeuges bzw. der tragenden Bauteile – beim Stapler sind das die Gabeln und das Hubgerüst. Dynamischen Kräfte bleiben unberücksichtigt. Die Maßeinheit der Tragfähigkeit ist gleichfalls Kilogramm. Von Bedeutung ist bei einem Hubstapler vor allem das Verhältnis von Eigengewicht zur Tragfähigkeit. Unterschieden wird hier zwischen der Nenntragfähigkeit und derer tatsächlichen Tragfähigkeit (Traglast).

 

Nenntragfähigkeit und Traglast

Die Nenntragfähigkeit wird vom Hersteller angegeben und ist die zugelassene Last in Kilogramm, die mit dem Hubstapler aufgenommen oder angehoben werden kann.

 

Die reale Tragfähigkeit oder auch Traglast bezieht weitere Faktoren ein. Einzubeziehen ist die verwendete Ausrüstung, die Hubhöhe, der Lastschwertpunktabstand und die Reichweite. Der Hersteller ermittelt die Traglast in zahlreichen Standsicherheitsversuchen. Die Ergebnisse werden für jeden Hubstapler und jedes Anbaugerät in Tragfähigkeitsdiagrammen oder -tabellen dokumentiert und veröffentlicht.

 

Da im Betrieb Hubstapler und Last statischen und dynamischen Kräften ausgesetzt sind, wird zusätzlich wird ein sogenannter Stoßfaktor eingerechnet. Dieser Faktor muss in der Traglast berücksichtigt werden. Die Standsicherheit des Staplers muss dann zu gewährleistet sein, wenn beispielsweise beschleunigt oder gebremst wird, Schwingungen oder andere Kräfte auf die Last und Stapler einwirken.

 

Relevanz für die tägliche Arbeit

Auch wenn der Fahrer eines Staplers seltener die physikalischen Größen Tragkraft und Tragfähigkeit berechnen muss, für den Fahrer sind diese von höchster Wichtigkeit. Entscheiden diese doch darüber, ob der Stapler mit der Last sicher von A nach B gelangen, oder ob eine zu geringen Tragfähigkeit beim Anheben, der Last der Stapler hinten abhebt, instabil wird.

 

Um die volle Tragfähigkeit eines Staplers nutzen zu können, müssen die Gabelzinken immer vollständig unter die Last gefahren werden, der Gabelrücken muss anliegen. Wenn der Schwerpunkt der Last mittig liegt, wird die Traglast gleichmäßig verteilt.

 

Sollten Anbaugeräte zum Einsatz gelangen – Fassträger, Kranhaken oder Gabelzinkenverlängerung – ändert sich durch das Eigengewicht des Anbaugerätes und den veränderten Lastschwerpunktabstand die Nenntragfähigkeit. Dieses muss beim Einsatz von Anbaugeräten beachtet werden. Besondere Vor- und Umsicht ist notwendig.

Beispiel:

Ein Gabelstapler wiegt mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 Tonnen etwa das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 Tonnen

Ist die Tragfähigkeit höher, wird das Eigengewicht des Staplers erhöht, um die Standsicherheit sicherzustellen. Es beträgt dann 2 x 2 t plus der Differenz von 2 Tonnen zur jeweiligen zulässigen Tragfähigkeit.

 

Ein Stapler mit einer zulässigen Tragfähigkeit von 6 Tonnen wiegt also 2 x 2 t + (6 – 2 t) = 8 Tonnen. 

 

Beachten:

Lasten sollten immer langsam und vorsichtig angehoben werden, um frühzeitig zu bemerken, dass der Stapler instabil wird. Das gilt besonders für unbekannte Lasten, bei denen nicht erkennbar ist, wo genau sich der Lastschwerpunkt befindet und beim Arbeiten mit Anbaugeräten.

www.staplerschein-oesterreich.at


Staplerschein Österreich

Staplerschein Österreich

 

Obligatorisch:

Betriebsanweisung – Bedienungsanleitung – Staplerschein

 

Betriebsanweisung Hubstapler

Rechtsgrundlage

Die Verpflichtung zur Erstellung von Betriebsanweisungen ist gesetzlich geregelt“.

