Staplerbedienen – nicht immer braucht´s einen Staplerschein

Staplerbedienen – nicht immer braucht´s einen Staplerschein

 

Die Bedienung von Flurförderzeugen kann – was den Fachkenntnisnachweis (Staplerschein) betrifft – zum Buch mit sieben Siegeln werden. Nachstehendes soll Klarheit bringen, Fakten zuordnen.

 

Selbstfahrende Arbeitsmittel mit einem Hubmast sind Hub- oder Gabelstapler. Sie können mit Gabeln oder Plattformen Lasten heben, absetzen oder stapeln.

Arbeitsmaschinen, die vergleichbare Arbeiten ausführen können, jedoch keinen Hubmast besitzen, sind keine Hubstapler (z. B. Radlader mit Gabeln auch diese können heben und stapeln Lasten).

 

Bemerkung:  Sogenannte Teleskopstapler (Teleskoplader) sind keine Hubstapler (kein Hubmast). Sie können beispielsweise für Stapler- oder Kranarbeiten eingesetzt werden.

 

Die Art und Notwendigkeit eines Fachkundenachweises beim Betrieb eines Teleskopstaplers richtet sich nach der vorgesehenen Verwendung des Geräts:

 

Hubstapler:

Bei der Verwendung eines Teleskopstaplers als Stapler ist nur dann ein Staplerschein erforderlich, wenn dabei vergleichbare Gefahren auftreten wie Kippgefahr, Stapeln in schmalen Regalgängen und unübersichtlichen Bereichen und Personenverkehr. Normalerweise sind diese Voraussetzungen bei Staplerarbeiten mit einem Teleskopstapler nicht gegeben – also kein Fachkenntnisnachweis.

Kran:

Das Heben und zusätzliche motorisch angetriebene Verfahren von Lasten in mindestens einer Richtung gilt als Funktion eines Krans. Besitzt der Teleskopstapler eine Tragfähigkeit über 50 kN (ca. 5.000 kg) oder ein Lastmoment über 100 kNm, so ist für seine Verwendung als Kran (Fahrzeug- bzw. Ladekran) ein Kranschein erforderlich. Bei geringerer Tragkraft und kleinerem Lastmoment ist kein Kranschein erforderlich.

Radlader:

Bei Verwendung eines Teleskopstaplers als Radlader durch Anbau einer Schaufel wird weder ein Stapler- noch ein Kranschein benötigt.

 

Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen *

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen
  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO).

 

Nachweis der Fachkenntnisse *

(4) Entspricht beim Führen von motorisch betriebenen selbstfahrenden Arbeitsmitteln mit wechselbarer Zusatzausrüstung zum Einsatz als Kran oder als Hubstapler (Kran-Stapler-Kombinationsgeräte) der durchzuführende Arbeitsvorgang:

 

  1. dem Führen von Kranen, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Kranen erforderlich,
  2. dem Führen von Hubstaplern, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern erforderlich.

 

Ausnahmen vom Fachkenntnisnachweis *

  • 3. (1) § 2 Z 1 gilt nicht für die Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit der Durchführung folgender Arbeiten

 

  1. Führen von Hubstaplern, die ihre Last ausschließlich innerhalb der Radbasis aufnehmen und befördern oder die mittels Deichsel geführt werden.

 

Mitgänger-Flurförderzeuge

Mitgänger-Flurförderzeuge sind Flurförderzeuge mit elektrischem Antrieb, die durch eine mitgehende Person über eine Deichsel mit Steuereinrichtung gesteuert werden. Die Deichseln müssen sowohl eine ausreichende Länge haben als auch so gebaut sein, dass Mitgänger/in bei Fahrt in Deichselrichtung nicht zwischen einem Hindernis und dem Deichselkopf eingeklemmt werden kann, da sich in diesem Fall die Deichsel automatisch nach oben bewegt.

 

Landwirtschaft

Wird der Teleskoplader landwirtschaftlich genutzt, ist keine spezielle Fahrerlaubnis erforderlich.

 

Begriffsbestimmungen **

  • 2. (1) Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind alle Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Geräte und Anlagen, die zur Benutzung durch ArbeitnehmerInnen vorgesehen sind.

 

(2) Benutzung im Sinne dieser Verordnung umfasst alle ein Arbeitsmittel betreffende Tätigkeiten wie In- und Außerbetriebnahme, Gebrauch, Transport, Instandsetzung, Umbau, Instandhaltung, Wartung und Reinigung.

