Staplerschein Niederösterreich: Was Sie darüber wissen sollten

Staplerschein Niederösterreich: Was Sie darüber wissen sollten

In Niederösterreich ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass nur Arbeitnehmer, die über die entsprechenden Fachkenntnisse verfügen, Hubstapler bedienen dürfen. Um diese Fachkenntnisse nachzuweisen, benötigt man einen Staplerschein.

Der Staplerschein-Kurs dauert in der Regel etwa zwei bis drei Tage. In diesem Zeitraum erlernen die Teilnehmer alles Wichtige rund um den sicheren Umgang mit dem Hubstapler, inklusive der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Bedienung des Geräts.

Die Kosten für einen Staplerschein-Kurs in Niederösterreich variieren je nach Anbieter und Kursdauer. In der Regel muss man mit Kosten von 200 bis 500 Euro rechnen.

Um einen Staplerschein zu erhalten, müssen die Teilnehmer eine theoretische und eine praktische Prüfung ablegen. Die theoretische Prüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Test, in dem Fragen zur Theorie des Staplerfahrens gestellt werden. In der praktischen Prüfung müssen die Teilnehmer zeigen, dass sie den Stapler sicher und korrekt bedienen können.

Um an einem Staplerschein-Kurs teilnehmen zu können, benötigt man in der Regel keine speziellen Vorkenntnisse. Es ist jedoch ratsam, bereits Erfahrung im Umgang mit Flurförderzeugen zu haben.

Wichtig zu beachten ist auch, dass der Arbeitgeber für die Unterweisung der Mitarbeiter im Umgang mit Hubstaplern verantwortlich ist. Hierbei handelt es sich um eine gesetzliche Unterweisungspflicht. Die Unterweisung sollte regelmäßig wiederholt werden, um die Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten.

In Niederösterreich gibt es zahlreiche Anbieter von Staplerschein-Kursen. Es empfiehlt sich, verschiedene Anbieter zu vergleichen und sich für einen seriösen und erfahrenen Anbieter zu entscheiden.

Ein Staplerschein ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch ein wichtiger Nachweis für die Kompetenz im Umgang mit Hubstaplern. Mit einem Staplerschein können Arbeitnehmer ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern und sicherstellen, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Staplerschein

www.staplerschein-oesterreich.at

 

 

Was ist ein Staplerschein und warum benötige ich ihn?

Wer in Österreich als Staplerfahrer arbeiten möchte, benötigt einen Staplerschein. Doch was kostet dieser Schein und wie lange dauert es, ihn zu erlangen? In diesem Blogbeitrag werden wir diese Fragen beantworten.

Was ist ein Staplerschein und warum benötige ich ihn?

Ein Staplerschein ist ein Nachweis darüber, dass man in der Lage ist, einen Gabelstapler sicher und fachgerecht zu bedienen. Dieser Nachweis ist gesetzlich vorgeschrieben und wird benötigt, um als Staplerfahrer arbeiten zu dürfen. Der Schein dient somit der Sicherheit am Arbeitsplatz und verhindert Unfälle, die durch unsachgemäße Bedienung entstehen können.

Was kostet ein Staplerschein in Österreich?

Die Kosten für einen Staplerschein in Österreich können je nach Anbieter und Kursdauer variieren. In der Regel muss man mit Kosten zwischen 200 und 400 Euro rechnen. Die Preise können aber auch höher oder niedriger sein, je nachdem, welcher Kursanbieter gewählt wird. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld über die verschiedenen Angebote zu informieren und die Preise zu vergleichen.

Wie lange dauert es, einen Staplerschein zu machen?

Die Dauer des Kurses hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt die Kursdauer eine Rolle. In der Regel dauert ein Staplerkurs zwischen 2 und 5 Tagen. Darüber hinaus kann die Dauer des Kurses auch davon abhängen, ob man eine Theorieprüfung oder eine praktische Fahrprüfung ablegen muss. Insgesamt sollte man jedoch mit einer Kursdauer von mindestens 16 Stunden rechnen.

Was brauche ich für einen Staplerschein?

Um einen Staplerschein zu erwerben, muss man mindestens 18 Jahre alt sein und körperlich fit genug, um einen Stapler zu bedienen. Darüber hinaus benötigt man eine ärztliche Bescheinigung, die bestätigt, dass man gesundheitlich in der Lage ist, einen Stapler zu fahren. Die ärztliche Bescheinigung darf nicht älter als 6 Monate sein. Außerdem sollte man über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, um den Kurs und die Prüfung absolvieren zu können.

Fazit

Ein Staplerschein ist in Österreich gesetzlich vorgeschrieben, um als Staplerfahrer arbeiten zu dürfen. Die Kosten für einen solchen Schein können zwischen 200 und 400 Euro variieren, je nach Kursanbieter und Kursdauer. Die Kursdauer beträgt in der Regel zwischen 2 und 5 Tagen und es wird eine ärztliche Bescheinigung benötigt, die bestätigt, dass man gesundheitlich in der Lage ist, einen Stapler zu fahren. Wer diese Voraussetzungen erfüllt und den Kurs erfolgreich absolviert hat, darf einen Stapler fahren und in der Regel auch höhere Gehälter als andere Arbeiter erhalten.

Natürlich ist es nicht ausreichend, einfach nur den Staplerschein zu haben. Der Arbeitgeber hat eine Unterweisungspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern, die den Stapler bedienen sollen. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber sicherstellen muss, dass die Mitarbeiter ausreichend geschult und eingewiesen werden, um den Stapler sicher und korrekt bedienen zu können.