Für die Benutzung von selbst fahrenden Arbeitsmitteln sind unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten schriftliche Betriebsanweisungen zu erstellen. Für die Einhaltung der Betriebsanweisungen ist zu sorgen.

Durch diese Betriebsanweisungen sind die notwendigen Maßnahmen für die sichere Abwicklung des innerbetrieblichen Verkehrs festzulegen, insbesondere Sicherheits- und Verkehrsregeln.

  • für das Aufnehmen, die Sicherung, den Transport und das Absetzen von Lasten,
  • für das Be- und Entladen des Arbeitsmittels,
  • gegebenenfalls für den Transport von Personen
  • gegen die Inbetriebnahme des Arbeitsmittels durch Unbefugte,
  • für den Fahrbetrieb,
  • für die In- und Außerbetriebnahme.

 

Weiters dürfen Arbeitsmittel nur verwendet werden, wenn die wiederkehrenden Prüfungen durchgeführt wurden. Besteht eine Prüfpflicht nach dem Kraftfahrgesetz (KFG), so gilt diese.

 

Das Lenken von selbst fahrenden Arbeitsmitteln auf dem Betriebsgelände ist für Jugendliche verboten. Für das Führen von Staplern muss eine besondere Fachkenntnis (Staplerschein) nachgewiesen werden. Die Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln der Bedienungsanleitung sind als Ergänzung zu den Angaben der Betriebsanweisung zu sehen. Die Inhalte der Betriebsanweisung als auch der Bedienungsanleitung müssen entsprechend vermittelt und deren Einhaltung kontrolliert werden.

 

Inhalt der Betriebsanweisung

  1. Allgemeine Grundlagen

Mit dem Führen eines selbst fahrenden Arbeitsmittels dürfen nur Personen beschäftigt werden, die über eine Fahrbewilligung verfügen und besonders unterwiesen wurden. Bei Einsatz von betriebsfremden Arbeitnehmern muss zusätzlich zur Fahrbewilligung des Arbeitgebers auch eine Fahrbewilligung des für die Arbeitsstätte verantwortlichen Arbeitgebers vorhanden sein. Das heißt, für das Fahren mit Gabelstaplern braucht man einen Staplerschein und eine Fahrbewilligung. Die Fahrbewilligung darf natürlich nur erteilt werden, wenn auch ein Staplerschein vorhanden ist. Der Fahrer eines Staplers muss in jedem Falle einen Staplerschein und eine Fahrbewilligung haben. Nach der Arbeitsmittelverordnung müssen, je nach Arbeitsmittel und Tätigkeit, noch folgende Paragrafen beachtet und eingehalten werden:

  • Benutzung von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten (§ 18)
  • Heben von Arbeitnehmern (§ 21)
  • Arbeitskörbe (§ 22)
  • Beschaffenheit von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten oder Arbeitnehmern (§ 52)
  • Beschaffenheit von selbst fahrenden Arbeitsmitteln (§ 53)

Grundsätzlich muss auch die Bedienungsanleitung des jeweiligen Staplers für den richtigen Umgang mit dem Gerät herangezogen werden!

  1. Gefahren für Mensch und Umwelt
  • Eine Benutzung von Staplern durch unbefugte Personen muss verhindert werden – Schlüssel bei Verlassen des Staplers nie stecken lassen
  • Unbeabsichtigtes Ingangsetzung des Staplers z. B. durch Anziehen der Handbremse verhindern
  • Rampen und Ladezonen umsichtig und richtig befahren, Achtung auf Umstürzen und Herunterfallen des Staplers
  • Umkippen, Überrollen, Wegrollen, Zusammenstoßen und sonstige Gefahr bringende Kontakte müssen durch dementsprechende Fahrweise vermeiden. Hierüber erfolgen regelmäßige Kontrollen.
  • Transportgut immer gut gegen Herunterfallen sichern; für bestimmte Güter Transportkisten verwenden, Ladungen sichern
  • Verletzungen von Personen oder Beschädigungen z.B. an Lagereinrichtungen durch umsichtige Fahrweise vermeiden
  • Die Stapler müssen mit Feuerlöschern ausgestattet sein, außer wenn am Einsatzort ausreichend nahe Löscheinrichtungen zur Verfügung stehen.