 

(9) Hubstapler sind mit Gabeln, Plattformen oder anderen Lastaufnahmemitteln ausgerüstete selbstfahrende Arbeitsmittel mit Hubmast, die dazu bestimmt sind, Lasten zu heben, sie an einen anderen Ort zu verbringen, dort abzusetzen oder zu stapeln oder in Regale einzubringen oder um sonstige Manipulationstätigkeiten mit Lasten unter Verwendung besonderer Zusatzgeräte durchzuführen. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrersitz sind Hubstapler, die mit einem Fahrerplatz ausgerüstet sind, der mit dem Lastaufnahmemittel zum Einlagern von Lasten in Regale angehoben wird.

 

Quelle:

 *  RIS: Fachkenntnisverordnung

** RIS: Arbeitsmittelverordnung

 


Tägliche Einsatzprüfung beim Hubstapler

Tägliche Einsatzprüfung beim Hubstapler

 

In vielen Betrieben sind Hubstapler universelle Arbeitspferde. Sie heben und transportieren zuverlässig Lasten, sind mal meist in Bewegung. Häufig 365 Tagen im Jahr und das rund um die Uhr. Diese flinken, wendigen Kraftpakete sind hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Diese Herausforderung setzt voraus, dass das Zusammenwirken zwischen Antrieb, Lenkung, Elektrik, Elektronik, Mechanik und Hydraulik perfekt ist. Der Staplerfahrer ist verpflichtet vor Arbeitsbeginn eine tägliche Sicht- und Funktionsprüfung des Hubstaplers durchzuführen, nur so kann die Betriebssicherheit des Staplers gewährleistet werden.

 

Sichtprüfung und Funktionsprüfung

Der tägliche Check besteht aus einer Sicht- und einer Funktionsprüfung. Wesentliche Komponenten werden in Augenschein genommen und getestet, betroffen sind Karosserie, Antrieb, Lenkung, Elektrik, Elektronik, Mechanik und Hydraulik, Fahrerkabine und Arbeitsplatz. Nur wenigen Minuten, die aber lohnen sich. Einerseits wird der Betrieb eines defekten Staplers weitgehend vermieden. Andererseits trägt eine tägliche Prüfung dazu bei, Verschleißerscheinungen früh zu erkennen und mit vorbeugenden Instandhaltungsarbeiten teure Staplerausfälle zu verhindern.

 

Bei Mängeln – Stapler außer Betrieb nehmen 

Der Stapler darf nur in Betrieb genommen werden, wenn keine Mängel vorliegen. Mängel muss der Staplerfahrer unverzüglich seinem Vorgesetzten melden. Ein nicht betriebsbereiter Stapler muss umgehend auf einer dafür geeigneten Fläche abgestellt – mit einem Schild gekennzeichnet – werden.  Gesichert wird der Stapler durch Abziehen des Startschlüssels, Betätigung der Feststellbremse und eventuell durch Unterlegen von Keilen. Diese Maßnahmen verhindern, versehentlich einen nicht betriebsbereiten Hubstapler in Betrieb zu nehmen.

 

Instandsetzung nur durch Fachpersonal

Die Mängelbeseitigung darf nur autorisiertes Fachpersonal vornehmen – nicht der Staplerfahrer oder irgendein Kollege. Erst nach durchgeführter Mängelbeseitigung ist eine Wiederinbetriebnahme gestattet. Die tägliche Zustandsprüfung mag kompliziert und zeitraubend erscheinen. Die Praxis zeigt, der Zeitaufwand ist gering, groß ist der Gewinn an Sicherheit für den Fahrer, seine Kollegen und das Unternehmen.

 

Wichtige, tägliche Prüfpunkte

  • Stapler ohne Beschädigungen, ohne Austritt von Flüssigkeiten, Karosserie ohne Beschädigung?
  • Fahrerschutzdach und Lastschutzgitter inkl. Befestigung in Ordnung?
  • Lenkung und Bremsen – Funktionstest
  • Beleuchtung (Blinker, Rundum-Warnleuchte, Hupe Bedienhebel) – Funktionstest)
  • Sitz und Fahrer-Rückhaltesystem (Gurt/Bügel) ohne Beschädigung – Funktionstest
  • Hydraulik unbeschädigt und dicht (Schläuche, Zylinder, etc.)
  • hat Hydrauliköl den richtigen Füllstand?
  • Hubmast in Ordnung (Gabel, Lastketten, Führung, Kettenbefestigung in Ordnung)
  • Räder und Reifen (Radmuttern richtig angezogen, Reifen ohne Schäden, Verschleiß, Schäden, Luftdruck)
  • Betriebsflüssigkeiten, Füllstände in Ordnung (Treibstoff, Wasser, Motoröl, Hydrauliköl)
  • Batterien in Ordnung (Säurestand, Spannung, Beschädigung, Sauberkeit)  
  • Gabel (Gabelzinken ohne Beschädigung und ordnungsgemäß gesichert, Verschleiß, Risse)
  • wenn vorgeschrieben: Feuerlöscher betriebsbereit?
  • ­wenn vorhanden, Anhängevorrichtung unbeschädigt?

www.staplerschein-oesterreich.at

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Gabel- oder Hubstapler ­– Tragkraft und Tragfähigkeit

Gabel- oder Hubstapler ­– Tragkraft und Tragfähigkeit

 

Faktoren, die beim Einsatz von Hubstaplern eine wichtige Rolle spielen sind, die Tragkraft und die Tragfähigkeit.

