STAPLERKURS-STAPLERSCHEIN ÖSTERREICH TM?

Welche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gibt es grundsĂ€tzlich beim STAPLERKURS – STAPLERSCHEIN ÖSTERREICH TM?
 
Es gilt eine generelle Maskenpflicht in geschlossenen RĂ€umen.
Das bedeutet, dass die Maske auch wÀhrend der Lehrveranstaltung getragen werden muss. Die Teilnehmer werden ersucht, ihre eigenen Masken zum Kurs mitzubringen.
 
Gerne stellen wir auch Einwegmasken zur VerfĂŒgung.
Praxis: Es werden zusĂ€tzlich Einweghandschuhe zur VerfĂŒgung gestellt fĂŒr jeden Teilnehmer.
 
Zum regelmĂ€ĂŸigen HĂ€nde-Desinfizieren sind im Eingangsbereich und in den GĂ€ngen Desinfektionsspender aufgestellt.
Auf regelmĂ€ĂŸiges LĂŒften der KursrĂ€ume wird geachtet.
Ein Sicherheits-Mindestabstand von 1 Meter ist trotzdem einzuhalten; Gruppenbildungen sind zu vermeiden.
 
Gilt die Ausgangssperre ab 20 Uhr fĂŒr Kursteilnehmer?
Nein, die Ausgangssperre gilt nicht, wenn Sie einen Ausbildungszweck verfolgen.
 
Team Staplerschein Österreich 😃✅🤟😃
Stand: 03.11.2020

Staplerschein-Österreich

Staplerschein-Österreich

Wann benötigt man einen Staplerschein?

Einen Fachkenntnisnachweis, umgangssprachlich auch Staplerschein genannt, wird ausnahmslos immer dann verlangt, wenn ein herkömmlicher Hubstapler bedient werden soll oder muss. Einen Hubstapler ohne Staplerschein zu bedienen, ist verboten und strafbar – ein Verstoß gegen diese Vorschrift ist riskant und kann im Fall eines Unfalls schlimme Folgen haben und recht teuer werden.

Grundvoraussetzungen – ohne Wenn und Aber

Wer in Österreich einen Hubstapler fĂŒhren will, der benötigt einen Fachkenntnisnachweis – auch Staplerschein genannt. Im Land besteht die Vorschrift, dass die Fahrer motorisch angetriebener Hubstapler körperlich und geistig dazu geeignet sein mĂŒssen und das 18. Lebensjahr vollendet haben. FĂŒr das Arbeiten mit motorisch angetriebenen Staplern ist der Nachweis der besonderen Fachkenntnisse zu erbringen, denn ohne Staplerschein geht nichts.

Fachkenntnisse und ArbeitnehmerInnenschutzgesetz

Der Gesetzestext besagt: Der Nachweis der Fachkenntnisse ist durch ein Zeugnis einer hierfĂŒr in Betracht kommenden Unterrichtsanstalt oder durch ein Zeugnis einer anderen Einrichtung zu erbringen, die hierzu vom Bundesminister fĂŒr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ermĂ€chtigt wurde.

Diese Verordnung gilt fĂŒr die BeschĂ€ftigung von Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen in ArbeitsstĂ€tten, auf Baustellen oder an auswĂ€rtigen Arbeitsstellen im Sinn des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG).

BeschÀftigung der Arbeitnehmer/innen mit Fachkenntnissen

Mit nachfolgender Arbeit dĂŒrfen Arbeitgeber/innen nur Arbeitnehmer/innen beschĂ€ftigt werden, die die entsprechenden Fachkenntnisse durch ein Zeugnis nachweisen:

  • Hier die DurchfĂŒhrung von Arbeiten mit besonderen Gefahren – das FĂŒhren von Hubstaplern.

Ausnahmen vom Fachkenntnisnachweis

Ein Fachkenntnisnachweis ist nicht erforderlich fĂŒr die BeschĂ€ftigung der Arbeitnehmer/innen bei der DurchfĂŒhrung folgender Arbeiten:

‱       FĂŒhren von Hubstaplern, die ihre Last ausschließlich innerhalb der Radbasis aufnehmen und befördern oder

‱       fĂŒr Stapler, die mittels Deichsel gefĂŒhrt werden.