Die Unterweisung sollte dabei mindestens folgende Inhalte beinhalten:

Allgemeine Kenntnisse über den Stapler und seine Funktionen
Arbeitsrechtliche und verkehrsrechtliche Vorschriften
Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütungsvorschriften
Gefahren im Umgang mit dem Stapler und wie man ihnen vorbeugen kann
Einweisung in die Bedienung des Staplers
Praktische Übungen im Umgang mit dem Stapler

Die Unterweisungspflicht gilt übrigens nicht nur für neue Mitarbeiter, sondern auch für Mitarbeiter, die bereits Erfahrung im Umgang mit dem Stapler haben. Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass auch diese Mitarbeiter regelmäßig geschult und unterwiesen werden, um sicherzustellen, dass sie die aktuellen Vorschriften und Bestimmungen kennen und sicher im Umgang mit dem Stapler sind.

Insgesamt trägt die Unterweisungspflicht des Arbeitgebers dazu bei, die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden.

Hubstapler


Was ist ein Staplerschein?

In Österreich gibt es für den Einsatz von Hubstaplern eine Vielzahl von arbeitsrechtlichen und verkehrsrechtlichen Vorschriften, die beachtet werden müssen. Eine wichtige Voraussetzung für den sicheren Betrieb von Hubstaplern ist der sogenannte Staplerschein. In diesem Beitrag wollen wir genauer darauf eingehen, was ein Staplerschein ist, wer ihn benötigt und wie man ihn erwerben kann.

Was ist ein Staplerschein?

Ein Staplerschein ist ein Zeugnis, das die Fachkenntnisse eines Arbeitnehmers oder einer Arbeitnehmerin im Umgang mit einem Hubstapler bescheinigt. Der Staplerschein ist in Österreich gesetzlich vorgeschrieben und muss von jedem Arbeitnehmer oder jeder Arbeitnehmerin, der oder die einen Hubstapler führt, vorgelegt werden können.

Staplerschein

Wer benötigt einen Staplerschein?

Grundsätzlich dürfen Arbeitgeber nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem Führen von Hubstaplern beauftragen, die über entsprechende Fachkenntnisse verfügen und einen Staplerschein vorweisen können. Das betrifft sowohl den Einsatz von klassischen Hubstaplern als auch von Teleskopstaplern, die für vergleichbare Arbeiten eingesetzt werden.

Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. Ein Staplerschein ist beispielsweise nicht erforderlich, wenn der Hubstapler die Last ausschließlich innerhalb der Radbasis aufnimmt und befördert oder wenn der Hubstapler mittels Deichsel geführt wird. Auch Personen, die als Einzelunternehmer oder Geschäftsführer tätig sind und zu mindestens 25% am Unternehmen beteiligt sind und eine Sperrminorität besitzen, benötigen in der Regel keinen Staplerschein.

Wie kann man einen Staplerschein erwerben?

Um einen Staplerschein zu erwerben, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine entsprechende Schulung absolvieren. Die Schulung umfasst theoretische und praktische Einheiten, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie man einen Hubstapler sicher bedient und welche Vorschriften dabei zu beachten sind. Die Schulung muss von einer ermächtigten Ausbildungseinrichtung durchgeführt werden. Nach Abschluss der Schulung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Staplerschein, der ihre Fachkenntnisse im Umgang mit Hubstaplern bescheinigt.

Fazit

Ein Staplerschein ist in Österreich ein wichtiger Nachweis über die Fachkenntnisse eines Arbeitnehmers oder einer Arbeitnehmerin im Umgang mit Hubstaplern. Die Schulung zum Erwerb eines Staplerscheins ist gesetzlich vorgeschrieben und muss von einer ermächtigten Ausbildungseinrichtung durchgeführt werden. Arbeitgeber dürfen nur solche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem Führen von Hubstaplern beauftragen, die über einen gültigen Staplerschein verfügen.

Staplerschein


Die arbeitsrechtliche und verkehrsrechtliche Vorschriften für Hubstapler

Es müssen arbeitsrechtliche und verkehrsrechtliche Vorschriften beachtet werden, insbesondere benötigen ArbeitnehmerInnen einen Staplerschein, um einen Hubstapler zu führen. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen selbstfahrende Arbeitsmittel wie Hubstapler nicht betreiben. Hubstapler sind selbstfahrende Arbeitsmittel mit einem Hubmast, die Lasten heben, absetzen oder stapeln können. Es gibt jedoch auch andere Arbeitsmaschinen, die für vergleichbare Arbeiten eingesetzt werden können, aber keinen Hubmast besitzen und daher keine Hubstapler sind. Teleskopstapler sind auch keine Hubstapler, können jedoch für Stapler- oder Kranarbeiten eingesetzt werden. Es ist nur dann ein Staplerschein erforderlich, wenn vergleichbare Gefahren auftreten wie Kippgefahr, Stapeln in schmalen Regalgängen und unübersichtlichen Bereichen und Personenverkehr.

Staplerschein

Es gibt Ausnahmen vom Erfordernis eines Staplerscheins, z.B. wenn der Hubstapler die Last ausschließlich innerhalb der Radbasis aufnimmt und befördert (z.B. Portalstapler) oder wenn der Hubstapler mittels Deichsel geführt wird. ArbeitnehmerInnen benötigen unabhängig vom Staplerschein zum Führen von Hubstaplern auch eine innerbetriebliche Fahrbewilligung des Arbeitgebers und müssen mindestens einmal pro Jahr wiederkehrend geprüft werden.