 

Die Tragkraft eines Hubstaplers ist seine Hubkraft, die setzt zusammen aus dem Eigengewicht der Konstruktion von Gabeln, Hubmastes und der Zuladung. Hinzugerechnet in die Tragkraft müssen vertikale oder horizontale Veränderungen der Lage, die sich beim Anheben, Absenken oder Absetzen von Lasten ergeben. Die Tragkraft wird meist in Kilogramm angegeben. Das vereinfacht unterschiedliche Geräte miteinander zu vergleichen und einzuschätzen.

 

Die Tragfähigkeit ist die maximal zugelassene Belastung eines Fahrzeuges bzw. der tragenden Bauteile – beim Stapler sind das die Gabeln und das Hubgerüst. Dynamischen Kräfte bleiben unberücksichtigt. Die Maßeinheit der Tragfähigkeit ist gleichfalls Kilogramm. Von Bedeutung ist bei einem Hubstapler vor allem das Verhältnis von Eigengewicht zur Tragfähigkeit. Unterschieden wird hier zwischen der Nenntragfähigkeit und derer tatsächlichen Tragfähigkeit (Traglast).

 

Nenntragfähigkeit und Traglast

Die Nenntragfähigkeit wird vom Hersteller angegeben und ist die zugelassene Last in Kilogramm, die mit dem Hubstapler aufgenommen oder angehoben werden kann.

 

Die reale Tragfähigkeit oder auch Traglast bezieht weitere Faktoren ein. Einzubeziehen ist die verwendete Ausrüstung, die Hubhöhe, der Lastschwertpunktabstand und die Reichweite. Der Hersteller ermittelt die Traglast in zahlreichen Standsicherheitsversuchen. Die Ergebnisse werden für jeden Hubstapler und jedes Anbaugerät in Tragfähigkeitsdiagrammen oder -tabellen dokumentiert und veröffentlicht.

 

Da im Betrieb Hubstapler und Last statischen und dynamischen Kräften ausgesetzt sind, wird zusätzlich wird ein sogenannter Stoßfaktor eingerechnet. Dieser Faktor muss in der Traglast berücksichtigt werden. Die Standsicherheit des Staplers muss dann zu gewährleistet sein, wenn beispielsweise beschleunigt oder gebremst wird, Schwingungen oder andere Kräfte auf die Last und Stapler einwirken.

 

Relevanz für die tägliche Arbeit

Auch wenn der Fahrer eines Staplers seltener die physikalischen Größen Tragkraft und Tragfähigkeit berechnen muss, für den Fahrer sind diese von höchster Wichtigkeit. Entscheiden diese doch darüber, ob der Stapler mit der Last sicher von A nach B gelangen, oder ob eine zu geringen Tragfähigkeit beim Anheben, der Last der Stapler hinten abhebt, instabil wird.

 

Um die volle Tragfähigkeit eines Staplers nutzen zu können, müssen die Gabelzinken immer vollständig unter die Last gefahren werden, der Gabelrücken muss anliegen. Wenn der Schwerpunkt der Last mittig liegt, wird die Traglast gleichmäßig verteilt.

 

Sollten Anbaugeräte zum Einsatz gelangen – Fassträger, Kranhaken oder Gabelzinkenverlängerung – ändert sich durch das Eigengewicht des Anbaugerätes und den veränderten Lastschwerpunktabstand die Nenntragfähigkeit. Dieses muss beim Einsatz von Anbaugeräten beachtet werden. Besondere Vor- und Umsicht ist notwendig.

Beispiel:

Ein Gabelstapler wiegt mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 Tonnen etwa das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 Tonnen

Ist die Tragfähigkeit höher, wird das Eigengewicht des Staplers erhöht, um die Standsicherheit sicherzustellen. Es beträgt dann 2 x 2 t plus der Differenz von 2 Tonnen zur jeweiligen zulässigen Tragfähigkeit.