Nachweis der Fachkenntnisse

Der Nachweis, der fĂŒr die DurchfĂŒhrung von Arbeiten erforderlichen Fachkenntnisse gilt als erbracht, wenn:

‱       der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung, die die Voraussetzungen nach dieser Verordnung erfĂŒllt, durch ein Zeugnis bestĂ€tigt wird.

Die Ausbildung muss die angefĂŒhrte Mindestgesamtzahl – FĂŒhren von Hubstaplern: Mindestens 20,5 an Unterrichtseinheiten des Ausbildungsgebiets sowie Ausbildungsinhalte und Mindestanzahl verbindlich vorgesehener und frei gestaltbarer Unterrichtseinheiten und praktischer Übungen umfassen.

Fachkenntnisausbildungsgebiete

Die Ausbildung muss je nach Ausbildungsgebiet mindestens die nachfolgend angefĂŒhrte Gesamtzahl an Unterrichtseinheiten (einschließlich praktischer Übungen) umfassen:

Eine theoretische Unterrichtseinheit (UE) muss mindestens 50 Minuten betragen. Frei gestaltbare Unterrichtseinheiten sind von der Ausbildungseinrichtung im Sinn der Ausbildungsziele inhaltlich und didaktisch zu gestalten. Praktische Übungen sind mindestens in dem im Anhang angefĂŒhrten Ausmaß als PraxisĂŒbung pro Ausbildungsteilnehmer/in durchzufĂŒhren, soweit nicht ausdrĂŒcklich gemeinsame VorfĂŒhrungen zulĂ€ssig sind.

GĂŒltigkeit des Staplerscheins

Der Staplerschein ist grundsĂ€tzlich unbegrenzt gĂŒltig. Bei groben VerstĂ¶ĂŸen gegen die Sicherheit oder FahrlĂ€ssigkeit mit Unfallverschulden kann er eingezogen werden. Im Normalfall aber ist er Begleiter durch eine langandauernde Arbeitswelt. Um stets möglichst nahe am Geschehen zu bleiben, wird empfohlen, mindestens einmal jĂ€hrlich an einer innerbetrieblichen Unterweisung teilzunehmen.

Fragen zur Förderung

Förderprogramme gewĂ€hren beachtliche ZuschĂŒsse zu den Kosten der Weiter- und Fortbildung. Die Förderung kann bis zu maximal 50 % der anrechenbaren Projektkosten betragen. Es lohnt sich also, seinen Beruf auf eine breitere Basis zu stellen.

WICHTIG!

Sie mĂŒssen Ihr Förderungsansuchen unbedingt stets VOR dem Beginn der Schulungsmaßnahme bei der Förderungsstelle einreichen. NachtrĂ€glich eingereichte Förderungsansuchen können aufgrund der Gesetzeslage NICHT berĂŒcksichtigt werden.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – AC Nautik, Staplerschein-Österreich, Gössendorf.


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Zahlt das AMS den Staplerschein

Zahlt das AMS den Staplerschein

Beruf

Staplerfahrer fĂŒllen in der modernen Logistik eine wichtige Position aus. Ohne den Einsatz von wendigen, schnellen Staplern wĂ€re der innerbetriebliche Transport von Waren und GĂŒtern kaum zu bewĂ€ltigen, wĂ€ren zĂŒgige Be- und EntladevorgĂ€nge nicht möglich. Dessen ungeachtet ist Staplerfahrer kein herkömmlicher Lehrberuf, sondern „nur“ eine Zusatzqualifikation. Das Können wird belegt und nachgewiesen durch den sogenannten Staplerschein.

Branchen

Hubstaplerfahrer (in der Mehrzahl Gabelstaplerfahrer) transportieren und lagern Waren mithilfe von Staplern oder auch anderen Flurförderzeugen. Sie sind ĂŒberall dort im Einsatz, wo Waren oder GĂŒter schnell und sicher transportiert, ein-, aus- oder umgelagert werden sollen. Das sind in erster Linie Unternehmen und Betriebe im Bereich Logistik, in Speditionen und in Handelsbetrieben und auch in produzierenden Industrie werden Staplerfahrer tĂ€tig.