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Es ist zu beachten, dass für Personen, die nicht als ArbeitnehmerInnen im Sinne des ASchG gelten, z.B. Einzelunternehmer oder Geschäftsführer, welche zu mindestens 25 % am Unternehmen beteiligt sind und eine Sperrminorität besitzen, die Bestimmungen über den Staplerschein nicht gelten. Es obliegt jedoch den ArbeitgeberInnen, Gefährdungspotentiale für die in ihrem Tätigkeitsumfeld befindlichen ArbeitnehmerInnen zu ermitteln, die durch ihr Handeln gefährdet werden können.

Weitere Informationen zu den Vorschriften für den Einsatz von Staplern und Kränen finden Sie in den Erläuterungen zur Fachkenntnisnachweis-Verordnung und anderen Rechtsvorschriften.

Staplerschein Österreich


Tätigkeit als Staplerfahrer – vielseitig und verantwortungsvoll

 
Tätigkeit als Staplerfahrer – vielseitig und verantwortungsvoll

Staplerfahrer sind seit längerer Zeit nicht mehr nur für den innerbetrieblichen Transport von
Paletten und Gitterboxen oder für das zügigen Be- und Entladen von Lieferfahrzeugen
verantwortlich. Die übergreifenden IT-Prozesse in den immer häufiger vernetzten
Unternehmen, integrieren auch zunehmend den Staplerfahrer. Er muss die zusätzlichen
Aufgaben korrekt und fließend zu seinen bisherigen Tätigkeiten abwickeln.
Trotzdem hat der Staplerfahrer weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass Güter innerbetrieblich
schnell und zuverlässig transportiert werden und das ohne Beschädigung oder Verzögerung
und ohne, dass dabei Menschen zu Schaden kommen. Bei allen umfassenden, technischen
Optimierungen sollte immer auch der Mensch gesehen werden, dem diese Technik
letztendlich nutzen sollte.


Solange die allumfassende, rasant wachsende Logistik nicht automatisiert ist, wird der
verantwortliche Mensch der kritische Faktor bleiben. Ein Grund, der dabei beachtet werden
muss.
Nicht automatisch senkt eine höhere Produktivität auch die Kosten
In den meisten Unternehmen stellen die Personalkosten den größten Einzelposten in den
Kalkulationen. Bei den Staplerfahrern besteht da keine Ausnahme. Kosten fallen immer an,
auch wenn der Staplerfahrer nicht fährt. Finanziell aber macht es einen großen Unterschied,
wie viele Paletten oder Gitterboxen in einer Stunde verladen oder transportiert werden,
besonders dann, wenn vereinbarte Termine vorgegeben sind. Unter Zeitdruck greift
besonders der Faktor Mensch. Der hat Sorge zu tragen, dass alle Arbeitsgänge schnell und
sicher durchgeführt werden.
Faktor Arbeitsplatz


Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die Größe es Arbeitsplatzes im Gabelstapler. Dieser
sollte vorbehaltlos sicherstellen, dass alle Bedienelemente ausnahmslos schnell und sicher
erreicht und bedient werden können. Dies gilt vor allem für nachträglich installierte Geräte
wie z. B. Scanner, Drucker oder ein Funkterminal. Behindern darf einen Staplerfahrer nichts.
Etwa eingegangene Kompromisse, die zusätzliche Aktivität des Fahrers fordern, können im
Nachhinein erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsgeschwindigkeit und Konzentration
haben, wirken sich negativ auf die Produktivität aus.
Eingrenzen der gesundheitlichen Risiken


Fällt ein Stapler durch einen technischen Defekt aus, hilft sicher der Anruf beim Geräte-
Service. Der zuständige Techniker kommt meist umgehend und behebt den Schaden und der
Stapler ist wieder einsatzbereit. Fällt ein Staplerfahrer verletzungsbedingt aus, kann dies
schnell zum Problem werden. Vermeidbare Fahrer-Belastungen sollten möglichst reduziert
oder besser noch gänzlich ausgeschlossen werden.

Zwar übernimmt der Gabelstapler das Arbeiten mit den schweren Lasten – doch
stundenlange Arbeit in der Stapler-Kabine belasten den Fahrer, kann krank machen.
Mangelhafte Ergonomie verursacht bei den oberen Extremitäten und im Rücken- und
Nackenbereich auf Dauer größere Probleme, die zu schmerzhaften Verspannungen beim
Fahren führen können. Hilfreich können da verstellbare Bedienelemente sein, die an die
Größe des jeweiligen Fahrers angepasst werden können, oder gleich so gestaltet sind, dass
diese von jeder Person gleich gut erreicht und bedient werden können.


Der Fahrersitz muss in jedem Fall verstellbar sein und über eine angemessene Federung
verfügen. Diese sollte die Schwingungen des Staplers abmildern und für Schonung der
Bandscheiben sorgen. Wenn der Staplerfahrer nicht nur im Stapler sitzt, sondern diesen bei
der Arbeit häufiger verlassen muss, sollten Ein- und Ausstieg gleichfalls möglichst bequem
sein. Ein Handgriff und rutschfeste Tritte sorgen für mehr Sicherheit und Komfort.
Die Stapler-Kabine sollte immer ausreichend Platz bieten. Auch Staplerfahrer mit größerer
Körperfülle sollten bequem und zügig ein- und aussteigen können. Wer sich erst an Hebeln
und anderen Einbauten vorbei zwängen muss, verliert bei jedem Ein- und Ausstieg wertvolle
Zeit.