 

Ein Stapler mit einer zulässigen Tragfähigkeit von 6 Tonnen wiegt also 2 x 2 t + (6 – 2 t) = 8 Tonnen. 

 

Beachten:

Lasten sollten immer langsam und vorsichtig angehoben werden, um frühzeitig zu bemerken, dass der Stapler instabil wird. Das gilt besonders für unbekannte Lasten, bei denen nicht erkennbar ist, wo genau sich der Lastschwerpunkt befindet und beim Arbeiten mit Anbaugeräten.

www.staplerschein-oesterreich.at


Staplerschein Kurs

Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

 

Ohne Staplerschein darf in Österreich kein selbstfahrender Hubstapler mit Hubmast* in Betrieb genommen werden. Der Gesetzgeber schreibt eine Ausbildung von mindesten 20,5 Stunden in Theorie und Praxis vor. Zu Zeiten der Corona-Pandemie ist der Schein systemrelevant, bei den Logistik-Unternehmen herrscht Hochbetrieb und Fachpersonal für die Hubstapler ist begehrt. Arbeitnehmern, die in der Logistik tätig werden wollen, sollten sich sofort um einen Staplerschein bemühen. Gut darauf vorbereitet und ein gutes zertifiziertes Ausbildungsunternehmen an der Seite, kann der Fachkenntnisnachweis** für Hubstapler inklusive Kurs in zwei bis drei Tagen gemacht werden. Dabei bieten sich für den Stapler-Kurs die Orte Wien, Brunn am Gebirge, Gössendorf und Neukirch bei Lambach (Wels) an. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Staplerschein ausgestellt.

Es ist ein Irrglaube, dass zur Bedienung des Hubstaplers keine umfassende Ausbildung notwendig ist. Ein Pkw- oder Lkw-Führerschein beinhalte keine Stapler-Fahrerlaubnis. Stapler führen hat ureigene Gesetzmäßigkeiten, die Lenkung der Hinterräder hat ein gänzlich anderes Fahrverhalten, das sich vom Führen eines Straßen-Fahrzeugs unterscheidet. Einen Stapler bedienen, bedeutet hohe Verantwortung übernehmen.

Rechtlich geregelt sind die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um Stapler fahren zu dürfen. Nachstehend die Eigenschaften, die der Bediener von Gabelstaplern zwingend mitbringen muss:

Grundsätzlich – Mindestalter von 18 Jahren – Eignung und Ausbildung für das selbstständige Führen – Befähigungsnachweis ** –eine schriftliche oder mündliche Beauftragung des Unternehmens.

Quelle:

Begriffsbestimmungen (https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727)

* § 2. (1) Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind alle Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Geräte und Anlagen, die zur Benutzung durch ArbeitnehmerInnen vorgesehen sind. Zu den Arbeitsmitteln gehören insbesondere auch Beförderungsmittel zur Beförderung von Personen oder Gütern, Aufzüge, Leitern, Gerüste, Dampfkessel, Druckbehälter, Feuerungsanlagen, Behälter, Silos, Förderleitungen, kraftbetriebene Türen und Tore sowie Hub-, Kipp- und Rolltore.

Abs. (9) Hubstapler sind mit Gabeln, Plattformen oder anderen Lastaufnahmemitteln ausgerüstete selbstfahrende Arbeitsmittel mit Hubmast, die dazu bestimmt sind, Lasten zu heben, sie an einen anderen Ort zu verbringen, dort abzusetzen oder zu stapeln oder in Regale einzubringen oder um sonstige Manipulationstätigkeiten mit Lasten unter Verwendung besonderer Zusatzgeräte durchzuführen. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrersitz sind Hubstapler, die mit einem Fahrerplatz ausgerüstet sind, der mit dem Lastaufnahmemittel zum Einlagern von Lasten in Regale angehoben wird.

 

**Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222)

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:

1.Durchführung folgender Arbeiten mit besonderen Gefahren:

  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

Staplerschein


Förderungen – Staplerkurs

Förderungen für den Staplerkurs,

 
es gibt Förderungen für den Staplerkurs.
 
Kurstermin: 04.-05.02.2021
 
8077 Gössendorf
Anton Hubmann Platz 1/6
 
 
 
Möglichkeiten:
 
1. AMS (Kurzarbeit usw.)
 
 

www.staplerschein-oesterreich.at

 

2. Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung
 
Unter der Telefonnummer +43 664 60177 3333 oder
per E-Mail an grafo@oesb.at bekommen Sie alle wichtigen Basisinformationen.
 