Voraussetzungen

Staplerfahrer mĂŒssen mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Fahrer muss generell körperlich und geistig dazu geeignet sein, er muss ĂŒber ein gutes Hör- und Sehvermögen sowie eine gute Auge-Hand-Koordination verfĂŒgen. Wer einen Stapler fĂŒhren will, hat im Rahmen einer theoretischen und praktischen Ausbildung die erforderlichen Kenntnisse nachzuweisen.

Vorteilhaft

Von Vorteil sind ohne Zweifel erste Erfahrungen im Lagerwesen und ein gewisses GrundverstĂ€ndnis fĂŒr technische, physikalische ZusammenhĂ€nge. Staplerfahrer sollten eine sorgfĂ€ltige, prĂ€zise Arbeitsweise beherrschen und in Stresssituationen den Überblick behalten.

Dazu kommt, dass nicht nur der Stapler mit seinen Eigenheiten gefĂŒhrt werden muss, hinzu kommen auch Aufgaben aus dem IT-Bereich, denn zunehmend sind die Stapler nur noch ein wichtiges Teil der vorhandenen Logistik-IT. Ein GrundverstĂ€ndnis fĂŒr die betrieblichen AblĂ€ufe und ihre Abbildung in der IT wĂ€re sinnvoll und notwendig.

Ausbildung

Die „Ausbildung der Fahrer von Hubstaplern“ ist eine Zusatzausbildung, die in der Regel zwischen zwei und drei Tage dauert. Die Ausbildung teilt sich auf in einen theoretischen und einen praktischen Teil und wird jeweils durch eine entsprechende PrĂŒfung abgeschlossen. Bei erfolgreichem Abschluss der PrĂŒfung wird der „Staplerschein“ ausgehĂ€ndigt.

Der Staplerschein AMS

Das Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich fĂŒhrt eigenverantwortlich landesweit an verschiedenen Orten Kurse fĂŒr Hubstaplerfahrer durch. Beteiligt sich aber auch an den Ausbildungskosten bei Staplerkursen von Staplerschein-Österreich. Oberstes Ziel dabei ist es, bestehende ArbeitsverhĂ€ltnisse durch den Erhalt des Staplerscheins zu festigen oder Arbeitnehmern, die bisher erreichten Berufschancen zu erweitern, Jobs fĂŒr Staplerfahrer zu stabilisieren.

Wichtig! Hierbei muss berĂŒcksichtigt werden, dass das Ansuchen rechtzeitig VOR Kursbeginn gestellt wird und bei das AMS eintrifft. Eine Antragsstellung zu einem spĂ€teren Zeitpunkt hat der Gesetzgeber ohne Wenn und Aber ausgeschlossen. Ein zu spĂ€t gestellter Antrag bedeutet NULL Chance auf finanzielle UnterstĂŒtzung durch das AMS.

Das AMS fordert und fördert

Das Förderbudget wurde um 50 Mio. € aufgestockt und das trotz einer gewissen Ruhe am Arbeitsmarkt und dem RĂŒckgang der Nachfragen auf Fördermittel. Also bestehen gute Chancen auf Hilfe seitens AMS, wenn ein Arbeitnehmer sich von Berufswegen fĂŒr einen Staplerfahrer-Ausbildungskurs entscheidet und beim AMS um Beihilfe ansucht.

Staplerschein-Österreich

AC Nautik ist mit Staplerschein-Österreich der professionelle Partner an Ihrer Seite, geht es um den Staplerschein. Hier erhalten Sie Informationen und Beratung auch am Wochenende: Mo. bis Sa. von 9 bis 22 Uhr – sonntags 14 bis 22 Uhr.

BERATUNG VON PROFIS! – per Tel.: +436763074163 – per E-Mail: support@staplerschein-oesterreich.at –

oder Sie besuchen unsere Website:  www.staplerschein-oesterreich.at


Staplerschein-Österreich

Staplerschein-Österreich

Kurzarbeit sinnvoll? – wenn Sie sie sinnvoll nutzen – „Ja!“

 

Die globale Vernetzung ermöglicht, dass das Coronavirus, Covid-19 der weltweit agierenden Wirtschaft die Basis entzieht oder stark einschrÀnkt. Niemand kann voraussehen, wie lange sich diese katastrophale Situation hinziehen wird und welche SchÀden die Pandemie schlussendlich hinterlÀsst. Politik und Wirtschaft suchen gemeinsam nach Schadensbegrenzung, der Begriff Kurzarbeit steht im Raum.