 

Die Betriebsanweisung muss auch entsprechende Angaben darüber enthalten, auf welche Weise Faktoren wie übersichtliche Wegführung, Sicherung von Fußgängern vor allem im Bereich von Ausgängen, Anbringen von Spiegeln oder Kennzeichnung von Verkehrswegen und Lagerflächen bedacht sind. Verkehrswege, Ausgänge und Lagerflächen bedürfen besondere Aufmerksamkeit.

 

  1. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
  • Stapler dürfen nur von ausgebildeten und beauftragten Personen benutzt werden
  • Betriebsanleitung des Stapler-Herstellers beachten
  • Vor jedem Einsatz sind zu überprüfen: Fuß- und Handbremse, Gabel, Lenkung, Hydraulik, Beleuchtung und Warneinrichtung.
  • Bei der Lastaufnahme auf freie Sicht achten, den Stapler nicht überladen und die Ladung sichern
  • Rückhaltesysteme immer verwenden, auch bei kurzen Fahrten
  • Beim Transport auf die Tragfähigkeit der Fahrbahn achten, die Ladung in tiefster Stellung und bergseitig transportieren und mit angemessener Geschwindigkeit fahren.
  • Personen dürfen nur auf dem Beifahrersitz mitgenommen werden.
  • Beim Abstellen des Staplers darauf achten, dass die Verkehrswege frei bleiben, die Gabel abgesenkt, die Handbremse angezogen und der Schlüssel abgezogen wird.
  • Die innerbetrieblichen Verkehrsregeln beachten und einhalten
  • Bei Verwendung eines Arbeitskorbes diesen an der Gabel befestigen. Personen dürfen nur gehoben und gesenkte werden, kein Fahren! Fahrerplatz nicht verlassen.

 

  1. Störungen, Unfälle, Instandhaltung
  • Bei Defekten an sicherheitsrelevanten Teilen (z. B. Bremsen, Gabel, Hydraulik, Lenkung, Beleuchtung) Stapler sofort abzustellen und den Vorgesetzten informieren
  • Mängel nur von Experten beseitigen lassen.
  • Bei Unfall: Gabelstapler abschalten, Unfallstelle sichern
  • Verletzten aus Gefahrenbereich retten und Erste Hilfe leisten
  • Setzen Sie einen Hausnotruf ab (Tel.)
  • Notarzt verständigen und einweisen (Name)
  • Vorgesetzten informieren (Name)

 

Instandhaltung und Betreuung des Staplers

Für die Durchführung der täglichen Kurzprüfung, die Veranlassung der jährlichen Überprüfung durch einen Fachkundigen und für die Wartung des Gerätes ist (Name) zuständig.

Meldung von Unfällen, Beinahe-Unfälle und Störungen beim Staplerbetrieb sollen bei (Name) gemeldet werden.

 

Bedienungsanleitung

Anleitung, Handbuch, Manual, Instruktionen – dient als erstes Hilfsmittel des neuen Nutzers bei der Bedienung des jeweiligen Produkts. Vereinfacht gesagt: In der deutschen Bedienungsanleitung sind alle wichtigen Informationen enthalten (einschließlich dessen, wo man einen Reparateur findet, wie das Gerät ein- und ausgeschaltet wird, wenn jemand spezifische Ansprüche hat, u. ä.)