Erhöhung der Arbeitssicherheit


Ein Stapler – besonders mit Zuladung – verfügt über geballte Kräfte und Energie. Wenn sich
diese durch Unachtsamkeit oder mangelnde Übersicht z. B. gegen eine Regalzeile richten, ist
das mit erheblichen Schäden für Waren, Lagereinrichtung, Stapler und Menschen verbunden.
Im schlimmsten Fall kann es zu wochenlangen Einschränkungen im Betrieb kommen. Jeder
Staplerfahrer – sobald er den Stapler bedient, trägt eine enorme Verantwortung. Der Fahrer
sollte durch erprobte Technik dabei unterstützt werden, sicher und unfallfrei zu fahren.
Wichtiger Schutzfaktor ist der Staplerfahrer selbst. Ist er aufmerksam und konzentriert – fährt
vorausschauend und überlegt – lassen sich mögliche Unfälle vermeiden. Von Bedeutung ist,
dass der Fahrer jederzeit einen guten Überblick behält und die Kabine frei Sicht in alle
Richtungen ermöglicht. Ein drehbarer Fahrersitz ist ideal, wenn der Staplerfahrer häufiger
rückwärtsfahren muss. So kann er sich in Fahrtrichtung drehen und den Stapler sicher
manövrieren.


Der Staplerfahrer sollte berücksichtigt werden –
wird ein Gabelstapler gebraucht oder neu angeschafft
Beim Kauf eines bestimmten Staplermodells, es ist gleich ob alt oder neu, sollten nicht nur
Leistungs- und Kostenaspekte berücksichtigt werden, sondern auch der zukünftige Stapler-
Fahrer des Gerätes. Oft genügt es, einmal auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen, um ein Gefühl
für die Sitzqualität zu bekommen – sich in den Fahrer einfühlen können. Für gebrauchte
Geräte trifft dies besonders zu. Bei moderne Neugeräten sind die Anforderungen an
Ergonomie, Vibrationsschutz und Rundumsicht in aller Regel bereits umgesetzt oder
zumindest soweit möglich als Zubehör erhältlich.

 


Wie lese ich ein Lastendiagramm? / Tragfähigkeitsdiagramm

Wie lese ich ein Lastendiagramm? / Tragfähigkeitsdiagramm
 
Bei Verladearbeiten ist es wichtig, die Tragfähigkeit vom Stapler richtig einzuschätzen. Die Daten zur Tragfähigkeit eines Hubstaplers finden sich nicht nur im Datenblatt des Herstellers. An jedem Hubstapler ist das Traglastdiagramm als Schild angebracht. Zu beachten ist, dass sich die Angaben im Diagramm auf den Stapler mit serienmäßiger Gabel beziehen. Das Schild enthält Daten zur maximalen Traglast und zur Hubhöhe des Hubstaplers. Diese hängen mit dem Eigengewicht und der Bauart zusammen. Neben der maximalen Hubhöhe und der maximalen Last ist der Lastschwerpunktabstand die dritte entscheidende Größe im Lastendiagramm. Bei Nichtbeachtung der erlaubten Daten droht ein Hubstapler nach vorne umzukippen.
 

Staplerschein



Tragfähigkeitsdiagramm – das sagt es aus

Im Tragfähigkeitsdiagramm von Hubstaplern spielen drei Werte eine Rolle. Die erste Größe im Traglastdiagramm ist die Traglast. Sie wird in Kilogramm angegeben. Als zweite Größe wird die Hubhöhe in Millimetern angegeben. Am unteren Rand des Diagramms befindet sich der Lastschwerpunktabstand in Millimeter.

Die grundsätzliche Tragfähigkeit wird vom Hersteller als Nenntragfähigkeit angegeben. Sie gibt das maximale Gewicht an, das bis zu einer bestimmten Höhe gehoben werden kann. Der Schwerpunkt der Last muss sich dafür an einem bestimmten Punkt befinden. Beim richtigen Heben liegt der Schwerpunkt der Last prinzipiell in der Mitte der Stapler-Längsachse. Eine Größe, die vom Staplerfahrer nicht beeinflusst werden kann, ist der Lastschwerpunktabstand. Der Abstand zwischen Lastschwerpunkt und Schwerpunkt des Staplers entscheidet über die tatsächliche Tragfähigkeit vom Stapler. Die mögliche Traglast nimmt ab, wenn der Lastschwerpunktabstand zunimmt.


Drei zusammenhängende Größen

Auf der linken Seite des Lastendiagramms stehen die zugelassenen Traglasten für den jeweiligen Stapler. Am rechten Rand sind die Hubhöhen angegeben. Während links die Zahlen steigen, fallen die Werte auf der rechten Seite. In der Praxis heißt das, je größer das Gewicht, desto weniger hoch, kann es gefahrlos angehoben werden. An der unteren Achse des Traglastdiagramms ist der Lastschwerpunktabstand abzulesen. Die Traglast nimmt mit der Vergrößerung des Abstands zwischen Schwerpunkt von Last und Gabelrücken ab.

Sind zwei Größen bekannt, kann die Dritte im Diagramm ablesen werden. Mit der Angabe
der maximalen Hubhöhe und des Lastschwerpunkts kann die maximal zulässige Beladung abgelesen werden. Umgekehrt gilt auch, wenn die maximal zulässige Beladung und der Schwerpunkt der Last bekannt sind, ergibt sich die zulässige Hubhöhe.

