Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

 

Ohne Staplerschein darf in Österreich kein selbstfahrender Hubstapler mit Hubmast* in Betrieb genommen werden. Der Gesetzgeber schreibt eine Ausbildung von mindesten 20,5 Stunden in Theorie und Praxis vor. Zu Zeiten der Corona-Pandemie ist der Schein systemrelevant, bei den Logistik-Unternehmen herrscht Hochbetrieb und Fachpersonal für die Hubstapler ist begehrt. Arbeitnehmern, die in der Logistik tätig werden wollen, sollten sich sofort um einen Staplerschein bemühen. Gut darauf vorbereitet und ein gutes zertifiziertes Ausbildungsunternehmen an der Seite, kann der Fachkenntnisnachweis** für Hubstapler inklusive Kurs in zwei bis drei Tagen gemacht werden. Dabei bieten sich für den Stapler-Kurs die Orte Wien, Brunn am Gebirge, Gössendorf und Neukirch bei Lambach (Wels) an. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Staplerschein ausgestellt.

 

Es ist ein Irglaube, dass zur Bedienung des Hubstaplers keine umfassende Ausbildung notwendig ist. Ein Pkw- oder Lkw-Führerschein beinhalte keine Stapler-Fahrerlaubnis. Stapler führen hat ureigene Gesetzmäßigkeiten, die Lenkung der Hinterräder hat ein gänzlich anderes Fahrverhalten, das sich vom Führen eines Straßen-Fahrzeugs unterscheidet. Einen Stapler bedienen, bedeutet hohe Verantwortung übernehmen.

 

Rechtlich geregelt sind die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um Stapler fahren zu dürfen. Nachstehend die Eigenschaften, die der Bediener von Gabelstaplern zwingend mitbringen muss:

Mindestalter von 18 Jahren – Eignung und Ausbildung für das selbstständige Führen – Befähigungsnachweis ** –eine schriftliche oder mündliche Beauftragung des Unternehmens.

 

Quelle:

Begriffsbestimmungen (https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727)

 

* § 2. (1) Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind alle Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Geräte und Anlagen, die zur Benutzung durch ArbeitnehmerInnen vorgesehen sind. Zu den Arbeitsmitteln gehören insbesondere auch Beförderungsmittel zur Beförderung von Personen oder Gütern, Aufzüge, Leitern, Gerüste, Dampfkessel, Druckbehälter, Feuerungsanlagen, Behälter, Silos, Förderleitungen, kraftbetriebene Türen und Tore sowie Hub-, Kipp- und Rolltore.

 

Abs. (9) Hubstapler sind mit Gabeln, Plattformen oder anderen Lastaufnahmemitteln ausgerüstete selbstfahrende Arbeitsmittel mit Hubmast, die dazu bestimmt sind, Lasten zu heben, sie an einen anderen Ort zu verbringen, dort abzusetzen oder zu stapeln oder in Regale einzubringen oder um sonstige Manipulationstätigkeiten mit Lasten unter Verwendung besonderer Zusatzgeräte durchzuführen. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrersitz sind Hubstapler, die mit einem Fahrerplatz ausgerüstet sind, der mit dem Lastaufnahmemittel zum Einlagern von Lasten in Regale angehoben wird.

 

**Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222)

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:

1.Durchführung folgender Arbeiten mit besonderen Gefahren:

  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

 


Tägliche Einsatzprüfung beim Hubstapler

Tägliche Einsatzprüfung beim Hubstapler

 

In vielen Betrieben sind Hubstapler universelle Arbeitspferde. Sie heben und transportieren zuverlässig Lasten, sind mal meist in Bewegung. Häufig 365 Tagen im Jahr und das rund um die Uhr. Diese flinken, wendigen Kraftpakete sind hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Diese Herausforderung setzt voraus, dass das Zusammenwirken zwischen Antrieb, Lenkung, Elektrik, Elektronik, Mechanik und Hydraulik perfekt ist. Der Staplerfahrer ist verpflichtet vor Arbeitsbeginn eine tägliche Sicht- und Funktionsprüfung des Hubstaplers durchzuführen, nur so kann die Betriebssicherheit des Staplers gewährleistet werden.

 

Sichtprüfung und Funktionsprüfung

Der tägliche Check besteht aus einer Sicht- und einer Funktionsprüfung. Wesentliche Komponenten werden in Augenschein genommen und getestet, betroffen sind Karosserie, Antrieb, Lenkung, Elektrik, Elektronik, Mechanik und Hydraulik, Fahrerkabine und Arbeitsplatz. Nur wenigen Minuten, die aber lohnen sich. Einerseits wird der Betrieb eines defekten Staplers weitgehend vermieden. Andererseits trägt eine tägliche Prüfung dazu bei, Verschleißerscheinungen früh zu erkennen und mit vorbeugenden Instandhaltungsarbeiten teure Staplerausfälle zu verhindern.

 

Bei Mängeln – Stapler außer Betrieb nehmen 

Der Stapler darf nur in Betrieb genommen werden, wenn keine Mängel vorliegen. Mängel muss der Staplerfahrer unverzüglich seinem Vorgesetzten melden. Ein nicht betriebsbereiter Stapler muss umgehend auf einer dafür geeigneten Fläche abgestellt – mit einem Schild gekennzeichnet – werden.  Gesichert wird der Stapler durch Abziehen des Startschlüssels, Betätigung der Feststellbremse und eventuell durch Unterlegen von Keilen. Diese Maßnahmen verhindern, versehentlich einen nicht betriebsbereiten Hubstapler in Betrieb zu nehmen.

 

Instandsetzung nur durch Fachpersonal

Die Mängelbeseitigung darf nur autorisiertes Fachpersonal vornehmen – nicht der Staplerfahrer oder irgendein Kollege. Erst nach durchgeführter Mängelbeseitigung ist eine Wiederinbetriebnahme gestattet. Die tägliche Zustandsprüfung mag kompliziert und zeitraubend erscheinen. Die Praxis zeigt, der Zeitaufwand ist gering, groß ist der Gewinn an Sicherheit für den Fahrer, seine Kollegen und das Unternehmen.