In dieser Bedienungsanleitung wird die Sicherheit, Betrieb, Transport, Schmierung, grundlegende Struktur, Wartung beschrieben. Vor der Arbeit mit dem Gabelstapler müssen Fahrer, Wartungspersonal und Systemadministratoren die Anleitung sorgfältig durchlesen.

Eine Bedienungsanleitung oder auch Gebrauchsanleitung besteht aus einer Sammlung von Informationen für den Benutzer, um einen sicheren und bestimmungsgemäßen Umgang mit dem Produkt zu ermöglichen. Der Inhalt kann stark variieren. Es können Informationen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg enthalten sein (z. B. Produktbeschreibung, Funktionsbeschreibung, Informationen zu Transport, Montage, Inbetriebnahme, Konfiguration, Wartung, Pflege, Störungsbeseitigung sowie technische Daten). Immer häufiger wird eine Gebrauchsanleitung nicht im Printformat mitgeliefert, sondern ausschließlich als Datei auf einem Datenträger oder zum Herunterladen im Web. zur Verfügung gestellt.

 

Rechtsgrundlagen

Der Hersteller eines technischen Produktes hat eine Instruktionspflicht gegenüber dem Kunden, die er mit der Übergabe einer Gebrauchsanleitung erfüllt; diese ist Bestandteil des Produkts. Eine fehlerhafte, unvollständige oder unverständliche Gebrauchsanleitung ist ein Sachmangel – genauso wie ein Fehler am Produkt selbst – und kann zu Problemen führen. Im Rahmen der Produkthaftung kann eine fehlerhafte Gebrauchsanweisung bei Sach- oder Personenschäden zu einem finanziellen Haftungsrisiko werden. Aus Normen, Richtlinien und Gesetzen ergeben sich rechtlich relevante Anforderungen an Form und Inhalte einer Gebrauchsanleitung.

Inhalt einer Bedienungsanleitung

  • Nutzungsbedingungen
  • Bezeichnung der Komponenten des Gabelstaplers – Instrumente – Kontrolle und Schalter – Karosserie und Sonstiges
  • Sicherheitsanweisungen
  • Pflege und Wartung – Tägliche Wartung – Wöchentliche Wartung – Monatliche Wartung – Halbjährliche Wartung – Jährliche Wartung – Sonstiges
  • Aufbau und Stabilität des Gabelstaplers – Betrieb – Start – Fahren – Lastaufnahme – Stapeln von Lasten – Abholen von Lasten – Abstellen – Tägliches Abstellen
  • Wartung Plan für die regelmäßige Wartung – Tabelle für das Anzugsmoment des allgemeinen Bolzens – Regelmäßiger Austausch sicherheitsrelevanter Teile ­–Tabelle mit dem beim Gabelstapler verwendeten Öle
  • Zeichnung des Schmiersystems – Etikett
  • Transport, Anheben und Abschleppen des Gabelstaplers
  • Bedeutungen der Modelle
  • Die wichtigsten technischen Leistungsparameter
  • Kabine und Fahrerschutzdach
  • Ankündigung bei der Verwendung von Gasstapler
  • Verwendungs- und Wartungsmethode der Blei-Säure-Batterie
  • Verwendung-, Einbau- und Sicherheitsvorschriften des Anbaugerätes
  • OPS(Bedieneranwesenheitserfassung) Systembeschreibung
  • Relevante Sicherheitsrichtlinien und Normen
  • Tabelle für die tägliche Prüfung und Wartung des Gabelstaplers

 

Staplerschein

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler so ist der offizielle Name des Staplerscheins. Eine Verordnung regelt die Ausbildung zum Erwerb des Staplerscheins.

 

Verordnung

„Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Anhang 2 legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan 2 Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden“.