 

Kurzarbeit

Kurzarbeit bedeutet, die vorĂŒbergehende Verringerung der Regel-Arbeitszeit in einem Betrieb aufgrund eines erheblichen Arbeitsausfalls. Von der Kurzarbeit können alle oder nur ein Teil der MitarbeiterInnen des Betriebes betroffen werden. Die betroffenen Arbeitnehmer arbeiten bei der Kurzarbeit weniger oder gar nicht. Ob ein Arbeitgeber Kurzarbeit einfĂŒhren darf, ob sich bei Kurzarbeit der Anspruch auf Arbeitsentgelt (Lohn, Gehalt) der Arbeitnehmer entsprechend verringert, richtet sich nach arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Sinn und Zweck dieser Möglichkeit: Das Unternehmen kann – anders als bei KĂŒndigungen oder Entlassungen – qualifizierte und eingearbeitete Mitarbeiter halten.

 

Bei Kurzarbeit wird der durch die VerkĂŒrzung der Arbeitszeit bedingte Ausfall von Entgelt dadurch ausgeglichen, dass die ArbeitskrĂ€fte vom Arbeitgeber anstelle des Arbeitsentgelts eine KurzarbeitsunterstĂŒtzung fĂŒr jede ausfallende Stunde erhalten.

 

Bewegungsfreiheit

Zur Kurzarbeit kommt erschwerend hinzu, dass in Folge der Coronavirus-Pandemie die Bewegungsfreiheit der BĂŒrger durch RegierungsbeschlĂŒsse stark eingeschrĂ€nkt wurde und FreizeitaktivitĂ€ten fast ausgeschlossen wurden. Das erzwingt aber nicht, dass die nun zur VerfĂŒgung stehende freie Zeit nicht sinnvoll genutzt werden kann.

 

Sinnvoller Nutzen

Wenn Sie betroffen sind und schon lĂ€nger, natĂŒrlich auch spontan, mit dem Gedanken spielen, den Staplerschein zu erwerben – jetzt wĂ€re der beste Zeitpunkt gekommen. Verbinden Sie Unerfreuliches mit einer guten Zukunftsaussicht, lassen Sie sich professionell von AC Nautik – Staplerschein-Österreich in Sachen Staplerschein beraten. Erfragen Sie auch die Möglichkeiten nach Fördermitteln, denn das hilft Ihnen Kosten sparen.

 

Loslegen

Wenn Sie sich zum Kurs angemeldet haben, im Besitz der Kursunterlagen sind, legen Sie los, studieren Sie das Kurs-Skriptum – Sie haben Zeit dazu – und dann, wenn es wieder möglich ist, melden Sie sich zum Vorbereitungskurs und zur PrĂŒfung an. Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie Besitzer des Staplerscheins und damit steigen Ihre Chancen im Betrieb und am Arbeitsmarkt.

 

 

 

 


STAPLERSCHEIN-ÖSTERREICH in St. Pölten?

STAPLERSCHEIN-ÖSTERREICH in St. Pölten? Nein aber 


 

Kurse von Staplerschein-Österreich in St. Pölten sind zurzeit nicht möglich. Aber es gibt eine preiswerte Alternative: Stapler-Kurse von ‚Staplerschein-Österreich‘ in Brunn am Gebirge sind mit dem Auto sehr gut erreichbar. Interessenten aus St. Pölten und der Umgebung biete sich die Möglichkeit, einen 3-Tage Intensivkurs fĂŒr 279,00 € mit abschließender PrĂŒfung zu absolvieren.

 

Staplerschein Österreich hat die Ausbildung auf den Punkt gebracht. Bei der Zusammenstellung des Lehrinhaltes wurde viel Wert gelegt auf absolute PraxisnĂ€he, lehrreiche Ausstattung der einzelnen Module und arbeitsmarktnahe Ausbildungstermine. Zeitgerechte Festlegung der Kurs-Termine ermöglichen auch Schichtarbeitern, den Hubstaplerschein nebenberuflich zu erwerben. Es mĂŒssen keine wohlverdienten Urlaubstage fĂŒr Kurstermine geopfert werden.

http://www.staplerschein-oesterreich.at


STAPLERSCHEIN-ÖSTERREICH in Wiener Neustadt?