Staplerkurs:
 
 

Stapler


Anerkennung ausländischer Zeugnisse bzw. vergleichbarer inländischer Ausbildungen

Anerkennung von Zeugnissen

Anerkennung ausländischer Zeugnisse bzw. vergleichbarer inländischer Ausbildungen
Vergleichbare inländische Ausbildungen

MEHR INFOS auch unter:

https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Uebergreifendes/Fachkenntnisse/Anerkennung_von_Zeugnissen.html

Ausbildungen, welche durch nicht ermächtigte inländische Einrichtungen durchführt wurden, können durch jede ermächtigte Ausbildungseinrichtung in Form einer Zeugnisausstellung als Fachkenntnisnachweis anerkannt werden, wenn gleichwertige Voraussetzungen gegeben sind.

Für die Durchführung von Arbeiten, für welche die Verpflichtung eines Fachkenntnisnachweises besteht, dürfen nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden, die über einen gültigen Fachkenntnisnachweis verfügen. Gültig ist ein Fachkenntnisnachweis nur dann, wenn er durch eine hierzu vom BMAFJ ermächtigte Ausbildungseinrichtung, oder einer hierfür in Betracht kommenden Unterrichtsanstalt ausgestellt wurde bzw. eine Anerkennung von gleichwertigen in- und ausländischen Zeugnissen erfolgte.

Ausbildungen, welche durch nicht ermächtigte inländische Einrichtungen durchführt wurden, können durch jede ermächtigte Ausbildungseinrichtung in Form einer Zeugnisausstellung gemäß § 11 Abs. 3 FK-V als Fachkenntnisnachweis anerkannt werden, wenn die Zeugnisinhaberin/der Zeugnisinhaber einen erfolgreichen Abschluss einer vergleichbaren Ausbildung nachweisen kann.

Im Fall, dass diese Ausbildung nicht zur Gänze den Ausbildungsinhalten zur Erlangung des Nachweises der Fachkenntnisse nach FK-V entspricht, hat die Zeugnisinhaberin/der Zeugnisinhaber über die nicht oder nicht ausreichend vermittelten Ausbildungsinhalte eine Zusatzprüfung erfolgreich abzulegen.

Hinweis:
Nach alter Rechtslage ausgestellte Fachkenntniszeugnisse oder Bescheide behalten gemäß § 113 Abs. 4 ASchG ihre Gültigkeit und gelten als Nachweis der Fachkenntnisse im Sinn der FK-V (§ 16 Abs. 1 u. 4 FK-V) weiter.
Ausländische Ausbildungen und Zeugnisse

Für die Durchführung von Arbeiten, für welche die Verpflichtung eines Fachkenntnisnachweises besteht, dürfen nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden, die über einen in Österreich gültigen Fachkenntnisnachweis verfügen.

Ausgenommen davon ist gemäß § 3 Abs. 3 FK-V die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die aus dem Ausland nach Österreich zur vorübergehenden Arbeitsleistung entsendet wurden, wenn
die Beschäftigung nicht länger als vier Wochen im Kalenderjahr dauert, und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber über eine Bestätigung verfügen, wonach Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die im Entsendestaat gegebenenfalls erforderlichen Nachweise für die sichere Durchführung der Arbeiten besitzen.

Bei Durchführung von Sprengarbeiten ist zusätzlich eine nachweisliche einschlägige Berufserfahrung von zumindest zweijähriger Dauer im Ausmaß der Normalarbeitszeit in den letzten zehn Jahren erforderlich.
Anerkennung von ausländischen Zeugnissen

Eine Anerkennung von ausländischen Zeugnissen bzw. einer einschlägiger Berufspraxis im Ausland erfolgt gemäß § 12 FK-V in Form einer Zeugnisausstellung nach § 11 Abs. 1 Z 2 FK-V durch ermächtigte Ausbildungseinrichtungen, welche als öffentlich-rechtliche Körperschaften eingerichtet sind.

Dies sind nach derzeitigem Stand die bei den Wirtschaftskammern eingerichteten Wirtschaftsförderungsinstitute (WIFIs) und die Arbeiterkammer Oberösterreich, an welche sich ZeugnisinhaberInnen zu wenden haben.

Die Zeugnisausstellung bei Ausbildungsabschlüssen im Ausland bzw. ausländischer Berufspraxis gemäß § 12 FK-V erfolgt in Übereinstimmung mit der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG über berufliche Befähigungs- oder Ausbildungsnachweise.

Hinweis:
Nach alter Rechtslage ausgestellte Fachkenntniszeugnisse oder Bescheide gemäß § 113 Abs. 3 ASchG behalten ihre Gültigkeit und gelten als Nachweis der Fachkenntnisse im Sinn der FK-V (§ 16 Abs. 1 u. 4 FK-V).