Im täglichen Betrieb ist es wichtig zu beachten, dass das Tragfähigkeitsdiagramm von Hubstaplern drei Größen anzeigt. Ist die Last in einem Behältnis gleichmäßig verteilt, liegt der Lastschwerpunkt im Zentrum. Für den Fall, dass ein Behälter übergroß oder mit ungleich schwerem Material gefüllt ist, ist die Gewichtsverteilung nicht mehr gleichmäßig. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt. Befindet sich der Schwerpunkt der Last nicht mittig, sondern weiter außen, vergrößert sich der Abstand zwischen dem Schwerpunkt der Last und des Staplers. Ein größerer Lastschwerpunktabstand bedeutet eine größere Hebelwirkung. Dadurch werden die mögliche Traglast und die Hubhöhe verringert.

Lastendiagramm



Lastschwerpunktabstand berechnen

Als Lastschwerpunktabstand wird der Abstand zwischen Gabelrücken und Mittelpunkt, der sich auf der Gabel befindenden Last, bezeichnet. Das Schild am Stapler dient als Lastendiagramm dazu, den Lastschwerpunkt zu berechnen. Befindet sich der Schwerpunkt der Last nicht in der Mitte, gelten die Nennwerte des Gablers bezüglich Hubhöhe und maximale Last nicht mehr. Vom Diagramm werden die neuen, für den aktuellen Transport geltenden Werte abgelesen. Sie werden als Resttragfähigkeit bezeichnet.



Welche Rolle spielt das Eigengewicht des Staplers?

Ein Gabelstapler wiegt das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last. Daraus ergibt sich, dass ein Hubstapler mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 t etwa 4 t wiegt. Für eine höhere Tragfähigkeit ist es notwendig, das Eigengewicht des Staplers zu erhöhen. Ein Stapler mit einer zulässigen Tragfähigkeit von 6 t wiegt 8 t.


Fazit

Auf dem Typenschild von Hubstaplern ist die Nenntragfähigkeit angegeben. Die tatsächliche Tragfähigkeit kann in der Realität abweichen, da die Nenntragfähigkeit nur für eine bestimmte Hubhöhe und einen konkreten Lastschwerpunkt gilt. Für den täglichen Betrieb ist die tatsächliche Tragfähigkeit entscheidend. Diese wird durch abweichende Hubhöhe oder einen abweichenden Lastschwerpunkt bestimmt. Am Traglastdiagramm ist abzulesen, bis zu welcher Höhe ein bestimmtes Gewicht sicher gehoben werden kann.
 

Lastendiagramm

 


Staplerschein Wien – Gefahrenrisiko – Sicherheitsvorschriften

Staplerschein Wien – Gefahrenrisiko – Sicherheitsvorschriften

 

AC Nautik e. U. – Staplerschein Österreich mit Firmensitz Gössendorf, Steiermark ist eine autorisierte, ermächtigte Schulungseinrichtung südlich der Landeshauptstadt Graz.

Staplerschein Österreich hat sich zur Aufgabe gemacht, seinen Seminar-Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit den Hubstaplern zu vermitteln, ohne dabei den Faktor „Staplerschein Kosten“ zu überziehen. Ein zwei- oder drei-Tage-Seminar kostet 298,- € pro Person.

www.staplerschein-oesterreich.at

Mit einem Hubstapler zu arbeiten, birgt immer ein erhöhtes Gefahrenmoment. Der Stapler-Fahrer muss sich dieser Risiken stets bewusst sein. Das Kraftpaket Stapler ist sehr wendig und kann – ohne Anstrengung für den Fahrer – tonnenschwere Lasten in beliebige Richtungen bewegen. Um Schäden (an Personen, Fahrzeuge, Lasten oder Lager) zu vermeiden, bedarf es der uneingeschränkten Aufmerksamkeit des Stapler-Fahrers.

 

Beim Staplerschein Kurs, Wien, wird seitens der qualifizierten Ausbilder dem Bereich Stapler-Sicherheit viel Raum gegeben. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den dynamischen Kräften beim Staplerfahren gewidmet.

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Kein Lehrberuf

Stapler-Fahrer ist kein Lehrberuf. Jedoch muss jeder, der einen Hubstapler steuert, seine Eignung und Qualifikation nachweisen. Die rechtliche Grundlage und den Rahmen bildet hierfür:

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 – § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Gesetzgeber legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan zwei Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.

 

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Lehrinhalte für den Staplerführerschein

Welche Inhalte die Ausbildung mindestens umfassen muss, ist exakt vorgeschrieben. Wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern werden, während der 2 bis 3-tägigen Ausbildung in Theorie und Praxis vermittelt:

 

Theorie: Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik (4 UE) – Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung 4 UE) – rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutz-Vorschriften (4 UE) – Kenntnisse über Betrieb und Wartung (3,5 UE) – Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers (2 UE) – zur freien Verfügung (2 UE).

Praxis 1 UE.

Am Kursende erfolgt die abschließende Prüfung in Theorie und Praxis. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die Aushändigung des Staplerscheins.

 

Wichtig: 1 UE. soll mindestens 50 Minuten umfassen – Nachdem die Ausbildung zum Staplerfahrer erfolgreich abgeschlossen wurde, kann der Fahrer von einem Unternehmen mit dem Führen von Hubstaplern beauftragt werden. Die Beauftragung muss schriftlich erfolgen und kann nicht auf andere Unternehmen übertragen werden.

 

Aus den vorstehenden Absätzen kann man ersehen, wie groß das Interesse staatlicher Institutionen ist, die Ausbildung der Staplerfahrer so sach- und fachgerecht zu gestalten, dass auch der Faktor Sicherheit genügend Berücksichtigung finden sollten.