STAPLERSCHEIN-ÖSTERREICH in Wiener Neustadt? Nein aber 


 

Kurse von Staplerschein – Österreich in Wiener Neustadt sind zurzeit nicht möglich. Es gibt aber eine preiswerte Alternative: Stapler-Kurse von ‚Staplerschein-Österreich‘ in Brunn am Gebirge sind mit dem Auto schnell und gut erreichbar. Interessenten aus Wiener Neustadt biete sich die Möglichkeit, einen 3-Tage Intensivkurs fĂŒr 279,00 € mit abschließender PrĂŒfung zu absolvieren.

 

Staplerschein Österreich hat die Ausbildung auf den Punkt gebracht – bei der Zusammenstellung des Lehrinhaltes wurde auf absolute PraxisnĂ€he, lehrreiche Ausstattung der einzelnen Module und arbeitsmarktnahe Ausbildungstermine viel Wert gelegt. Durch die zeitgerechte Festlegung der Termine ist es auch Schichtarbeitern möglich, den Hubstaplerschein nebenberuflich zu erwerben. Wohlverdienten Urlaubstage mĂŒssen nicht fĂŒr Kurstermine geopfert werden.

http://www.staplerschein-oesterreich.at


Staplerschein – Österreich


Wie viel kostet ein Staplerschein?

„Zeit ist Geld“, dieses alte Sprichwort von Benjamin Franklin aus dem Jahre 1748, ist auch im 21. Jahrhundert prĂ€gender Leitsatz in der modernen LagerfĂŒhrung.
Lager in unterschiedlichsten GrĂ¶ĂŸen gibt es im Großhandel, in der Industrie und im Gewerbe. FĂŒr Ordnung und schnellen Transport von A nach B sorgen Mitarbeiter – Staplerfahrer mit ihren selbstfahrenden Arbeitsmitteln. Hier ist der Staplerschein immer eine wertvolle Zusatzqualifikation – die Nachfrage ist groß.
Zwei/drei Tage Ausbildung: Stapler fĂŒhren und sowohl die Technik als auch die Hydraulik verstehen und dies alles unter der PrĂ€misse erhöhter Sicherheitsanforderung gemĂ€ĂŸ § 62 des ArbeitnehmerInnen-Schutzgesetzes BGBl. Nr. 450/1994 und der Fachkenntnisnachweis-Verordnung BGBl. II Nr. 13/2007.
Kursinhalte: Grundbegriffe der Mechanik und Elektrotechnik – Aufbau und Arbeitsweise von Flurförderfahrzeugen – mechanische und elektrische AusrĂŒstung – Sicherheitseinrichtungen – Betrieb und Wartung von Flurförderfahrzeugen – Arbeitnehmerschutzvorschriften – praktische Übungen  –  praktisches Fahren und Arbeiten mit dem Hubstapler – PrĂŒfung und Ausstellung des behördlich vorgeschriebenen Zeugnisses.
HubstaplerfĂŒhrerschein: Das Mindestalter zum FĂŒhren von Hubstaplern betrĂ€gt 18 Jahre.
KursgebĂŒhr: Je nach Anbieter belaufen sich diese zwischen 280,00 € und 380,00 € und beinhalten folgende Leistungen: 21 Unterrichtseinheiten Theorie und Praxis, AbschlussprĂŒfung und Ausstellung des HubstaplerfĂŒhrerscheins.
AC Nautik bietet einen kompletten Service zum Preis von 279,– €. Dieser beginnt mit dem kostenlosen Support, ĂŒber den Vorbereitungskurs bis hin zur PrĂŒfung.

www.staplerschein-oesterreich.at

 

 


Staplerschein ÖSterreich

Unterweisung fĂŒr Staplerfahrer

Unterweisung fĂŒr Staplerfahrer

 

Unterweisung und Information der ArbeitnehmerInnen

Eine jĂ€hrliche Unterweisung fordert der Gesetzgeber fĂŒr ArbeitnehmerInnen, die Hubstapler oder andere Flurförderzeuge bedienen. Der Arbeitgeber muss in diesen Unterweisungen ĂŒber mögliche Gefahren/GefĂ€hrdungen der Sicherheit und der Gesundheit am Arbeitsplatz aufklĂ€ren, muss die Mitarbeiter darĂŒber informieren, wie sie sich zu verhalten haben, um Unfall- und Verletzungsrisiken zu minimieren.