Letzte Änderung am: 19.02.2020

MEHR INFOS unter:

LINK dazu unter:

https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Uebergreifendes/Fachkenntnisse/Anerkennung_von_Zeugnissen.html


Staplerfahrer Seppi

Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

 

Von Haus aus ist der Hub- oder Gabelstapler vielseitig einsetzbar. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Anheben, Befördern und Absetzen von Gütern auf Paletten oder in Boxen. Ideale Voraussetzung sind der kraftvolle Antrieb, die leistungsstarker Elektrik und Hydraulik. So ist der Stapler gut vorbereitet für weitere Einsatzbereiche unter Zuhilfenahme von Anbaugeräten.

 

Anbaugeräte

Heute gibt es eine Anzahl von Anbaugeräte für den Stapler, die neue Funktionen bieten und die Einsatzmöglichkeiten erweitert. Die Anbaugeräte werden entweder Art am Lastschlitten des Staplers befestigt oder von den Gabeln direkt aufgenommen. Anbaugeräte können ohne Antrieb oder auch mit unterschiedlichen Antrieben ausgestattet sein. Zu den Anbaugeräten gibt es entsprechendes Zubehör, wie Schnellwechseleinrichtungen, Hydraulik- oder Elektrokomponenten oder Sensortechnik.

 

Die Sicherheit beachten

Egal welches Zusatzgerät verwendet wir – bei der Verwendung von Hubstapler-Anbaugeräten ist stets zu beachten, beim Stapler verschiebt sich der Gesamtschwerpunkt. Unbelastet liegt dieser Schwerpunkt etwa unter dem Fahrersitz. Durch Anbaugeräte verlagert sich der Gesamtschwerpunkt nach vorn. Unter Umständen verringert sich die Tragfähigkeit erheblich, denn die Anbaugeräte können Gewichte bis zu 800 kg haben. Diese Tatsache muss stets berücksichtigt werden, auch die größeren Abmessungen von Staplern mit Anbaugeräten, oder auch, dass häufiger die Sicht eingeschränkt wird.

Generell muss beachtet werden, dass nur geeignete, geprüfte und zugelassene Anbaugeräte verwendet werden dürfen.

 

Größerer Nutzen bringt mehr Verantwortung

Die Kombination aus Hubstapler und jeweilige Anbaugerät muss aufeinander abgestimmt sein. Vor allem hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Befestigung an den Gabelzinken und die Verbindung zu den Hydraulikanschlüssen. Die Unterschiedlichkeit der Funktionen der Anbaugeräte, macht eine spezielle Unterweisung der Staplerfahrer erforderlich. Ebenfalls muss die jeweilige Betriebsanweisung beachtet werden.

 


Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

 

Von Haus aus ist der Hub- oder Gabelstapler vielseitig einsetzbar. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Anheben, Befördern und Absetzen von Gütern auf Paletten oder in Boxen. Ideale Voraussetzung sind der kraftvolle Antrieb, die leistungsstarker Elektrik und Hydraulik. So ist der Stapler gut vorbereitet für weitere Einsatzbereiche unter Zuhilfenahme von Anbaugeräten.

 

Anbaugeräte

Heute gibt es eine Anzahl von Anbaugeräte für den Stapler, die neue Funktionen bieten und die Einsatzmöglichkeiten erweitert. Die Anbaugeräte werden entweder Art am Lastschlitten des Staplers befestigt oder von den Gabeln direkt aufgenommen. Anbaugeräte können ohne Antrieb oder auch mit unterschiedlichen Antrieben ausgestattet sein. Zu den Anbaugeräten gibt es entsprechendes Zubehör, wie Schnellwechseleinrichtungen, Hydraulik- oder Elektrokomponenten oder Sensortechnik.

 

Die Sicherheit beachten

Egal welches Zusatzgerät verwendet wir – bei der Verwendung von Hubstapler-Anbaugeräten ist stets zu beachten, beim Stapler verschiebt sich der Gesamtschwerpunkt. Unbelastet liegt dieser Schwerpunkt etwa unter dem Fahrersitz. Durch Anbaugeräte verlagert sich der Gesamtschwerpunkt nach vorn. Unter Umständen verringert sich die Tragfähigkeit erheblich, denn die Anbaugeräte können Gewichte bis zu 800 kg haben. Diese Tatsache muss stets berücksichtigt werden, auch die größeren Abmessungen von Staplern mit Anbaugeräten, oder auch, dass häufiger die Sicht eingeschränkt wird.

Generell muss beachtet werden, dass nur geeignete, geprüfte und zugelassene Anbaugeräte verwendet werden dürfen.