Folglich umfasst die Ausbildung zum Staplerfahrer, nachstehende Positionen:

 

Lehrinhalte für den Staplerführerschein

Welche Inhalte die Ausbildung mindestens umfassen muss, ist exakt vorgeschrieben. Wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern werden während der 2/3-tägigen Ausbildung in Theorie und Praxis vermittelt:

 

  • Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik                4 UE.
  • Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung 4 UE.
  • rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften 4 UE.
  • Kenntnisse über Betrieb und Wartung 3,5 UE.
  • Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers 2 UE.
  • zur freien Verfügung 2 UE
  • Praxis 1 UE

 

Am Kursende folgt die abschließende Prüfung in Theorie und Praxis. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die Aushändigung des Staplerscheins.

http://www.staplerschein-oesterreich.at

                                                                                                                                           


Staplerbedienen – nicht immer braucht´s einen Staplerschein

Staplerbedienen – nicht immer braucht´s einen Staplerschein

 

Die Bedienung von Flurförderzeugen kann – was den Fachkenntnisnachweis (Staplerschein) betrifft – zum Buch mit sieben Siegeln werden. Nachstehendes soll Klarheit bringen, Fakten zuordnen.

 

Selbstfahrende Arbeitsmittel mit einem Hubmast sind Hub- oder Gabelstapler. Sie können mit Gabeln oder Plattformen Lasten heben, absetzen oder stapeln.

Arbeitsmaschinen, die vergleichbare Arbeiten ausführen können, jedoch keinen Hubmast besitzen, sind keine Hubstapler (z. B. Radlader mit Gabeln auch diese können heben und stapeln Lasten).

 

Bemerkung:  Sogenannte Teleskopstapler (Teleskoplader) sind keine Hubstapler (kein Hubmast). Sie können beispielsweise für Stapler- oder Kranarbeiten eingesetzt werden.

 

Die Art und Notwendigkeit eines Fachkundenachweises beim Betrieb eines Teleskopstaplers richtet sich nach der vorgesehenen Verwendung des Geräts:

 

Hubstapler:

Bei der Verwendung eines Teleskopstaplers als Stapler ist nur dann ein Staplerschein erforderlich, wenn dabei vergleichbare Gefahren auftreten wie Kippgefahr, Stapeln in schmalen Regalgängen und unübersichtlichen Bereichen und Personenverkehr. Normalerweise sind diese Voraussetzungen bei Staplerarbeiten mit einem Teleskopstapler nicht gegeben – also kein Fachkenntnisnachweis.

Kran:

Das Heben und zusätzliche motorisch angetriebene Verfahren von Lasten in mindestens einer Richtung gilt als Funktion eines Krans. Besitzt der Teleskopstapler eine Tragfähigkeit über 50 kN (ca. 5.000 kg) oder ein Lastmoment über 100 kNm, so ist für seine Verwendung als Kran (Fahrzeug- bzw. Ladekran) ein Kranschein erforderlich. Bei geringerer Tragkraft und kleinerem Lastmoment ist kein Kranschein erforderlich.

Radlader:

Bei Verwendung eines Teleskopstaplers als Radlader durch Anbau einer Schaufel wird weder ein Stapler- noch ein Kranschein benötigt.

 

Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen *

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen
  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO).

 

Nachweis der Fachkenntnisse *

(4) Entspricht beim Führen von motorisch betriebenen selbstfahrenden Arbeitsmitteln mit wechselbarer Zusatzausrüstung zum Einsatz als Kran oder als Hubstapler (Kran-Stapler-Kombinationsgeräte) der durchzuführende Arbeitsvorgang:

 

  1. dem Führen von Kranen, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Kranen erforderlich,
  2. dem Führen von Hubstaplern, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern erforderlich.

 

Ausnahmen vom Fachkenntnisnachweis *

  • 3. (1) § 2 Z 1 gilt nicht für die Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit der Durchführung folgender Arbeiten

 

  1. Führen von Hubstaplern, die ihre Last ausschließlich innerhalb der Radbasis aufnehmen und befördern oder die mittels Deichsel geführt werden.