 

Allgemein und im Besonderen

 

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz gilt ganz allgemein. Die besonderen ErgÀnzungen dieser allgemeinen Inhalte sind auch in den Verordnungen zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz zu finden (z. B. Arbeitsmittelverordnung)

Die Information soll allgemeines Wissen ĂŒber die GefahrenverhĂŒtung v ermitteln und sich auf die gesamte ArbeitsstĂ€tte beziehen. Sie soll die Weiterentwicklung des Arbeitnehmerschutzes auf betrieblicher Ebene fördern.

 

§ 12 ASchG

Die Unterweisung ist als Schulung zu sehen und bezieht sich im Gegensatz zur Information auf den konkreten Arbeitsplatz und Aufgabenbereich einzelner ArbeitnehmerInnen.

 

§ 14 ASchG – Unterweisung

Im Gegensatz zur Information kann die Unterweisung nicht stellvertretend (Sicherheitsvertrauensperson, Betriebsrat) durchgefĂŒhrt werden. Dies ergibt sich allein schon daraus, dass die Unterweisung auf den Arbeitsplatz und die Erfahrung und den Wissensstand der ArbeitnehmerInnen angepasst sein muss.

 

Die Unterweisung hat

  • wĂ€hrend der Arbeitszeit,
  • vor Aufnahme der TĂ€tigkeit,
  • bei einer Versetzung oder VerĂ€nderung des Aufgabenbereiches,
  • bei EinfĂŒhrung oder Änderung von Maschinen,
  • bei EinfĂŒhrung neuer Arbeitsstoffe,
  • bei EinfĂŒhrung oder Änderung von Arbeitsverfahren,
  • nach UnfĂ€llen oder Ereignissen, die beinahe zu einem Unfall gefĂŒhrt hĂ€tten, (sofern dies zur VerhĂŒtung weiterer UnfĂ€lle nĂŒtzlich erscheint),
  • mĂŒndlich oder schriftlich und nachweislich zu erfolgen.

 

Die Unterweisung ist erforderlichenfalls in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden zu wiederholen (z. B. entsprechend der Festlegung in der Evaluierung oder wenn dies in einer Verordnung zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz gefordert wird).

 

Unterweisung – elektronische Unterweisung fĂŒr wiederkehrende allgemeine Unterweisungen

 

Die Unterweisung muss

  • auf den Arbeitsplatz und Aufgabenbereich ausgerichtet,
    dem Erfahrungsstand angepasst sein und
  • in verstĂ€ndlicher Form, eventuell in Muttersprache, erfolgen.

Die Unterweisung kann auch unter Heranziehung geeigneter Fachleute erfolgen. Jedenfalls hat der/die ArbeitgeberIn sich zu vergewissern, dass die Unterweisung von den ArbeitnehmerInnen verstanden wurde.

Die Unterweisung muss an die Entwicklung der Gefahrenmomente und an die Entstehung neuer Gefahren angepasst sein, dabei mĂŒssen auch die zu treffenden Maßnahmen bei absehbaren Betriebsstörungen eingeschlossen sein.

Erforderlichenfalls sind den ArbeitnehmerInnen schriftliche Betriebsanweisungen (z. B. entsprechend der Arbeitsmittelverordnung) und sonstige Anweisungen (wenn notwendig in Muttersprache) zur VerfĂŒgung zu stellen.

 

AUVA Merkblatt M 070 „Unterweisung“ – Information

Die Information

  • hat wĂ€hrend der Arbeitszeit,
  • vor Aufnahme der TĂ€tigkeit und
  • in verstĂ€ndlicher Form, eventuell in Muttersprache, zu erfolgen.

Die Information ist regelmĂ€ĂŸig zu wiederholen, insbesondere

  • bei Änderung der betrieblichen Gegebenheiten,
  • bei Änderung maßgeblicher Arbeitnehmerschutzvorschriften und
  • bei neuen Erkenntnissen auf dem Gebiet der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes.