 

Größerer Nutzen bringt mehr Verantwortung

Die Kombination aus Hubstapler und jeweilige Anbaugerät muss aufeinander abgestimmt sein. Vor allem hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Befestigung an den Gabelzinken und die Verbindung zu den Hydraulikanschlüssen. Die Unterschiedlichkeit der Funktionen der Anbaugeräte, macht eine spezielle Unterweisung der Staplerfahrer erforderlich. Ebenfalls muss die jeweilige Betriebsanweisung beachtet werden.

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VORTEILE DER JOYSTICKS – es zählt jeder Millimeter

Wer auch immer den Joystick erfunden hat, auch wenn er – zwischen 1922 und heute – viele Väter hat und auch immer wieder variiert wird, hat er viele Einsatzgebiete vom Spielen zur Steuerung von Industrieprodukten umgestaltet und revolutioniert.

 

Hubstapler und Joystick

Der Joystick mit vielen Funktionen ist für den Staplerfahrer der verlängerte Arm. Joysticks müssen sich komfortabel und äußerst präzises bedienen lassen, Eigenschaften, die nicht nur zur Sicherheit, sondern auch zur Effizienz beitragen. Die Stapler mit perfekter Abstimmung von Hard- und Software und dem Zusammenspiel mehrerer Bausteine ermöglichen eine hochpräzise Bedienung.

 

Joystick und Präzision

Basis für die Arbeit der Joysticks sind präzise, lineare und exakt definierte elektrische Ausgangssignale, die von der Steuerung eigenständig überwacht werden. Unabhängig von der Bewegungsrichtung des Joysticks –Heben/Senken – Vor-/Zurückneigen des Hubmasts – ist bei gleichem Betätigungswinkel auch das jeweilige Ausgangssignal gleich. Die Hubmastreaktion erfolgt zum Betätigungswinkel des Joysticks. Dies ermöglicht, eine exakte Bedienung im Millimeterbereich und vorhersehbare Fahrzeugreaktion, gleichzeitig ist ein sicheres Arbeiten mit hoher Effizienz möglich.

 

Anschlussstecker ohne Verpolung

Die Joysticks verfügen über einen Anschlussstecker. Der macht ein Verpolen unmöglich, schließt aus, die Kabel falsch anzuschließen. Das gibt Sicherheit bei der Arbeit mit dem Joystick.

 

Zweikanal-Sicherheit

Geplante Sicherheit – bei den Joysticks ist das Ausgangssignal zweikanalig. Signalspannung und Referenzspannung werden von einer Steuerung überwacht. Das stellt sicher, dass die Hubmastreaktion nur bei einer Joystickbewegung erfolgt. Für den Fahrer bedeutet das, maximale Sicherheit.

 

Schutz vor Feuchtigkeit

Der Erzfeind jeder Elektrik ist die Feuchtigkeit. Es sollte daher selbstverständlich sein, dass die Anschlussplatine und die Lötpunkte der Joysticks mit einem sehr hohen Feuchtigkeitsschutz versiegelt sind.

 

Langlebig und wirtschaftlich

Die Lebensdauer der Joysticks ist durch hochwertige Materialien auf etwa sechs Millionen Betätigungen ausgelegt. Wird dann ein Nachlassen der Präzision festgestellt, ist es ratsam, Originalersatzteile in Hersteller-Qualität einzusetzen. Die sind zwar in der Regel teurer, doch haben diese eine Vielfache längere Lebensdauer und das gleicht diese Mehrkosten mehr als nur aus. 

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Die Voraussetzung – der Staplerschein muss sein

Die Voraussetzung – der Staplerschein muss sein

 

In unseren Stapler-Kursen erwerben Sie alle Kenntnisse, die Sie als gut ausgebildeter Staplerfahrer in Handelsbetrieben, in Industrie- und Gewerbelagern und anderen Lagerstätten bei der Arbeit mit Staplern benötigen. Er wird immer und überall gebraucht wird, der Staplerschein ist eine wertvolle Zusatzqualifikation,

eine gute Investition in die berufliche Zukunft.

Staplerführerschein bedeutet: Bewegung mit viel Technik und Hydraulik. Im Stapler-Kurs erlangen Sie alle unentbehrlichen Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern – auf der Basis des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes und der Fachkenntnisnachweis-Verordnung.

Türkisch Staplerschein

Ungarisch Staplerschein

Ohne Staplerschein geht gar nichts

Zum Führen von Hubstaplern dürfen nur solche Arbeitnehmer eingesetzt werden, die eine entsprechende Fachkenntnis durch Zeugnis nachweisen. Im Klartext heißt das: der Staplerfahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein, seine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung (20,5 Std.) und die Befähigung zum Staplerfahrer mit der bestandenen Prüfung (in Theorie und Praxis) und dem Erhalt des Staplerscheins abgeschlossen haben. Dieser Schein ist grundsätzlich zeitlich unbegrenzt gültig.

Theorie in zehn Schritten

Bei der theoretischen Ausbildung für den Staplerschein ist ein breites Wissen über rechtliche, technische und physikalische Zusammenhänge – den Vorgaben entsprechend – zu vermitteln unter anderen:

  • Rechtliche Grundlagen – Überblick über Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften.
  • Unfallgeschehen – Statistiken über Unfälle mit Staplern und Analysen zu Unfällen.
  • Aufbau und Funktion von Hubstaplern und Anbaugeräten – Aufbau eines Hubstaplers, Unterschiede Gabelstapler und Kraftfahrzeug hinsichtlich Lenkung, Fahrverhalten und Antrieb, Funktionen von Anbaugeräten.
  • Antriebsarten – Batterie-elektrischer Antrieb, Batteriewechsel und Laden bei elektrischem Antrieb, verbrennungsmotorischer Antrieb (Diesel, Benzin, Flüssiggas, Erdgas), Einsatz in komplett oder teilweise geschlossenen Räumlichkeiten.
  • Standsicherheit – Schwerpunkt von Stapler und Last, Einfluss von Anbaugeräten, Standfläche, Anfahren, Kurvenfahrten und Bremsen, Einfluss von Bodenbeschaffenheit, Bereifung und Achskonstruktion, Wenden auf schiefer Ebene, Verhalten bei umstürzendem Gabelstapler.
  • Betrieb allgemein – Betriebsanleitungen und -anweisungen, angemessene Fahrgeschwindigkeit, Verlassen des Staplers, mögliche Gefährdungen Dritter, Befahren von Steigung und Gefälle.
  • Regelmäßige Prüfung – tägliche Sicht- und Funktionsprüfung, regelmäßige Prüfung durch Sachverständigen, Prüfnachweis, Prüfplakette.
  • Umgang mit Last – Zustand von Last und Lastaufnahmemittel, Lastaufnahme, Umgang mit nicht palettierten Lasten, Einsatz von Lastschutzgittern und Fahrerschutzdach, Tragfähigkeit von Regalen, Sicht auf Fahrbahn, Transport hängender Lasten, Transport von Gefahrstoffen, Be- und Entladen von Fahrzeugen.
  • Sondereinsätze – Verwendung von Arbeitsbühnen, Fahren im öffentlichen Raum, Verziehen von Anhängern, Einsatz im Tiefkühlbereich, Transport feuerflüssiger Massen.
  • Verkehrsregeln/Verkehrswege – innerbetriebliche Verkehrsregelungen, Befahren von Laderampen, Aufzügen, Engpässen, Toren, Durchfahrten und Regalgängen sowie Überqueren von Gleisanlagen.

Praxis in sieben Schwerpunkten

Praktische Ausbildung mit sieben vorgegebenen Themenschwerpunkten, die vom Kurs-Teilnehmer unter Anleitung mit einem Hubstapler durchzuführen sind.

  • Einweisung am Flurförderzeug – Stellteile für Fahren, Bremsen, Lenkung, Lasthandhabung, Sonderstellteile (Multifunktionshebel, Rücktasteinrichtungen), Sicherung und Sicherheitseinrichtungen.
  • Tägliche Einsatzprüfung – Sichtprüfung, Funktionsprüfung.
  • Lastschwerpunktdiagramm, Gewichtsverteilung und zulässige Lasten.
  • Hinweise auf Gefahrstellen am Flurförderzeug – Hubgerüst, Zugang, Fahrzeugrahmen, bei Gabelaustausch, Batteriewechsel, Montage von Anbaugeräten.
  • Gewöhnung an das Flurförderzeug – Einstellen Fahrersitz, Rückhalteeinrichtung, Anlassen/Starten, Betätigung aller Stellteile ohne Last.
  • Verlassen des Flurförderzeugs – Sichern von Last und Gerät.
  • Fahr- und Staplerübungen – hier sollen typische Fahr- und Stapelsituationen eingeübt werden. Unter anderem sollen Fahrten mit und ohne Last, vor- und rückwärts sowie Kurven- und Tor-Durchfahrten trainiert werden. Auch das Be- und Entladen sowie das Ein- und Ausstapeln von Palettenstapeln oder Gitterboxen an einem Palettenregal gehören zum praktischen Übungsteil.

Mehr dazu unter:

www.staplerschein-oesterreich.at

Kurzarbeit - Staplerschein

Kurzarbeit – Staplerschein