Tipps für mehr Sicherheit beim Hubstapler fahren

Gemeldete Unfälle mit Hubstaplern sind eher selten. Meist geschehen sie aus Unachtsamkeit und resultieren aus Fahrfehlern des Fahrers, er ist dafür verantwortlich. Nicht nur Fahranfängern sind davon betroffen: Auch Fahrer mit langer Erfahrung sind nicht davor gefeit, in einem Sekundenbruchteil der Unachtsamkeit einen Unfall mit dem Hubstapler zu provozieren.

 

Nur der Staplerschein ist die Platzkarte für den Fahrersitz

Wer den Hubstapler in Betrieb nimmt, muss dafür ausgebildet und befähigt sein. Als Befähigungsnachweis gilt der gültige Hubstaplerführerausweis (Staplerschein), den jeder Hubstaplerfahrer erwerben muss. Ohne die im Rahmen dieser Ausbildung erworbenen theoretischen und praktischen – durch die Prüfung bestätigten – Kenntnisse darf in Österreich niemand einen Hubstapler fahren.

 

Erst gurten, dann starten

Ist ein Sicherheitsgurt am Fahrersitz vorhanden, muss dieser – wie beim Autoverkehr – vor jedem Fahrtantritt angelegt und auf die Größe des Fahrers eingestellt werden. Ist die Fahrerkabine mit Türen ausgestattet, müssen diese immer geschlossen werden, bevor die Arbeit aufgenommen wird.

 

Staplerfahrer müssen den Hubstapler gegen unbefugte Nutzung sichern

Ob Zündschlüssel, Chipkarte oder ein PIN-Code: Es muss sichergestellt sein, dass der Hubstapler nur von dem beauftragten Fahrer benutzt werden kann. Bei Pausen oder sonstigen Arbeitsunterbrechungen und am Feierabend ist der Stapler zu sichern. Keinesfalls dürfen Schlüssel oder Chipkarte und PIN-Codes nicht weitergegeben werden, sondern sicher verwahrt werden.

 

Den abgestellten Hubstapler sichern

Wird der Hubstapler abgestellt, muss die Feststellbremse betätigt werden und die Gabel auf den Boden abgesenkt werden. Beim Abstellen auf abschüssigem Gelände müssen zusätzlich Vorlegeklötze unter die vorderen Räder geschoben werden, um ein Wegrollen zu verhindern.

 

Hubstapler dürfen nur auf dafür freigegebenen Verkehrswegen fahren

Gleich dem öffentlichen Straßenverkehr sind auch in Betriebsstätten festgelegte Verkehrswege ausgewiesen. Nur dort können Hubstapler sicher gefahren werden. Ohne eine gültige Straßenzulassung darf ein Hubstapler nur auf dem Betriebsgelände gefahren werden. Auf Parkplätzen oder öffentlichen Straßen ist eine Straßenzulassung mit allen Konsequenzen unerlässlich.

 

Vor dem Starten den morgendlichen Sicherheitscheck durchführen

Um zu gewährleisten, dass beim Arbeiten mit dem Hubstapler nichts schiefgehen kann, muss das Arbeitsgerät vor Arbeitsbeginn auf Sicherheitsstandards überprüft werden: sind Reifendruck und Profil in Ordnung – funktionieren Hupe, Beleuchtung und Bedienelemente, wie zu erwarten – sind sichtbare Schäden vorhanden, die eine sichere Funktion beeinträchtigen könnten? Entspricht alles den Vorgaben, kann die Arbeit aufgenommen werden, liegen Mängel vor, sind diese umgehend zu melden.

 

Ohne ausreichende Sicht geht nichts

Ohne ausreichende Sicht auf Fahrbahn oder mögliche Hindernisse darf keine Hubstaplerfahrt gestartet werden. Schränkt die Last die Sicht nach vorne ein, muss der Stapler rückwärtsgefahren werden. Spiegel können die Übersicht verbessern, diese müssen jedoch für den Fahrer richtig eingestellt werden. Im Notfall muss ein Einweiser den Stapler begleiten.

 

Fahr-Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpassen

Selbst wenn es im Lager oder beim Verladen über normal hektisch wird: Guter Staplerfahrer lassen sich nicht hetzen, sie schützen sich und das Ladegut. Sie bewahren Ruhe und Umsicht und achten auf nasse, rutschige Böden und reduzieren bei Sichtbehinderungen oder stärkerem Verkehr sowie an Kreuzungen das Tempo.

 

Rampen machen immer Probleme

Bei einer Rampen-Fahrt mit Last kann der Hubstapler im Fall einer Lenkbewegung schnell das Gleichgewicht verlieren und kippen. Aus Sicherheitsgründen wird die Last immer bergseitig geführt, das Lenkrad gerade ausgerichtet und nicht eingeschlagen. Beschleunigt wird nur vorsichtig, um sicher und unversehrt die Rampe zu nehmen und heil oben anzukommen.

 

Im Falle eines Kippens – unbedingt sitzenbleiben

Wenn der Hubstapler, etwa bei zu schneller Kurvenfahrt, zu kippen droht oder gar umkippt. Gilt es, Ruhe zu bewahren. Staplerkabinen sind sicher, sind so konstruiert, dass sie den Fahrer schützen. Nur nicht abspringen, sondern beide Hände fest ans Lenkrad pressen, die Füße gegen den Boden drücken und sitzenbleiben. Wer abspringt, riskiert den Verlust von Gliedmaßen oder sogar sein Leben.

 

Unter der angehobenen Last ist kein sicherer Platz

Angehobene Lasten haben ein übergroßes Gefährdungspotential. Jeder Aufenthalt unter der angehobenen Last ist grundsätzlich verboten. Das gilt selbstverständlich auch für vermeintlich „leichte“ Lasten. Unter einer angehobenen Last ist ein generelles Sperrgebiet – für den Staplerfahrer ebenso wie für andere Mitarbeiter.

 

Stapler und Personenbeförderung schließen einander aus

Nur auf einem Hubstapler mit Beifahrersitz und Festhaltemöglichkeiten darf eine zweite Person neben dem Fahrer Platz nehmen. Andere Möglichkeiten der Personenbeförderung sind bei Staplern nicht möglich und mehr als gefährlich, sind generell verboten.

 

Anbaugeräte müssen passgenau zum Stapler sein

Bei Anbaugeräten gilt der Grundsatz: Sie müssen passgenau und korrekt montiert und vor der ersten Inbetriebnahme auf einwandfreie Funktionsabläufe überprüft werden. Anbaugeräte verändern meistens den Schwerpunkt und die Tragfähigkeit des Hubstaplers. Es dürfen nur speziell dafür unterwiesenen Fahrer eingesetzt werden. Natürlich muss das Anbaugerät für den jeweiligen Hubstapler zugelassen sein.