 

Wichtige, tägliche Prüfpunkte

  • Stapler ohne Beschädigungen, ohne Austritt von Flüssigkeiten, Karosserie ohne Beschädigung?
  • Fahrerschutzdach und Lastschutzgitter inkl. Befestigung in Ordnung?
  • Lenkung und Bremsen – Funktionstest
  • Beleuchtung (Blinker, Rundum-Warnleuchte, Hupe Bedienhebel) – Funktionstest)
  • Sitz und Fahrer-Rückhaltesystem (Gurt/Bügel) ohne Beschädigung – Funktionstest
  • Hydraulik unbeschädigt und dicht (Schläuche, Zylinder, etc.)
  • hat Hydrauliköl den richtigen Füllstand?
  • Hubmast in Ordnung (Gabel, Lastketten, Führung, Kettenbefestigung in Ordnung)
  • Räder und Reifen (Radmuttern richtig angezogen, Reifen ohne Schäden, Verschleiß, Schäden, Luftdruck)
  • Betriebsflüssigkeiten, Füllstände in Ordnung (Treibstoff, Wasser, Motoröl, Hydrauliköl)
  • Batterien in Ordnung (Säurestand, Spannung, Beschädigung, Sauberkeit)  
  • Gabel (Gabelzinken ohne Beschädigung und ordnungsgemäß gesichert, Verschleiß, Risse)
  • wenn vorgeschrieben: Feuerlöscher betriebsbereit?
  • ­wenn vorhanden, Anhängevorrichtung unbeschädigt?

www.staplerschein-oesterreich.at

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Gabel- oder Hubstapler ­– Tragkraft und Tragfähigkeit

Gabel- oder Hubstapler ­– Tragkraft und Tragfähigkeit

 

Faktoren, die beim Einsatz von Hubstaplern eine wichtige Rolle spielen sind, die Tragkraft und die Tragfähigkeit.

 

Die Tragkraft eines Hubstaplers ist seine Hubkraft, die setzt zusammen aus dem Eigengewicht der Konstruktion von Gabeln, Hubmastes und der Zuladung. Hinzugerechnet in die Tragkraft müssen vertikale oder horizontale Veränderungen der Lage, die sich beim Anheben, Absenken oder Absetzen von Lasten ergeben. Die Tragkraft wird meist in Kilogramm angegeben. Das vereinfacht unterschiedliche Geräte miteinander zu vergleichen und einzuschätzen.

 

Die Tragfähigkeit ist die maximal zugelassene Belastung eines Fahrzeuges bzw. der tragenden Bauteile – beim Stapler sind das die Gabeln und das Hubgerüst. Dynamischen Kräfte bleiben unberücksichtigt. Die Maßeinheit der Tragfähigkeit ist gleichfalls Kilogramm. Von Bedeutung ist bei einem Hubstapler vor allem das Verhältnis von Eigengewicht zur Tragfähigkeit. Unterschieden wird hier zwischen der Nenntragfähigkeit und derer tatsächlichen Tragfähigkeit (Traglast).

 

Nenntragfähigkeit und Traglast

Die Nenntragfähigkeit wird vom Hersteller angegeben und ist die zugelassene Last in Kilogramm, die mit dem Hubstapler aufgenommen oder angehoben werden kann.

 

Die reale Tragfähigkeit oder auch Traglast bezieht weitere Faktoren ein. Einzubeziehen ist die verwendete Ausrüstung, die Hubhöhe, der Lastschwertpunktabstand und die Reichweite. Der Hersteller ermittelt die Traglast in zahlreichen Standsicherheitsversuchen. Die Ergebnisse werden für jeden Hubstapler und jedes Anbaugerät in Tragfähigkeitsdiagrammen oder -tabellen dokumentiert und veröffentlicht.

 

Da im Betrieb Hubstapler und Last statischen und dynamischen Kräften ausgesetzt sind, wird zusätzlich wird ein sogenannter Stoßfaktor eingerechnet. Dieser Faktor muss in der Traglast berücksichtigt werden. Die Standsicherheit des Staplers muss dann zu gewährleistet sein, wenn beispielsweise beschleunigt oder gebremst wird, Schwingungen oder andere Kräfte auf die Last und Stapler einwirken.

 

Relevanz für die tägliche Arbeit

Auch wenn der Fahrer eines Staplers seltener die physikalischen Größen Tragkraft und Tragfähigkeit berechnen muss, für den Fahrer sind diese von höchster Wichtigkeit. Entscheiden diese doch darüber, ob der Stapler mit der Last sicher von A nach B gelangen, oder ob eine zu geringen Tragfähigkeit beim Anheben, der Last der Stapler hinten abhebt, instabil wird.

 

Um die volle Tragfähigkeit eines Staplers nutzen zu können, müssen die Gabelzinken immer vollständig unter die Last gefahren werden, der Gabelrücken muss anliegen. Wenn der Schwerpunkt der Last mittig liegt, wird die Traglast gleichmäßig verteilt.

 

Sollten Anbaugeräte zum Einsatz gelangen – Fassträger, Kranhaken oder Gabelzinkenverlängerung – ändert sich durch das Eigengewicht des Anbaugerätes und den veränderten Lastschwerpunktabstand die Nenntragfähigkeit. Dieses muss beim Einsatz von Anbaugeräten beachtet werden. Besondere Vor- und Umsicht ist notwendig.

Beispiel:

Ein Gabelstapler wiegt mit einer zulässigen Traglast von bis zu 2 Tonnen etwa das 1,5- bis 2-fache der zulässigen Last, also bis zu 2 x 2 t = 4 Tonnen

Ist die Tragfähigkeit höher, wird das Eigengewicht des Staplers erhöht, um die Standsicherheit sicherzustellen. Es beträgt dann 2 x 2 t plus der Differenz von 2 Tonnen zur jeweiligen zulässigen Tragfähigkeit.

 

Ein Stapler mit einer zulässigen Tragfähigkeit von 6 Tonnen wiegt also 2 x 2 t + (6 – 2 t) = 8 Tonnen. 

 

Beachten:

Lasten sollten immer langsam und vorsichtig angehoben werden, um frühzeitig zu bemerken, dass der Stapler instabil wird. Das gilt besonders für unbekannte Lasten, bei denen nicht erkennbar ist, wo genau sich der Lastschwerpunkt befindet und beim Arbeiten mit Anbaugeräten.

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Staplerschein Österreich

Staplerschein Österreich

 

Obligatorisch:

Betriebsanweisung – Bedienungsanleitung – Staplerschein

 

Betriebsanweisung Hubstapler

Rechtsgrundlage

Die Verpflichtung zur Erstellung von Betriebsanweisungen ist gesetzlich geregelt“.

Für die Benutzung von selbst fahrenden Arbeitsmitteln sind unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten schriftliche Betriebsanweisungen zu erstellen. Für die Einhaltung der Betriebsanweisungen ist zu sorgen.

Durch diese Betriebsanweisungen sind die notwendigen Maßnahmen für die sichere Abwicklung des innerbetrieblichen Verkehrs festzulegen, insbesondere Sicherheits- und Verkehrsregeln.

  • für das Aufnehmen, die Sicherung, den Transport und das Absetzen von Lasten,
  • für das Be- und Entladen des Arbeitsmittels,
  • gegebenenfalls für den Transport von Personen
  • gegen die Inbetriebnahme des Arbeitsmittels durch Unbefugte,
  • für den Fahrbetrieb,
  • für die In- und Außerbetriebnahme.

 

Weiters dürfen Arbeitsmittel nur verwendet werden, wenn die wiederkehrenden Prüfungen durchgeführt wurden. Besteht eine Prüfpflicht nach dem Kraftfahrgesetz (KFG), so gilt diese.

 

Das Lenken von selbst fahrenden Arbeitsmitteln auf dem Betriebsgelände ist für Jugendliche verboten. Für das Führen von Staplern muss eine besondere Fachkenntnis (Staplerschein) nachgewiesen werden. Die Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln der Bedienungsanleitung sind als Ergänzung zu den Angaben der Betriebsanweisung zu sehen. Die Inhalte der Betriebsanweisung als auch der Bedienungsanleitung müssen entsprechend vermittelt und deren Einhaltung kontrolliert werden.

 

Inhalt der Betriebsanweisung

  1. Allgemeine Grundlagen

Mit dem Führen eines selbst fahrenden Arbeitsmittels dürfen nur Personen beschäftigt werden, die über eine Fahrbewilligung verfügen und besonders unterwiesen wurden. Bei Einsatz von betriebsfremden Arbeitnehmern muss zusätzlich zur Fahrbewilligung des Arbeitgebers auch eine Fahrbewilligung des für die Arbeitsstätte verantwortlichen Arbeitgebers vorhanden sein. Das heißt, für das Fahren mit Gabelstaplern braucht man einen Staplerschein und eine Fahrbewilligung. Die Fahrbewilligung darf natürlich nur erteilt werden, wenn auch ein Staplerschein vorhanden ist. Der Fahrer eines Staplers muss in jedem Falle einen Staplerschein und eine Fahrbewilligung haben. Nach der Arbeitsmittelverordnung müssen, je nach Arbeitsmittel und Tätigkeit, noch folgende Paragrafen beachtet und eingehalten werden:

  • Benutzung von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten (§ 18)
  • Heben von Arbeitnehmern (§ 21)
  • Arbeitskörbe (§ 22)
  • Beschaffenheit von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten oder Arbeitnehmern (§ 52)
  • Beschaffenheit von selbst fahrenden Arbeitsmitteln (§ 53)

Grundsätzlich muss auch die Bedienungsanleitung des jeweiligen Staplers für den richtigen Umgang mit dem Gerät herangezogen werden!

  1. Gefahren für Mensch und Umwelt
  • Eine Benutzung von Staplern durch unbefugte Personen muss verhindert werden – Schlüssel bei Verlassen des Staplers nie stecken lassen
  • Unbeabsichtigtes Ingangsetzung des Staplers z. B. durch Anziehen der Handbremse verhindern
  • Rampen und Ladezonen umsichtig und richtig befahren, Achtung auf Umstürzen und Herunterfallen des Staplers
  • Umkippen, Überrollen, Wegrollen, Zusammenstoßen und sonstige Gefahr bringende Kontakte müssen durch dementsprechende Fahrweise vermeiden. Hierüber erfolgen regelmäßige Kontrollen.
  • Transportgut immer gut gegen Herunterfallen sichern; für bestimmte Güter Transportkisten verwenden, Ladungen sichern
  • Verletzungen von Personen oder Beschädigungen z.B. an Lagereinrichtungen durch umsichtige Fahrweise vermeiden
  • Die Stapler müssen mit Feuerlöschern ausgestattet sein, außer wenn am Einsatzort ausreichend nahe Löscheinrichtungen zur Verfügung stehen.

 

Die Betriebsanweisung muss auch entsprechende Angaben darüber enthalten, auf welche Weise Faktoren wie übersichtliche Wegführung, Sicherung von Fußgängern vor allem im Bereich von Ausgängen, Anbringen von Spiegeln oder Kennzeichnung von Verkehrswegen und Lagerflächen bedacht sind. Verkehrswege, Ausgänge und Lagerflächen bedürfen besondere Aufmerksamkeit.

 

  1. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
  • Stapler dürfen nur von ausgebildeten und beauftragten Personen benutzt werden
  • Betriebsanleitung des Stapler-Herstellers beachten
  • Vor jedem Einsatz sind zu überprüfen: Fuß- und Handbremse, Gabel, Lenkung, Hydraulik, Beleuchtung und Warneinrichtung.
  • Bei der Lastaufnahme auf freie Sicht achten, den Stapler nicht überladen und die Ladung sichern
  • Rückhaltesysteme immer verwenden, auch bei kurzen Fahrten
  • Beim Transport auf die Tragfähigkeit der Fahrbahn achten, die Ladung in tiefster Stellung und bergseitig transportieren und mit angemessener Geschwindigkeit fahren.
  • Personen dürfen nur auf dem Beifahrersitz mitgenommen werden.
  • Beim Abstellen des Staplers darauf achten, dass die Verkehrswege frei bleiben, die Gabel abgesenkt, die Handbremse angezogen und der Schlüssel abgezogen wird.
  • Die innerbetrieblichen Verkehrsregeln beachten und einhalten
  • Bei Verwendung eines Arbeitskorbes diesen an der Gabel befestigen. Personen dürfen nur gehoben und gesenkte werden, kein Fahren! Fahrerplatz nicht verlassen.

 

  1. Störungen, Unfälle, Instandhaltung
  • Bei Defekten an sicherheitsrelevanten Teilen (z. B. Bremsen, Gabel, Hydraulik, Lenkung, Beleuchtung) Stapler sofort abzustellen und den Vorgesetzten informieren
  • Mängel nur von Experten beseitigen lassen.
  • Bei Unfall: Gabelstapler abschalten, Unfallstelle sichern
  • Verletzten aus Gefahrenbereich retten und Erste Hilfe leisten
  • Setzen Sie einen Hausnotruf ab (Tel.)
  • Notarzt verständigen und einweisen (Name)
  • Vorgesetzten informieren (Name)

 

Instandhaltung und Betreuung des Staplers

Für die Durchführung der täglichen Kurzprüfung, die Veranlassung der jährlichen Überprüfung durch einen Fachkundigen und für die Wartung des Gerätes ist (Name) zuständig.

Meldung von Unfällen, Beinahe-Unfälle und Störungen beim Staplerbetrieb sollen bei (Name) gemeldet werden.

 

Bedienungsanleitung

Anleitung, Handbuch, Manual, Instruktionen – dient als erstes Hilfsmittel des neuen Nutzers bei der Bedienung des jeweiligen Produkts. Vereinfacht gesagt: In der deutschen Bedienungsanleitung sind alle wichtigen Informationen enthalten (einschließlich dessen, wo man einen Reparateur findet, wie das Gerät ein- und ausgeschaltet wird, wenn jemand spezifische Ansprüche hat, u. ä.)

In dieser Bedienungsanleitung wird die Sicherheit, Betrieb, Transport, Schmierung, grundlegende Struktur, Wartung beschrieben. Vor der Arbeit mit dem Gabelstapler müssen Fahrer, Wartungspersonal und Systemadministratoren die Anleitung sorgfältig durchlesen.

Eine Bedienungsanleitung oder auch Gebrauchsanleitung besteht aus einer Sammlung von Informationen für den Benutzer, um einen sicheren und bestimmungsgemäßen Umgang mit dem Produkt zu ermöglichen. Der Inhalt kann stark variieren. Es können Informationen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg enthalten sein (z. B. Produktbeschreibung, Funktionsbeschreibung, Informationen zu Transport, Montage, Inbetriebnahme, Konfiguration, Wartung, Pflege, Störungsbeseitigung sowie technische Daten). Immer häufiger wird eine Gebrauchsanleitung nicht im Printformat mitgeliefert, sondern ausschließlich als Datei auf einem Datenträger oder zum Herunterladen im Web. zur Verfügung gestellt.

 

Rechtsgrundlagen

Der Hersteller eines technischen Produktes hat eine Instruktionspflicht gegenüber dem Kunden, die er mit der Übergabe einer Gebrauchsanleitung erfüllt; diese ist Bestandteil des Produkts. Eine fehlerhafte, unvollständige oder unverständliche Gebrauchsanleitung ist ein Sachmangel – genauso wie ein Fehler am Produkt selbst – und kann zu Problemen führen. Im Rahmen der Produkthaftung kann eine fehlerhafte Gebrauchsanweisung bei Sach- oder Personenschäden zu einem finanziellen Haftungsrisiko werden. Aus Normen, Richtlinien und Gesetzen ergeben sich rechtlich relevante Anforderungen an Form und Inhalte einer Gebrauchsanleitung.

Inhalt einer Bedienungsanleitung

  • Nutzungsbedingungen
  • Bezeichnung der Komponenten des Gabelstaplers – Instrumente – Kontrolle und Schalter – Karosserie und Sonstiges
  • Sicherheitsanweisungen
  • Pflege und Wartung – Tägliche Wartung – Wöchentliche Wartung – Monatliche Wartung – Halbjährliche Wartung – Jährliche Wartung – Sonstiges
  • Aufbau und Stabilität des Gabelstaplers – Betrieb – Start – Fahren – Lastaufnahme – Stapeln von Lasten – Abholen von Lasten – Abstellen – Tägliches Abstellen
  • Wartung Plan für die regelmäßige Wartung – Tabelle für das Anzugsmoment des allgemeinen Bolzens – Regelmäßiger Austausch sicherheitsrelevanter Teile ­–Tabelle mit dem beim Gabelstapler verwendeten Öle
  • Zeichnung des Schmiersystems – Etikett
  • Transport, Anheben und Abschleppen des Gabelstaplers
  • Bedeutungen der Modelle
  • Die wichtigsten technischen Leistungsparameter
  • Kabine und Fahrerschutzdach
  • Ankündigung bei der Verwendung von Gasstapler
  • Verwendungs- und Wartungsmethode der Blei-Säure-Batterie
  • Verwendung-, Einbau- und Sicherheitsvorschriften des Anbaugerätes
  • OPS(Bedieneranwesenheitserfassung) Systembeschreibung
  • Relevante Sicherheitsrichtlinien und Normen
  • Tabelle für die tägliche Prüfung und Wartung des Gabelstaplers

 

Staplerschein

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler so ist der offizielle Name des Staplerscheins. Eine Verordnung regelt die Ausbildung zum Erwerb des Staplerscheins.

 

Verordnung

„Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Anhang 2 legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan 2 Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden“.

Folglich umfasst die Ausbildung zum Staplerfahrer, nachstehende Positionen:

 

Lehrinhalte für den Staplerführerschein

Welche Inhalte die Ausbildung mindestens umfassen muss, ist exakt vorgeschrieben. Wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern werden während der 2/3-tägigen Ausbildung in Theorie und Praxis vermittelt:

 

  • Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik                4 UE.
  • Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung 4 UE.
  • rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften 4 UE.
  • Kenntnisse über Betrieb und Wartung 3,5 UE.
  • Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers 2 UE.
  • zur freien Verfügung 2 UE
  • Praxis 1 UE

 

Am Kursende folgt die abschließende Prüfung in Theorie und Praxis. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die Aushändigung des Staplerscheins.

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Förderungen – Staplerkurs

Förderungen für den Staplerkurs,

 
es gibt Förderungen für den Staplerkurs.
 
Kurstermin: 04.-05.02.2021
 
8077 Gössendorf
Anton Hubmann Platz 1/6
 
 
 
Möglichkeiten:
 
1. AMS (Kurzarbeit usw.)
 
 

www.staplerschein-oesterreich.at

 

2. Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung
 
Unter der Telefonnummer +43 664 60177 3333 oder
per E-Mail an grafo@oesb.at bekommen Sie alle wichtigen Basisinformationen.
 
Staplerkurs:
 
 

Stapler


Lasten aufnehmen, befördern und absetzen

Lasten aufnehmen, befördern und absetzen

 

Allgemeines

Grundsätzlich sind beim Betrieb eines Hubstaplers die Bedienungsanleitung Herstellers, die Betriebsanweisungen und die innerbetrieblichen Verkehrsregeln zu beachten. Es dürfen grundsätzlich nur Verkehrswege benutzt werden, die für den Staplerverkehr zugelassen sind.

 

Tragfähigkeit des Hubstaplers

Die Besonderheiten bei der einem Hubstapler-Arbeit beginnen mit dem Aufnehmen der Last. Es ist wichtig für den Staplerfahrer zu wissen, welche Last er aufnehmen soll, wo sich der Schwerpunkt der Last befindet und wie hoch das Gewicht der Last ist. Die angegebene Tragfähigkeit des Staplers darf nicht überschritten werden. Gewichtsangaben der Last sollten sich direkt auf dem Ladegut oder in den Frachtpapieren befinden.

 

Last richtig aufnehmen

Kann die Last ordnungsgemäß aufgenommen werden, unterfährt der Staplerfahrer die Last mit den Gabelzinken, bis sie am Gabelrücken anliegt. Liegt die Last zu weit vorn, verschwendet der Staplerfahrer Tragfähigkeit. Vorsicht ist geboten, wenn die Gabelzinken die Last zu weit unterfahren, könnten dicht hintereinander liegende Stapel kippen.

Der Fahrer senkt nach der Aufnahme die Last so weit ab, dass sie knapp über der Bodenfreiheit liegt. Die Lage des Schwerpunktes wird durch Zurückneigen des Hubgerüstes verbessert, das erhöht die Standsicherheit des Staplers mit Last. Mit angehobener Last zu fahren ist grundsätzlich verboten. Auch dürfen sich nie Personen unter der angehobenen Last aufhalten.

Die Nutzung des Rückhaltesystems muss für den Fahrer eine Selbstverständlichkeit sein.

 

Generell dürfen Personen nicht mit dem Stapler befördert werden. Ausgenommen der Stapler ist mit Sitz und Haltegriff für den Beifahrer ausgestattet und sich der Beifahrer befindet sich stets komplett innerhalb der Fahrerkabine.

 

Ladung sichern

Bevor das Transportgut bewegt wird, ist die Ladung zu sichern. Sie darf durch die Bewegungen bei Kurvenfahrten, beim Beschleunigen und Abbremsen nicht verrutschen oder gar umkippen. Wichtig für den Fahrer ist zu wissen, dass der benutzte Fahrweg eine ausreichende Tragfähigkeit hat, breit genug ist und die Höhe der Durchfahrten genügt.

 

Angepasste Geschwindigkeit

Fahrbahnwellen, Gullydeckel oder andere Bodenunebenheiten können Hubstapler Nicken oder Wanken lassen. Werden Kurven zu schnell oder zu eng durchfahrene, kann im Extremfall ein seitliches Kippen des Staplers erfolgen. Auf schrägen Ebenen niemals wenden hier besteht erhöhte Kippgefahr.  Kippt ein Stapler, sollte der Fahrer immer im Stapler bleiben, sich festhalten und mit dem Stapler umkippen. Nur so kann der Fahrer vermeiden, unter das stürzende Fahrzeug zu geraten.

 

Regeln beim Absetzen

Ein Absetzen der Last ist nur auf die dafür vorgesehenen Flächen erlaubt. Keinesfalls dürfen Lasten auf Verkehrs- oder Rettungswegen oder unmittelbar vor Notausgängen oder sicherheitsbezogenen Einrichtungen abgesetzt werden.

Erst direkt vor dem Stapeln und Absetzen darf die Last aus der Fahrstellung angehoben werden. Der Stapler muss dabei stehen und gebremst sein. Der Fahrer hat bei angehobener Last auf dem Stapler zu bleiben und das Hubgerüst darf nur direkt über der Stapelfläche nach vorne geneigt werden. Dabei sind die Tragfähigkeit der Bodenfläche, des Regals und die zulässige Stapelhöhe zu berücksichtigen. Die Stapel müssen standsicher sein, und Personen dürfen keinesfalls durch eventuell herabfallende Teile gefährdet werden.

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STAPLER KURZARBEIT

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Staplerschein Kurs

Zu welchem Zweck wird ein Staplerschein benötigt?

Zu welchem Zweck wird ein Staplerschein benötigt?


Wenn ein Frontstapler oder eine andere Ausführung von einem angetriebenen Flurförderzeug in einem Betrieb geführt werden muss, muss hierzu eine Eignung sowie Ausbildung durch einen Staplerschein nachgewiesen werden.

 

Grundsätzlich dürfen Stapler und Hubstapler oder Gabelstapler sowie die übrigen Flurförderzeuge nur von ausgebildeten und von geeigneten Personen gefahren werden. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch einen Staplerschein zum Beispiel bei der Ausbildung für den Hubstapler.

Hubstapler

Dabei bezieht sich die praktische und theoretische Ausbildung in der Regel auf die Handhabung von einem Frontstapler. Wenn dann in einem Unternehmen noch weitere Flurförderzeuge (beispielsweise Schubmaststapler oder ein Kommissionierstapler) eingesetzt werden, ist hier eine jeweilige Zusatzausbildung auf dem speziellen Gerätetyp notwendig und erforderlich.

Gibt es eine Kostenübernahme bei dem Staplerschein?

Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es die Möglichkeit der Kostenübernahme für einen Staplerschein bei einem Staplerkurs Wien. Hier übernimmt dann auch die Arbeitsagentur in Österreich teilweise die Kosten. Außerdem kann auch der Arbeitgeber die Kosten für einen Ausbildung bei einem Stapler komplett übernehmen oder teilweise den Staplerkurs in der Nähe von Graz erstatten.

Muss ein solcher Staplerschein verlängert werden?

Ein solcher Staplerschein vom Staplerkurs zb. in Wien ist grundsätzlich ein ganzes Leben lang gültig und kann mit dem Führerschein verglichen werden. Ein solcher Schein muss nicht verlängert werden. Dabei muss jedoch durch den Arbeitgeber eine Unterweisung mindestens einmal im Jahr zur Erneuerung des vorhandenen Wissens durchgeführt werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass diese Person einen solchen Stapler fahren darf.

Staplerschein

Welches Wissen ist für einen Staplerschein Österreich erforderlich?

Eine solche Person, die ein solches Gerät bedient, sollte ein breites Grundwissen über die physikalischen, technischen und rechtlichen Zusammenhänge besitzen. Dazu gehören zum Beispiel auch Kenntnisse über den Aufbau und die Funktionsweisen von solchen Geräten, die dazu erforderliche Arbeitssicherheit sowie die Verkehrsregeln und den Umgang mit den Lasten. Auch rechtliche Grundlagen-Kenntnisse sind hier bei dem Staplerschein Österreich von Bedeutung. Das hierfür notwendige Wissen ist auch Bestandteil der theoretischen Schulung beim Staplerkurs einfach und wird in der theoretischen Prüfung nach dem Staplerkurs zb. in Wien hier dann abgefragt.

Der Umfang der Prüfung für einen Staplerschein Österreich

Die Prüfung nach einem Staplerkurs in der Nähe von Graz setzt sich aus 2 Teilen bei dem Staplerschein Österreich zusammen. Dabei wird die theoretische Prüfung, vergleichbar mit der Führerscheinprüfung, mit einem Multiple Choice-Fragenbogen bei dem Staplerschein Österreich durchgeführt und die Dauer beträgt in der Regel zwischen 10 bis 45 Minuten. Wenn dann dieser Prüfungsteil erfolgreich absolviert worden ist, muss dann die geprüfte Person bei dem Staplerkurs einfach ihr fahrerisches Können in einer praktischen Prüfung von einer Dauer von ungefähr 10 bis 20 Minuten Dauer in unterschiedlichen praxisnahen Übungen beweisen.

Kann ein Gabelstapler auch ohne einen PKW-Führerschein gefahren werden?

Stapler

Für den Erwerb von einem Staplerschein ist es nicht von Bedeutung, ob diese Person über eine Fahrerlaubnis für einen Pkw verfügt. Ebenso kann ein Gabelstapler nicht geführt werden, wenn nur ein Pkw-Führerschein vorhanden ist.

 

Wenn der Führerschein abgegeben werden muss, kann man trotzdem einen Gabelstapler fahren?

 

Wie bereits oben erwähnt, hat die Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge (Pkw, LKW, etc.) nichts mit dem Staplerschein Österreich zu tun. Aber der Verlust von einem Pkw-Führerschein muss unverzüglich dem Arbeitgeber ebenfalls mitgeteilt werden. Von der Arbeitgeberseite aus kann dann eventuell eine Aufforderung kommen, dass hier bei dem Gabelstapler-Fahrer keine gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen.

Ist eine Gabelstaplerfahrt ohne einen Staplerschein möglich?

Nur beauftragte und qualifizierte Personen dürfen ein solches Gerät bedienen. Wer hier ohne Schein und Fahrauftrag ein solches Gerät bedient, erhält keine Abdeckung durch die gesetzliche Unfallversicherung und trägt das Risiko, wenn bei einem Unfall Personen- und Sachschäden entstehen, diese Kosten selbst tragen zu müssen. Ebenso können hier arbeitsrechtliche Konsequenzen, wie eine Abmahnung oder auch eine Kündigung, die Folge sein.

Welche Möglichkeiten sind vorhanden, wenn die Prüfung für den Staplerschein nicht bestanden wurde?

Gerade in Prüfungssituationen kommt es vor, dass Menschen dort Angst empfinden und einem besonderen Stress ausgesetzt sind. Hier müssen, um den Staplerschein zu erhalten, beide Teile der Prüfung (theoretischer und praktischer Teil) bestanden werden. Das entsprechende Rüstzeug dafür wird im Rahmen der hier vorgestellten Ausbildung beim Staplerkurs Wien vermittelt. Dabei ist die Prüfung so gestaltet, dass hier nicht alle Fragen komplett richtig beantwortet werden müssen. Wenn hier dann einige wenige Fragen falsch angekreuzt werden, hat dies nicht zur Folge, dass dann die gesamte theoretische Prüfung als nicht bestanden bewertet wird.

Wer dann trotzdem durch die Prüfung fällt, hat dann bei den meisten Anbietern (wie zum Beispiel der Staplerkurs Wien) die zusätzliche Möglichkeit, den nicht bestandenen Teil (praktischer oder theoretischer Teil) beim nächsten Prüfungstermin nochmals nachzuholen. Teilweise ist dies auch ohne zusätzliche Kosten möglich. Somit kann die Prüfung trotz erheblicher Prüfungsangst auch im zweiten Anlauf immer noch bestanden und erfolgreich gestaltet werden.

Staplerschein


Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

 

Von Haus aus ist der Hub- oder Gabelstapler vielseitig einsetzbar. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Anheben, Befördern und Absetzen von Gütern auf Paletten oder in Boxen. Ideale Voraussetzung sind der kraftvolle Antrieb, die leistungsstarker Elektrik und Hydraulik. So ist der Stapler gut vorbereitet für weitere Einsatzbereiche unter Zuhilfenahme von Anbaugeräten.

 

Anbaugeräte

Heute gibt es eine Anzahl von Anbaugeräte für den Stapler, die neue Funktionen bieten und die Einsatzmöglichkeiten erweitert. Die Anbaugeräte werden entweder Art am Lastschlitten des Staplers befestigt oder von den Gabeln direkt aufgenommen. Anbaugeräte können ohne Antrieb oder auch mit unterschiedlichen Antrieben ausgestattet sein. Zu den Anbaugeräten gibt es entsprechendes Zubehör, wie Schnellwechseleinrichtungen, Hydraulik- oder Elektrokomponenten oder Sensortechnik.

 

Die Sicherheit beachten

Egal welches Zusatzgerät verwendet wir – bei der Verwendung von Hubstapler-Anbaugeräten ist stets zu beachten, beim Stapler verschiebt sich der Gesamtschwerpunkt. Unbelastet liegt dieser Schwerpunkt etwa unter dem Fahrersitz. Durch Anbaugeräte verlagert sich der Gesamtschwerpunkt nach vorn. Unter Umständen verringert sich die Tragfähigkeit erheblich, denn die Anbaugeräte können Gewichte bis zu 800 kg haben. Diese Tatsache muss stets berücksichtigt werden, auch die größeren Abmessungen von Staplern mit Anbaugeräten, oder auch, dass häufiger die Sicht eingeschränkt wird.

Generell muss beachtet werden, dass nur geeignete, geprüfte und zugelassene Anbaugeräte verwendet werden dürfen.

 

Größerer Nutzen bringt mehr Verantwortung

Die Kombination aus Hubstapler und jeweilige Anbaugerät muss aufeinander abgestimmt sein. Vor allem hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Befestigung an den Gabelzinken und die Verbindung zu den Hydraulikanschlüssen. Die Unterschiedlichkeit der Funktionen der Anbaugeräte, macht eine spezielle Unterweisung der Staplerfahrer erforderlich. Ebenfalls muss die jeweilige Betriebsanweisung beachtet werden.

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Staplerschein Kurs

Sicherheitsvorschriften beim Einsatz von Hubstaplern

Sicherheitsvorschriften beim Einsatz von Hubstaplern

Bei dem Einsatz von Hubstaplern sind eine Anzahl von Vorschriften zu beachten. Unterschieden werden diese nach technischen Vorschriften, den Stapler betreffend und solchen, die allein den Staplerfahrer betreffen. Die wichtigsten und grundlegenden Regelungen sind.

  • ohne Staplerschein geht gar nichts und
  • Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen selbstfahrende Arbeitsmittel, wie z. B. Hubstapler, grundsätzlich nicht betreiben.
  • Arbeitgeber dürfen ausschließlich nur solche Arbeitnehmer (w/m) mit der Führung von Hubstaplern beauftragen, die entsprechende Fachkenntnisse durch ein Zeugnis („Staplerschein“) nachweisen können.
  •  

Hubstapler

Hubstapler sind in der Regel selbstfahrende Arbeitsmittel mit einem Hubmast, die mittels Gabeln,

Plattformen o. Ä., Lasten heben, absetzen oder stapeln können.

Arbeitsmittel, die vergleichbar eingesetzt werden können und keinen Hubmast besitzen, sind keine Hubstapler im herkömmlichen Sinn (z. B. Radlader mit Gabeln zum Heben oder Stapeln von Lasten).

Gefahren

Arbeiten mit oder auf Hubstaplern bergen Risiken – darüber muss sich der Fahrer jederzeit im Klaren sein. Der Hubstapler kann – ohne sichtbare Kraftanstrengung durch den Fahrer – Lasten von einer Tonne und mehr in verschiedene Richtungen bewegen, das fordert Vorausschauen und die ständige Aufmerksamkeit des Fahrers. Erhöhte Aufmerksamkeit vermeidet Schäden an anderen Fahrzeugen, Personen, Gütern oder der Lagereinrichtung.

Ein Stapler ist aber nur dann sicher zu beherrschen, wenn das Gerät allzeit einwandfrei funktioniert. Hubstapler müssen daher mindestens einmal pro Jahr zur wiederkehrenden Prüfung.

 

Wiederkehrende Prüfung

Diese jährliche wiederkehrende Prüfung umfasst den Zustand der Verschleißteile, die Einstellung und Funktionsprüfung sicherheitsrelevanter Bauteile. Diese Prüfungen dürfen akkreditierte Prüfstellen, Technische Büros einschlägiger Fachrichtung, Ziviltechniker oder sonstige geeignete fachkundige Personen durchführen.

 

Innerbetriebliche Fahrbewilligung

Arbeitnehmer (w/m) benötigen generell – unabhängig vom Staplerschein zum Führen von Hubstaplern auch eine innerbetriebliche Fahrbewilligung des Arbeitgebers. Vor ihrer Erteilung ist der betroffene Staplerfahrer (w/m) speziell im Umgang mit dem zu fahrenden Hubstapler zu unterweisen.

 

Mit dem Führen und Lenken von selbstfahrenden Arbeitsmitteln (Hubstapler), in Arbeitsstätten, auf Baustellen und auf auswärtigen Arbeitsstellen, auf denen die StVO nicht gilt, dürfen nur Arbeitnehmer (w/m) beschäftigt werden, die über eine Fahrbewilligung des Arbeitgebers (w/m) verfügen. Die Fahrbewilligung für das Führen von Staplern darf nur erteilt werden, wenn der Nachweis der erforderlichen Fachkenntnisse (Staplerprüfung, Staplerschein o. Ä.) vorliegt.