 

Mitgänger-Flurförderzeuge

Mitgänger-Flurförderzeuge sind Flurförderzeuge mit elektrischem Antrieb, die durch eine mitgehende Person über eine Deichsel mit Steuereinrichtung gesteuert werden. Die Deichseln müssen sowohl eine ausreichende Länge haben als auch so gebaut sein, dass Mitgänger/in bei Fahrt in Deichselrichtung nicht zwischen einem Hindernis und dem Deichselkopf eingeklemmt werden kann, da sich in diesem Fall die Deichsel automatisch nach oben bewegt.

 

Landwirtschaft

Wird der Teleskoplader landwirtschaftlich genutzt, ist keine spezielle Fahrerlaubnis erforderlich.

 

Begriffsbestimmungen **

  • 2. (1) Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind alle Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Geräte und Anlagen, die zur Benutzung durch ArbeitnehmerInnen vorgesehen sind.

 

(2) Benutzung im Sinne dieser Verordnung umfasst alle ein Arbeitsmittel betreffende Tätigkeiten wie In- und Außerbetriebnahme, Gebrauch, Transport, Instandsetzung, Umbau, Instandhaltung, Wartung und Reinigung.

 

(9) Hubstapler sind mit Gabeln, Plattformen oder anderen Lastaufnahmemitteln ausgerüstete selbstfahrende Arbeitsmittel mit Hubmast, die dazu bestimmt sind, Lasten zu heben, sie an einen anderen Ort zu verbringen, dort abzusetzen oder zu stapeln oder in Regale einzubringen oder um sonstige Manipulationstätigkeiten mit Lasten unter Verwendung besonderer Zusatzgeräte durchzuführen. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrersitz sind Hubstapler, die mit einem Fahrerplatz ausgerüstet sind, der mit dem Lastaufnahmemittel zum Einlagern von Lasten in Regale angehoben wird.

 

Quelle:

 *  RIS: Fachkenntnisverordnung

** RIS: Arbeitsmittelverordnung

 


Stapler in Zeiten herrschender Pandemie

Stapler in Zeiten herrschender Pandemie

Die Pandemie hat Österreich fest in Griff, – das Coronavirus ist kaum in den Griff zu bekommen. Ausnahmslos leiden die Wirtschaft, die Unterrichtseinrichtungen, der Tourismus und auch Österreichs Bürger werden von Covid-19 und seinen Mutationen hart getroffen. Systemrelevante Einrichtungen wie Krankenhäuser, Bundesheer oder Hersteller medizinischer Versorgung kämpfen mit unzureichender Beschaffungsmöglichkeiten und hinlänglicher Logistik.

In der Logistik fehlt es an fachlich ausgebildeten, einsatzfähigen Mitarbeitern u. a. auch an gut ausgebildeten Staplerfahrern. Höchste Zeit für die unaufschiebbare Inangriffnahme einer Ausbildung zum Hubstaplerfahrer. In Zeiten der Pandemie schränkt die Regierung viele Bereiche der Bildung ein, lässt aber für die unaufschiebbare,

System aufrechterhaltende Kurse – auch Staplerkurse in kleine Gruppen – die Möglichkeit der Durchführung unter Auflagen zur Sicherheit der Kursteilnehmer offen. Im Kurs gilt die Regel: Abstand halten, Hygiene beachten und FFP 2-Maske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

Staplerschein Österreich (AC Nautik e.U) ,  der ermächtigter Ausbilder für den Staplerschein (Nachweis der Fachkenntnisse) * unterhält enge Kontakte zu den verantwortlichen Dienststellen in Verwaltung und medizinischer Versorgung. Kursanfragen hier.

Quelle:

* Nachweis der Fachkenntnisse (https://www.ris.bka.gv.at//GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222)

 

 Der Nachweis der für die Durchführung von Arbeiten gemäß § 2 erforderlichen Fachkenntnisse im Sinn des § 62 Abs. 1 Z 2 i. V. m. Abs. 2 und 4 ASchG gilt als erbracht, wenn

  1. der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung, die die Voraussetzungen nach dieser Verordnung erfüllt, durch ein Zeugnis gemäß § 11 bestätigt wird.