 

Ein- und Auslagerungen am Regal sind besonders gefährlich

Arbeiten an Regalen erfordern höchste Konzentration vom Staplerführer. Beim Ein- und Auslagern können die Gabeln oder die Last an den Regal-Traversen anstoßen und/oder hängenbleiben. Hierdurch kann eine Verschiebung des Lastschwerpunktes erfolgen und die Last kann abstürzen oder das Regal beschädigen. Im schlimmsten Fall kann dies zu erheblichem Sach- und Personenschaden führen.

 

Die Hupe kann für Sicherheit sorgen

Der Hubstapler mit elektrischem Antrieb ist nahezu geräuschlos unterwegs. In Bereichen mit erhöhtem Verkehr und möglichem Querverkehr sowie an unübersichtlichen Stellen ist die Hupe die Möglichkeit, andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Doch Hupen kann niemals ein Ersatz für eine vorausschauende, defensive Fahrweise sein.

www.staplerschein-oesterreich.at

Staplerschein Kurs

Staplerschein Kurse

 

 


Staplerschein – Österreich

Fragen, die die Welt der Staplerfahrer widerspiegeln

 

Sie bemühen sich um einen Staplerschein, sind bereits Profi – Fragen stellen sich immer wieder und Antworten darauf werden auch gefunden.

 

Was gibt es für Stapler?

Hubmaststapler. Gabelstapler bewegen Logistik-Welten in Handel, Gewerbe oder Industrie. Gabelstapler sind zum unentbehrlichen Transportmittel in der Logistik geworden.

Containerstapler – Kommissionierstapler – Schlepper – Schubmaststapler – Schwerlaststapler – Geländestapler –Teleskopstapler, um einige zu nennen.

 

Wie hoch kann ein Stapler heben?

Bei den gängigsten Hubstaplern bewegt sich die Hubhöhe zwischen 3 Meter und 6 Meter. Es werden aber auch Hubhöhen erreicht, die sich im Bereich zwischen 12 und 16 Metern bewegen können.

 

Was versteht man allgemein unter dem Begriff Flurförderzeuge?

Als Flurförderzeug werden alle gleislosen, gleisgebundenen oder spurgeführten Fahrzeuge bezeichnet, die im innerbetrieblichen Warentransport verwendet werden.

 

Was macht ein Teleskoplader/Teleskopstapler?

Ein Teleskoplader kann schwere Lasten tragen und befördern. Er kann als Gabelstapler, Hubarbeitsbühne, Traktor, Radlader, Kompaktlader oder als Kran eingesetzt werden. Unterschiedliche Anbaugeräte ermöglichen verschiedene Arbeitsbereiche.

 

Welchen Führerschein brauche ich für einen Teleskopstapler?

Der Besitz eines Führerscheins mindestens der Klasse F ist für das Fahren eines Teleskopladers auf öffentlichen Straßen, Wegen und Verkehrsflächen erforderlich. Genauer definiert es der Gesetzgeber:

Demnach wird für Telelader bis 3,5 t ein Führerschein der Klasse B und für Telelader über 3,5 t ein Führerschein der Klasse C oder F verlangt.

 

Was ist ein Gegengewichtsstapler?

Gegengewichtsstapler gehören zu den motorisierten Flurförderzeugen. Ein Gegengewichtsstapler ist ein Stapler in freitragender Bauweise. Das als Gegengewicht ausgebildete Heck des Staplers sorgt für den benötigten Kräfteausgleich. Universell eingesetzt werden sie in Lagern zum Ein- und Ausstapeln von Gütern in und aus Regalen, aber auch zum Be- und Entladen von Zulieferfahrzeugen.

 

Was ist ein Hubmaststapler?

Hubmaststapler sind fast immer als Gegengewichtsstapler ausgelegt. Dabei entspricht der Stapler dem Prinzip einer Wippe, die Vorderachse stellt die Kippachse dar. Das Eigengewicht des Staplers bildet das Gegengewicht zu der Last, die angehoben und transportiert werden soll.

 

Warum ein Schubmaststapler?

Der Vorteil des Schubmaststaplers überwiegt in der Möglichkeit, schwere Lasten sicher in sehr große Höhen zu heben. Ein weiterer Vorteil ist die Wendigkeit, die erlaubt, lange und schwere Gegenstände durch schmale Gänge zu transportieren.

 

Wie viel kann ein Gabelstapler heben?

Gängig sind Hubhöhen bis zu sechs Meter. Es gibt auch weit größere Fahrzeuge; die Tragkraft von Gabelstaplern kann je nach Größe und Eigengewicht über 70 Tonnen betragen. Spezielle Hubgerüste können auf zwölf Meter und mehr ausgelegt sein, um Hochregale zu bedienen.

 

Wann ist ein Lastschutzgitter notwendig?

Das Lastschutzgitter bei Flurförderzeugen sorgt dafür, dass Lasten nicht nach hinten rutschen können, wenn der Lastträger angehoben wird. Ohne sicherndes Gitter könnten die Lasten theoretisch auf den Fahrer stürzen, wäre eventuell lebensbedrohlich. Flurförderzeuge mit Fahrersitz ab einer Hubhöhe von 2,5 Metern müssen laut Vorschrift ein Lastschutzgitter aufweisen.

 

Was muss vor Benutzung des Hubstaplers täglich erfolgen?

Täglich vor Arbeitsbeginn muss der Fahrer den Hubstapler einer Sicht- und Funktionsprüfung unterziehen. Erst wenn keine Mängel ersichtlich sind, die Hydraulik keine Leckverluste aufweist, darf der Stapler in Bewegung gesetzt werden.

 

Welchen Einfluss hat der Lastschwerpunkt auf die Tragfähigkeit des Gabelstaplers?

Die Tragfähigkeit des Staplers ist dabei vom Lastschwerpunkt abhängig: Je länger, höher und breiter eine Last ist, desto mehr beeinflusst diese den Schwerpunkt eines Staplers. Die Tragfähigkeit nimmt mit zunehmender Hubhöhe und Lastschwerpunktabstand ab.


Hubstapler mit Verbrennungsmotor

Hubstapler mit Verbrennungsmotor

 

Hubstapler mit Verbrennungsmotor

Im rein innerbetrieblichen Einsatz werden derzeit vor allem Stapler mit E-Motor eingesetzt, da dank moderner Lithium-Ionen-Technologie auch Batterien zur Verfügung stehen, die gute Leistungsreserven haben. Dabei  schneller aufgeladen und einsatzbereit sind. Dennoch sprechen viele gute Gründe für Stapler mit Verbrennungsmotoren.

 

Verbrennungsmotoren für Hubstapler

Unter den „Verbrennern“ gibt neben dem herkömmlichen Dieselstapler auch Stapler mit Benzin-, Erdgas-, Treibgas- und Wasserstoffverbrennungsmotoren. Gemeinsam wandeln allen Motoren den jeweiligen Kraftstoff durch gesteuerte Verbrennung in physikalische Arbeit um, bringen so den Motor zum kraftvollen Laufen.

 

Gravierender Nachteil der Verbrennungsmotoren, es entstehen Abgase und feststoffliche Reste, die eine mögliche Gesundheitsgefährdung darstellt. Abgase müssen so abgeleitet, gefiltert oder aufbereitet werden, dass sie kritische Grenzwerte nicht überschreiten.

 

Dieselmotoren

Der Dieselmotor im Stapler unterscheidet sich kaum von den Modellen, die für Pkw, Lkw gebaut werden. Wie diese arbeitet auch ein Stapler-Dieselmotor nach dem gleichen Prinzip der Selbstzündung. In den Brennraum gelangt zunächst nur Luft. Diese wird im Zylinder stark verdichtet, durch den hohen Druck entstehen Temperaturen von 700 °C bis 900 °C. In die erhitzte Luft wird Dieselkraftstoff eingespritzt, der bildet mit der Luft ein Gemisch, dass sich durch Hitze und Druck  selbst entzündet. Der Motor setzt die freie Energie in Arbeit um.

 

Die Robustheit des Motors gehört zu den Vorteilen von Dieselmotoren, dieser Antrieb wird vor allem bei Gelände- und Schwerlaststaplern eingesetzt. Die hohe Leistung der Dieselmotoren und der dafür verhältnismäßig geringe Kraftstoffverbrauch, bilden die Basis, dass Dieselstapler noch heute in vielen Bereichen des Bergbaus und auf den Baustellen arbeiten. Dieselmotoren erzeugen beim Betrieb Ruß, doch dieser kann mit effizienten Rußpartikelfiltern nahezu vollständig aus dem Abgas herausgefiltert werden.

 

Wichtig: Der Einsatz von Dieselmotoren in geschlossenen oder teilweise geschlossenen Räumen ist zulässig, sofern der TRK-Wert (Technische Richtkonzentration) gemäß TRGS 554 von maximal 0,1 mg/m³ (in Ausnahmefällen maximal 0,3 mg/m³) nicht überschritten wird.

 

Um den Motorzustand bei Staplern mit Dieselmotor zu bewerten, muss mindestens einmal pro Jahr, spätestens jedoch nach 1.500 Betriebsstunden der Abgaswert gemessen und das Ergebnis schriftlich dokumentiert werden.

 

Ottomotor mit Benzinantrieb

Ottomotoren sind klassische Verbrennungsmotoren, der Treibstoff wird mit Luft vermischt, verdichtet und dann durch eine Zündvorrichtung taktgenau zur Explosion gebracht wird. Hierbei entsteht das giftige, schon in geringen Dosen tödlich wirkende Gas Kohlenmonoxid (CO). Die Entstehung von CO kann nur durch den Einsatz von Katalysatoren verhindert werden, die wandeln giftiges Kohlenmonoxid in Kohlendioxid (CO2) um. Das ist klimaschädlich, ist aber wesentlich ungefährlicher als CO. Ein Grund den Einsatz von Staplern mit Benzinmotor ohne Katalysator in geschlossenen oder teilweise geschlossenen Räumlichkeiten zu verbieten.

 

Vorsicht: Benzin ist ein leicht entzündlicher Brennstoff, der in Verbindung mit Luft ein explosives Gemisch bildet. Beim Umgang mit diesem Treibstoff ist besondere Vorsicht geboten, um Unfälle zu vermeiden.

 

Ottomotor mit Erdgasantrieb

Seit den 1990er Jahren sind Hubstapler mit Erdgasantrieb erhältlich. Erdgas besteht vor allem aus Methan (CH4), ist leichter als Luft und geruchlos.

Vorteil: Flüssiggas bietet gegenüber Erdgas den Vorteil, dass es ohne zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen verwendet werden darf.

Nachteil: Im Vergleich zu Flüssiggas hat Erdgas ein größeres Volumen, setzt einen größeren Tank bzw. Druckbehälter voraus. Um Behälter mit Erdgas zu befüllen, wird ein Kompressor benötigt, der verdichtet Erdgas auf den erforderlichen Druck von 300 bar. So ist ein erdgasbetriebener Stapler in etwa 3 Minuten voll aufgetankt und einsatzbereit.

 

Die Abgase von Erdgas-Staplern enthalten weniger gefährliche Bestandteile. Diese dürfen auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden, eine ausreichende Belüftung muss sichergestellt sein. Bein schlecht gewarteten Motoren kann beim Verbrennen von Erdgas giftiges Kohlenmonoxid entstehen. Motor schlecht gewartet ist.

 

Ottomotor mit Flüssiggasantrieb

Stapler mit Flüssiggasantrieb sind in zwei Varianten am Markt erhältlich als,

 

  • Treibgas-Stapler: Treibgase sind verflüssigte oder verdichtete Gase oder Stoffe.

Bei Treibgasmotoren ist eine spezielle Treibgasanlage zum Einsatz. Bei Staplern wird das flüssige Gas in einer Flasche auf dem Gegengewicht des Staplers transportiert, über ein Leitungssystem gelangt es in einen Verdampfer, wo das zündfähige Gas-Luft-Gemisch mit einer Zündanlage gezündet und die Energie freigesetzt wird. Erdgasmotoren zeichnet sich durch sehr geringe Emissionen aus, dieser Antrieb ist besonders umweltschonend.

 

  • Druckgas-Stapler: Druckgas besteht in der Regel aus Propan- und Butanmischungen, also aus Kohlenwasserstoffen. Flüssiggas, wird innerhalb kurzer Zeit nach Verlassen des Druckbehälters wieder gasförmig und dehnt sein Volumen etwa um den Faktor 260 aus. Flüssiggas bildet in Verbindung mit Sauerstoff ein explosives Gemisch, daher muss die ausreichende Belüftung sichergestellt sein. Flüssiggas ist schwerer als Luft, im gasförmigen Zustand sammelt es sich am Boden und in Vertiefungen und ggf. sogar in tiefer gelegene Räumen. Aus diesem Grund werden dem geruchlosen Gas geruchsintensive Stoffe beigemengt, die dabei helfen, austretendes Gas frühzeitig zu erkennen.

 

Flüssiggasbetriebene Stapler dürfen in ganz oder teilweise geschlossenen Räumen betrieben werden. Dabei muss gewährleistet sein, dass in der Raum-Luft keine gefährlichen Konzentrationen von CO und anderen giftigen Gasen entstehen. Eine ausreichende Belüftung, regelmäßige Motorkontrollen und die optimale Einstellung des gesamten Antriebs müssen sichergestellt sein.

 

Antrieb mit Wasserstoff

Motoren mit Wasserstoffantrieb erzeugen Energie durch eine Knallgasexplosion, funktioniert ansonsten wie ein Ottomotor. Die Abgase bestehen bei wasserstoffangetriebenen Staplern im Regelfall aus chemisch reinem Wasser und stellen damit keine Gefährdung für die Gesundheit dar. Eine potenzielle Gefährdung besteht durch den unkontrollierten Austritt von Wasserstoff und die Bildung eines explosiven Gasgemisches.


Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

Ist stets notwendig – der Schein für Hubstaplerfahrer

 

Ohne Staplerschein darf in Österreich kein selbstfahrender Hubstapler mit Hubmast* in Betrieb genommen werden. Der Gesetzgeber schreibt eine Ausbildung von mindesten 20,5 Stunden in Theorie und Praxis vor. Zu Zeiten der Corona-Pandemie ist der Schein systemrelevant, bei den Logistik-Unternehmen herrscht Hochbetrieb und Fachpersonal für die Hubstapler ist begehrt. Arbeitnehmern, die in der Logistik tätig werden wollen, sollten sich sofort um einen Staplerschein bemühen. Gut darauf vorbereitet und ein gutes zertifiziertes Ausbildungsunternehmen an der Seite, kann der Fachkenntnisnachweis** für Hubstapler inklusive Kurs in zwei bis drei Tagen gemacht werden. Dabei bieten sich für den Stapler-Kurs die Orte Wien, Brunn am Gebirge, Gössendorf und Neukirch bei Lambach (Wels) an. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Staplerschein ausgestellt.

 

Es ist ein Irglaube, dass zur Bedienung des Hubstaplers keine umfassende Ausbildung notwendig ist. Ein Pkw- oder Lkw-Führerschein beinhalte keine Stapler-Fahrerlaubnis. Stapler führen hat ureigene Gesetzmäßigkeiten, die Lenkung der Hinterräder hat ein gänzlich anderes Fahrverhalten, das sich vom Führen eines Straßen-Fahrzeugs unterscheidet. Einen Stapler bedienen, bedeutet hohe Verantwortung übernehmen.

 

Rechtlich geregelt sind die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um Stapler fahren zu dürfen. Nachstehend die Eigenschaften, die der Bediener von Gabelstaplern zwingend mitbringen muss:

Mindestalter von 18 Jahren – Eignung und Ausbildung für das selbstständige Führen – Befähigungsnachweis ** –eine schriftliche oder mündliche Beauftragung des Unternehmens.

 

Quelle:

Begriffsbestimmungen (https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000727)

 

* § 2. (1) Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind alle Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Geräte und Anlagen, die zur Benutzung durch ArbeitnehmerInnen vorgesehen sind. Zu den Arbeitsmitteln gehören insbesondere auch Beförderungsmittel zur Beförderung von Personen oder Gütern, Aufzüge, Leitern, Gerüste, Dampfkessel, Druckbehälter, Feuerungsanlagen, Behälter, Silos, Förderleitungen, kraftbetriebene Türen und Tore sowie Hub-, Kipp- und Rolltore.

 

Abs. (9) Hubstapler sind mit Gabeln, Plattformen oder anderen Lastaufnahmemitteln ausgerüstete selbstfahrende Arbeitsmittel mit Hubmast, die dazu bestimmt sind, Lasten zu heben, sie an einen anderen Ort zu verbringen, dort abzusetzen oder zu stapeln oder in Regale einzubringen oder um sonstige Manipulationstätigkeiten mit Lasten unter Verwendung besonderer Zusatzgeräte durchzuführen. Hubstapler mit hubbewegtem Fahrersitz sind Hubstapler, die mit einem Fahrerplatz ausgerüstet sind, der mit dem Lastaufnahmemittel zum Einlagern von Lasten in Regale angehoben wird.

 

**Beschäftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005222)

  • 2. Mit nachfolgenden Arbeiten dürfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschäftigen, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis gemäß § 4 nachweisen:

1.Durchführung folgender Arbeiten mit besonderen Gefahren:

  1. b) Führen von Hubstaplern (§ 2 Abs. 9 AM-VO)

 


Staplerschein Österreich

Staplerschein Österreich

 

Obligatorisch:

Betriebsanweisung – Bedienungsanleitung – Staplerschein

 

Betriebsanweisung Hubstapler

Rechtsgrundlage

Die Verpflichtung zur Erstellung von Betriebsanweisungen ist gesetzlich geregelt“.

Für die Benutzung von selbst fahrenden Arbeitsmitteln sind unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten schriftliche Betriebsanweisungen zu erstellen. Für die Einhaltung der Betriebsanweisungen ist zu sorgen.

Durch diese Betriebsanweisungen sind die notwendigen Maßnahmen für die sichere Abwicklung des innerbetrieblichen Verkehrs festzulegen, insbesondere Sicherheits- und Verkehrsregeln.

  • für das Aufnehmen, die Sicherung, den Transport und das Absetzen von Lasten,
  • für das Be- und Entladen des Arbeitsmittels,
  • gegebenenfalls für den Transport von Personen
  • gegen die Inbetriebnahme des Arbeitsmittels durch Unbefugte,
  • für den Fahrbetrieb,
  • für die In- und Außerbetriebnahme.

 

Weiters dürfen Arbeitsmittel nur verwendet werden, wenn die wiederkehrenden Prüfungen durchgeführt wurden. Besteht eine Prüfpflicht nach dem Kraftfahrgesetz (KFG), so gilt diese.

 

Das Lenken von selbst fahrenden Arbeitsmitteln auf dem Betriebsgelände ist für Jugendliche verboten. Für das Führen von Staplern muss eine besondere Fachkenntnis (Staplerschein) nachgewiesen werden. Die Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln der Bedienungsanleitung sind als Ergänzung zu den Angaben der Betriebsanweisung zu sehen. Die Inhalte der Betriebsanweisung als auch der Bedienungsanleitung müssen entsprechend vermittelt und deren Einhaltung kontrolliert werden.

 

Inhalt der Betriebsanweisung

  1. Allgemeine Grundlagen

Mit dem Führen eines selbst fahrenden Arbeitsmittels dürfen nur Personen beschäftigt werden, die über eine Fahrbewilligung verfügen und besonders unterwiesen wurden. Bei Einsatz von betriebsfremden Arbeitnehmern muss zusätzlich zur Fahrbewilligung des Arbeitgebers auch eine Fahrbewilligung des für die Arbeitsstätte verantwortlichen Arbeitgebers vorhanden sein. Das heißt, für das Fahren mit Gabelstaplern braucht man einen Staplerschein und eine Fahrbewilligung. Die Fahrbewilligung darf natürlich nur erteilt werden, wenn auch ein Staplerschein vorhanden ist. Der Fahrer eines Staplers muss in jedem Falle einen Staplerschein und eine Fahrbewilligung haben. Nach der Arbeitsmittelverordnung müssen, je nach Arbeitsmittel und Tätigkeit, noch folgende Paragrafen beachtet und eingehalten werden:

  • Benutzung von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten (§ 18)
  • Heben von Arbeitnehmern (§ 21)
  • Arbeitskörbe (§ 22)
  • Beschaffenheit von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten oder Arbeitnehmern (§ 52)
  • Beschaffenheit von selbst fahrenden Arbeitsmitteln (§ 53)

Grundsätzlich muss auch die Bedienungsanleitung des jeweiligen Staplers für den richtigen Umgang mit dem Gerät herangezogen werden!

  1. Gefahren für Mensch und Umwelt
  • Eine Benutzung von Staplern durch unbefugte Personen muss verhindert werden – Schlüssel bei Verlassen des Staplers nie stecken lassen
  • Unbeabsichtigtes Ingangsetzung des Staplers z. B. durch Anziehen der Handbremse verhindern
  • Rampen und Ladezonen umsichtig und richtig befahren, Achtung auf Umstürzen und Herunterfallen des Staplers
  • Umkippen, Überrollen, Wegrollen, Zusammenstoßen und sonstige Gefahr bringende Kontakte müssen durch dementsprechende Fahrweise vermeiden. Hierüber erfolgen regelmäßige Kontrollen.
  • Transportgut immer gut gegen Herunterfallen sichern; für bestimmte Güter Transportkisten verwenden, Ladungen sichern
  • Verletzungen von Personen oder Beschädigungen z.B. an Lagereinrichtungen durch umsichtige Fahrweise vermeiden
  • Die Stapler müssen mit Feuerlöschern ausgestattet sein, außer wenn am Einsatzort ausreichend nahe Löscheinrichtungen zur Verfügung stehen.

 

Die Betriebsanweisung muss auch entsprechende Angaben darüber enthalten, auf welche Weise Faktoren wie übersichtliche Wegführung, Sicherung von Fußgängern vor allem im Bereich von Ausgängen, Anbringen von Spiegeln oder Kennzeichnung von Verkehrswegen und Lagerflächen bedacht sind. Verkehrswege, Ausgänge und Lagerflächen bedürfen besondere Aufmerksamkeit.

 

  1. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
  • Stapler dürfen nur von ausgebildeten und beauftragten Personen benutzt werden
  • Betriebsanleitung des Stapler-Herstellers beachten
  • Vor jedem Einsatz sind zu überprüfen: Fuß- und Handbremse, Gabel, Lenkung, Hydraulik, Beleuchtung und Warneinrichtung.
  • Bei der Lastaufnahme auf freie Sicht achten, den Stapler nicht überladen und die Ladung sichern
  • Rückhaltesysteme immer verwenden, auch bei kurzen Fahrten
  • Beim Transport auf die Tragfähigkeit der Fahrbahn achten, die Ladung in tiefster Stellung und bergseitig transportieren und mit angemessener Geschwindigkeit fahren.
  • Personen dürfen nur auf dem Beifahrersitz mitgenommen werden.
  • Beim Abstellen des Staplers darauf achten, dass die Verkehrswege frei bleiben, die Gabel abgesenkt, die Handbremse angezogen und der Schlüssel abgezogen wird.
  • Die innerbetrieblichen Verkehrsregeln beachten und einhalten
  • Bei Verwendung eines Arbeitskorbes diesen an der Gabel befestigen. Personen dürfen nur gehoben und gesenkte werden, kein Fahren! Fahrerplatz nicht verlassen.

 

  1. Störungen, Unfälle, Instandhaltung
  • Bei Defekten an sicherheitsrelevanten Teilen (z. B. Bremsen, Gabel, Hydraulik, Lenkung, Beleuchtung) Stapler sofort abzustellen und den Vorgesetzten informieren
  • Mängel nur von Experten beseitigen lassen.
  • Bei Unfall: Gabelstapler abschalten, Unfallstelle sichern
  • Verletzten aus Gefahrenbereich retten und Erste Hilfe leisten
  • Setzen Sie einen Hausnotruf ab (Tel.)
  • Notarzt verständigen und einweisen (Name)
  • Vorgesetzten informieren (Name)

 

Instandhaltung und Betreuung des Staplers

Für die Durchführung der täglichen Kurzprüfung, die Veranlassung der jährlichen Überprüfung durch einen Fachkundigen und für die Wartung des Gerätes ist (Name) zuständig.

Meldung von Unfällen, Beinahe-Unfälle und Störungen beim Staplerbetrieb sollen bei (Name) gemeldet werden.

 

Bedienungsanleitung

Anleitung, Handbuch, Manual, Instruktionen – dient als erstes Hilfsmittel des neuen Nutzers bei der Bedienung des jeweiligen Produkts. Vereinfacht gesagt: In der deutschen Bedienungsanleitung sind alle wichtigen Informationen enthalten (einschließlich dessen, wo man einen Reparateur findet, wie das Gerät ein- und ausgeschaltet wird, wenn jemand spezifische Ansprüche hat, u. ä.)

In dieser Bedienungsanleitung wird die Sicherheit, Betrieb, Transport, Schmierung, grundlegende Struktur, Wartung beschrieben. Vor der Arbeit mit dem Gabelstapler müssen Fahrer, Wartungspersonal und Systemadministratoren die Anleitung sorgfältig durchlesen.

Eine Bedienungsanleitung oder auch Gebrauchsanleitung besteht aus einer Sammlung von Informationen für den Benutzer, um einen sicheren und bestimmungsgemäßen Umgang mit dem Produkt zu ermöglichen. Der Inhalt kann stark variieren. Es können Informationen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg enthalten sein (z. B. Produktbeschreibung, Funktionsbeschreibung, Informationen zu Transport, Montage, Inbetriebnahme, Konfiguration, Wartung, Pflege, Störungsbeseitigung sowie technische Daten). Immer häufiger wird eine Gebrauchsanleitung nicht im Printformat mitgeliefert, sondern ausschließlich als Datei auf einem Datenträger oder zum Herunterladen im Web. zur Verfügung gestellt.

 

Rechtsgrundlagen

Der Hersteller eines technischen Produktes hat eine Instruktionspflicht gegenüber dem Kunden, die er mit der Übergabe einer Gebrauchsanleitung erfüllt; diese ist Bestandteil des Produkts. Eine fehlerhafte, unvollständige oder unverständliche Gebrauchsanleitung ist ein Sachmangel – genauso wie ein Fehler am Produkt selbst – und kann zu Problemen führen. Im Rahmen der Produkthaftung kann eine fehlerhafte Gebrauchsanweisung bei Sach- oder Personenschäden zu einem finanziellen Haftungsrisiko werden. Aus Normen, Richtlinien und Gesetzen ergeben sich rechtlich relevante Anforderungen an Form und Inhalte einer Gebrauchsanleitung.

Inhalt einer Bedienungsanleitung

  • Nutzungsbedingungen
  • Bezeichnung der Komponenten des Gabelstaplers – Instrumente – Kontrolle und Schalter – Karosserie und Sonstiges
  • Sicherheitsanweisungen
  • Pflege und Wartung – Tägliche Wartung – Wöchentliche Wartung – Monatliche Wartung – Halbjährliche Wartung – Jährliche Wartung – Sonstiges
  • Aufbau und Stabilität des Gabelstaplers – Betrieb – Start – Fahren – Lastaufnahme – Stapeln von Lasten – Abholen von Lasten – Abstellen – Tägliches Abstellen
  • Wartung Plan für die regelmäßige Wartung – Tabelle für das Anzugsmoment des allgemeinen Bolzens – Regelmäßiger Austausch sicherheitsrelevanter Teile ­–Tabelle mit dem beim Gabelstapler verwendeten Öle
  • Zeichnung des Schmiersystems – Etikett
  • Transport, Anheben und Abschleppen des Gabelstaplers
  • Bedeutungen der Modelle
  • Die wichtigsten technischen Leistungsparameter
  • Kabine und Fahrerschutzdach
  • Ankündigung bei der Verwendung von Gasstapler
  • Verwendungs- und Wartungsmethode der Blei-Säure-Batterie
  • Verwendung-, Einbau- und Sicherheitsvorschriften des Anbaugerätes
  • OPS(Bedieneranwesenheitserfassung) Systembeschreibung
  • Relevante Sicherheitsrichtlinien und Normen
  • Tabelle für die tägliche Prüfung und Wartung des Gabelstaplers

 

Staplerschein

Fachkenntnisnachweis für Hubstapler so ist der offizielle Name des Staplerscheins. Eine Verordnung regelt die Ausbildung zum Erwerb des Staplerscheins.

 

Verordnung

„Die Verordnung über den Nachweis der Fachkenntnisse BGBl. II Nr. 13/2007 § 2 regelt, dass Arbeitnehmer für das Führen von Hubstaplern einen Fachkenntnisnachweis erbringen müssen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Staplerschein genannt. Der Anhang 2 legt die Mindeststundenzahl der Schulung fest. Der Gesetzgeber bleibt dabei mit 20,5 Stunden am unteren Limit. Die vorgeschriebene Ausbildung schreibt die Vermittlung theoretischer Kenntnisse vor und einen Praxisteil von 1 Stunde. Da im Ausbildungsplan 2 Stunden als frei gestaltbar festgelegt sind, bietet es sich besonders für ungeübte Fahrer an, diese zu Übungszwecken zu verwenden“.

Folglich umfasst die Ausbildung zum Staplerfahrer, nachstehende Positionen:

 

Lehrinhalte für den Staplerführerschein

Welche Inhalte die Ausbildung mindestens umfassen muss, ist exakt vorgeschrieben. Wichtige Kenntnisse zur Nutzung und Pflege von Hubstaplern werden während der 2/3-tägigen Ausbildung in Theorie und Praxis vermittelt:

 

  • Grundbegriffe der Elektrotechnik und der Mechanik                4 UE.
  • Funktionen eines Hubstaplers u. dessen mechanischer und elektrischer Ausrüstung 4 UE.
  • rechtliche Bedingungen wie Arbeitnehmerschutzvorschriften 4 UE.
  • Kenntnisse über Betrieb und Wartung 3,5 UE.
  • Sicherheitseinrichtungen des Hubstaplers 2 UE.
  • zur freien Verfügung 2 UE
  • Praxis 1 UE

 

Am Kursende folgt die abschließende Prüfung in Theorie und Praxis. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die Aushändigung des Staplerscheins.

http://www.staplerschein-oesterreich.at

                                                                                                                                           


Staplerfahrer Seppi

Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

 

Von Haus aus ist der Hub- oder Gabelstapler vielseitig einsetzbar. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Anheben, Befördern und Absetzen von Gütern auf Paletten oder in Boxen. Ideale Voraussetzung sind der kraftvolle Antrieb, die leistungsstarker Elektrik und Hydraulik. So ist der Stapler gut vorbereitet für weitere Einsatzbereiche unter Zuhilfenahme von Anbaugeräten.

 

Anbaugeräte

Heute gibt es eine Anzahl von Anbaugeräte für den Stapler, die neue Funktionen bieten und die Einsatzmöglichkeiten erweitert. Die Anbaugeräte werden entweder Art am Lastschlitten des Staplers befestigt oder von den Gabeln direkt aufgenommen. Anbaugeräte können ohne Antrieb oder auch mit unterschiedlichen Antrieben ausgestattet sein. Zu den Anbaugeräten gibt es entsprechendes Zubehör, wie Schnellwechseleinrichtungen, Hydraulik- oder Elektrokomponenten oder Sensortechnik.

 

Die Sicherheit beachten

Egal welches Zusatzgerät verwendet wir – bei der Verwendung von Hubstapler-Anbaugeräten ist stets zu beachten, beim Stapler verschiebt sich der Gesamtschwerpunkt. Unbelastet liegt dieser Schwerpunkt etwa unter dem Fahrersitz. Durch Anbaugeräte verlagert sich der Gesamtschwerpunkt nach vorn. Unter Umständen verringert sich die Tragfähigkeit erheblich, denn die Anbaugeräte können Gewichte bis zu 800 kg haben. Diese Tatsache muss stets berücksichtigt werden, auch die größeren Abmessungen von Staplern mit Anbaugeräten, oder auch, dass häufiger die Sicht eingeschränkt wird.

Generell muss beachtet werden, dass nur geeignete, geprüfte und zugelassene Anbaugeräte verwendet werden dürfen.

 

Größerer Nutzen bringt mehr Verantwortung

Die Kombination aus Hubstapler und jeweilige Anbaugerät muss aufeinander abgestimmt sein. Vor allem hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Befestigung an den Gabelzinken und die Verbindung zu den Hydraulikanschlüssen. Die Unterschiedlichkeit der Funktionen der Anbaugeräte, macht eine spezielle Unterweisung der Staplerfahrer erforderlich. Ebenfalls muss die jeweilige Betriebsanweisung beachtet werden.