 

Die dynamischen Kräfte

Unkalkulierbar sind die dynamischen Kräfte, die den Staplerfahrer bedrängen, besonders dann, wenn zwei oder drei Kräfte zusammentreffen, sich verbünden. Der Staplerfahrer muss sich der dynamischen Kräfte, die auf ihn, sein Fahrzeug und die transportierte Last einwirken, in jedem Augenblick der Fahrt bewusst sein. Diese dynamischen Kräfte müssen unter allen Umständen so gering wie möglich oder beherrschbar gehalten werden.

Die Fliehkraft ist die wichtigste unter den dynamische Kräften, das muss jeder Staplerfahrer wissen. Bei Kurvenfahrten wirkt die Fliehkraft, sowohl auf den Stapler als auch auf Fahrer und Last. Der Stapler kann durch besondere Umstände – bei nasse, rutschige Untergründe – abgefahrenen Reifen verbunden mit zu hoher Geschwindigkeit, „aus der Kurve getragen“ und unkontrollierbar werden oder kippen. Fahrer, die eine Kurve zu schnell oder zu eng fahren, provozieren, dass der Stapler kippt, riskieren ein enormes Verletzungsrisiko, das tödlich verlaufen kann.

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Kurzarbeit - Staplerschein

Kurzarbeit – Staplerschein

 


Wie wird eine Staplerbatterie richtig geladen

Wie wird eine Staplerbatterie richtig geladen –

Staplerbatterie richtig pflegen   

 

Die richtige Pflege der Staplerbatterie erhöht die Lebensdauer, senkt die Kosten. So wird die Blei-Säure-Batterie des Staplers richtig gepflegt:

Elektrostapler arbeiten emissionsfrei und sind leise. Die Batterie ist teuer und sollte möglichst lange halten, regelmäßige Pflege und Wartung ist Voraussetzung. Dies gilt besonders für die am weitesten verbreiteten Bleiakkumulatoren. Diese können eine Lebenserwartung von ca. 6.000 Betriebsstunden und in etwa 1.200 Ladezyklen haben. Werte, in der Praxis nur dann erreicht werden können, wenn die Batterie entsprechend behandelt wird.

 

Wichtig! Die Staplerbatterie niemals unter 20 Prozent entladen

So genannte Tiefentladungen – Ladestände der Batterie von 20 Prozent oder weniger – haben eine Wärmeentwicklung zur Folge, die die Lebensdauer der Batterie sowie der elektrischen Stapler-Komponenten stark verkürzen. Stapler sollten rechtzeitig, spätestens bei einem Ladestand von mindestens 20 Prozent, ans Ladegerät angeschlossen und bis zur vollständigen Aufladung dort belassen werden.

 

Kurze Zwischenladungen sind Blei-Säure-Batterien ausgesprochen schädlich – jeder Ladezyklus, unabhängig von seiner Länge reduziert die Anzahl der verbleibenden Zyklen. Der Stapler sollte möglichst nahe an 20 % Restladung sein, kommt er ans Ladegerät. Das ist meist nach Feierabend der Fall, dann kann er über Nacht vollständig laden. Sollte eine vollgeladene Batterie nicht für die gesamte Schicht ausreichen, könnte ein Stapler mit Lithium-Ionen-Akku hilfreich sein. Diese Akkus laden sich schneller auf, etwa nach einer halben Stunde sind sie komplett oder fast vollständig aufgeladen.

 

Wasserstand prüfen und korrigieren

Destilliertes Wasser ist für die Funktionsfähigkeit der Staplerbatterie unverzichtbar. Während des Aufladens entsteht Wärme, Wasser im Inneren der Batteriezellen erhitzt sich und wird durch den elektrischen Strom in die Gase Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten, der Wasserstand in der Batterie sinkt. Mindestens einmal in der Woche muss der Wasserfüllstand überprüft und destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Dabei immer die Markierung beachten – nicht zu viel nachfüllen.

 

Wichtig ist, destillierte Wasser erst nach Abschluss des Ladevorgangs aufzufüllen. Nur so wird gewährleistet, dass sich der Elektrolyt und frisches Wasser gut durchmischen. Ebenfalls wichtig ist, dass ausschließlich Batteriewasser nachgefüllt wird, das den Anforderungen laut DIN 43530-4 entspricht.

 

Stapler nicht überhitzen

Die sogenannte Sulfatierung ist ein normaler Alterungsprozess. Daher sollten Sie immer darauf achten, den Stapler nicht zu überhitzen und lieber eine zusätzliche Pause einlegen, wenn sich der Motor deutlich erwärmt.


Wenn Anbaugeräte den Stapler in einen Alleskönner verwandeln – darf die Sicherheit nicht verloren gehen

Wenn Anbaugeräte den Stapler in einen Alleskönner verwandeln – darf die Sicherheit nicht verloren gehen

Staplerschein

Auf der sicheren Seite bleiben

Ganz gleich, ob es eine Gabelzinkenverlängerung, ein Sicherheitskorb oder ein Dreh-, Kippgerät ist – bei jeder Verwendung von Gabelstapler Anbaugeräten ist darauf zu achten, dass sich der Gesamtschwerpunkt des Staplers verschiebt. Normal liegt Schwerpunkt ohne Last etwa unter dem Fahrersitz.

