Staplerschein

Die Fahrbewilligung für den Gabelstapler

Die Fahrbewilligung für den Gabelstapler

Wie gefährlich das Führen von Hubstaplern ist, lässt sich an den vielen Unfallstatistiken ablesen. Daher müssen die Schüler für einen Hubstaplerschein in den 20 Unterrichtsstunden konkret alle möglichen Abläufe in der Transportlogistik durchlaufen.

Im Detail gestalten sich die Simulationen wie folgt.

Be- und Entladen von Frachträumen über Rampen
Grundlagen der Ladungs- und Transportsicherung
Verhalten in Gefahrensituationen
Gabelverlängerungen richtig einsetzen
Üben in unterschiedlichen Höhen für das Einstapeln und Entnehmen Gegenständen
Nutzung von Rampen und Neigungen
Verwenden des Hubstaplers bei Fahrbahnunebenheiten und Schwingungen

Es wird auch trainiert, wenn sich die Fahrsituationen unterschiedlich gestalten. Hierbei geht es um das richtige Verhalten, wenn die Wendekreise eingeschränkt sind und die Gänge zwischen den Regalen besonders schmal sind. Abzuschätzen ist die Höhe der Durchfahrten und weiteres mehr.

Prüflinge müssen auch auf den Parcours. Dort werden betriebliche Anforderungen gestellt, die mit und auch ohne zeitliche Vorgaben zu bewältigen sind. Damit der Stapler auch so reagiert, wie gewollt, werden auch Wartungsaufgaben und der Batteriewechsel, erlernt.

Wurde die Fahrbewilligung für den Stapler einmal erteilt, bedeutet es nicht, dass diese zeitlich unbegrenzt gültig ist. Jedes Unternehmen hat dafür Sorge zu tragen, dass diese jährlich einmal aufgefrischt wird. Hierzu gilt es die vom Gesetzgeber vorgeschriebene UVV-Prüfung nach ÖNORM M 9801 abzulegen und zu bestehen.