 


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Hubstapler bedienen – rechtliche Grundlagen

Hubstapler bedienen – rechtliche Grundlagen

               

Rechtliche Fragen

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass zur Bedienung des Hubstaplers keine umfassende Ausbildung notwendig ist. Ein Führerschein für Pkw oder Lkw beinhalte keinesfalls automatisch auch die Fahrerlaubnis für einen Stapler. Diese Annahme ist grundsätzlich falsch. Zwar könnte Fahrpraxis mit einem Pkw nützliche Basis beim Führen eines Staplers sein. Die erforderliche Ausbildung für diese Flurförderzeuge sie nicht ersetzen.

 

Verantwortung tragen

Stapler führen hat ureigene Gesetzmäßigkeiten. Lasten aufnehmen, sie anzuheben, abzusenken und Zentimeter genau zu platzieren ist nicht einfach, dazu kommt – durch die Lenkung der Hinterräder – ein gänzlich anderes Fahrverhalten, das sich vom Führen eines Straßen-Fahrzeugs unterscheidet.

Einen Stapler bedienen, bedeutet hohe Verantwortung übernehmen, für die Unversehrtheit Anderer und für sich selbst – für das Transportgut – für das Transportmittel, den Hubstapler und die Last. Ein Unternehmen mit Gabelstapler muss über geeignete, umfassend ausgebildete Fahrer verfügen.

 

Grundvoraussetzungen

Rechtlich geregelt sind bereits die Voraussetzungen, die jemand erfüllen muss, um überhaupt für das Stapler- fahren geeignet zu sein. Dazu gehört auch vom Arbeitgeber mit dem „selbständigen Steuern von Hubstaplern“ beauftragt zu werden. Die Beauftragung in schriftlicher Form ist ausdrücklich vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Nachstehend eine Präzisierung der Eigenschaften, die der Bediener von Gabelstaplern zwingend mitbringen muss:

 

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Eignung und Ausbildung für das selbstständige Führen
  • Nachweis der Befähigung
  • eine schriftliche oder mündliche Beauftragung des Unternehmens

 

Für sogenannte Mitgänger-Flurförderzeuge genügt grundsätzlich eine vertiefende Unterweisung in der Handhabung. Fährt das Fahrzeug schneller und verfügt über eine Fahrstandplattform, wird es um Flurförderzeug mit Fahrerstand, d. h. hier ist meist die vorgeschriebene komplette Ausbildung in Theorie und Praxis erforderlich.

 

Ausnahme

Bei der Altersbeschränkung gibt es eine Ausnahme. Zu berufsbezogenen Ausbildungszwecken können auch junge Menschen unter 18 Jahren Flurförderzeuge selbstständig steuern, Voraussetzung die Arbeitsaufgabe unter Aufsicht ausgeführt wird. Sie muss jeweils konkret vorgegeben und beschrieben werden.

 

Persönliche Eignung

Der Aspekt der Eignung umfasst sowohl die allgemeine und die körperliche als auch geistige und psychische Eignung.

  • Zur Eignung zählen eine ausreichende Allgemeinbildung und Lesekenntnisse.
  • Die körperliche Eignung setzt unter anderem ein ausreichendes Sehvermögen, speziell bezüglich der Sehschärfe, des Sehfeldes und des räumlichen Sehens voraus. Auch ein normales Hörvermögen gehört zu den erforderlichen Eigenschaften. Hinzu kommt eine ausreichende Beweglichkeit der Gliedmaßen. Eine gute Reaktionsfähigkeit sollte ebenfalls vorhanden sein.
  • Zur geistigen Eignung zählen eine gute Aufnahmefähigkeit von dynamischen Situationen und Signalen sowie deren Umsetzung in sinnvolle Handlungen
  • und schließlich erfordert die Eignung ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit sowie umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten.

 

Werden diese Voraussetzungen erfüllt, kann die Ausbildung zum selbstständigen Hubstapler-Führen beginnen. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Staplerschein ausgestellt.

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Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

Der Hubstapler dank Anbaugeräten als Allrounder

 

Von Haus aus ist der Hub- oder Gabelstapler vielseitig einsetzbar. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Anheben, Befördern und Absetzen von Gütern auf Paletten oder in Boxen. Ideale Voraussetzung sind der kraftvolle Antrieb, die leistungsstarker Elektrik und Hydraulik. So ist der Stapler gut vorbereitet für weitere Einsatzbereiche unter Zuhilfenahme von Anbaugeräten.

 

Anbaugeräte

Heute gibt es eine Anzahl von Anbaugeräte für den Stapler, die neue Funktionen bieten und die Einsatzmöglichkeiten erweitert. Die Anbaugeräte werden entweder Art am Lastschlitten des Staplers befestigt oder von den Gabeln direkt aufgenommen. Anbaugeräte können ohne Antrieb oder auch mit unterschiedlichen Antrieben ausgestattet sein. Zu den Anbaugeräten gibt es entsprechendes Zubehör, wie Schnellwechseleinrichtungen, Hydraulik- oder Elektrokomponenten oder Sensortechnik.

 

Die Sicherheit beachten

Egal welches Zusatzgerät verwendet wir – bei der Verwendung von Hubstapler-Anbaugeräten ist stets zu beachten, beim Stapler verschiebt sich der Gesamtschwerpunkt. Unbelastet liegt dieser Schwerpunkt etwa unter dem Fahrersitz. Durch Anbaugeräte verlagert sich der Gesamtschwerpunkt nach vorn. Unter Umständen verringert sich die Tragfähigkeit erheblich, denn die Anbaugeräte können Gewichte bis zu 800 kg haben. Diese Tatsache muss stets berücksichtigt werden, auch die größeren Abmessungen von Staplern mit Anbaugeräten, oder auch, dass häufiger die Sicht eingeschränkt wird.

Generell muss beachtet werden, dass nur geeignete, geprüfte und zugelassene Anbaugeräte verwendet werden dürfen.

 

Größerer Nutzen bringt mehr Verantwortung

Die Kombination aus Hubstapler und jeweilige Anbaugerät muss aufeinander abgestimmt sein. Vor allem hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Befestigung an den Gabelzinken und die Verbindung zu den Hydraulikanschlüssen. Die Unterschiedlichkeit der Funktionen der Anbaugeräte, macht eine spezielle Unterweisung der Staplerfahrer erforderlich. Ebenfalls muss die jeweilige Betriebsanweisung beachtet werden.

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Hubstapler – besondere Gefahrenpunkte

Hubstapler – besondere Gefahrenpunkte

 

Überall dort, wo sich Hubstapler und Fußgänger Verkehrsflächen teilen müssen, entstehen erhöhte Gefahrenpotenziale. Immer mehr Betriebe trennen die Verkehrsflächen für Fußgänger und Stapler durch und entsprechende Markierungen. Oft lassen die räumlichen Gegebenheiten dies nicht zu, obendrein funktionieren diese Regelungen nur dann, wenn sich alle Beteiligten daran halten.