Mit Last verschiebt dieser sich nach vorne. Gleiches geschieht bei Anbaugeräten – die Entfernung des Lastschwerpunktes zum Gabelrücken verschiebt sich nach vorn, der Gesamtschwerpunkt verlagert sich nach vorne. Die Folge: die Tragfähigkeit kann sich teilweise enorm verringern. Anbaugeräte können bis zu 800 kg auf die Waage bringen. Weitere Nachteile können die größeren Abmessungen und die Beeinflussung der Sicht sein. Es sei darauf hingewiesen, dass nur geeignete, geprüfte und zugelassene Anbaugeräte verwendet werden dürfen.

 

Mehr Nutzen – bedeutet mehr Verantwortung

Eine Kombi aus Stapler und Anbaugerät muss aufeinander abgestimmt sein – vor allem hinsichtlich der Tragfähigkeit, der Befestigung und den Hydraulikanschlüssen. Die Unterschiedlichkeit der Funktionen von Anbaugeräten, machen eine spezielle Unterweisung der Staplerfahrer zwingend erforderlich.

Hubstapler

Anbaugeräte unterliegen der Norm

Gabelstapler sind generell für Sonderaufgaben mit geeigneten Anbaugeräten ausrüstbar. Diese sind nach DIN-Norm bei älteren Geräten oder nach FEM-Norm seit ca. 1980 weltweit kompatibel.

Gängige Anbaugeräte sind neben verlängernden hohlen Gabel-Zinken, Schaufeln, Drehgeräte, Seitenschieber, Zinkenversteller, Papierrollen- oder Fassklammern. Anbaugeräte reduzieren die Resttragfähigkeit, die Reduzierung ist das Resultat aus Vergrößerung des Lastschwerpunktabstandes und des Eigengewichtes der Anbaugeräte.

Grundsätzlich:

Die Tragkraftreduktion kann mit der nachstehenden 4-stufiger Formel:

  1. Staplermoment MSt = Q · (X + C)
  2. Anbaugerätemoment ME = GE · (ESP + X)
  3. Restmoment MR = MSt − ME
  4. Resttragkraft G L = MR ÷ (X + V + L/2)

die Abkürzungen stehen für:

MSt = Eigenmoment Stapler

Q = Nenntragkraft des Staplers

X = Maß Mitte Vorderachse, Gabelträger-Rücken

C = Lastschwerpunkt (des Staplers)

MR = Restmoment

GE = Eigengewicht Anbaugerät

ESP = Eigenschwerpunkt Anbaugerät

GL = maximal zulässiges Gewicht der Last

V = Vorbaumaß des Anbaugerätes

L/2 = Schwerpunktabstand der Last

 

Diese mathematische Faktoren-Zusammenstellung sollte Sie nicht verwirren. Bei den Anbauteilen in der Bedienungsanleitung sind die notwendigen Größen meist bereits aufbereitet, sodass Sie es einfacher haben werden, mit diesen Anbauteilen. Diese Informationen sind nur als grundsätzliche Orientierung zu sehen.

Mit einem am Gabelstapler anzubringenden Resttragfähigkeitsdiagramm lässt sich die maximal zu hebende Last als Funktion der Hubhöhe ablesen. Wurde das Anbaugerät bereits ab Werk montiert und bildet eine schwer zu trennende Einheit mit dem ursprünglichen Gerät (insbesondere beim Seitenschieber), wird häufig das ursprüngliche Lastdiagramm weggelassen und durch das Resttragfähigkeitsdiagramm ersetzt.

Das Resttragfähigkeitsdiagramm enthält in der Regel die Gerätenummer des Typenschildes, das grundsätzlich an jedem Anbaugerät angebracht sein muss.

Stapler

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein


Die Fachkenntnisnachweis-Verordnung und der Staplerschein – kein Buch mit sieben Siegeln

Die Fachkenntnisnachweis-Verordnung und der Staplerschein – kein Buch mit sieben Siegeln

 

Der Geltungsbereich der FK-VO im Zusammenhang mit der Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

  • 1. Diese Verordnung gilt für die Beschäftigung von Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen in Arbeitsstätten, auf Baustellen oder an auswärtigen Arbeitsstellen im Sinn des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG).

 

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:
  1. Durchführung folgender Arbeiten mit besonderen Gefahren:
  2. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

 

Konsequenz aus obiger Verordnung – der Staplerschein ist zwingend notwendig, ohne Prüfung für den Staplerschein geht nichts.

 

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Anhang 2 legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan 2 Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden.             Quelle – https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

 

Lehrinhalte für den Staplerschein

Welche Inhalte die Mindest-Ausbildung der Gabelstapler Kurs umfasst, ist exakt festgehalten. Es werden wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern vermittelt.

 

Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik, (4 U-Std.) – Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung, (4 U-Std.) – Rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmer-Schutzvorschriften, (4 U-Std.) – Kenntnisse über Betrieb und Wartung, (3,5 U-Std.) – Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers, (2 U-Std.) – zur freien Verfügung, (2 U-Std.) – Praxis (1 U-Std.)

 

Welche Hubstaplertypen darf man mit dem Staplerschein fahren?

Besitzer von einem Staplerschein dürfen die verschiedenen Arten und Ausführungen von Flurförderzeugen fahren. Zu diesen gehören dann unter anderem die genannten Stapler, aber auch Zugmaschinen für den Transport von Hubwagen oder eben diese Hubwagen. Voraussetzung ist allerdings die notwendige Unterweisung für den zu fahrenden Staplertypen. Für jeden Staplerfahrer stellt damit die Unterweisung die erforderliche betriebliche Ausbildung dar, die ebenso wie der Besitz eines Staplerscheins Voraussetzung für die anschließende Beauftragung durch den Arbeitgeber ist.