 

Hinweis:

Die Fahrbewilligung ist für alle selbstfahrenden Arbeitsmittel erforderlich, also z. B. auch für motorisch angetriebene deichselgeführte Stapler, Portalstapler oder Teleskopstapler.

Für die Fahrbewilligung können Vordrucke verwendet werden oder Sie können formlos ausgestellt werden.

 

Beachten!

Für Arbeitskörbe bzw. für Hubstapler mit Arbeitskörben zum Anheben von Personen gelten strengere Bestimmungen für Abnahme und wiederkehrende Prüfung.

 

Öffentlicher Verkehrsflächen

In nachfolgenden Fällen sind das Kraftfahrgesetz (KFG – betrifft insbesondere technische Bau- und Ausstattungsvorschriften sowie die Zulassung zum Verkehr) und das Führerscheingesetz

(FSG) nicht anzuwenden:

  • öffentliche Verkehrsflächen werden mit dem Stapler nur überquert oder auf ganz

  kurzen Strecken oder auf gekennzeichneten Baustellen befahren, oder

  • der Stapler besitzt eine Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 10 km/h (Kennzeichnung hinten mit weißer Tafel mit Aufschrift „10 km“).

 

Andernfalls sind das Kraftfahrgesetz und das Führerscheingesetz zu beachten.

Mehr dazu auch unter:

Haftung beim Einsatz von Arbeitnehmern ohne Staplerschein

Informationen und Rechtsvorschriften

Weitergehende praktische Hinweise für den Betrieb von Staplern finden Sie in folgenden Gesetzestexten oder Merkblättern:

  • Stapler mit Fahrersitz

                www.auva.at/cdscontent/?contentid=10007.756395

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

  • Verordnung über Beschäftigungsverbote für Jugendliche

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009096

  • Arbeitsmittelverordnung

www. ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727

  • Kraftfahrgesetz 1967

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011384&Sho

  • Führerscheingesetz

https://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10012723

 


Staplerschein Kurs

Be- und Entladen von LKW mit dem Hubstapler

Fahrzeuge unterschiedlichster Bauart mit dem Hubstapler Be- oder Entladen zählt zu den gefährlichen Aufgaben. Jahr für Jahr verunglücken bei dieser Arbeit Staplerfahrer und Ladepersonal tödlich oder sie ziehen sich schwerste Verletzungen zu. Häufigste Unfallursachen sind Stürze von Fahrzeugen, bei der Arbeit angefahren oder gar überrollt werden und Kollisionen mit mangelhaft gesicherter Ladung.

Absprachen

Ungenügende Absprachen und Missverständnisse über die Arbeitsabläufe beim Be- und Entladen von Fahrzeugen führen häufig zu Unfällen.  Es ist die Aufgabe des zuständigen Unternehmers vorab Zuständigkeiten und Verantwortungen zu klären und diese schriftlich festzulegen. Das betrifft in erster Linie die Nutzung und Instandhaltung der einzusetzenden Betriebsmittel, der Ladungssicherung und natürlich die Weisungsbefugnisse. Vom Fahrer vor Ort werden klare und unmissverständliche Absprachen erwartet.

Ladestege und Ladeschienen

Ladestege ähneln zwar in ihrem Aufbau den fahrbaren Rampen, sind jedoch deutlich leichter ausgeführt, daher in keiner Weise geeignet, mit dem Hubstapler befahren zu werden. Sie sind nur für handbetätigte und handgeführte Geräte geeignet.

Ladeschienen werden paarweise eingesetzt, sind ortsveränderliche Einrichtungen. Üblicherweise werden diese verwendet, um Fahrzeuge wie Bagger oder Radlader auf einen LKW zu verladen, sie sind vollkommen ungeeignet für Einsätze mit Hubstaplern.

Ladebrücken

Ladebrücken sind meist fest installierte technische Einrichtungen an Laderampen, mit denen der Abstand zwischen Fahrzeug und Ladezone überbrückt wird. Ausreichende Tragfähigkeit ist Grundvoraussetzung, sie sollten außerdem ausreichend ausgeleuchtet und sicher zu befahren sein.

Sicherheitseinrichtungen der Ladebrücke sind vor jedem Befahren oder Begehen in Funktionsstellung zu bringen und gegen das unabsichtliche Lösen zu sichern. Die Sicherung muss von der Rampe in den LKW als auch vom LKW auf die Rampe wirken. Wird die Sicherung nicht ordnungsgemäß eingestellt, kann der Stapler auf der Ladebrücke abrutschen. Selbsttätig sichernde Ladebrücken zu bevorzugen.

Die Ladebrücken-Steigung sollten von 12,5 Prozent nicht überschreiten, dabei möglichst waagerecht an die Fahrzeugbodenkante anschließen.

Regelmäßige Prüfungen

Fest verbundene Ladebrücken und separat stehende Laderampen, fahrbare Rampen oder Ladebordwände und auch Hubladebühnen unterliegen der regelmäßigen Prüfung, d. h. mindestens einmal im Jahr müssen sie durch eine befähigte Person oder einen Sachkundigen auf ihren betriebssicheren Zustand überprüft werden.

Die Prüfung einer an einem LKW festverbundenen Hubladebühne erfolgt im Rahmen der wiederkehrende Begutachtung. Dies ist nur eine Prüfung auf Augenschein und Funktionsfähigkeit der Steuerung und Warnleuchten. Daher muss eine weitergehende jährliche Prüfung auf sicherheitsrelevante Aspekte zusätzlich erfolgen und nachgewiesen werden.

Vergleichbare Regelungen gelten auch für Ladeplattformen, Ladestege, Ladeschienen und freibewegliche Ladebrücken: Diese müssen ebenfalls regelmäßig – mindestens einmal im Jahr – fachkundig geprüft und freigegeben werden.

Fallen beim Betrieb Sicherheitsmängel oder Beschädigungen auf – die geeignet sind – die Arbeitssicherheit zu gefährden, muss das sofort an den Vorgesetzten gemeldet werden. Der ist dafür verantwortlich, dass die Geräte stillgelegt werden, bis die Mängel beseitigt sind und die Betriebssicherheit hergestellt ist.