 

Gefordert ist gegenseitige Aufmerksamkeit

Lade- und Stapeltätigkeiten fordert vom Staplerfahrer die ganze Konzentration auf die Abläufe und auf die Ladung. Diese Situation stellt für Fußgänger eine nicht zu unterschätzende Gefährdung dar. Passieren sollten sie den Stapler erst, wenn der Fahrer sie offensichtlich bemerkt hat. Sicherer ist es, wenn Blickkontakt zum Fahrer gehalten wird. Stets muss mit Rangierbewegungen des Staplers gerechnet werden. Der Staplerfahrer seinerseits ist verpflichtet, das Umfeld im Auge zu halten, Manöver mit Stapler und Ladung nur durchzuführen, wenn keine Personen oder Gegenstände im Aktionsbereich sind.

 

Vorausschauend und umsichtig fahren

Angepasste Geschwindigkeiten und Sicherheitsabstände zu einem vorausfahrenden Stapler gellten auch beim alltäglichen Staplerfahren. Diese Reglungen sind unbedingt einzuhalten. Es kommen immer wieder Situationen vor, die eine abrupte Bremsung erforderlich machen. Stapler verhalten sich nicht anders als ein Pkw – mit Reaktions- und Bremsweg, die sich zum Anhalteweg summieren. Zudem beansprucht eine starke Bremsung die Sicherung der Ladung.

 

Gefahrenpunkt Hallentor

Eine der typischen Gefahren sind Hallentore. Ein- und ausfahrende Stapler können hier aufeinander treffen und mit Fußgängern kann eine mögliche Gefahrensituation hinzukommen. Ums Eck schauen kann keiner. An diesen Stellen schneller zu fahren ist verhängnisvoll, besser ist die Geschwindigkeit zu drosseln. Fährt ein Stapler aus der häufig dunkleren Halle – nach draußen ins Tageslicht, wird die Sicht des Fahrers für einen kurzen Augenblick gemindert, bis sich die Augen an die Helligkeit angepasst haben, gilt auch beim Hineinfahren in eine Halle. Hallentore werden oft mit Lamellenvorhängen gegen Zugluft geschützt. Die vergilben oder verschmutzen gern und erschweren oder verzerren die Sicht.

 

Ideal ist es, wenn an Hallentoren die Verkehrsbereiche voneinander getrennt. Fußgänger sollten die markierten Bereiche benutzen und nie unmittelbar an einem Tor den Verkehrsweg kreuzen. Erhöhte Aufmerksamkeit ist angesagt, wenn Stapler, Fußgänger oder Radfahrer an der Toraußenseite zu dicht den Fahrweg kreuzen. Hier kann es blitzschnell zu einer Gefahrensituation kommen.

 

Das Kreuz mit den Kreuzungen

Ebenfalls typische Gefahrenquellen sind Abzweigungen und Kreuzungen. Meist ist die Sicht eingeschränkt und der Staplerfahrer sieht nicht, wer oder was hinter der nächsten Ecke auf ihn wartet oder ihm entgegenkommt. An diesen Stellen muss besonders umsichtig gehandelt werden, die Fahrgeschwindigkeit des Staplers so weit reduzieren werden, dass ein Unfall ausgeschlossen werden kann.

 

Von Fußgängern wird an diesen Passagen erhöhte Aufmerksamkeit eingefordert. Sie sollten keinesfalls, irgendwie abgelenkt plötzlich in eine Kreuzung oder Einmündung treten. Auf das Gehör können sich dabei nicht verlassen, Elektrostapler sind sehr leise, ihre akustische Wahrnehmbarkeit reduziert sein. Sie ist vor allem dann kritisch, wenn in lauten Betriebsumgebungen das Tragen von Gehörschutz Pflicht ist.

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VORTEILE DER JOYSTICKS – es zählt jeder Millimeter

Wer auch immer den Joystick erfunden hat, auch wenn er – zwischen 1922 und heute – viele Väter hat und auch immer wieder variiert wird, hat er viele Einsatzgebiete vom Spielen zur Steuerung von Industrieprodukten umgestaltet und revolutioniert.

 

Hubstapler und Joystick

Der Joystick mit vielen Funktionen ist für den Staplerfahrer der verlängerte Arm. Joysticks müssen sich komfortabel und äußerst präzises bedienen lassen, Eigenschaften, die nicht nur zur Sicherheit, sondern auch zur Effizienz beitragen. Die Stapler mit perfekter Abstimmung von Hard- und Software und dem Zusammenspiel mehrerer Bausteine ermöglichen eine hochpräzise Bedienung.

 

Joystick und Präzision

Basis für die Arbeit der Joysticks sind präzise, lineare und exakt definierte elektrische Ausgangssignale, die von der Steuerung eigenständig überwacht werden. Unabhängig von der Bewegungsrichtung des Joysticks –Heben/Senken – Vor-/Zurückneigen des Hubmasts – ist bei gleichem Betätigungswinkel auch das jeweilige Ausgangssignal gleich. Die Hubmastreaktion erfolgt zum Betätigungswinkel des Joysticks. Dies ermöglicht, eine exakte Bedienung im Millimeterbereich und vorhersehbare Fahrzeugreaktion, gleichzeitig ist ein sicheres Arbeiten mit hoher Effizienz möglich.

 

Anschlussstecker ohne Verpolung

Die Joysticks verfügen über einen Anschlussstecker. Der macht ein Verpolen unmöglich, schließt aus, die Kabel falsch anzuschließen. Das gibt Sicherheit bei der Arbeit mit dem Joystick.

 

Zweikanal-Sicherheit

Geplante Sicherheit – bei den Joysticks ist das Ausgangssignal zweikanalig. Signalspannung und Referenzspannung werden von einer Steuerung überwacht. Das stellt sicher, dass die Hubmastreaktion nur bei einer Joystickbewegung erfolgt. Für den Fahrer bedeutet das, maximale Sicherheit.

 

Schutz vor Feuchtigkeit

Der Erzfeind jeder Elektrik ist die Feuchtigkeit. Es sollte daher selbstverständlich sein, dass die Anschlussplatine und die Lötpunkte der Joysticks mit einem sehr hohen Feuchtigkeitsschutz versiegelt sind.

 

Langlebig und wirtschaftlich

Die Lebensdauer der Joysticks ist durch hochwertige Materialien auf etwa sechs Millionen Betätigungen ausgelegt. Wird dann ein Nachlassen der Präzision festgestellt, ist es ratsam, Originalersatzteile in Hersteller-Qualität einzusetzen. Die sind zwar in der Regel teurer, doch haben diese eine Vielfache längere Lebensdauer und das gleicht diese Mehrkosten mehr als nur aus. 

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