1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 t.

 

Die Hublasten liegen zwischen einer und acht Tonnen. Hubhöhen bis zu sechs Meter sind normal. Es sind jedoch auch weit größere Fahrzeuge erhältlich; die Tragkraft von Gabelstaplern kann je nach Größe und Gewicht über 72 Tonnen betragen, das Eigengewicht dieser Giganten über 90 Tonnen.

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Häufigkeit der Unterweisung

Eine Unterweisung muss mindestens einmal pro Jahr erneuert werden, bei besonderen Vorkommnissen (etwa nach einem Unfall, Beinaheunfall oder bei offensichtlichem Fehlverhalten) kann auch eine zusätzliche Unterweisung durch den Vorgesetzten angeordnet und durchgeführt werden.

 

Durchführung der Unterweisung

Grundsätzlich muss eine Unterweisung durch den Unternehmer oder einen von ihm bestimmten Stellvertreter erfolgen. Ist eine Sicherheitsfachkraft benannt, sollte diese dem Unterweisenden beratend oder unterstützend zur Seite stehen, auch der Betriebsarzt kann sein Wissen einbringen.

 

Anforderungen zum Führen eines Staplers (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

Um Flurförderfahrzeuge (Hubstapler) mit Fahrersitz ordnungsgemäß zu bewegen, benötigt man den Staplerschein plus Fahrbewilligung und eine innerbetriebliche Betriebsanweisung!

1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 t.

 

Die Hublasten liegen zwischen einer und acht Tonnen. Hubhöhen bis zu sechs Meter sind normal. Es sind jedoch auch weit größere Fahrzeuge erhältlich; die Tragkraft von Gabelstaplern kann je nach Größe und Gewicht über 72 Tonnen betragen, das Eigengewicht dieser Giganten über 90 Tonnen.

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Fahrbewilligung

Mit dem Führen eines selbstfahrenden Arbeitsmittels dürfen nur Personen beschäftigt werden, die über eine Fahrbewilligung im Sinne des § 33 AM-VO verfügen und besonders unterwiesen wurden. Bei Einsatz von betriebsfremden Arbeitnehmern muss zusätzlich zur Fahrbewilligung des Arbeitgebers auch eine Fahrbewilligung des für die Arbeitsstätte verantwortlichen Arbeitgebers vorhanden sein.

 

Die Hublasten liegen zwischen einer und acht Tonnen. Hubhöhen bis zu sechs Meter sind normal. Es sind jedoch auch weit größere Fahrzeuge erhältlich; die Tragkraft von Gabelstaplern kann je nach Größe und Gewicht über 72 Tonnen betragen, das Eigengewicht dieser Giganten über 90 Tonnen.

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Betriebsanweisung

Die Verpflichtung zur Erstellung von Betriebsanweisungen ist in § 23 (2) Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) „Selbstfahrende Arbeitsmittel, Ladevorrichtungen“ geregelt.

 

„Für die Benutzung von selbstfahrenden Arbeitsmitteln sind unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten schriftliche Betriebsanweisungen zu erstellen. Für die Einhaltung der Betriebsanweisungen ist zu sorgen. Durch diese Betriebsanweisungen sind die notwendigen Maßnahmen im Sinne des Abs. 1(Hinweis: Abs. 1 fordert die sichere Abwicklung des innerbetrieblichen Verkehrs) festzulegen, insbesondere Sicherheits- und Verkehrsregeln.

  • für das Aufnehmen, die Sicherung, den Transport und das Absetzen von Lasten,
  • für das Be- und Entladen des Arbeitsmittels,
  • gegebenenfalls für den Transport von Personen
  • gegen die Inbetriebnahme des Arbeitsmittels durch Unbefugte,

für den Fahrbetrieb,

  • für die In- und Außerbetriebnahme“

Weiters müssen nach § 8 der AM-VO selbstfahrende Arbeitsmittel nur verwendet werden, wenn die wiederkehrenden Prüfungen durchgeführt wurden. Besteht eine Prüfpflicht nach dem Kraftfahrgesetz (KFG), so gilt diese.

 

Unterweisungen

Unterweisungen müssen vor dem erstmaligen Einsatz, in regelmäßigen Abständen sowie nach Unfällen und Beinaheunfällen nachweislich durchgeführt werden. Wichtige Punkte zur Unterweisung finden Sie u. a. in

  • den Evaluierungsunterlagen,
  • der Betriebsanleitung des Herstellers,
  • den Betriebsanweisungen der Firma.

Die Bedienungsperson muss in die Funktionsweise und Handhabung des Staplers sowie in die sichere Arbeitsweise eingeschult werden. Diese Schulung kann durch geeignete fachkundige Personen des eigenen Betriebes oder durch den Hersteller erfolgen.

 

Unwichtig ist sie nicht,

die Frage – wie schwer ist ein Gabelstapler? Nur mit einer exakten Antwort tut man sich schwer.

Genereller Hinweis: In der Regel wiegt ein Gabelstapler mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 t etwa das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 t.

 

Die Hublasten liegen zwischen einer und acht Tonnen. Hubhöhen bis zu sechs Meter sind normal. Es sind jedoch auch weit größere Fahrzeuge erhältlich; die Tragkraft von Gabelstaplern kann je nach Größe und Gewicht über 72 Tonnen betragen, das Eigengewicht dieser Giganten über 90 Tonnen.

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