 

Erforderlichenfalls sind den ArbeitnehmerInnen zur Information geeignete Unterlagen zur VerfĂŒgung zu stellen. Den betroffenen ArbeitnehmerInnen sind jedenfalls Bedienungsanleitungen betreffend Arbeitsmittel sowie Beipacktexte, Gebrauchsanweisungen und SicherheitsdatenblĂ€tter fĂŒr Arbeitsstoffe zur VerfĂŒgung zu stellen. Diese Unterlagen sind, wenn notwendig, am Arbeitsplatz auszuhĂ€ngen.

Die ArbeitgeberInnen haben sich zu vergewissern, dass die Information von den ArbeitnehmerInnen verstanden wurde.

 

Die Information von ArbeitnehmerInnen kann entfallen, wenn Sicherheitsvertrauenspersonen bestellt sind oder ein Betriebsrat eingerichtet ist und diese ausreichend informiert werden.

Sollte eine Situation eintreten, die unmittelbar zu einer Gesundheitsgefahr von ArbeitnehmerInnen fĂŒhren kann, so sind die betroffenen ArbeitnehmerInnen unverzĂŒglich ĂŒber diese Gefahren und die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu informieren. Eine Information der Sicherheitsvertrauenspersonen bzw. des Betriebsrates reicht in diesem Falle nicht aus.

Sind weder Sicherheitsvertrauenspersonen bestellt noch ein Betriebsrat eingerichtet, so ergeben sich weitere Informationspflichten (z. B. ĂŒber die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente, Vorschreibungen der Behörde, die den Arbeitnehmerschutz betreffen usw.)

 

Die Unterweisung ist unumgÀnglich

Eine Unterweisung muss nachgeholt werden, wenn ein anderer Termin die Teilnahme des Mitarbeiters an der Unterweisung verhindert?

Die Verpflichtung zur regelmĂ€ĂŸigen Unterweisung aller BeschĂ€ftigten bleibt auch dann bestehen, wenn ein Mitarbeiter wegen einer Krankheit oder aus anderen GrĂŒnden an einem geplanten Unterweisungstermin nicht teilnehmen konnte. Der Arbeitgeber muss einen neuen Termin zur Unterweisung ansetzen – und das, nötigenfalls so oft, bis der Mitarbeiter tatsĂ€chlich persönlich unterwiesen wurde.

 

Mehr dazu unter:

https://www.arbeitsinspektion.gv.at/inspektorat/Maschinen_Werkzeuge/selbstfahrende_Arbeitsmittel/

 

 


