STAPLERSCHEIN-ÖSTERREICH in St. Pölten?

STAPLERSCHEIN-ÖSTERREICH in St. Pölten? Nein aber …

 

Kurse von Staplerschein-Österreich in St. Pölten sind zurzeit nicht möglich. Aber es gibt eine preiswerte Alternative: Stapler-Kurse von ‚Staplerschein-Österreich‘ in Brunn am Gebirge sind mit dem Auto sehr gut erreichbar. Interessenten aus St. Pölten und der Umgebung biete sich die Möglichkeit, einen 3-Tage Intensivkurs für 279,00 € mit abschließender Prüfung zu absolvieren.

 

Staplerschein Österreich hat die Ausbildung auf den Punkt gebracht. Bei der Zusammenstellung des Lehrinhaltes wurde viel Wert gelegt auf absolute Praxisnähe, lehrreiche Ausstattung der einzelnen Module und arbeitsmarktnahe Ausbildungstermine. Zeitgerechte Festlegung der Kurs-Termine ermöglichen auch Schichtarbeitern, den Hubstaplerschein nebenberuflich zu erwerben. Es müssen keine wohlverdienten Urlaubstage für Kurstermine geopfert werden.

http://www.staplerschein-oesterreich.at


Stapler Österreich

Stapler Österreich / Deutschland

Wissen ist Macht – garantiert weniger Unfälle

 

Staplerprüfung, Unterweisung und Co

Jährlich werden zahlreiche Staplerunfälle gemeldet, darunter sind viele schwere Unfälle auch mehrere mit Todesfolge. Um die Anzahl der Unfälle – die durch die eingesetzte Technik bedingt sind – zu reduzieren, sind die jährliche Unterweisung / Überprüfungen  Pflicht. Darüber hinaus sind die Arbeitgeber in der Pflicht, können viel dazu beitragen, dass die technische Ausstattung immer dem Sicherheitsstandard entspricht, bei der Festlegung und vor allem der Einhaltung von Vorschriften für die Nutzung mobiler Arbeitsmittel größte Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Selbstverständlich sollten eine gute, umfassende Unterweisung und die volle Durchsetzung der betrieblichen und gesetzlichen Vorschriften sein.

 

Wiederkehrende Staplerprüfung

Die jährliche Staplerprüfung (max. 15 Monate) ist Pflicht bei Hubstaplern. Ein Sachkundiger begutachtet z. B. den Zustand der Bauteile oder die Wirksamkeit und Vollständigkeit der Sicherheitseinrichtungen. Auch zwischen den Prüfungen sollten Unternehmen die Sicherheit ihrer Stapler stets begutachten. So können sie die Gefahr von Staplerunfällen zu reduzieren.

Stapler dürfen nur für den vorgesehenen Zweck genutzt werden. Um sich in dieser Hinsicht zu orientieren ist es wichtig, dass die Arbeitnehmer problemlosen Zugang zu Betriebs- und Bedienungsanleitungen und Betriebsvorschriften haben.

 

Maschine und Mensch

Hubstapler sind starke und schier unentbehrliche Helfer in Lagerbereichen und beim Be- Und Entladen von Fahrzeugen. Hubstapler sind gleichzeitig willige Helfer – wenn auch mit hohem Gefährdungspotenzial. Jährlich ereignen sich viele Staplerunfälle, bei denen die meisten Opfer angefahrene Fußgänger – oft mit dramatischen Folgen sind. Die Unfallursachen sind vielfältig und es gibt geeignete präventive Maßnahmen. Bei den meisten Unfällen ist es nicht der Stapler, der Schwachstellen aufweist oder der Unfallursache ist. Es ist immer häufiger der Staplerfahrer, der den Unfall auslöst.

Die meisten Hubstaplerunfälle, bei denen im Betrieb Fußgänger beteiligt sind, verlaufen fast immer gleich: angefahren, überfahren und/oder eingequetscht. Unfalldokumente belegen die harten Tatsachen und verdeutlichen das ernst zu nehmende Thema: die Prävention von Hubstaplerunfällen.

 

Stapler und Fußgänger

Um die häufigen Unfälle zwischen Fußgängern und Hubstaplern zu vermeiden, sollte das betriebliche Umfeld organisatorisch und technisch so ausgerichtet sein, dass Fußgänger und Stapler möglichst wenig aufeinandertreffen. Ideal sind getrennte Verkehrswege für Stapler und Fußgänger. Diese Reglung ist in den meisten Betrieben – aus bautechnischen Gründen nicht oder nur bedingt durchsetzbar. Wenn aber getrennte Verkehrswege nicht möglich sind, sollten Gabelstaplerfahrer und die Fußgänger regelmäßig über sicheres Arbeiten und Verhalten im Betrieb informiert und werden.

Nur so lassen sich einschleichende Betriebsblindheit und gefährliche Routinehandlungen verhindern.

Viel zu oft achten innerbetriebliche Fußgänger nicht auf die betrieblich vorgeschriebenen Regeln, bringen sich dadurch in unmittelbare Gefahr.

Unfälle und Gefährdungsbeurteilung

Unfalluntersuchungen zeigen detailliert, dass die Ursachen für die Unfälle oft eine mangelhafte betriebliche Organisation ist und/oder das Fehlverhalten des Staplerfahrers. Häufig fehlt auch die vom Gesetzgeber im Arbeitsnehmer Innenschutzgesetz vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung,

für deren Durchführung der/die Arbeitgeber In rechtlich verpflichtet ist. Unfall- und Gesundheits-Gefahren müssen erkannt und beseitigt werden bzw. müssen eigene, betriebsspezifische Schutzmaßnahmen konzipiert werden, sie helfen, die Arbeit und Arbeitsplätze zu verbessern, besser zu regeln und zu organisieren.

Im Falle eines schwereren Unfalls, fragt der Staatsanwalt zuerst nach der „Gefährdungsbeurteilung“. Da führt kein Weg daran vorbei. Arbeitgeber und Verantwortliche stehen schlecht da, wenn sie nichts vorweisen können.

Bei der Erstellung und Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen ist wichtig, dass diese nicht nur vom Arbeitgeber – meistens mit Unterstützung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit gemacht wird. Von großer Bedeutung ist auch, dass betrieblichen Führungskräfte, die Mitarbeiter und die Sicherheitsbeauftragten sowie der Betriebsrat umfassend informiert und eingebunden sind.

 

Die Gefährdungsbeurteilung muss für den Betrieb von Hubstaplern erstellt und immer auf den neuesten Stand gebracht werden. Dabei müssen die aktuellen Sichtverhältnisse des Staplerfahrers eingehend betrachtet und beurteilt werden. Als Konsequenz daraus werden für den alltäglichen Betrieb entsprechende Maßnahmen festgelegt.

 

Natürlich sollten/müssen diese Maßnahmen und das Thema „Gabelstaplerunfälle“ den Mitarbeitern bekannt sein. Am sinnvollsten (auch um rechtlich auf der sichereren Seite zu sein) wird dies von den Vorgesetzten mit den Sicherheitsbeauftragten den betrieblichen Mitarbeitern in klar verständlicher Weise vermittelt. Bei diesem Treffen können Vorgesetzte auch mitteilen, ob bzw. welche Sanktionsmaßnahmen es gibt, wenn die Arbeitsschutzregeln missachtet werden, egal ob von Staplerfahrern oder von betrieblichen Fußgängern.

Sicherheit unterweisen

Die umfassende Unterweisung hilft Staplerunfälle zu vermeiden. Das sichere Verhalten Ihrer Mitarbeiter beim Umgang mit mobilen Arbeitsmitteln bedarf bester Schulung.

  • Personen sollten sich niemals unterhalb angehobener Lasten aufhalten.
  • Pendelnde Lasten sind mit einem Halteseil oder einer Haltestange zu sichern.
  • Fehlverhalten gefährdet den Fahrer selbst und andere.
  • Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen für mobile Arbeitsmittel sollten Sie konsequent mit schriftlichen Er- und Abmahnungen ahnden.

Unbefugte Inbetriebnahme verhindern

Für den innerbetrieblichen Verkehr sollten Betriebsanweisungen existieren und es sollte klar sein, wer die mobilen Arbeitsmittel bewegen darf. Unbefugte dürfen keinen Zutritt zu mobilen Arbeitsmitteln haben. Schlüssel oder Codes müssen sicher verwahrt werden.

Staplerschein_Regeln_

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Zu guter Letzt

Es ereignen sich immer wieder schlimme Unfälle mit Hubstaplern, die wirklich unnötig sind. Entweder:

  • werden Stapler unachtsam gefahren oder
  • die Fahrer sind in der Hektik des Betriebsalltag gefangen oder
  • vergessen mal soeben, was sie wissen und können oder
  • Personen, die sich in der Nähe des Hubstaplers aufhalten, sich in trügerischer Sicherheit wiegen.

 

Wie es den Anschein hat, führt der sichere Umgang mit Gabelstaplern bei einigen Führungskräften ein Schattendasein und ist schlecht organisiert. Alle, die mit Gabelstaplern arbeiten oder sich in deren Nähe befinden, sollten und müssen über den sicheren Umgang mit Gabelstaplern Bescheid wissen. Lieber einmal mehr auf sicheres Verhalten hinweisen, als einmal zu wenig.

 

 


Kurs Staplerschein Graz

Hubstaplerfahren – Hohe Verantwortung prägt das Berufsbild

Hubstaplerfahren – Hohe Verantwortung prägt das Berufsbild

Ständiger Wandel

Das Berufsbild des Hubstaplerfahrers wandelt sich zusehends vom Fahrer, der zuständig ist für den zügigen Transport von Paletten mit Industrieprodukten oder für das schnelle Be- und Entladen von LKWs, zu einem vollwertigen Mitarbeiter der Lagerverwaltung. Vielfältig sind die zusätzlichen Aufgaben, Staplerfahrer

 

  • erfassen Daten am Funkterminal,
  • drucken Belege für Versandpaletten aus und
  • wickeln Paletten vor dem Versand in Folie.

 

Die Digitalisierung generell und rasant zunehmende Vernetzung in den einzelnen Unternehmen und global auch mit anderen Unternehmen bindet auch den Staplerfahrer immer intensiver in die IT-Prozesse ein. Es ist ein Muss für ihn, diese Aufgaben – zusätzlich zu seiner sonstigen Arbeit – korrekt umzusetzen.

 

Ein Mehr an Aufgaben – auch ein Mehr an Sicherheit?

Trotz aller zusätzlichen Aufgaben ist der Fahrer auch weiterhin dafür verantwortlich, dass Güter zuverlässig und pünktlich von A nach B transportiert werden. Oberste Priorität haben dabei:

 

  • keine Beschädigungen,
  • keine Zeitverzögerung und
  • keine Personenschäden

 

Es klingt fast wie Hohn, wenn es da heißt – bei allen technischen Optimierungen sollte immer auch der Mensch, sprich Hubstaplerfahrer, betrachtet werden. Ihm soll diese Technik von Nutzen sein.

 

Automatisierung könnte eine Lösung heißen

Erst, wenn die Transport- und Logistikkette vollständig automatisch abläuft – fahrerlose Transportsysteme – Fördertechnik – Verladeroboter – ist der erfolgskritische Risikofaktor Mensch außen vor. Doch das wird dauern und kosten und ob es sich gesamtwirtschaftlich rechnet, bleibt dahingestellt.

 

Improvisation – des Menschen Zauberwort

Gerade im Transport- und Logistikwesen kommt es immer wieder zu Hängern oder zeitraubenden Zwischenfällen. Da kommt es dann auf den Menschen und sein Improvisationspotential an. Er kann auch unter Zeitdruck schnell und sicher reagieren, schier Unmögliches zum positiven Abschluss führen.

 

Die Kabine als Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz des Hubstaplerfahrers ist die Kabine des Staplers. Sie sollte so groß ausgelegt sein,

dass die Bedienelemente ohne Verdrehungen verwechslungsfrei und schnell erreicht und genutzt werden können.

 

Besonderes Augenmerk sollte dabei auf nachträglich eingebaute Geräte (z. B. Scanner, Funkterminal oder Drucker) gerichtet werden. Sie sollten für den Staplerfahrer gut erreichbar sein, ihn aber in keiner Situation behindern.

 

Gesundheit ist ein hohes Gut

Fällt ein Hubstapler wegen eines Defekts aus, behebt ein Monteur den Schaden und das Gerät ist schnell wieder einsatzbereit. Fällt der Staplerfahrer aufgrund einer Verletzung aus, lässt sich das Problem meist nicht so schnell lösen.

 

Vermeidbare Belastungen für den Fahrer sollten möglich reduziert oder, wenn möglich, ganz ausgeschlossen werden. Unter bestimmten Umständen kann die stundenlange Arbeit in der Kabine des Hubstaplers stark belasten aber auch krank machen. Mangelhafte Ergonomie kann den Nacken- und Rückenbereich belasten und zu größeren Problemen Anlass geben.

 

Bedienelemente, die an die Körpermaße des Staplerfahrers angepasst werden können, sind optimal.

Der Fahrersitz in der Staplerkabine sollte generell in Höhe und Abstand verstellbar sein und über eine angemessene Polsterung und ausreichende, schwingungsdämpfende Federung verfügen. Sie fängt Stöße ab und sorgt für die Schonung der Bandscheiben. Gleichzeitig wird ein möglichst ermüdungsfreies Arbeiten über Stunden erreicht. Staplerfahrer, die nicht nur in der Kabine sitzen, sondern diese während der Arbeitszeit regelmäßig verlassen müssen, sollte der Ein- und Ausstieg ebenfalls möglichst einfach und bequem gemacht werden. Ein Handgriff oder ein rutschfester Tritt sorgen für mehr Komfort und Sicherheit.

 

Arbeitssicherheit erhöhen

Ein Hubstapler, insbesondere mit Zuladung, verfügt über gewaltige Kräfte. Treffen diese – aus welchen Gründen auch immer – gegen eine Regalzeile oder ein anderes Hindernis, entsteht erheblicher Sachschaden, im schlimmsten Fall auch Personenschaden.

Die Verantwortung, die ein Staplerfahrer trägt, ist sehr groß. Es ist daher unumgänglich, dass der Fahrer beim Einsatz durch bestmögliche Technik unterstützt wird, um unfallfrei und sicher zu fahren. Ein guter Fahrer ist aufmerksam, hellwach und äußerst konzentriert, fährt vorausschauend und überlegt. Sorgt dafür, dass er den Überblick behält, die Staplerkabine ihm freie Sicht nach allen Seiten ermöglicht. Ist häufiges Rückwärtsfahren angesagt, wäre ein drehbarer Fahrersitz ideal. Vom – in Fahrtrichtung gedrehten – Fahrersitz lässt sich der Hubstapler überlegen manövrieren. Ein gutes Gefühl.