Staplerschein Kurs

Sicherheitsvorschriften beim Einsatz von Hubstaplern

Sicherheitsvorschriften beim Einsatz von Hubstaplern

Bei dem Einsatz von Hubstaplern sind eine Anzahl von Vorschriften zu beachten. Unterschieden werden diese nach technischen Vorschriften, den Stapler betreffend und solchen, die allein den Staplerfahrer betreffen. Die wichtigsten und grundlegenden Regelungen sind.

  • ohne Staplerschein geht gar nichts und
  • Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen selbstfahrende Arbeitsmittel, wie z. B. Hubstapler, grundsätzlich nicht betreiben.
  • Arbeitgeber dürfen ausschließlich nur solche Arbeitnehmer (w/m) mit der Führung von Hubstaplern beauftragen, die entsprechende Fachkenntnisse durch ein Zeugnis („Staplerschein“) nachweisen können.
  •  

Hubstapler

Hubstapler sind in der Regel selbstfahrende Arbeitsmittel mit einem Hubmast, die mittels Gabeln,

Plattformen o. Ä., Lasten heben, absetzen oder stapeln können.

Arbeitsmittel, die vergleichbar eingesetzt werden können und keinen Hubmast besitzen, sind keine Hubstapler im herkömmlichen Sinn (z. B. Radlader mit Gabeln zum Heben oder Stapeln von Lasten).

Gefahren

Arbeiten mit oder auf Hubstaplern bergen Risiken – darüber muss sich der Fahrer jederzeit im Klaren sein. Der Hubstapler kann – ohne sichtbare Kraftanstrengung durch den Fahrer – Lasten von einer Tonne und mehr in verschiedene Richtungen bewegen, das fordert Vorausschauen und die ständige Aufmerksamkeit des Fahrers. Erhöhte Aufmerksamkeit vermeidet Schäden an anderen Fahrzeugen, Personen, Gütern oder der Lagereinrichtung.

Ein Stapler ist aber nur dann sicher zu beherrschen, wenn das Gerät allzeit einwandfrei funktioniert. Hubstapler müssen daher mindestens einmal pro Jahr zur wiederkehrenden Prüfung.

 

Wiederkehrende Prüfung

Diese jährliche wiederkehrende Prüfung umfasst den Zustand der Verschleißteile, die Einstellung und Funktionsprüfung sicherheitsrelevanter Bauteile. Diese Prüfungen dürfen akkreditierte Prüfstellen, Technische Büros einschlägiger Fachrichtung, Ziviltechniker oder sonstige geeignete fachkundige Personen durchführen.

 

Innerbetriebliche Fahrbewilligung

Arbeitnehmer (w/m) benötigen generell – unabhängig vom Staplerschein zum Führen von Hubstaplern auch eine innerbetriebliche Fahrbewilligung des Arbeitgebers. Vor ihrer Erteilung ist der betroffene Staplerfahrer (w/m) speziell im Umgang mit dem zu fahrenden Hubstapler zu unterweisen.

 

Mit dem Führen und Lenken von selbstfahrenden Arbeitsmitteln (Hubstapler), in Arbeitsstätten, auf Baustellen und auf auswärtigen Arbeitsstellen, auf denen die StVO nicht gilt, dürfen nur Arbeitnehmer (w/m) beschäftigt werden, die über eine Fahrbewilligung des Arbeitgebers (w/m) verfügen. Die Fahrbewilligung für das Führen von Staplern darf nur erteilt werden, wenn der Nachweis der erforderlichen Fachkenntnisse (Staplerprüfung, Staplerschein o. Ä.) vorliegt.

 

Hinweis:

Die Fahrbewilligung ist für alle selbstfahrenden Arbeitsmittel erforderlich, also z. B. auch für motorisch angetriebene deichselgeführte Stapler, Portalstapler oder Teleskopstapler.

Für die Fahrbewilligung können Vordrucke verwendet werden oder Sie können formlos ausgestellt werden.

 

Beachten!

Für Arbeitskörbe bzw. für Hubstapler mit Arbeitskörben zum Anheben von Personen gelten strengere Bestimmungen für Abnahme und wiederkehrende Prüfung.

 

Öffentlicher Verkehrsflächen

In nachfolgenden Fällen sind das Kraftfahrgesetz (KFG – betrifft insbesondere technische Bau- und Ausstattungsvorschriften sowie die Zulassung zum Verkehr) und das Führerscheingesetz

(FSG) nicht anzuwenden:

  • öffentliche Verkehrsflächen werden mit dem Stapler nur überquert oder auf ganz

  kurzen Strecken oder auf gekennzeichneten Baustellen befahren, oder

  • der Stapler besitzt eine Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 10 km/h (Kennzeichnung hinten mit weißer Tafel mit Aufschrift „10 km“).

 

Andernfalls sind das Kraftfahrgesetz und das Führerscheingesetz zu beachten.

Mehr dazu auch unter:

Haftung beim Einsatz von Arbeitnehmern ohne Staplerschein

Informationen und Rechtsvorschriften

Weitergehende praktische Hinweise für den Betrieb von Staplern finden Sie in folgenden Gesetzestexten oder Merkblättern:

  • Stapler mit Fahrersitz

                www.auva.at/cdscontent/?contentid=10007.756395

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222

  • Verordnung über Beschäftigungsverbote für Jugendliche

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009096

  • Arbeitsmittelverordnung

www. ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727

  • Kraftfahrgesetz 1967

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011384&Sho

  • Führerscheingesetz

https://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10012723

 


Staplerschein Kurs

Be- und Entladen von LKW mit dem Hubstapler

Fahrzeuge unterschiedlichster Bauart mit dem Hubstapler Be- oder Entladen zählt zu den gefährlichen Aufgaben. Jahr für Jahr verunglücken bei dieser Arbeit Staplerfahrer und Ladepersonal tödlich oder sie ziehen sich schwerste Verletzungen zu. Häufigste Unfallursachen sind Stürze von Fahrzeugen, bei der Arbeit angefahren oder gar überrollt werden und Kollisionen mit mangelhaft gesicherter Ladung.

Absprachen

Ungenügende Absprachen und Missverständnisse über die Arbeitsabläufe beim Be- und Entladen von Fahrzeugen führen häufig zu Unfällen.  Es ist die Aufgabe des zuständigen Unternehmers vorab Zuständigkeiten und Verantwortungen zu klären und diese schriftlich festzulegen. Das betrifft in erster Linie die Nutzung und Instandhaltung der einzusetzenden Betriebsmittel, der Ladungssicherung und natürlich die Weisungsbefugnisse. Vom Fahrer vor Ort werden klare und unmissverständliche Absprachen erwartet.

Ladestege und Ladeschienen

Ladestege ähneln zwar in ihrem Aufbau den fahrbaren Rampen, sind jedoch deutlich leichter ausgeführt, daher in keiner Weise geeignet, mit dem Hubstapler befahren zu werden. Sie sind nur für handbetätigte und handgeführte Geräte geeignet.

Ladeschienen werden paarweise eingesetzt, sind ortsveränderliche Einrichtungen. Üblicherweise werden diese verwendet, um Fahrzeuge wie Bagger oder Radlader auf einen LKW zu verladen, sie sind vollkommen ungeeignet für Einsätze mit Hubstaplern.

Ladebrücken

Ladebrücken sind meist fest installierte technische Einrichtungen an Laderampen, mit denen der Abstand zwischen Fahrzeug und Ladezone überbrückt wird. Ausreichende Tragfähigkeit ist Grundvoraussetzung, sie sollten außerdem ausreichend ausgeleuchtet und sicher zu befahren sein.

Sicherheitseinrichtungen der Ladebrücke sind vor jedem Befahren oder Begehen in Funktionsstellung zu bringen und gegen das unabsichtliche Lösen zu sichern. Die Sicherung muss von der Rampe in den LKW als auch vom LKW auf die Rampe wirken. Wird die Sicherung nicht ordnungsgemäß eingestellt, kann der Stapler auf der Ladebrücke abrutschen. Selbsttätig sichernde Ladebrücken zu bevorzugen.

Die Ladebrücken-Steigung sollten von 12,5 Prozent nicht überschreiten, dabei möglichst waagerecht an die Fahrzeugbodenkante anschließen.

Regelmäßige Prüfungen

Fest verbundene Ladebrücken und separat stehende Laderampen, fahrbare Rampen oder Ladebordwände und auch Hubladebühnen unterliegen der regelmäßigen Prüfung, d. h. mindestens einmal im Jahr müssen sie durch eine befähigte Person oder einen Sachkundigen auf ihren betriebssicheren Zustand überprüft werden.

Die Prüfung einer an einem LKW festverbundenen Hubladebühne erfolgt im Rahmen der wiederkehrende Begutachtung. Dies ist nur eine Prüfung auf Augenschein und Funktionsfähigkeit der Steuerung und Warnleuchten. Daher muss eine weitergehende jährliche Prüfung auf sicherheitsrelevante Aspekte zusätzlich erfolgen und nachgewiesen werden.

Vergleichbare Regelungen gelten auch für Ladeplattformen, Ladestege, Ladeschienen und freibewegliche Ladebrücken: Diese müssen ebenfalls regelmäßig – mindestens einmal im Jahr – fachkundig geprüft und freigegeben werden.

Fallen beim Betrieb Sicherheitsmängel oder Beschädigungen auf – die geeignet sind – die Arbeitssicherheit zu gefährden, muss das sofort an den Vorgesetzten gemeldet werden. Der ist dafür verantwortlich, dass die Geräte stillgelegt werden, bis die Mängel beseitigt sind und die Betriebssicherheit hergestellt ist. 

 


Kurzarbeit - Staplerschein

Ohne Staplerschein wird es gefährlich

Staplerschein Österreich

 

Ohne Staplerschein wird es gefährlich

 

Ohne Schein geht nichts

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass gelegentlich im Betrieb auch mal ohne Staplerschein ein Stapler aushilfsweise bewegt werden darf. Generell schreibt der Gesetzgeber vor, dass der Fahrer eines Hubstaplers das 18. Lebensjahr vollendet haben muss und im Besitz eines Zeugnisses zum Nachweis der Fachkenntnisse (Staplerschein) sein muss.

 

Diese Regelung wird vom Gesetzgeber und auch von angerufenen Gerichten sehr eng ausgelegt, sodass Zuwiderhandlungen sich schnell zu einer Strafsache auswachsen können.

 

Die Vorschriften zum Nachlesen

Wichtige Auszüge aus der Rechtsvorschrift für die Fachkenntnisnachweis-Verordnung, Fassung vom 12.08.2020

Geltungsbereich

Diese Verordnung gilt für die Beschäftigung von Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen in Arbeitsstätten, auf Baustellen oder an auswärtigen Arbeitsstellen im Sinn des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG).

Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:
  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO).

Ausnahmen vom Fachkenntnisnachweis

  • 3. (1) § 2 Z 1 gilt nicht für die Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit der Durchführung folgender Arbeiten:
  1. Führen von Hubstaplern, die ihre Last ausschließlich innerhalb der Radbasis aufnehmen und befördern oder die mittels Deichsel geführt werden.

Nachweis der Fachkenntnisse

  • 4. (1) Der Nachweis der für die Durchführung von Arbeiten gemäß § 2 erforderlichen Fachkenntnisse im Sinn des § 62 Abs. 1 Z 2 i. V. m. Abs. 2 und 4 ASchG gilt als erbracht, wenn
  1. der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung, die die Voraussetzungen nach dieser Verordnung erfüllt, durch ein Zeugnis gemäß § 11 bestätigt wird,

(4) Entspricht beim Führen von motorisch betriebenen selbstfahrenden Arbeitsmitteln mit wechselbarer Zusatzausrüstung zum Einsatz als Kran oder als Hubstapler (Kran-Stapler-Kombinationsgeräte) der durchzuführende Arbeitsvorgang

  1. dem Führen von Kranen, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Kranen erforderlich,
  2. dem Führen von Hubstaplern, ist der Nachweis der Fachkenntnisse für das Führen von Hubstaplern erforderlich.

Ausbildung zum Erwerb von Fachkenntnissen

  • 5. (1) Eine Ausbildung zum Erwerb von Fachkenntnissen nach dieser Verordnung muss die notwendigen theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten auf den in § 6 angeführten Gebieten vermitteln. Sie hat den/die Auszubildende/n in die Lage zu versetzen,
  1. Arbeiten mit besonderen Gefahren gemäß § 2 Z 1 sicher durchzuführen.

(2) Die Ausbildung muss die in § 6 angeführte Mindestgesamtzahl an Unterrichtseinheiten des Ausbildungsgebiets sowie Ausbildungsinhalte und Mindestanzahl verbindlich vorgesehener und frei gestaltbarer Unterrichtseinheiten und praktischer Übungen laut Anhang umfassen.

 

(3) Eine theoretische Unterrichtseinheit muss mindestens 50 Minuten betragen. Frei gestaltbare Unterrichtseinheiten sind von der Ausbildungseinrichtung im Sinn der Ausbildungsziele inhaltlich und didaktisch zu gestalten. Praktische Übungen sind mindestens in dem im Anhang angeführten Ausmaß als Praxisübung pro Ausbildungsteilnehmer/in durchzuführen, soweit nicht ausdrücklich gemeinsame Vorführungen zulässig sind.

Fachkenntnisausbildungsgebiete

  • 6. Die Ausbildung muss je nach Ausbildungsgebiet mindestens die nachfolgend angeführte Gesamtzahl an Unterrichtseinheiten (einschließlich praktischer Übungen) umfassen:
  1. Führen von Hubstaplern: mindestens 20,5 Unterrichtseinheiten (Anhang 2).

Ausbildungsgebiet gemäß § 6 Z 2 das Führen von Hubstaplern.

 

Ausbildungsinhalte                                                                                        Unterrichtseinheiten

 

  1. Grundbegriffe der Mechanik und Elektrotechnik 4 UE
  2. Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern, mechanische

und elektrische Ausrüstung von Hubstaplern                                      4 UE

  1. Sicherheitseinrichtungen von Hubstaplern 2 UE
  2. Betrieb und Wartung von Hubstaplern 3,5 UE
  3. Abeitnehmerschutzvorschriften, sonstige Rechtsvorschriften,

Normen und Richtlinien zum sicheren Führen von Hubstaplern 4 UE

 

Mindestanzahl an UE Theorie                                                                   17,5 UE

 

Frei gestaltbare                                                                                               2 UE

praktische Übungen                                                                                      1 UE

 

Gesamtzahl an UE                                                                                          20,5 UE

                                                                                                                              =======

Durchführung der Ausbildung

  • 9. (1) Die Ausbildungseinrichtung muss eine Person bestellen, die für die organisatorische Kursbetreuung zuständig ist (Ausbildungsleiter/in). Diese Person muss zumindest auf einem Teilgebiet der Ausbildung über fachliche Kenntnisse verfügen und Fähigkeiten in organisatorischer und pädagogischer Hinsicht besitzen.

(2) Die Ausbildungseinrichtung muss über das für die Vermittlung der theoretischen und praktischen Lehrinhalte erforderliche fachlich qualifizierte Lehrpersonal verfügen.

 

  1. Zur Vermittlung der erforderlichen praktischen Fähigkeiten darf die Ausbildungseinrichtung nur Lehrpersonal einsetzen, das eine mindestens zweijährige einschlägige Tätigkeit nachweisen kann.

(3) Die Ausbildungseinrichtung muss über die für die Vermittlung der Lehrinhalte erforderlichen Räumlichkeiten und Übungsplätze, Einrichtungen und Lehrmittel verfügen sowie über die für den praktischen Teil der Ausbildung erforderlichen technischen Einrichtungen und Geräte.

(4) Die Ausbildungseinrichtung hat den Kursteilnehmern/Kursteilnehmerinnen Unterlagen zur Verfügung zu stellen, in denen insbesondere die maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften sowie der aktuelle Stand der Richtlinien und Normen Berücksichtigung finden. Die Ausbildungseinrichtung hat geeignetes Lehrmaterial (wie Skripten, CD-ROM, Video) für das Selbststudium zur Verfügung zu stellen.

 

Unzertrennlich Staplerschein und Fahrbewilligung

Wer auch immer beabsichtigt, einen Hubstapler im Betrieb zu führen, der sollte im Besitz eines Staplerscheins und einer innerbetrieblichen Fahrbewilligung sein.

 

Die innerbetriebliche Fahrbewilligung

Sie gehören zusammen, der Staplerschein und die innerbetriebliche Fahrgenehmigung. Erst wenn ein Staplerfahrer im Besitz beider Papiere ist, darf er einen Hubstapler bewegen, kann er seine Arbeit mit dem selbstfahrenden Hubstapler aufnehmen. Die Vorgaben dazu wurden vom Gesetzgeber genau definiert.

 

Selbstfahrende Arbeitsmittel

Zu dieser Kategorie gehören neben den Hubstaplern auch Bagger, Radlader und Muldenkipper.

Diese Arbeitsgeräte dürfen nur eingesetzt werden, wenn die wiederkehrenden Prüfungen

erfolgreich durchgeführt wurden. Außerdem ist streng darauf zu achten, dass zum Führen eines Hubstaplers nur Personen herangezogen werden dürfen, die im Besitz eines gültigen Staplerscheins sind.

Für die sichere Handhabung und für das Beladen des Staplers sind innerbetriebliche Betriebsanweisungen zu erstellen, in denen die Besonderheiten der selbstfahrenden Arbeitsgeräte gezielt berücksichtigt werden:

  • Lasthandhabung (Aufnehmen, Be- und Entladen, Hochheben, Absetzen, Ladungssicherung, Transport etc.),
  • Personentransport (wenn beabsichtigt),
  • Fahrzeugsicherung vor unbefugter Inbetriebnahme,
  • allgemeiner Fahrbetrieb STVO und innerbetriebliche Verkehrsregeln, Verkehrsschilder,
  • In- und Außerbetriebnahme des Arbeitsgeräts.

 

Schutzmaßnahmen und allgemeiner Fahrbetrieb

Da der Fahrbetrieb eines Hubstaplers nicht ohne gewisse Gefahrenmomente abläuft, sei es durch Wegrollen, Umkippen, Überrollen, An-, Um- oder Zusammenstoßen ist es vorrangig Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das geschieht durch die innerbetriebliche Unterweisung anhand der Betriebsanweisung:

  • täglich vom Fahrer zu prüfen ist die ordentliche Funktion der Bremsen, der Beleuchtung und der Warneinrichtungen,
  • Personen dürfen nur auf – speziell für diesen Zweck ausgerüsteten – sicheren Plätzen befördert werden,
  • bei bestehender Brandgefahr (am Fahrzeug oder dessen Ladung) ist das Arbeitsmittel mit einem Feuerlöscher auszurüsten.

 

Arbeitnehmern (w/m) ist die Arbeit mit selbstfahrenden Arbeitsmitteln nur mit ausdrücklicher Fahrbewilligung (mündlich oder schriftlich) des Arbeitgebers erlaubt. Für alle Eventualitäten ist die schriftliche Form der Fahrbewilligung zu bevorzugen.

  • ausgestellt werden darf die Fahrbewilligung erst nach einer besonders abgestimmten Unterweisung.
  • die Unterweisung muss den Inhalt der innerbetrieblichen Betriebsanweisung gemäß § 23 Abs. 2 der AM-VO umfassen.

 

Bei Verstößen und ungeeigneten Personen ist die Fahrbewilligung umgehend wieder zu entziehen.

 

AC Nautik und der Staplerschein

Wer von vorstehenden Ausführungen direkt oder indirekt betroffen ist, sollte schnellstmöglich nachholen, was er bisher auf die lange Bank geschoben hat – den Staplerschein machen. Der beste Ansprechpartner ist Staplerschein Österreich, ein Unternehmen von AC Nautik in Gössendorf (südl. Graz). Staplerschein Österreich führt an mehreren Orten in Österreich erfolgreich Stapler-Ausbildungs-Kurse durch. Es ist der sichere Weg zum Erfolg – Kontakt hier.

Stand: 14.08.2020 alle Angaben ohne Gewähr


Staplerschein-Österreich

Staplerschein-Österreich

Staplerfahrer arbeiten in Grenzbereichen

Ungewohntes akzeptieren

Gemessen an den Vorschriften und Bedienungsanleitungen, ist die Bedienung eines Hubstaplers doch eigentlich recht einfach und unkompliziert. Die Fahrfunktionen gleichen denen eines normalen Pkw, werden ausgeführt über ein Lenkrad und über ein oder zwei Pedale. Das Gänge schalten entfällt, die meisten Hubstapler haben ein automatisches Getriebe, ein Hebel steuert die Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt. Ein Fahrpedal (r) steuert die Geschwindigkeit und das Bremspedal (l) verzögert oder stoppt die Fahrt. Je nach Modell verfügt ein Stapler auch über einen kompletten Beleuchtungssatz, eine Hupe und für den sicheren Stand über eine Feststellbremse.

 

Über einen Handhebel erfolgen die Steuerbefehle der eigentlichen Staplerfunktionen Heben oder Senken des Gabelträgers und für das Vor- und Zurückneigen des Hubgerüstes. Es sind neuere Hubstaplermodelle auf dem Markt, da sucht man vergebens nach Lenkrad und Handhebel, ein Joystick übernimmt bei diesen Modellen alle Steuerungsfunktionen.

 

Theorie und Praxis

Staplerführen ist in der Theorie scheinbar eine leichtere Aufgabe. Im Arbeitsalltag wird diese Aufgabe häufiger zu einer tückischen Herausforderung. Die hinten liegende Lenkachse macht den Stapler extrem wendig, ermöglicht fast eine Drehung um die eigene Achse. Diese Eigenschaft ermöglicht das Rangieren und Arbeiten in den engen Regalreihen oder anderen engen Räumen.

Mit Last auf den Gabeln können diese – mit bulliger Kraft ausgeführten Bewegungen – schnell zur Gefahr für andere Fahrzeuge werden oder zur Bedrohung von Fußgängern, die solche Bewegungsabläufe nicht erahnen können.

 

Dadurch, dass die Last vorn auf den Gabeln ruht, kann sehr schnell eine weitere Herausforderung entstehen. Durch die Lastaufnahme verlagert sich der Schwerpunkt gravierend, bei schwereren Lasten kann es passieren, dass der Stapler nach vorn kippt, besonders gefährlich ist die Situation, wenn die Last angehoben transportiert wird. Kippen ist beim Staplerfahren eine allgegenwärtige Gefahr, sei es, dass der Lenkeinschlag beim Rangieren zu stark ist, oder dass eine Kurve zu schnell gefahren wird.

 

Eine weitere Herausforderung ist die Kombination aus Last und Sicht. Generell kann die Last die Sicht des Staplerfahrers nach vorn einschränken, in solchen Fällen kann es angebracht sein, den Stapler rückwärtszufahren. Ein Angebot, was die Schwierigkeiten nur verlagert, den jetzt muss der Fahrer Transportgut und seine Fahrtrichtung gleichzeitig im Auge behalten.

 

Stapler fordern Aufmerksamkeit

Das Führen eines Hubstaplers erfordert absolute Aufmerksamkeit unendlich viele Details wollen beachtet werden.

  • Das selbstfahrende Arbeitsgerät – der Stapler – ist täglich vor dem Einsatz auf seinen technischen Zustand zu überprüfen. Bei Mängeln ist eine Weiterverwendung untersagt.
  • Lastdiagramme sind zu beachtet, um den Stapler nicht zu überlasten.
  • Das richtige Aufnehmen und Absetzen von Lasten haben Vorgaben.
  • Die Arbeit in engen Gängen erfordert volle Konzentration, besonders dann, wenn mit Gefahrgut umgegangen wird.
  • Eine gute Ausbildung, Umsicht und Praxiserfahrung sind die besten Grundlagen für das sichere Führen eines Staplers.

Fehler, die unbedingt vermieden werden müssen

Die meisten Unfälle mit Staplern geschehen beim Be- und Entladen und beim Umsetzen von Lasten. Der Umgang mit diesen selbstfahrenden Arbeitsgeräten birgt Gefahren und erhebliche Risiken, sowohl für den Fahrer als auch für unbeteiligte Dritte.

Nachstehen einige gefährlichen Situationen, die in aller Regel beim Staplerfahren immer wieder vorkommen, die zu Unfällen führen und verhindert werden müssen:

Zu schnelles fahren

Der offensichtliche Zeitdruck im Bereich der Logistik verleitet Staplerfahrer zum zu schnellen Fahren. Staplerfahrer aber müssen die Fahrgeschwindigkeiten ihrer Stapler immer an die jeweiligen Verhältnisse vor Ort anpassen und vorausschauend fahren. Es ist besser etwas langsamer, dafür aber sicherer unterwegs zu sein und keinen Unfall riskieren!

 

Rückwärts – erst schauen, dann fahren

Beim Transport von hohen Paletten ist oft der Blick nach vorne zugestellt. Für den Staplerfahrer heißt die Option – rückwärtsfahren. Dazu muss der Fahrer das Lenken rückwärtsfahrender Stapler beherrschen und die ganze Zeit über die Fahrtrichtung im Blick haben.

Lasten bodennahe transportieren

Die Last – im angehobenen Zustand – verändert die Schwerpunktlage des Hubstaplers erheblich. Je schwerer die Last und je höher sie gehoben ist, umso stärker steigt das Kipprisiko des Staplers.

Lasten müssen immer bodennah transportiert werden, dabei wird die Gabel nur leicht angehoben. Diese Regel gilt auch für kurze Rangierfahrten. Bei Kurvenfahrten mit Last muss zusätzlich auch die Geschwindigkeit angepasst werden. Nur so kann verhindert werden, dass die erhöhten Fliehkräfte den Stapler zum Kippen bringen.

 

Gabeln auch bei Leerfahrten absenken

Fußgänger sind im Staplerbereich immer gefährdet. Sie sind ungeschützt und wesentlich langsamer als jeder Stapler. Besondere Rücksichtnahme bei Fußgängern ist gefordert. Um das Unfallrisiko zu mindern, müssen Staplerfahrer immer aufmerksam und vorausschauend fahren, dabei besonders auf die Gabelzinken achten. Um das Gefährdungspotential zu begrenzen, müssen die Gabeln auch bei Leerfahrten stets auf Bodennähe abgesenkt werden!

 

Schlüssel abziehen

Der Staplerfahrer übernimmt auch die Verantwortung für sein Arbeitsgerät. Das schließt auch die Pausen und den Feierabend ein. Stellt er seinen Stapler ab, muss er sicherstellen, dass eine Nutzung durch Unbefugte unmöglich wird. Bei jedem Verlassen des Staplers muss der Schlüssel oder die ID-Card abgezogen und mitgenommen werden. Nur so kann verhindert werden, dass ein Dritter den abgestellten Stapler unbefugt nutzt. Lässt der Fahrer den Schlüssel beim Stapler, handelt er grob fahrlässig und kann bei einem Unfall in Haftung genommen werden.


Staplerschein

Staplerschein Österreich Fragen und Antworten

Staplerschein leicht gemacht Das Ziel dieses Textes ist Ihnen die Durchführung des Staplerführerscheins in Österreich näher zu bringen. Prinzipiell bestätigt dieser die Kenntnisse zum Führen von Hubstaplern.
Auf den ausgestellten Dokumenten findet man nur selten die Begriffe Staplerschein oder Staplerschein Österreich, das Dokument wird meist als Fachkenntnisnachweis – FK-V§ 6 Z 2 Führen von Hubstaplern beziehungsweise als Hubstaplerführerausweis benannt.
Diese Art des Führerscheins verbessert vor allem die Jobaussichten bei Lagertätigkeiten und in Produktions- und Logistikunternehmen.
Oftmals stellt der Staplerschein auch eine Art Lebensversicherung für Arbeitnehmer dar. Diese Mitarbeiter sind am Arbeitsmarkt begehrt, nicht nur, aufgrund des Besitzes des Führerscheins, sondern oftmals auch aufgrund der praktischen Erfahrungen.
Den perfekten Umgang erlernt man nicht von heute auf morgen – es sind viele Übungsstunden notwendig. Sollten Sie arbeitslos sein, kann der Staplerschein Österreich jedenfalls die Eintrittskarte zum Arbeitsmarkt sein.

In diversen Gesprächen bietet auch das AMS, sollten Ihre Interessen zutreffen, die Ausbildung proaktiv an. Welche Förderungen Sie dafür erhalten finden Sie weiter unten.
Meistens genügt ein Staplerschein alleine nicht. Viele Unternehmen stellen innerbetriebliche Fahrbewilligungen aus. Bevor Sie sich also eigenmächtig hinter das Lenkrad setzten, besprechen Sie Ihr Vorgehen jedenfalls mit Ihrem Vorgesetzten.
Im besten Fall und zum eigenen Schutz wird eine schriftliche Vereinbarung festgelegt.

Durchführung des Staplerführerscheines
Der Staplerschein kann in Österreich bei mehreren Institutionen durchgeführt werden. Eine davon stellt das Staplerschein Österreich (AC Nautik e.U) Österreich dar. Die Kurse finden meist direkt an den Standorten statt. Eine Übersicht finden Sie direkt auf der Homepage.
Fragen Sie am besten unverbindlich an. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Anfallende Kosten


Der Staplerschein Österreich ist im Vergleich zu anderen Führerscheinen relativ billig. Der Kostenpunkt liegt je Anbieter zwischen 150 € und 350 €.
Insgesamt sind knapp über 20 Unterrichtseinheiten notwendig bis der Staplerschein Österreich vergeben wird.
Der größte Block entfällt dabei auf Theorieeinheiten. Knapp über 20Stunden genauer gesagt:

  • Grundbegriffe der Elektrotechnik und Mechanik: 4h
  • Rechtsvorschriften zum sicheren Führen von Staplern: 4h
  • Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern: 4h
  • Wartung und Betrieb von Hubstaplern: 3,5h
  • Sicherheitseinrichtungen von Hubstaplern: 2h

Der Rest entfällt je Anbieter meist auf praktische Übungen beziehungsweise Anwenderfälle. Sobald alle notwendigen Stunden absolviert sind erfolgt eine Prüfung über die erlernten Kenntnisse. http://www.staplerschein-oesterreich.at


Staplerschein

Staplerschein kosten

Staplerschein kosten

Bei einem Staplerschein sind die Kosten ein wenig höher. Sie können zwischen 250 bis 450 Euro kosten.
So sind lange Kurse auch entsprechend teuer. In den Kosten enthalten sind jeweils die Unterrichtsmaterialien sowie Theorie und Praxis.
Aber solche Kosten wie die Fahrt sowie gegebenenfalls eine Übernachtung sind nicht mit enthalten.
Entweder werden diese vom Anwärter bezahlt oder der Arbeitgeber erklärt sich dazu bereit. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Wer übernimmt eigentlich die Kosten?

Eine Qualifizierungsmaßnahme kann dafür sorgen,dass der Arbeitnehmer alle Kosten für sie übernimmt.
Innerbetriebliche Weiterbildung kann also durchaus Vorteile mit sich bringen.
Wird allerdings aus Eigenintiative ein solcher Schein erworben,so müssen alle Kosten aus eigener Tasche bezahlt werden.
Auch ist es möglich über eine Arbeitsagentur die Staplerschein Kosten erstattet zu bekommen. Hierfür ist vorher ein Antrag nötig.
Auch möglich ist es dies in der Steuer als Ausbildungskosten anzumerken.

Kann ich den Staplerschein in anderen Sprachen machen?

Es ist durchaus möglich den Staplerschein auf Rumänisch zu machen. Daneben gibt es noch ganz andere Möglichkeiten.
Der Staplerschein auf Rumänisch zu machen ist eine. Daneben ist es auch noch möglich den Staplerschein auf Kroatisch zu machen.
Der Staplerschein auf Slowenisch kann auch durchgeführt werden.
Auch einen Staplerschein auf Ungarisch zu machen, stellt kein Problem dar. Daneben sind auch Arabisch und Englisch Sprachen bei denen an Kursen teilgenommen werden kann. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Kann der Staplerschein online erworben werden?

Die Kurse sind auch derzeit Online nicht möglich.


Staplerschein ÖSterreich

STAPLERSCHEIN ÖSTERREICH

STAPLERSCHEIN ÖSTERREICH – Informationen Immer mehr Waren für die Industrie werden auf der Straße oder auf Schienen in den Verkehr gebracht. Die Logistik wird zu einer immer größeren Herausforderung, immerhin möchten alle Produkte termingerecht an ihrem Bestimmungsort ankommen. Zum schnellen Be- sowie Entladen kommen immer mehr Hubstapler zum Einsatz.

Der Besitz eines Staplerscheines kann angesichts der steigenden beruflichen Anforderungen am Arbeitsmarkt den Erhalt und die Sicherung des Arbeitsplatzes erhöhen. Für die Erlangung des Staplerführerscheins gelten dabei strenge Vorschriften. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler

Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstapler einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. In der Allgemeinheit wird dieser Nachweis auch oft als Staplerschein bezeichnet. Hierfür ist eine Mindestanzahl der Schulungen festgelegt. Die Gesetzgebung gibt mindestens 20,5 Stunden an. Vor Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse und einem Praxisteil von einer Stunde an. Der Ausbildungsplan gibt zudem zwei Stunden zur freien Verfügung an, hier können zum Beispiel ungeübte Fahrer, diese für Übungszwecke verwenden. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Lerninhalte für den Staplerführerschein

Welche Inhalte die Ausbildung mindestens umfassen muss, ist vonseiten des Gesetzgebers exakt festgelegt. Es werden wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege des Arbeitsgerätes vermittelt.

  • 4 UE. – Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik
  • 4 UE. – Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung
  • 4 UE. – rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften
  • 3,5 UE. – Kenntnisse über Betrieb und Wartung
  • 2 UE. – Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers
  • 2 UE. – zur freien Verfügung
  • 1 UE. – Praxis
Staplerschein Kurs
Staplerschein Kurse

Wer finanziert den Staplerschein Kurs und die Staplerschein Ausbildung?

Um die Staplerschein Kosten zu finanzieren gibt es mehrere Varianten und Förderungen der öffentlichen Hand. Ist der Staplerschein für eine ausgeübte Tätigkeit notwendig, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Staplerschein Kosten zu übernehmen. Liegt es im persönlichen Interesse, einen Staplerschein Österreich zu machen, kann man sich privat einen Staplerschein Kurs belegen. Der Besitz einer Staplerschein Ausbildung kann die Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessern, ober zur Erhaltung des derzeitigen Jobs beantragen. Mit dem Hubstaplerschein ist man deutlich besser und flexibler einzusetzen. In vielen Unternehmen steht die Schulung bereits in der Zeit der Ausbildung auf den Lehrplan. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Österreich – So läuft die Staplerschein Ausbildung ab?

Zum Führen von Hubstapler dürfen nur Arbeitnehmer eingesetzt werden, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen und diese Ausbildung auch mit einem Zeugnis nachweisen können. Das bedeutet, dass der Staplerfahrer mindestens 18 Jahre alt sein muss und die gesetzliche Ausbildung absolviert hat. Der Schein ist zeitlich unbegrenzt gültig.

Staplerschein
Staplerschein Österreich

Die Theorie in zehn Schritten
Im theoretischen Teil wird ein breites Wissen über rechtliche, technische und physikalische Zusammenhänge vermittelt, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.

Rechtliche Grundlagen
Vermittlung der geltenden Gesetzte, Verordnungen und Unfallpräventionsvorschriften.

Unfallgeschehen
Statistiken über Unfälle mit Staplern und Analysen wie es zu den Unfällen gekommen ist.

Aufbau- und Funktion
Vermittlung von allgemeinen Aufbau eines Hubstaplers, Unterschiede zwischen Gabelstapler und Kraftfahrzeuge hinsichtlich Lenkung, Fahrverhalten und Antrieb, Funktionen von Anbaugeräte.

Antriebsarten
Bei batterieelektrischen Antrieb: Batteriewechsel und Laden. Bei Antrieb mit Verbrennungsmotor: Einsatz in komplett oder teilweise geschlossenen Räumlichkeiten.

Standsicherheit
Schwerpunkt von Stapler und Last. Vermittlung von Einfluss von Anbaugeräte, Standflächen, Anfahren und Bremsen, Einfluss von Beschaffenheit des Bodens, Bereifung und Achskonstruktion, Wenden auf schiefer Ebene, richtiges Verhalten bei umstürzendem Fahrzeug.

Allgemeiner Betrieb von Hubstapler
Betriebsanleitung und Betriebsanweisung, angemessene Fahrgeschwindigkeit, Verlassen des Staplers, möglich Gefahren für Dritte, Befahren von Steigungen und Gefälle.

Regelmäßige Überprüfungen am Stapler
Sichtprüfungen, Funktionsprüfungen, regelmäßige Überprüfungen durch Sachverständige, Prüfnachweis, Prüfplakette.

Richtiger Umgang mit der Last
Richtiger Umgang mit der Last und Lastaufnahmemittel, richtige Lastaufnahme, richtiger Umgang mit nicht palettierten Lasten, Einsatz von Lastschutzgittern und Fahrerschutzdach, Tragfähigkeit von Lastregalen, Fahren auf Sicht, Transport hängender Lasten, Transport mit gefährlichen Stoffen, Be- sowie Entladen von Fahrzeugen.

Sondereinstätze von Hubstapler
Verwendung von Arbeitsbühnen, Fahren im öffentlichen Raum, Verziehen von Anhängern, Transport flüssiger Lasten und Einsatz im Tiefkühlbereich.

Verkehrsregeln/Verkehrswege
Innerbetriebliche Verkehrsregeln, Befahren von Rampen, Aufzügen, Engpässen, Toren, Durchfahrten, Regalgängen und das Überqueren von Gleisanlagen.

Praxis in sieben Bereichen

Die praktische Ausbildung unterteilt sich in sieben Schwerpunkte, die vom Kurs-Teilnehmer unter Anleitung mit einem Hubstapler durchgeführt werden.

Einweisung
Stellteile für Fahren, Bremsen, Lenkung und Handhabung mit der Last, Sonderstellteile, Sicherung und Sicherheitseinrichtung.

Tägliche Einsatzprüfung
Sicht- sowie Funktionsprüfung.

Lastschwerpunktdiagramm
Richtige Gewichtsverteilung und zulässige Lasten.

Gefahrenstellen
Hinweise auf Gefahren am Hubstapler, Zugang, Fahrzeugrahmen, bei Gabelaustausch, Wechsel der Batterie, Montage von Anbaugeräten.

Gewöhnung
Einstellen des Fahrersitzes, Rückhalteeinrichtung, Anlassen und Starten, Betätigung aller Stellteile ohne Last.

Verlassen
Das richtige Verlassen des Fahrzeuges, Sichern von Last und Hubstapler.

Fahr- und Staplerübungen
In diesem Schwerpunkt sollen typische Fahr- und Stapelsituation trainiert werden. Unter anderem wird hier das Fahren mit und ohne Last, das Rückwärtsfahren, Kurven und durch Tor-Durchfahrten trainiert werden. Auch das Be- und Entladen von Palettenstapeln oder Gitterboxen an einem Palettenregals gehören zum praktischen Übungsteil.

Welche Voraussetzungen gibt es, wenn man einen Staplerschein machen möchte?

Ob der Bewerber für diese Tätigkeit geeignet ist, ist von den körperlichen und geistig-charakterlichen Eignung abhängig. Selbstverständlich müssen die Bewerber geistig und charakterlich geeignet sein, ein solches Fahrzeug zu führen. Hierfür ist ein technisches und physikalisches Grundverständnis für alle Zusammenhänge genauso wichtig sind, wie die Voraussetzung, Signale zu erkennen und diese richtig umzusetzen.

Weitere essenzielle Eigenschaften zum Führen es Hubstaplers sind Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Umsichtigkeit.

Eine schriftliche Erlaubnis ist zulässig

Um einen Hubstapler führen zu dürfen, braucht es einen schriftlichen Auftrag. Dieser setzt zwingend voraus, dass die gerätespezifische Einweisung und eine betriebliche Unterweisung stattfindet. In manchen Betrieben wird die Beauftragung durch einen betriebsinternen Fahrausweis umgesetzt. In diesem Ausweis werden der Einsatzort, Gerätemodell und der Zeitpunkt der Unterweisung aufgelistet. Es gibt allerdings auch einige Ausnahmefälle, wo eine mündliche Erlaubnis möglich ist. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Ordnung muss sein
Alle Themen und Punkte stehen unter der Aufsicht oder sind gesetzlich geregelt, lassen sich daher nicht frei interpretieren. Im Grunde genommen trägt jeder Mensch für sein eigenes Handeln die eigene Verantwortung. Das gilt sowohl im beruflichen Kontext als auch im Moralischen und juristischen. Denn aus der Verantwortung leiten sich Konsequenzen wie Haftung oder Schuld ab.

Jeder Mitarbeiter ist für sich selbst verantwortlich
Wer als Fahrer eines Hubstaplers seine Verantwortung nicht erfüllt, muss die daraus ergebenden Folgen tragen und wird zur Verantwortung gezogen. Wer sein Fahrzeug verlässt, ohne die Bremse zu aktivieren, ist für den Unfall verantwortlich, wenn sich der Stapler in Bewegung setzt. Auch am Arbeitsplatz greift der Gesetzgeber durch und sorgt in den kritischen Situationen für Klarheit. http://www.staplerschein-oesterreich.at

Wenn der Fahrer im Rahmen seiner Arbeit eine Vertragsverletzung begeht, muss der Fahrer auch für den entstandenen Schaden gerade stehen. Durch das Arbeitsrecht wird zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit unterschieden. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Arbeiter nicht. Bei mittlerer Fahrlässigkeit ist der Arbeiter bedingt haftbar. Bei grober Fahrlässigkeit ist der Arbeiter für die Haftung vollständig haftbar. Der Hubstapler reagiert auf kleine Fahrfehler, die Unfälle zur Folge haben können, die in den meisten Fällen eine juristische Klärung bedürfen.

Was kostet es, wenn man einen Staplerschein machen möchte?

Der Preis hängt in erster Linie, von der jeweiligen Ausbildungsstelle ab, die die Schulung und die Prüfung gemacht hat. Zudem entscheidet auch die Dauer über den Preis. In der Regel liegen die Kosten zwischen 150 und 300 Euro. http://www.staplerschein-oesterreich.at


Kurzarbeit - Staplerschein

Staplerschein Informationen

Staplerschein Informationen für Blogbeiträge

Es werden den Leuten bestimmte Anforderungen gestellt,wenn sie einen Gabelstabler fahren wollen.
Nur ausschließlich gebildete und fähige Mitarbeiter dürfen diese Gerätschaften bedienen.
So muss erst der Staplerschein gemacht werden,bevor es richtig zur Sache geht.
Jeder Fahrer soll so die spezifischen Funktionen sowie Besonderheiten der Fahrzeuge kennen lernen. Somit sollen vor allem Unfälle damit vorgebeugt werden. So sollen mögliche Gefahren auch besser eingeschätzt werden können.

Wie lange dauert es einen Staplerschein Österreich zu machen?

Je nach Ausbildungsträger kann die Zeit unterschiedlich andauern. Es werden hier mindestens 20 Stunden eingefordert. Dies schließt die Theorie und Praxis mit ein.
Dies ist allerdings nur als rechtlich unverbindliche Empfehlung anzusehen. Staplerscheine können auch in 1-2 Tagen gemacht werden.

Wo kann ich den Staplerschein machen?

Im Grund können Sie sich an verschiedenen Stellen für den Staplerschein bewerben. Zum einen gibt es konkrete Firmen und Institue wie zum Beispiel (AC Nautik e.U) Staplerschein Österreich TM – http://www.staplerschein-oesterreich.at


Dort kann auch bei wie bei http://www.staplerschein-oesterreich.at ein solcher Schein gemacht werden.


Kurzarbeit - Staplerschein

Ausbildung Staplerschein – professionell auf den Punkt gebracht

Ausbildung Staplerschein – professionell auf den Punkt gebracht

Staplerschein-Österreich

ist das Unternehmen, das seit mehreren Jahren im Bereich der Erwachsenenbildung tätig ist und sich dabei auf Schulungen mit anschließender behördlicher Prüfung spezialisiert hat. Mit dem Angebot ‚Hubstaplerschein’ bieten wir Arbeitnehmern die Möglichkeit, die vorhandene berufliche Existenz zu festigen und auszubauen. Durch hervorragend geschulte Seminarleiter, gut abgestimmte Termine und umfassende Betreuung der Kurs-Teilnehmer ist es gelungen, sehr viele zufriedene Kunden zu schulen – Tendenz steigend.

Staplerschein-Österreich vermittelt fundiertes Wissen gemäß Fachkenntnisnachweis-Verordnung (FK-V) für das Führen von Hubstaplern und bereitet gezielt auf die theoretische und praktische Prüfung vor.

Allgemeine Voraussetzungen

Zum Führen von Hubstaplern dürfen nur solche Arbeitnehmer eingesetzt werden, die eine entsprechende Fachkenntnis durch Zeugnis nachweisen. Im Klartext heißt das: der Staplerfahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein, seine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung (mindestens 20,5 Std.) und die Befähigung zum Staplerfahrer mit der bestandenen Prüfung (in Theorie und Praxis) und dem Erhalt des Staplerscheins abgeschlossen haben. Dieser Schein ist grundsätzlich zeitlich unbegrenzt gültig.

Theorie

Bei der theoretischen Ausbildung für den Staplerschein ist ein breites Wissen über rechtliche, technische und physikalische Zusammenhänge beim Führen von Hubstaplern – den Vorgaben entsprechend – zu vermitteln.

  • Rechtlichen Grundlagen – Überblick über Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften.
  • Unfallgeschehen – Statistiken über Unfälle mit Staplern und Analysen zu Unfällen.
  • Aufbau und Funktion – von Hubstaplern und Anbaugeräten – Aufbau eines Hubstaplers, Unterschiede Gabelstapler u. Kraftfahrzeug hinsichtlich Lenkung, Fahrverhalten u. Antrieb,

Funktionen von Anbaugeräten.

  • Antriebsarten – Batterie-elektrischer Antrieb, Batteriewechsel und Laden bei elektrischem Antrieb, verbrennungsmotorischer Antrieb (Diesel, Benzin, Flüssiggas, Erdgas), Einsatz in komplett oder teilweise geschlossenen Räumlichkeiten.
  • Standsicherheit – Schwerpunkt von Stapler und Last, Einfluss von Anbaugeräten, Standfläche, Anfahren, Kurvenfahrten und Bremsen, Einfluss von Bodenbeschaffenheit, Bereifung und Achskonstruktion, Wenden auf schiefer Ebene, Verhalten bei umstürzendem Gabelstapler.
  • Betrieb allgemein – Betriebsanleitungen und -anweisungen, angemessene Fahrgeschwindigkeit, Verlassen des Staplers, mögliche Gefährdungen Dritter, Befahren von Steigung und Gefälle.
  • regelmäßige Prüfungen – tägliche Sicht- und Funktionsprüfung, regelmäßige Prüfung durch Sachverständigen, Prüfnachweis, Prüfplakette.
  • Umgang mit Last – Zustand von Last und Lastaufnahmemittel, Lastaufnahme, Umgang mit nicht palettierten Lasten, Einsatz von Lastschutzgittern und Fahrerschutzdach, Tragfähigkeit von Regalen, Sicht auf Fahrbahn, Transport hängender Lasten, Transport von Gefahrstoffen, Be- und Entladen von Fahrzeugen.
  • Sondereinsätze – Verwendung von Arbeitsbühnen, Fahren im öffentlichen Raum, Verziehen von Anhängern, Einsatz im Tiefkühlbereich, Transport feuerflüssiger Massen.
  • Verkehrswege / Verkehrsregeln – innerbetriebliche Verkehrsregelungen, Befahren von Laderampen, Aufzügen, Engpässen, Toren, Durchfahrten und Regalgängen sowie Überqueren von Gleisanlagen.

Praxis in Schwerpunkten

Praktische Ausbildung mit sieben vorgegebenen Themenschwerpunkten, die vom Kurs-Teilnehmer unter Anleitung mit einem Hubstapler durchzuführen sind.

  • Einweisung am Flurförderzeug – Stellteile für Fahren, Bremsen, Lenkung, Lasthandhabung, Sonderstellteile (Multifunktionshebel, Rücktasteinrichtungen), Sicherung und Sicherheitseinrichtungen.
  • Tägliche Einsatzprüfung – Sichtprüfung, Funktionsprüfung.
  • Lastschwerpunktdiagramm, Gewichtsverteilung und zulässige Lasten.
  • Hinweise auf Gefahrstellen am Flurförderzeug – Hubgerüst, Zugang, Fahrzeugrahmen, bei Gabelaustausch, Batteriewechsel, Montage von Anbaugeräten.
  • Gewöhnung an das Flurförderzeug – Einstellen Fahrersitz, Rückhalteeinrichtung, Anlassen/Starten, Betätigung aller Stellteile ohne Last.
  • Verlassen des Flurförderzeugs – Sichern von Last und Gerät.
  • Fahr- und Staplerübungen – hier sollen typische Fahr- und Stapelsituationen eingeübt werden. Unter anderem sollen Fahrten mit und ohne Last, vor- und rückwärts sowie Kurven- und Tor-Durchfahrten trainiert werden. Auch das Be- und Entladen sowie das Ein- und Ausstapeln von Palettenstapeln oder Gitterboxen an einem Palettenregal gehören zum praktischen Übungsteil.

Die Mitarbeiter von Staplerschein-Österreich sind von der Qualität der Schulungen überzeugt. Staplerschein-Österreich ist als Einzelunternehmen bei der Wirtschaftskammer in Österreich eingetragen und ist vom Ministerium autorisier“. Staplerschein-Österreich beantwortet gern Ihre Fragen, freut sich über jede Anmeldung zu Staplerkurs