Staplerschein

Unfälle mit Gabelstapler ohne Berechtigung

Unfälle mit Gabelstapler ohne Berechtigung

Bei Unfällen mit Gabelstaplern, für die keine Berechtigung durch den Fahrer vorliegt, zahlt die Berufsgenossenschaft nicht. Hat der Fahrer das 18 Lebensjahr noch nicht erreicht, so haften auch die Eltern.

Da die Manöver zwischen den Hochregalen und über die Lagerrampen sehr große Erfahrungen und Kenntnisse der Gegebenheiten voraussetzen, ist eine spezielle Fahrerlaubnis erforderlich.

Sechzig Prozent der Unfälle im Arbeitsbereich werden durch unerfahrene und ungeschulte Staplerfahrer verursacht. Auf diese Weise werden schwerste Verletzungen verursacht. Auch die Haftpflichtversicherung kommt nicht für die Unfallschäden auf, die durch Gabelstaplerfahrten ohne Berechtigung verursacht werden. Dabei kann es für den
Gabelstaplerfahrer ohne Fahrerlaubnis zu unkalkulierbaren finanziellen Risiken kommen, die sein meist geringer Lohn nicht auffangen kann. Sachschäden sind in solchen Fällen nur das kleine Problem, wenn beispielweise Güter beschädigt werden. Kommt es zu Personenschäden, so kann es neben Invalidität auch zur vollständigen Berufsunfähigkeit
des Geschädigten kommen. Dieser ist dann noch einige Jahrzehnte im berufsfähigen Alter und muss seine Familie versorgen.
Im Todesfall des Geschädigten kommen hohe Regressforderungen auf den Gabelstaplerfahrer oder dessen Vorgesetzten zu, sofern dieser vom Fahren ohne Schein wusste. Alternativ kann der Vorgesetzte auch einen Bevollmächtigten ernennen, der die Aufsicht über das Fahren mit oder ohne Schein ausübt. Für diese Fälle haftet auch der Bevollmächtigte
als Ersatz für den Vorgesetzten.


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Unfälle mit Gabelstapler ohne Berechtigung

Unfälle mit Gabelstapler ohne Berechtigung

Leider häufen sich die Unfälle mit dem Stapler ohne eine gültige Berechtigung dafür. Leider wird dieses klein wirkende Arbeitsmittel mit seinen möglichen fatalen Folgen oft unterschätzt. Vor Gericht müssen sich in der Regel sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer verantworten. Schließlich sind die Schadensersatzforderungen in ihrer Höhe oftmals immens hoch.

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So hat zunächst der Arbeitgeber die Pflicht sich den Nachweis über die Berechtigung zum Führen eines Gabelstaplers vorlegen zu lassen. In der Regel wird dieser bereits den Bewerbungsunterlagen in Kopie beigefügt.

Der Arbeitnehmer, so ein relativ neues Urteil, hatte sich auf die mündliche Zusage des Arbeitgebers verlassen, dass er den Stapler bedienen darf, da er in dem Betrieb den Gablerschein ablegen wird. Genaueres, da es der Arbeitgeber bestritt, konnte nicht herausgefunden werden. So wurden der Arbeitnehmer und auch der Arbeitgeber verurteilt.


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Unfälle mit Gabelstapler ohne Berechtigung

Unfälle mit Gabelstapler ohne Berechtigung

Bei Unfällen mit Gabelstaplern, für die keine Berechtigung durch den Fahrer vorliegt, zahlt die Berufsgenossenschaft nicht. Hat der Fahrer das 18 Lebensjahr noch nicht erreicht, so haften auch die Eltern.

Da die Manöver zwischen den Hochregalen und über die Lagerrampen sehr große Erfahrungen und Kenntnisse der Gegebenheiten voraussetzen, ist eine spezielle Fahrerlaubnis erforderlich.

Sechzig Prozent der Unfälle im Arbeitsbereich werden durch unerfahrene und ungeschulte Staplerfahrer verursacht. Auf diese Weise werden schwerste Verletzungen verursacht. Auch die Haftpflichtversicherung kommt nicht für die Unfallschäden auf, die durch Gabelstaplerfahrten ohne Berechtigung verursacht werden. Dabei kann es für den
Gabelstaplerfahrer ohne Fahrerlaubnis zu unkalkulierbaren finanziellen Risiken kommen, die sein meist geringer Lohn nicht auffangen kann. Sachschäden sind in solchen Fällen nur das kleine Problem, wenn beispielweise Güter beschädigt werden. Kommt es zu Personenschäden, so kann es neben Invalidität auch zur vollständigen Berufsunfähigkeit
des Geschädigten kommen. Dieser ist dann noch einige Jahrzehnte im berufsfähigen Alter und muss seine Familie versorgen.
Im Todesfall des Geschädigten kommen hohe Regressforderungen auf den Gabelstaplerfahrer oder dessen Vorgesetzten zu, sofern dieser vom Fahren ohne Schein wusste. Alternativ kann der Vorgesetzte auch einen Bevollmächtigten ernennen, der die Aufsicht über das Fahren mit oder ohne Schein ausübt. Für diese Fälle haftet auch der Bevollmächtigte
als Ersatz für den Vorgesetzten.