Staplerschein – Sicher und geprĂŒft geht’s hoch hinauf

Staplerschein

Sicher und geprĂŒft geht’s hoch hinauf

Rechtsgrundlagen zum Erwerb des Hubstaplerscheines
Die rechtlichen Grundlagen zum Erwerb des Staplerscheins basieren in der
Verordnung BGBI. II Nr. 13/2007 § 2 (Nachweis der Fachkenntnisse, welche
Arbeitnehmer fĂŒr das FĂŒhren von Hubstaplern erbringen mĂŒssen).
Im Anhang 2 wird die Mindeststundenzahl der Schulung festgelegt. Mit 20,5
Stunden bleibt der Gesetzgeber dabei im unteren Grenzbereich. Der
Ausbildungsplan schreibt dabei die Vermittlung
theoretischer Kenntnisse vor und sieht fĂŒr den Praxisteil nur 1 Stunde vor, 2
weitere Stunden werden als frei gestaltbar fixiert. FĂŒr ungeĂŒbte Fahrer eine
besondere Chance, diese fĂŒr Übungszwecke am Hubstapler einzusetzen.
Mindestanforderung
Festgeschrieben ist außerdem, dass ein Unternehmer nur Personen mit dem
selbstÀndigen Steuern von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrstand
beauftragen darf, die:
‱mindesten 18 Jahre alt sind,
‱fĂŒr diese TĂ€tigkeit ausgebildet und geeignet sind und –
‱ihre BefĂ€higung nachgewiesen haben (Staplerschein).
Um die notwendige BefĂ€higung zum FĂŒhren eines Flurförderzeuges
nachzuweisen, muss eine Schulung „Ausbildung der Fahrer von Flurförderzeugen
mit Fahrersitz und Fahrerstand“ durchgefĂŒhrt, eine anschließende PrĂŒfung in
Theorie und Praxis bestanden und darĂŒber ein Nachweis in Form des
Staplerscheins vorgelegt werden. Dieser ist grundsÀtzlich zeitlich unbegrenzt
gĂŒltig.
Besonderheit (Deutschland)
Diese Regelung betrifft auch fĂŒr sogenannte MitgĂ€nger-Flurförderzeuge mit einer
Fahrerstandplattform zu, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit höher als
6 km/h ist.
Noch mehr Vorschriften
Zudem fordert die Vorschrift, dass der Auftrag zum Steuern von Flurförderzeugen
schriftlich erteilt werden muss. Das setzt neben dem Staplerschein auch eine
gerÀtespezifische Einweisung und eine betriebsspezifische Unterweisung
bezogen auf die betrieblichen Besonderheiten (Fahrwege, NotausgÀnge,
Brandschutz etc.) voraus.
Vielen Unternehmen erteilen diese schriftliche Beauftragung in Form eines
Fahrerausweises. Dieser ergÀnzt als Dokument den persönlichen Staplerschein
und ist, anders als dieser, nicht auf andere Betriebe ĂŒbertragbar. Im Fahrausweis
werden der Einsatzort und das Hubstaplermodell aufgefĂŒhrt, ebenso das Datum
der letzten Unterweisung. Um den Mitarbeiter fĂŒr mögliche GefĂ€hrdungen zu
sensibilisieren, muss diese Unterweisung in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden –
spĂ€testens nach Ablauf eines Jahres – erneuert werden.
Keine Regel ohne Ausnahme – der Erwerb des Staplerscheins
Auch wenn die Vorschriften festlegen, dass Fahrer von Flurförderzeugen mit
Fahrersitz oder Fahrerstand mindestens 18 Jahre als sein mĂŒssen, gibt es bedingt
eine Ausnahme von dieser Regel: Wenn ein minderjÀhriger Jugendlicher im
Rahmen seiner berufsbildbezogenen Ausbildung unter Aufsicht einen Hubstapler,
ein FFZ bedient, gilt das nicht als „selbststĂ€ndiges Steuern“ im Sinne der
Vorschrift.
Der EinschrĂ€nkungsvermerk „unter Aufsicht“ bedeutet konkret, dass eine
aufsichtfĂŒhrende Person die jeweilige Arbeitsaufgabe beschreibt und klar
vorggibt und die TÀtigkeiten örtlich und zeitlich begrenzt werden. Der
AufsichtsfĂŒhrende muss sich regelmĂ€ĂŸig persönlich von der ordnungsgemĂ€ĂŸen
DurchfĂŒhrung der Arbeit ĂŒberzeugen. Die Gesamtdauer dieser Ausbildungsphase
sollte nicht mehr als drei Monate betragen und schriftlich dokumentiert werden.

Kurs Staplerschein Graz

Kurs Staplerschein Graz

Körperliche Eignung des Hubstaplerfahrers
Bei der EinschĂ€tzung, ob ein Kandidat fĂŒr die TĂ€tigkeit als Hubstaplerfahrer
geeignet ist, wird zwischen der körperlichen und der geistig-charakterlichen
Eignung unterschieden. Die körperliche Eignung wird zweckmĂ€ĂŸigerweise durch
eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung (Fahr-, Steuer- und
ÜberwachungstĂ€tigkeiten) festgestellt. Schwerpunkte bilden die Ermittlung der
SehstÀrke, des seitlichen Gesichtsfeldes sowie des Hörvermögens. Auch das
rĂ€umliche Sehen, die ReaktionsfĂ€higkeit und die Beweglichkeit der Gliedmaße
werden bewertet und dokumentiert.
Hubstaplerfahrer mĂŒssen neben der körperlichen Eignung auch geistig und
charakterlich qualifiziert sein, ein Flurförderzeug zu bedienen. Hierbei ist ein
GrundverstĂ€ndnis fĂŒr technische und physikalische ZusammenhĂ€nge
erforderlich. Notwendig sind auch die FĂ€higkeiten, Signale zu erlernen, sie
umzusetzen und richtig anzuwenden. Weitere wichtige Eigenschaften sind
Verantwortungsbewusstsein, ZuverlÀssigkeit und Umsichtigkeit.
Mehr Info unter: